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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # News diverses ... => Thema gestartet von: Warpi am 27 Januar, 2010, 12:20

Titel: Apple diverses ...
Beitrag von: Warpi am 27 Januar, 2010, 12:20
Apples iTunes entpuppt sich als Volksempfänger

Apples Online-Musikladen iTunes entpuppt sich als Volksempfänger. Der weltweite Marktführer in Sachen Musik-Downloads bietet, neben aktuellen Tracks - auch Liedgut des sogenannten „3. Reiches" an und dürfte sich so Probleme mit der Justiz einhandeln.

Hier geht es weiter : Click me  (http://derstandard.at/1263706036173/Apples-iTunes-entpuppt-sich-als-Volksempfaenger)


Quelle : www.derstandard.at
Titel: Apple: Terroristen dürfen iTunes nicht benutzen
Beitrag von: SiLæncer am 12 Februar, 2010, 11:54
Noch son Brüller ...



Prüft man Apples Nutzungsbedingungen genauer, so wird allen Personen die Nutzung von iTunes verboten, die von den USA als mögliche Terroristen eingestuft wurden. Dieser doch sehr spezielle Teil der Geschäftsbedingungen geht derzeit als Running Gag durchs Internet.

Aus und vorbei mit Songs von Britney Spears, Silentium im Schützengraben? Geht es nach Apple, so dürfte es mittlerweile in den Verstecken der Terroristen dieser Welt still geworden sein. Zumindest darf sich kein Bombenleger mehr übers Internet mit neuen Songs für seinen iPod oder sein iPhone versorgen. Sollte tatsächlich irgendwer diese Vorschrift ernst nehmen, so dürfen die von den USA als Terroristen eingestuften Personen keine Musik mehr bei Apples Shop einkaufen. Das soll sogar für die Liste aller Verdächtigen gelten.

Auf der Webseite von IT-Sicherheitsexperte Bruce Schneier und anderswo hagelte es hämische und überaus negative Kommentare. Manche Leser hoffen darauf, dass sie künftig beim Tragen ihres iPod nicht mehr am Schalter überprüft werden. Eine Kontrolle am Flughafen wäre ab sofort nicht mehr nötig - sie hätten ja bereits im Vorfeld unterzeichnet, dass sie keine Terroristen seien. Andere Personen versuchen die Entstehung dieser Regelung zu erläutern. Bei iTunes würden moderne technische Maßnahmen angewendet, die auf keinen Fall in die Hände von Terroristen gelangen dürften. Vielen dürfte schleierhaft sein, wie man dies alleine durch derartige Nutzungsbedingungen verhindern will. In den Ländern der Dritten Welt wird sowieso niemand Geld für Apples Hardware oder für den Einkauf in ihrem Onlineshop besitzen. Schon deswegen scheint diese Regelung wenig sinnvoll zu sein.

Vom Hersteller selbst wurde diesbezüglich noch kein offizielles Statement abgegeben.

Quelle : www.gulli.com
Titel: US-Wettbewerbshüter ermitteln gegen Apple
Beitrag von: SiLæncer am 12 Juni, 2010, 16:11
Apple sperrt eine Reihe von Softwareunternehmen von seinen mobilen Geräten aus. Erst in der vergangenen Woche hatte das Unternehmen seine Lizenzbedingungen geändert und damit Google-Werbung verhindert. Die US-Wettbewerbshüter wollen jetzt prüfen, ob das Vorgehen Apples gegen das Wettbewerbsrecht verstößt.

Die US-Wettbewerbsaufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) ermittelt gegen Apple. Die FTC will prüfen, ob Apples Geschäftspraktiken bei der Software für mobile Endgeräte wettbewerbsschädigend sind, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eingeweihte Quellen.

Grund ist, dass Apple Softwareanbieter nach eigenem Gutdünken vom iPhone und dem iPad ausschließt. So hat Apple auf den Geräten Flash gesperrt. Vor zwei Monaten hatte das Unternehmen seine Lizenzbedingungen für Entwickler überarbeitet und dabei eine Reihe von Entwicklerwerkzeugen ausgeschlossen. In der vergangenen Woche hatte Apple in iPhone- und iPad-Applikationen Google-Werbung gesperrt.

Wer ermittelt?

Anfang Mai hatte sich abgezeichnet, dass die FTC und das US-Justizministerium deswegen Ermittlungen gegen Apple aufnehmen könnten. Die beiden Regierungsstellen haben sich aber jetzt erst darauf geeinigt, wer das Verfahren übernimmt.

Es ist nicht die einzige Ermittlung einer US-Bundesbehörde gegen das Unternehmen aus Cupertino: Das Justizministerium prüft, ob Apple mit seinem Onlinemusikshop iTunes das Wettbewerbsrecht verletzt hat. Ob es eine Zusammenhang zwischen beiden Vorgängen gibt, ist nicht klar.

Quelle : www.golem.de
Titel: Apple gerät wegen iPhone-Datenschnüffelei in Bedrängnis
Beitrag von: SiLæncer am 26 Juni, 2010, 14:10
Der kalifornische IT- und Medienkonzern Apple gerät wegen seiner in die Schlagzeilen geratenen Datenschnüffelei beim Multimedia-Handy iPhone weiter in Bedrängnis.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) forderte im "Spiegel" mehr Transparenz beim Datenschutz. Apple müsse "unverzüglich offenlegen", welche Daten erfasst, wie lange sie gespeichert und wofür sie verwendet werden. "Den Nutzern von iPhones und anderen GPS-fähigen Geräten muss klar sein, welche Informationen über sie gesammelt werden", sagte sie dem Hamburger Nachrichtenmagazin.

