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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # News und Infos zu Kanälen/Paketen => Thema gestartet von: Nudelholz am 23 September, 2011, 19:38
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Liebes Forum,
tja, und wieder ist es soweit ... hab sicher wieder im falschen Board gepostet ;wusch
Ich werde demnächst umziehen und muss mich leider mit einem Kabelanschluss anfreunden. Hardware habe ich schonmal gekauft.
Wenn ich die neue Adresse durch den Verfügbarkeitscheck von KD jage, dann komme ich automatisch auf die Seite "Sie nutzen bereits Kabelanschluss", auf der sich die Preise in einem erträglichen Niveau bewegen. Da kommen dann sogar die "Premium" Sender ins Spiel, weil die dann nur 2 Euro mehr kosten, als der "normale" digitale Anschluss.
Noch habe ich nicht getestet, aber ich nehme an, dass ein analoges Signal anliegt. Vom Vermieter sind keine richtigen Angaben zu bekommen, der meint nur "ich müsse mich um den Kabelanschluss selber kümmern". Im Mietvertrag steht, dass Antenne oder ähnliches (also auch der Kabelanschluss) nicht in den Nebenkosten enthalten ist. Im Keller ist ein Verteiler der "irgendwas" auf die 4 Parteien im Haus aufteilt.
Nun bin ich etwas verwirrt. KD bietet mir auf o.g. Seite einmal Kabel Digital für 10,90 Euro an. Etwas weiter unten gibt es noch ein Angebot für 2,90 Euro für Leute, die bereits einen Anschluss über die Mietnebenkosten bezahlen.
Was denn nun? Was ist vom Verfügbarkeitscheck zu halten? Mich interessiert: kann es sein, dass der Vermieter das ganze Haus das Grundsignal bezahlt? Kann ich - sofern analoges Signal anliegt - Eurer Meinung nach der Empfehlung von KD folgen und das Angebot für 10,90 bzw. 12,90 Euro nehmen ohne dass mir KD irgendwann aufs Dach steigt, weil ich keinen Anschluss bezahle? Ansonsten müsste ich wohl in den sauren Apfel beißen und 17,90 Euro mtl. bezahlen, was ich als SAT-verwöhnter natürlich als Wucher empfinde.
Weiß da jemand was?
Gruß
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Moin ,
Noch habe ich nicht getestet, aber ich nehme an, dass ein analoges Signal anliegt.
würde ich auch vermuten.
kann es sein, dass der Vermieter das ganze Haus das Grundsignal bezahlt?
ja ...das kann durchaus sein ...allerdings nur fürs analoge Kabel ...ist hier bei mir z.B. auch so ...digital musste ich dann selber dazu buchen ...
kann ich - sofern analoges Signal anliegt - Eurer Meinung nach der Empfehlung von KD folgen und das Angebot für 10,90 bzw. 12,90 Euro nehmen ohne dass mir KD irgendwann aufs Dach steigt, weil ich keinen Anschluss bezahle?
denke schon ...würde das bei KD aber auf jeden Fall nochmal telefonisch abklären.
Auch würde ich die Sache nochmals beim Vermieter erfragen ...der muss dazu doch was definitives sagen können ...
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Das der Vermieter nicht weiss was er tut, damit ist er nicht alleine.
Letzten Endes bleiben dir wenige Möglickeiten. Anmelden sollst Du ja als ordentlicher Bürger deinen Anschluss. Was der Betreiber da am Ende herausrechnet kann dir im Grunde "egal" sein Bei Kabel zahlst Du eh, im Zweifel schon durch den Mietvertrag. An der Summe wird sich gesamt nichtmachen lassen. Es sei denn der Vermieter ist ein ganz schlechter Geschäftmann und weiss nicht was er bietet/nicht bezahlt bekommt.
Besser ist es einfach das mit dem Betreiber SCHRIFTLICH abzuklären. Der weiss genau von wem er noch Geld zu bekommen hat. btw., evtl macht es Sinn seinen I-Nepp Anschluss gleich da mit reinzupacken. Das KANN insgesamt günstiger kommen.
Steht die grosse Rechnung noch bevor weil der Grundanschluss nicht in der Miete eh mit drin ist würde ich mir Gedanken um DVB-T machen.
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Wie gross ist denn der Verteiler im Keller?
Normalerweise ist so eine Kiste grösser als ein Schuhkarton, weil sie Filterstufen und eine Art Coax-Patchfeld enthält, wodurch jeder einzelne Teilnehmer auf Vollanschluss, Grundversorgung (Antennenersatz) oder u.U. nur analog umgeschraubt werden kann.
Das bedeutet auch, dass sternförmig verdrahtet ist, alle Teilnehmeranschlüsse gehen direkt dort hin.
Es kann aber auch sein, dass nur ein einfacher passiver Verteiler kleiner als eine Schachtel Zigaretten im Einsatz ist, was zwei Möglichkeiten ergibt, entweder ist's eigentlich ein Einzelanschluss, der heimlich gesplittet wurde, oder Du hast nur einen Zwischenverteiler gesehen, und eventuelle Sperrfilter sitzen in/auf den dann verplombten Dosen in den Wohnungen.
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Hallo zusammen, danke erstmal für Eure antworten!
Auch würde ich die Sache nochmals beim Vermieter erfragen ...der muss dazu doch was definitives sagen können ...
Ja, ich werde heute nochmal versuchen, beim Gespräch mit dem Vermieter was rauszufinden.
Steht die grosse Rechnung noch bevor weil der Grundanschluss nicht in der Miete eh mit drin ist würde ich mir Gedanken um DVB-T machen.
Ist leider keine Option, hier ist fast DVB-T-niemandsland, ich brauche eine Antenne auf dem Dach oder zumindest mit vieeeel Glück (!) was aktives im Zimmer.
Normalerweise ist so eine Kiste grösser als ein Schuhkarton
Ja, die Größe hat das, was ich im Keller gesehen habe. Das beudetet dann wohl, dass jeder sich seinen Anschluss selber holt.
Werde heute auch mal probieren, ob da schon was anliegt. Wie lange dauert das bei KD eigentlich vom Ausfüllen des Auftrags online bis zum "hell werden"?
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So, das Problem ist geklärt, Kabel liegt ordnungsgemäß an, musste nur ein Paket buchen.
Jetzt habe ich allerdings ein neues Problem:
Wohnzimmer, Humax PR-HD1000, 3m Fertig-Kabel: alles fein
Schlafzimmer, kleiner Medion-Flat-TV, 1,5m Fertig Kabel: analog-TV alles fein
Arbeitszimmer, Technisat DVB-C HD2, 2,5m ehemals als SAT-Kabel genutztes Kabel mit rangebastelteten F-Stecker und auf der anderen Seite so eine Koax-Buchse: fail
Es werden nur ca. die Hälfte an Sendern gefunden. Beispielsweise habe ich 113 MHz bis zum Erbrechen gesucht, mit Q64 und Q256 und in Kombination mit allen möglichen Raten. Normal sollte hier ARD Digital sein, aber kein einziger Sender wird gefunden.
Was kann da faul sein? Macht es u.U. Sinn, auch hier mal so ein Fertigkabel zu benutzen? Würde sich für mich sämtlicher Logik entziehen, dachte immer, mein gut geschirmtes Kabel sollte auch hier gut funktionieren. Gelten etwa bei DVB-C andere Regeln? Wo kann der Fehler sein?
Edit: die 3 m Kabel aus dem Wohnzimmer stehen mir übrigens nicht mehr zur Verfügung zum Testen ;)
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Ich denke, hier geht's zuallererst einmal um die Frage, wie Du die drei Anschlüsse überhaupt einspeist / verteilst.
Details rule...
Sind die Kabel in Schlaf- und Arbeitszimmer fest verlegt?
Falls nicht, hänge eines nach dem anderen mal bei'm Humax zusätzlich dazwischen.
Bei den geringen Längen sollte das keinen merklichen Unterschied geben.
Grundsätzlich, Sat-Kabel ist meist bei hohen Frequenzen deutlich dämpfungsärmer und daher auch am modernen Kabelnetz typischerweise zu bevorzugen.
Umgekehrt geht's oft nicht ordentlich, mit einer BK-Kabelsorte an der Sat-Anlage.
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In jedem Raum ist eine Dose. Und es ist alles frisch verlegt worden.
Was sind höhere Frequenzen? Meines Erachtens werden hier von KD 113 MHz bis 5xx MHz benutzt.
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Frisch verlegt vom Hauswirt oder Netzbetreiber und eingemessen, oder selbst gemacht?
Höhere Frequenzen - ein relativer Begriff...
Installationen aus der Kabel-Frühzeit waren oft nur bis 300 MHz ausgelegt, später bis 400 MHz.
Was oberhalb passieren würde, war üblicherweise nicht spezifiziert.
Das gilt sowohl für den Frequenzgang als auch für's Schirmungsmaß.
Genau deshalb wird im Rahmen des Kabelausbaus heutzutage vieles komplett erneuert und dabei mindestens der volle UHF-Bereich (bis 862 MHz) berücksichtigt.
Das bedeutet, dass alle Komponenten der Installation zusammen bis da hinauf keinen störenden Abfall im Frequenzgang zeigen sollen.
Satellitenkabel ist grundsätzlich für den Einsatz bis 2150 MHz ausgelegt und weist, bei sonst vergleichbarer Qualität, einen meist deutlich geringeren Abfall bei UHF auf.