Es wäre "undenkbar", wenn Apple tatsächlich Persönlichkeits- oder gar Bewegungsprofile seiner Nutzer erstellte. Sie sehe Apple in der Bringschuld, die von Steve Jobs vielbeschworene Transparenz auch tatsächlich umzusetzen, erklärte Leutheusser-Schnarrenberger. Und fügte hinzu: "Ich erwarte, dass Apple deutschen Datenschützern Einblick in ihre Datenbanken gewährt." Auch Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne) sieht die Sache kritisch: "Die unklaren datenschutzrechtlichen Regeln der Anbieter zeigen einmal mehr, dass das Datenschutzrecht den Internettechnologien hinterherhinkt", sagte er dem "Spiegel".
 
GPS-Funktion ist abschaltbar

Die Aufregung hatte sich an den neu formulierten Datenschutzrichtlinien entzündet, die Apple Anfang der Woche zusammen mit dem iPhone 4 veröffentlicht hatte. Darin heißt es wörtlich: 

"Um standortbezogene Dienste auf Apple-Produkten anzubieten, können Apple und unsere Partner und Lizenznehmer präzise Standortdaten erheben, nutzen und weitergeben, einschließlich des geografischen Standorts Ihres Apple-Computers oder Geräts in Echtzeit. Diese Standortdaten werden in anonymisierter Weise erhoben, durch die Sie nicht persönlich identifiziert werden."

Kritikern zufolge verschafft sich der Computerhersteller damit eine Art Generalvollmacht für die Beschaffung und Speicherung jeglicher Daten. "Apple erklärt nicht klar, welche Daten sie eigentlich speichern. Der Nutzer weiß nicht, was wie lange in Verbindung mit welchen anderen Informationen gespeichert wird und wie er widersprechen kann", ärgerte sich bereits Thomas Hoeren, Richter und Professor für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht in Münster im "Spiegel".

Klar ist aber auch: Die Standort-Ermittlung lässt sich in den Einstellungen der Apple-Geräte deaktivieren. Dann allerdings stehen zahlreiche Funktionen nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung.

Quelle : SAT & KABEL
Titel: iTunes App Store - Neue Betrugsfälle
Beitrag von: SiLæncer am 12 Juli, 2010, 16:09
Die Betrügereien im App Store gehen weiter. Wieder sind auffällig viele Anwendungen eines offenbar chinesischen Entwicklers verkauft worden - teilweise mehrfach an nichtsahnende Apple-Kunden.

Diesmal waren es Apps von WiiSHii Network, einem offenbar chinesischen Anbieter, dessen Reiseführer für chinesische Städte in den iTunes-Verkaufscharts plötzlich weit oben standen. Die Käufe erfolgten wieder über iTunes-Konten, deren Zugangsdaten sich die Betrüger beschafft hatten. Die vermutlich gephishten Zugangsdaten - nicht nur von US-Bürgern - sollen in chinesischen Foren zum Verkauf angeboten worden sein.

Gegenüber Ars Technica gab ein betroffener Apple-Kunde an, über seinen iTunes-Account seien ohne sein Wissen 34 Apps im Wert von insgesamt rund 170 US-Dollar gekauft worden. Dabei handelte es sich größtenteils um Reiseführer von WiiSHii.

App-Formen als Risiko

Das überrascht nicht, denn Thenextweb, dem als erstes die ungewöhnlichen Verkaufsmuster im App Store auffielen, hatte WiiSHii Network bereits als betrügerische "App Farm" gelistet. Bereits am 5. Juli 2010 waren Thenextweb drei Fälle bekannt geworden, in denen WiiSHii-Apps plötzlich auf der Rechnung auftauchten.

Darüber hinaus sollen auch die Entwickler Charismaist und Storm8 auf unerklärlichen iTunes-Rechnungen aufgetaucht sein - wobei World-War-Entwickler Storm8 sich offenbar im TNW-Forum zu Wort meldete und versprach, selbst weder Accounts zu hacken noch unerlaubt In-App-Verkäufe abzuwickeln.

Als zumindest verdächtig stufte Thenextweb auch Brighthouse Labs ein, deren über 4.500 kostenpflichtige Apps im Grunde wertlos seien. Die bei den bisherigen Fällen gemeldeten Schäden sollen bei 100 bis 1.400 US-Dollar pro betroffenem Account liegen.

Apple gegen die Betrüger

Zwar ist derzeit noch nicht sicher, dass hinter den Käufen über gehackte Accounts auch jeweils die Anbieter der gekauften Apps stecken. Wenn allerdings Kontaktdetails fehlen oder falsch sind und zudem Links auf Support-Webseiten ins Leere laufen, dann liegt diese Vermutung zumindest nahe.

Von Apple gab es bisher nur ein Statement und eine Reaktion auf das betrügerische Einkaufsverhalten bei Apps eines Thuat Nguyen, der mittlerweile samt seiner Anwendungen aus dem iTunes-App-Store entfernt wurde. Apple schränkte ein, dass es sich nur um ein kleines Problem handle. Betroffen gewesen seien etwa 400 der 150 Millionen iTunes-Nutzer.

Dass das Problem mit App Farmen gravierender ist, als Apple bisher offiziell zugegeben hat, zeigt auch eine nicht mehr abrufbare Stellenbeschreibung des Herstellers. Apple suchte noch einige Tage vor der ersten Welle von Berichten über Betrugsfälle nach einem "iTunes Fraud Prevention Specialist".