Man kann so auch entsprechend grössere Längen ohne Verstärker oder Entzerrer überbrücken.
Ich selbst habe daher seit über 20 Jahren stets nur noch Sat-Kabel verarbeitet.
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Wurde wohl frisch verlegt, allerdings vom Hauseigentümer (=Vermieter). Wenn ich eine Dose an der Wand aufmache, so scheint mir das auch sehr ordentliches Kabel zu sein.
Im Keller stellt sich folgendes Bild dar
- Schwarzes Kabel kommt an und geht in einen Verstärker mit Output 110 dB (so steht es geschrieben)
- danach geht das Kabel in einen vierfach-Verteiler und von dort aus in die 4 Wohnungen des Hauses
- wir haben vier Dosen in der Wohnung, von Dose zu Dose nimmt das Signal ab
Nun habe ich mich gefragt: kann es Sinn machen, dort wo das Kabel für unsere Wohnung herauskommt aus dem 4-fach Verteiler, noch so etwas dazwischenzuklemmen:
Amazon.de (http://www.amazon.de/Spaun-HNV-UPE-MATV-Verst%C3%A4rker/dp/B000KNDDAQ/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1318403382&sr=8-3) ?
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Schwer zu sagen, weil wir ja die wirklichen Pegelverhältnisse nicht kennen.
Zu viel Pegel wirkt sich auf den Empfang oft genau so aus wie zu wenig.
Aber Du kannst selbst etwas nachforschen.
Mit stets demselben Empfänger und Antennenkabel alle Dosen in der Wohnung antesten, dessen Pegelanzeige jeweils für ein paar Transponder notieren.
Wenn an der Dose, die direkt aus dem Keller kommt, das Signal am stärksten und an der letzten am schwächsten ist, dort dann vielleicht auch die Qualität reduziert oder gar unbrauchbar, dann ist der Fall eindeutig, zu wenig Pegel, und ein Verstärker dürfte helfen, direkt vor der ersten Dose.
Wenn Transponder mit höheren Frequenzen in dieser Kette deutlich stärker nachlassen, dann sollte entweder der zusätzliche Verstärker eine Slope-Entzerrung mitbringen oder selbige am Hausverstärker etwas erhöht werden.
Wie auch immer, der Spaun HNV 30 UPE erscheint mir arg überdimensioniert, eine Verstärkung von 10 oder 15 dB müsste weitaus genügen.
So wie sie ein einfacher Zweigeräteverstärker meist auch hat.
Aber wenn's nicht auf jeden Euro ankommt, und wenn man ein wenig kopfrechnen kann, geht der Spaun natürlich dafür. Man würde bei der geringsten Verstärkung und Entzerrung beginnen und langsam erhöhen, bis der Empfang an der schlechtesten Dose auch völlig sauber ist.
Wie auch immer, so ein Verstärker muss natürlich a<n einer Stelle sitzen, wo das Signal noch völlig einwandfrei ist.
Was schon schlecht ist, wird durch einen Breitbandverstärker nicht mehr besser, es werden nur Rauschen und Störungen mit angehoben und schlimmstenfalls sogar dem Nutzsignal zusätzlich überlagert.
BTW, in der Kette sollten Dosen mit zum Ende hin abnehmender Auskoppeldämpfung eingesetzt sein / werden.
Z.B. erste Dose 11 dB, zweite 9 dB, dritte 7 db, vierte 5 dB o.ä. Es kommt nicht ganz genau darauf an, so können auch zwei benachbarte Dosen mal die gleiche Dämpfung haben.
Die letzte Dose muss statt der abgehenden Leitung einen Abschlusswiderstand 75 Ohm eingesetzt haben, sonst beeinflusst das letzte Gerät die vorherigen oder es übersteuert möglicherweise, oder es gibt Reflektionen, die bei Digitalempfang ganz irrwitzige Auswirkungen haben können...
Eine Stichleitungsdose oder Enddose ohne Dämpfung ist dort ungeeignet.
Wie auch immer, bei mehr als zwei Wohneinheiten muss so eine Anlage eigentlich vom Fachbetrieb eingemessen und protokolliert worden sein und regelmäßig gewartet werden.
Ihr habt ja sicherlich selbst kein Antennenmessgerät.
Na gut, wenn man mit dem Hauswirt einig ist, keine großen Service-Kosten haben zu wollen, bosst scho...
Aber immer daran denken, bei so einer passiv verteilten Anlage kann sich jede Veränderung an einer Stelle auch bei anderen Teilnehmern etwas auswirken, insbesondere wenn deren Empfang ebenfalls grenzwertig sein sollte.
Digital ist ja der Unterschied zwischen perfektem Bild und nix-geht-mehr nicht unbedingt sehr groß.