Quelle : www.golem.de
Titel: Apple rechtfertigt seine Datenschutzrichtlinien
Beitrag von: SiLæncer am 20 Juli, 2010, 12:03
Der Smartphone-Anbieter Apple hat versichert, dass er keine ortsbezogenen Daten, die von seinen mobilen Geräten ausgegeben werden, an Dritte ohne Erlaubnis der Nutzer weiterreicht. Wenn ein Nutzer eine Erlaubnis erteilt habe, würden die Daten nur anonymisiert weitergegeben. Das geht aus einem Antwortschreiben des Konzerns an die US-amerikanischen Abgeordneten des Repräsentantenhauses Edward J. Markey (Demokraten) und Joe Barton (Republikaner) hervor.

Am 21. Juni hatte Apple eine aktualisierte Fassung seiner Datenschutzrichtlinien veröffentlicht. Wer ihr zustimmt, räumt Apple das Recht ein, seine Positionsdaten zu speichern und an Partnerunternehmen weiterzugeben. Die beiden Abgeordneten hatten daraufhin das Unternehmen zu einer Stellungnahme aufgefordert. Die Politiker meinten unter anderem, die Apple-Kunden könnten die geänderten Datenschutzrichtlinien nicht ablehnen, ohne dafür Funktionseinschränkungen in Kauf nehmen zu müssen. Auch die deutsche Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kritisierte Apples Vorgehen und forderte von dem Unternehmen mehr Transparenz.

Apple-Anwalt Bruce Sewell erläuterte in dem Antwortschreiben, die Änderungen der Datenschutzrichtlinien seien von jeder Seite auf Apples Homepage einsehbar und über den iTunes Store verbreitet worden, um möglichst viele Nutzer zu erreichen. Diese könnten Ortungsdienste in den Einstellungen ihres Geräts einzeln deaktivieren oder die neuen Richtlinien rundweg ablehnen. Dann könnten die Nutzer zwar kein iTunes-Store-Konto führen, aber dennoch das Apple-Gerät aktivieren und es nutzen.

Die von einem iPhone, iPad und iPod touch übermittelten GPS- und WLAN-Informationen sowie zur Mobilfunkzelle enthielten keine Daten, die Rückschlüsse auf ein individuelles Gerät oder dessen Nutzer zuließen, beteuerte Sewell weiter. Für Apples neue Werbeplattform iAd würden zwar geografische Koordinaten gesammelt, diese würden aber nicht gespeichert, sondern sofort in eine Postleitzahl (ZIP-Code) umgewandelt. Diese wiederum würden nicht einzelnen Geräten oder Nutzern zugeordnet. Die an iAd teilnehmenden Werbetreibenden bekämen die ZIP-Codes nicht ausgehändigt. Apple selbst speichert die Postleitzahlen für sechs Monate, um die iAd-Plattform verbessern zu können, danach werden sie aggregiert, heißt es in dem Schreiben.

Bei Geräten, die mit den iPhone-OS-Versionen 1.1.3 bis 3.1 laufen, nutzt Apple nach eigenen Angaben für Ortungsdienste Daten von Google und Skyhook. Ab Version 3.2 verwendet das Unternehmen Informationen aus seiner selbst gepflegten Datenbank. Die darin enthaltenen Daten müssten fortlaufend aktualisiert werden, um ständig den sich ändernden Gegebenheiten und der wachsenden Zahl von Apple-Kunden gerecht werden zu können, heißt es in dem Schreiben. Edward Markey begrüßte laut US-Medienberichten, dass Apple zusätzliche Informationen geliefert habe. Er kündigte an, die Angelegenheit weiter verfolgen zu wollen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Knacken des iPhone in USA legal - grünes Licht füs "Jailbreaking"
Beitrag von: ritschibie am 27 Juli, 2010, 10:06
Besitzer des iPhone in den Vereinigten Staaten dürfen ihre Handys ohne schlechtes Gewissen knacken, um fremde Software zu installieren oder Restriktionen zu umgehen. Der zuständige Leiter der Bibliothek des US-Kongresses hat das sogenannte "Jailbreaking" am Montag (Ortszeit) erlaubt.

Für Apple ist die Entscheidung (http://www.copyright.gov/1201/2010/RM-2008-8.pdf) (PDF) eine herbe Schlappe, weil der Konzern dadurch unter anderem die volle Kontrolle über seine Apps verliert, die einen guten Teil des iPhone-Erfolgs ausmachen. Der Kongressbibliothekar überwacht, ob die scharfen Urheberrechtsgesetze in den USA nicht einen Schritt zu weit gehen.

(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2010_Bilder/iphone_apple_3.jpg)

Nutzer, die ihr Handy geknackt haben, können damit nicht mehr von Apple zur Rechenschaft gezogen werden. Wohl aber laufen sie weiterhin Gefahr, ihre Garantie zu verlieren.

Bislang durfte die Kundschaft offiziell nur solche Apps laden, die Apple vorher genehmigt hatte und in seinem App-Store anbot. Der Konzern begründete seine Haltung damit, die Nutzer vor "schadhafter Software oder Betrug" schützen zu wollen. Verbraucherschützer sehen in der Praxis dagegen eine Wettbewerbsbehinderung und Gängelung der Kunden.

Dass Apples Vorgehen keinen absoluten Schutz bietet, hatten mehrere Vorkommnisse in der jüngeren Vergangenheit gezeigt: Erst am Montag wurde öffentlich, dass die Citigroup ihre iPhone-App wegen eines Sicherheitslecks aus dem Verkehr ziehen muss. Das Programm speichert persönliche Daten wie die Kontonummer oder Passwörter auf dem Handy. Zu einem Missbrauch ist es nach Angaben der Bank aber nicht gekommen.

Während für das iPhone 2, 3 und 3GS bereits "Jailbreaks" zur Verfügung stehen, dauert es beim neuen iPhone 4 noch eine Weile. Bekannteste Anlaufstelle ist der Dev-Team Blog (http://blog.iphone-dev.org/), der simpelste Hack kommt von George Hotz ("Geohot") mit seinem "Blacksn0w", der an dieser Stelle (http://blackra1n.com/) abrufbar ist.

Quelle: SAT+KABEL
Titel: Apple erwirkt einstweilige Verfügung gegen Eierbecher
Beitrag von: SiLæncer am 21 August, 2010, 17:51
Das Erbacher Unternehmen koziol muss sich einen neuen Namen für einen Eierbecher  des Designers Michael Neubauer einfallen lassen, den es bislang unter der Bezeichnung eiPOTT vertreibt. Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg sieht in dem Namen eine Verwechslungsgefahr mit einem Medienabspielgerät des Herstellers Apple (Az.: 5 W 84/10). Nach Angaben von koziol sei Apple dieser Sieg erst im dritten Anlauf gelungen, nachdem der Computerhersteller bereits vergeblich versucht habe, die Herstellung und den Vertreib des Eierbechers generell verbieten zu lassen.

Einer koziol-Pressemeldung zufolge stütze sich die Begründung des Gerichts in erster Linie auf die klangliche Zeichenähnlichkeit. Die Richter gestünden der Namensgebung zwar zu, sie sei "eine witzige Idee und man muss auch erstmal darauf kommen. Eine humorvolle oder parodistische Auseinandersetzung […] vermag der Senat aber nicht zu erkennen.“ Daher könne man den Aspekt der Kunstfreiheit nicht gelten lassen. Allerdings verwundere die Ausführung, dass koziol zwar jedes andere Produkt seines Sortiments eiPOTT nennen dürfe, nur eben keinen Eierbecher.

Quelle : www.heise.de



 :O
Titel: Re: Apple erwirkt einstweilige Verfügung gegen Eierbecher
Beitrag von: ritschibie am 21 August, 2010, 18:26
Bin gespannt, ob den Warpi auch schon in seiner Kollektion hat  ;)
Titel: Re: Apple erwirkt einstweilige Verfügung gegen Eierbecher
Beitrag von: Micke am 21 August, 2010, 20:08
(http://img836.imageshack.us/img836/4841/runeggsmall.jpg)
Titel: iPod vs. eiPOTT: Urteilsbegründung veröffentlicht
Beitrag von: SiLæncer am 23 August, 2010, 19:59
Zu der einstweiligen Verfügung, die Apple gegen die Firma koziol wegen der Namensähnlichkeit eines Eierbechers namens eiPOTT mit dem Medienabspielgerät iPod aus eigenem Hause erwirkt hat, ist jetzt die Urteilsbegründung (http://www.aufrecht.de/index.php?id=6593) verfügbar. Die vermutlich interessanteste Aussage in dem auf den Webseiten der Düsseldorfer Anwaltskanzlei Terhaag & Partner  abrufbaren Dokument: Apple hat die Wortmarke IPOD offenbar nicht nur für MP3-Spieler und verwandte Gerätschaften angemeldet, sondern unter anderem auch für "Geräte und Behälter für Haushalt und Küche".

Zwar erkennen die Richter des Hamburger Oberlandesgerichts an, dass "angesichts des weiteren Abstandes zwischen den betroffenen Waren wohl nicht davon ausgegangen werden [kann], dass die Antragsgegner [koziol, d. Red.] die Wertschätzung der Produkte der Antragstellerin [Apple] für sich ausnutzt, wozu die Übertragung von Gütevorstellungen der Produkte der Antragstellerin auf die Eierbecher der Antragsgegner erforderlich wäre".

Allerdings widerspreche die Benutzung der fremden Marke den "anständigen Gepflogenheiten in Gewerbe oder Handel", da durch die Anlehnung an die bekannte Marke IPOD deren Unterscheidungskraft in unerlaubter Weise ausgebeutet werde. "Angesichts durchschnittlicher Kennzeichnungskraft der älteren Marke IPOD, Warenidentität und klanglicher Identität zwischen den sich gegenüber stehenden Zeichen führt nach Auffassung des Senats kein Weg daran vorbei, hier eine markenrechtliche Verwechslungsgefahr zu bejahen", so die Hamburger Richter. Für den Fall der Zuwiderhandlung droht der Firma koziol ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro, ersatzweise bis zu zwei Jahre Ordnungshaft.

Unterdessen hat das Familienunternehmen aus dem Odenwald angekündigt, es wolle nun ein Hauptsacheverfahren anstrengen, um grundsätzlich klären zu lassen, ob die Ansprüche Apples überhaupt eine sachliche Grundlage haben. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf eine koziol-Sprecherin. In der Zwischenzeit ändert koziol den Namen: Das Produkt soll künftig einfach "Pott" heißen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Re: iPod vs. eiPOTT: Urteilsbegründung veröffentlicht
Beitrag von: Jürgen am 24 August, 2010, 00:54
iVerflixt  ::)
Habe eben in der Küche festgestellt, dass es hier seit vielen Jahren einen Kaffeebecher mit der recht stilisierten Abbildung eines grünen Apfels darauf gibt.
Also noch ein "Behälter für Haushalt und Küche"...

Titel: Neues Apple-Patent könnte bald das Ende des Jailbreaks bedeuten
Beitrag von: SiLæncer am 24 August, 2010, 08:45
Laut einigen News-Portalen fährt Apple schwere Geschütze gegen Jailbreaker auf. Wie es nun ans Tageslicht kam, hat das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Cupertino ein Patent eingereicht, welches iPhone-Jailbreakern an den Kragen gehen könnte. Demnach soll die neue Technologie nicht autorisierte Nutzer von elektronischen Geräten identifizieren und abschalten. Darunter auch Jailbreaker.

Seit dem 27. Juli 2010 ist die Entsperrung bzw. das Jailbreaken von iPhones in den USA legal. Für den Hersteller Apple bedeutet dies nun, dass Nutzer das Betriebssystem oder die Firmware des iPhones insofern manipulieren dürfen, um beispielsweise SIM-Sperren aufzuheben oder alternative Applikationen auf dem Smartphone zu installieren, die nicht über das firmeneigene App Store heruntergeladen wurden. Dies ist Apple offensichtlich ein Dorn im Auge. Medienberichten zufolge hat das Unternehmen nun ein neues Patent veröffentlicht, welches dieses Problem aus dem Weg räumen könnte.

Der angebliche Jailbreak-Killer basiere auf die Remote-Löschfunktion von iPhone-Daten. Es ist bereits bekannt, dass beim iPhone eine Löschfunktion existiert, die es Apple von der Ferne aus ermöglicht, Anwendungen vom Gerät zu entfernen. Bisher werde das System angeblich nur genutzt, um eventuelle Schadsoftware von zentraler Stelle aus auf den Geräten löschen zu können. Nun gehe Apple einen Schritt weiter. Diese Technologie soll nun auch die unautorisierte Nutzung eines elektronischen Geräts verhindern.

Der "Systeme und Methoden zur Identifizierung unautorisierter Nutzer eines elektronischen Gerätes" betitelte Patentantrag weist darauf hin, inwiefern unautorisierte Zugriffe auf den Smartphones erkannt werden: Anhand von Stimmerkennung, SIM-Karten-Manipulationen, durch auffällige Veränderung des Lebensumfelds, anhand von Herzfrequenzanalyse oder durch veränderte Anwendungs-Abläufe. Sollte das System solch eine Unregelmäßigkeit erkennen, ermöglicht es die Technologie Fotos aus der Umgebung zu versenden, den rechtmäßigen Nutzer über die GPS-Daten des Smartphones zu informieren oder alle persönlichen Daten vom Gerät zu entfernen.

Was zunächst wie eine innovative Dienstleistung aussieht, entpuppt sich schnell als eine Anti-Jailbreaking-Maßnahme, sind sich viele Blogger und Szenekenner einig. Sollte die Technologie nämlich einen Jailbreak als unautorisierten Eingriff ins System oder die Entfernung des SIM-Lock als SIM-Karten-Manipulation interpretieren, könnte das iPhone prompt gesperrt werden.

Auch wenn für die Methode des Jailbreakens eine potenzielle Gefahr besteht, ist dieser Schachzug aufgrund der Legalisierung vom 27. Juli 2010 eher unwahrscheinlich.

Quelle : www.gulli.com
Titel: Bürgerrechtler kritisieren Apples "unheimliche" Sicherheitspläne
Beitrag von: SiLæncer am 24 August, 2010, 14:58
Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) warnt vor den möglichen Konsequenzen, die eine vom Apple-Konzern zum Patent angemeldete Technologie zur Sicherung von Elektronikgeräten für den Verbraucher auch haben könnte. In dem Patentantrag beschreibt  der Computerhersteller ein Verfahren zur Identifizierung unbefugter Nutzer von Elektronikgeräten anhand verschiedener Daten. Nach Ansicht der EFF wirkt die Methode weit über den erklärten Nutzen hinaus. "Apple wird wissen, wo du bist, was du gerade machst oder sagst, und sogar wie schnell dein Herz schlägt", schreibt EFF-Anwältin Julie Samuels. Das Verfahren sei "geradezu unheimlich" und greife in die Privatsphäre ein.

Der Patentantrag beschreibt verschiedene Wege zur automatischen Erkennung der unbefugten Nutzung eines Geräts anhand von "verdächtigem Verhalten" wie etwa bei Jailbreaking oder Manipulationen der SIM-Karte. Weiter setzt das System auf Geodaten, Stimmerkennung oder die Analyse der Herzfrequenz des Nutzers. Wird ein unbefugter Nutzer festgestellt, kann das Gerät Informationen über den Aufenthaltsort sowie Fotos aus der näheren Umgebung übermitteln und gleichzeitig sensible persönliche Daten wie Kreditkarteninformationen löschen. Schließlich lässt sich auch die Funktionen des betroffenen Geräts einschränken.

Damit könne Apple unter anderem "Nutzer identifizieren und bestrafen", die etwa ihre iPhones mit Jailbreak öffen "oder sonstwie an ihren Geräten herumbasteln", meint Samuels. Der Patentantrag zeige, wie Apple seine Kunden ausspionieren und die Nutzung seiner Produkte kontrollieren könne – und das voraussichtlich auch umsetzen werde. Insofern sei der Antrag nicht weniger als ein "Fahrplan" in die Nutzerkontrolle. Dabei habe der Fall des von Sony-BMG in Umlauf gebrachten Rootkits gezeigt, dass das Ausspionieren der eigenen Kunden "schlecht fürs Geschäft" sei. "Apple sollte diese Idee zu den Akten legen, bevor sie auf das Unternehmen und die Kunden zurückschlägt", fordert die EFF.

Quelle : www.heise.de
Titel: Neuer Mac App Store mit harten Regeln
Beitrag von: SiLæncer am 21 Oktober, 2010, 15:47
Auf der gestrigen Apple-Keynote kündigte Firmenchef Steve Jobs einen App Store für Mac OS X an. So soll das System was auf dem iPhone so gut funktionierte, auch auf die Schreibtische der Mac-User wandern. Spätestens in 90 Tagen soll der Software-Shop seine virtuellen Pforten öffnen. Doch die Regeln, die eine App befolgen muss, um aufgenommen zu werden, sind härter als erwartet.

Mac-Benutzern soll so die Möglichkeit gegeben werden, Applikationen, die sie für ihren Computer benötigen, ähnlich wie auf dem iPhone mit wenigen Klicks bezahlen und benutzen zu können. Entwicklern möchte man so eine neue Plattform bieten, auf der sie ihre Produkte vermarkten können.  Doch hiefür muss das entsprechende Programm Regeln einhalten, die kürzlich bekannt gegeben wurden. Diese sind allerdings so streng, dass bereits jetzt einige Entwickler daran zweifeln, ob der neue App-Store zu einem Erfolg wird. Denn selbstverständlich ist niemand gezwungen, seine Software auf der neuen Plattform zu vertreiben.

Zahlreiche Punkte des Reglements widmen sich dem Punkt Jugendschutz. Es sind keine Apps erlaubt, die zum exzessiven Konsum von Alkohol oder illegalen Substanzen anregen beziehungsweise Minderjährige zum Konsum von Alkohol oder Zigaretten verleiten. Weiter verbietet Apple, Bilder zu zeigen, auf denen Menschen oder Tiere getötet, gequält oder verletzt werden und Pornografie im Allgemeinen. Bis scheinen die Anordnungen noch weitgehend nachvollziehbar und bereits vom App Store für das iOS bekannt.

Doch interessant wird es, wenn man sich die weiteren Regeln ansieht, die Apple den Entwicklern vorgibt. Grundsätzlich gilt: Programme, die abstürzen oder auch nur Fehler aufweisen, werden nicht für den Verkauf zugelassen. Selbst wenn das Programm über Funktionen verfügt, die nicht ausführlich dokumentiert sind, ist es nicht App-Store-tauglich. Sind die Funktionen eines Programmes zwar dokumentiert, aber bereits in einem anderen Programm weitgehend vorhanden, ist die App ebenfalls unzulässig. Gleiches gilt, wenn Apple der Meinung ist, dass die Programmfunktionen „nicht sehr nützlich sind“ oder auf Dauer nicht unterhaltsam genug.

Betaversionen, Demos, Trial- und Testversionen werden grundsätzlich abgelehnt. Dient eine App in weiten Teilen nur zu Werbezwecken, schaut man sie sich ebenfalls erst gar nicht an. Reine Content-Aggregatoren, Sammlungen von Links oder einfache Webclippings haben nach Apples Ansicht auch nichts im App Store zu suchen.

Doch das ist nicht alles, was die Entwickler zu beachten haben, wenn sie den neuen App-Store nutzen möchten. Schon bei der Programmierung sind einige Regeln zu beachten. Applikationen müssen grundsätzlich alle ihre benötigen Bibliotheken selbst mitbringen. Von mehreren Applikationen geteilte Bibliotheken dürfen nicht verwendet werden. Gleiches gilt auch für „veraltete Technologien“. Apple nennt hier explizit Java und Rosetta. Weiter dürfen Pakete für den App Store ausschließlich mit den in Xcode enthaltenen Werkzeugen erstellt werden, Installer von Drittanbietern sind untersagt.

Die sogenannten „Mac App Store Review Guidelines“ sind durchzogen mit Hunderten weiteren Regeln und Vorgaben mit denen Apple, den ein oder anderen Entwickler verschrecken könnte. Die Frage, die sich stellt, ist: Warum sollte ein Entwickler 30 Prozent des Gewinnes an Apple abtreten, wenn er zudem noch derartig vom US-Konzern eingeschränkt wird? Der App-Entwickler Mathias Lange glaubt die Antwort zu wissen. In einem Bericht auf macnotes.de vermutet er, dass es sich zukünftig kaum ein Entwickler leisten kann, seine Anwendung nicht im App Store zu platzieren. Da die meisten Endanwender künftig nur noch im App Store einkaufen würden, könnten Apps die dort nicht vertreten sind, nur schwer bei den Anwendern wahrgenommen werden und damit auch zu niedrigen Verkaufszahlen führen, schildert er im Artikel. „Das wird dazu führen, dass zukünftig immer weniger Software “frei” heruntergeladen und installiert werden kann, ohne sich der Diktion des Mac App Stores zu unterwerfen.“ schrieb er weiter.

Er sieht die Entwickler und die Anwender durch die geplanten Regeln gar entmündigt. „Apple kontrolliert zukünftig noch stärker welche Anwendungen wir auf unseren Rechnern installieren. Flog eine schlechte Anwendung früher bestenfalls gleich wieder in den Papierkorb, so entscheidet zukünftig erst einmal Apple was gut und was schlecht ist.“

Quelle : www.gulli.com
Titel: Apple 1 wird versteigert
Beitrag von: spoke1 am 12 November, 2010, 11:36
Es ist der Urahn aller Apple-Computer! Einer der ersten Apple-PCs – mit Holzgehäuse und selbstgeschnitztem Apple-Schriftzug – kommt in London unter den Hammer. Für mindestens 150 000 Pfund (umgerechnet 176 550 Euro)!

(http://bilder.bild.de/BILD/digital/computer/2010/11/11/erster-apple-computer-von-steve-jobs/Apple_20I_20computer_2C_201976__15279732__MBQF-1289480038,templateId=renderScaled,property=Bild,height=349.jpg) „Apple 1“ – 1976 kostete der erste Apple-Computer 666 Dollar. Ohne Monitor, Gehäuse und Tastatur

Vom „Apple 1“ wurden 1976 nur 200 Stück verkauft – ohne Gehäuse – das musste sich der Besitzer selbst basteln. Ausgerüstet ist der Rechner mit winzigem 8 Kilobyte Hauptspeicher. Das ist 524 000 mal weniger als heute üblich. Schon ein Song als MP3-Datei braucht das Vielfache an Platz!

(http://bilder.bild.de/BILD/digital/multimedia/2010/01/27/apple-kult/bilder/apple-retro-mac__14671447-mfbq,templateId=renderScaled,property=Bild,height=349.jpg) Damit fing der Kult um Apple an: Der erste Mac wurde am 24. Januar 1984 von Apple-Mitbegründer Steve Jobs in Cupertino (US-Bundesstaat Kalifornien) der Öffentlichkeit präsentiert

Nur wenige Exemplare haben bis heute überlebt, nachdem sie vor 34 Jahren von den Apple-Gründern Steve Jobs und Steve Wozniak in einer Garage zusammengesetzt wurden. Eines davon soll jetzt im Londoner Auktionshaus Christie's versteigert werden, berichtet die britische Daily Mail. Dafür gibt es die Original-Verpackung, ein Handbuch und einen von Steve Jobs unterschriebenen Brief an den ersten Käufer.

1976 kostete der erste Apple-Computer 666,66 US-Dollar, ohne Tastatur und Monitor!

Im Rückblick eine gute Geldanlage, ähnlich wie die Aktien von Apple. Die Firma ist heute einer der größten IT-Firmen der Welt. Und der Apple 1 war der Grundstein zum Erfolg.



Quelle (http://www.bild.de)

Bilder: dpa
Titel: Apple wegen angeblicher Weitergabe von Nutzerdaten verklagt
Beitrag von: SiLæncer am 28 Dezember, 2010, 13:34
In einer am 23. Dezember beim Bezirksgericht von San Jose (Kalifornien) eingereichten Klage (Aktenzeichen 10-5878) wird dem Unternehmen vorgeworfen, persönliche Daten von Nutzern ohne deren Einverständnis an Werbenetzwerk-Anbieter weiterzugeben. Dies berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Der Kläger Jonathan Lalo trägt demnach vor, dass die eindeutige Kennung (Unique Device Identifier, UDID) bei iPhones und iPads Werbenetzwerken erlaube, zu erfassen, welche Applikationen ein Kunde heruntergeladen habe und wie häufig beziehungsweise wie lang er diese nutze.

Tatsächlich behaupte Apple laut Kläger jedoch (fälschlicherweise), dass alle Apps vor der Veröffentlichung in seinem App Store begutachtet und generell keine personenbezogenen Daten ohne Zustimmung des Anwenders übertragen würden. Lalo betont in seiner Klage ausdrücklich, dass es dem Anwender nicht möglich sei, die Übertragung der UDID zu blockieren.

Bloomberg berichtet, dass laut Klagschrift über einige Apps zudem zusätzliche Informationen an Werbenetzwerke verkauft würden – darunter der Aufenthaltsort des Anwenders, sein Alter, Geschlecht, Einkommen, die ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung und politischen Ansichten. Die Klage richtet sich auch gegen die Anbieter der Apps Pandora, Paper Toss, the Weather Channel and Dictionary.com.

Lalo strebt eine Sammelklage gegen Apple an, der sich alle Nutzer anschließen können sollen, die zwischen dem 1. Dezember 2008 und der vergangenen Woche eine Applikation auf ihrem iPhone oder iPad aus dem App Store heruntergeladen und installiert haben. Unklar bleibt im Bloomberg-Bericht, ob von der Klage auch Apples iPod touch erfasst wird, der ebenfalls eine UDID aufweist.

Jonathan Lalo lässt sich in der Angelegenheit von der New Yorker Kanzlei KamberLaw vertreten, deren Chef Scott A. Kamber damit wirbt, bereits "hunderte Millionen Dollar" bei "dutzenden Sammelklagen" erstritten zu haben. Tatsächlich zählt zu den Erfolgen der Kanzlei eine außergerichtliche Einigung mit dem Online-Videoverleiher Netflix in einem Millionen-Streit, bei dem es darum ging, dass eigentlich anonym auftretende Kunden aufgrund ihrer Film-Empfehlungen identifiziert werden konnten. Auch an der Sammelklage gegen Facebook wegen Eingriffs in die Privatsphäre der Nutzer durch das Werbeprogramm "Beacon" war KamberLaw beteiligt. Das Online-Netzwerk schaltete Beacon schließlich komplett ab und zahlte 9,5 Millionen US-Dollar.

Apple hat sich zu der Klage bislang nicht geäußert.

Quelle : www.heise.de
Titel: Apple wegen angeblicher Weitergabe von Nutzerdaten verklagt [Update]
Beitrag von: SiLæncer am 29 Dezember, 2010, 14:02
Nach einem Bericht von Wired wurde am 23. Dezember eine weitere Klage gegen Apple eingereicht, die dieselben Vorwürfe zum Gegenstand hat. Auf Klägerseite sind vier Personen aus Texas und Kalifornien genannt, die verschiedene Apps auf ihre iPhones installiert hatten. Zu den Beklagten zählen hier neben Apple die Anbieter der Apps Textplus4, Pandora, Paper Toss, Weather Channel, Directonary.com Talking Tom Cat, Pimple Popper Lite und Pumpkin Maker. Die Klageschrift kann online (als PDF (http://www.scribd.com/doc/45969897/Complaint-Freeman-v-Apple-finaL)) eingesehen werden.

Quelle : www.heise.de
Titel: App Store: Apple will noch mehr Kontrolle
Beitrag von: SiLæncer am 02 Februar, 2011, 08:55
Apple will mehr Geld mit dem App Store verdienen und zieht die Daumenschrauben für Entwickler weiter an. Sie dürfen nun laut eines Berichts der New York Times keine Apps mehr anbieten, mit denen der Zugriff auf Inhalte möglich ist, die außerhalb des App Stores gekauft wurden.

Apple schottet seinen App Store immer weiter ab, um Konkurrenten auszuschließen. Laut eines Berichts der New York Times dürfen Konkurrenten künftig ihre Anwendungen nicht mehr für iPad, iPhone oder iPod touch anbieten, wenn darüber Inhalte abrufbar sind, die nicht über den App Store erworben wurden. Entsprechende Hinweise seitens Apple sollen an verschiedene Entwickler gegangen sein.

Betroffen ist auch Sony, dessen Anwendung von Apple abgewiesen wurde, weil darüber E-Books gekauft und abgerufen werden konnten, die aus dem Sony Reader Store stammen. Apple verlange, dass künftig sämtliche In-App-Verkäufe über Apple abgewickelt werden müssten, zitiert die New York Times Steve Haber, den Chef von Sonys E-Book-Abteilung.

Das könnte auch Auswirkungen auf Amazons Kindle-App haben. Über sie kann wegen der bereits bekannten Beschränkungen für In-App-Käufe zwar nicht direkt im Kindle Store eingekauft werden. Allerdings ist ein Zugriff auf E-Books möglich, die im Kindle Store gekauft wurden. Auch das wäre gemäß Apples verschärften Vorschriften nicht mehr erlaubt - was Apple wegen der Dominanz von Amazon im E-Book-Markt nur recht sein dürfte.

Laut dem Zeitungsbericht wollten sich weder Amazon noch Apple auf Nachfrage äußern. Apple hatte zuvor bereits Zeitungs- und Magazinverlage gegen sich aufgebracht, weil diesen untersagt wird, ihren Abonnenten etwa die iPad-Ausgaben ihrer Printpublikationen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Daran würde Apple jedoch nicht mitverdienen.

Quelle : www.golem.de
Titel: App Store: Apple will noch mehr Kontrolle (Update)
Beitrag von: SiLæncer am 02 Februar, 2011, 10:00
Eine Apple-Sprecherin sagte Ars Technica mittlerweile, dass sich die Bedingungen und Richtlinien für Entwickler nicht verändert hätten. Dennoch heißt es: "Wenn eine App die Möglichkeit zum Erwerb von Büchern außerhalb der App bietet, setzen wir nun voraus, dass den Kunden innerhalb der App auch die Möglichkeit zum In-App-Kauf geboten wird." Das verbessert die Situation für Konkurrenten aber nur unwesentlich, denn wenn sie Inhalte nicht auch über Apples Abrechnungssystem verkaufen, dürfen sie demnach auch keinen Zugriff auf Inhalte bieten, die woanders gekauft wurden. Das wäre kein Problem, läge die von Apple für alle App-Store-Verkäufe verlangte Marge nicht bei 30 Prozent. Damit können Konkurrenten preislich mit Apples Angeboten nicht mehr mithalten, unabhängig davon, was sie verkaufen wollen. Apple will damit nicht nur mitverdienen, sondern nutzt seine Stellung als Plattformbetreiber aus, um Konkurrenten fernzuhalten.

Quelle : www.golem.de
Titel: Apple: Auslöser für Entlassungen in der IT-Branche?
Beitrag von: SiLæncer am 01 April, 2011, 20:14
Apple sorgt für Tumulte bei seinen Konkurrenten. Wie aus einem Bericht des IT-Magazins DigiTimes hervorgeht, sollen immer mehr Vorstände von Firmen der IT-Branche entlassen werden, weil sie nichts gegen Apples großen Markteinfluss zu tun wissen. Auch Gianfranco Lanci, der vor Kurzem seine Stelle als Geschäftsführer bei Acer aufgab, soll aus diesem Grund den Konzern verlassen haben.

Die Gegenspieler von Apple tun sich nach wie vor schwer, einen effektiven Weg zu finden, um dem Unternehmen gefährlich zu werden. Einem Bericht des IT-Magazins DigiTimes zufolge, scheint sich dies nicht nur finanziell auf die Mitstreiter der kalifornischen Firma auszuwirken. Angeblich sollen immer mehr Betriebe in der IT-Branche ihre Chefs und Vorsitzenden entlassen, weil sie Apple nicht in die Schranken weisen können. 

So habe beispielsweise der ehemalige Acer-Chef Gianfranco Lanci vor Kurzem seine Stelle als Geschäftsführer aufgeben müssen, weil er keine Strategie gegen Apples Verkaufserfolge vorlegen konnte, berichtet DigiTimes unter Berufung auf eine nicht genau benannte Quelle. Vor allem durch Apples iPad musste der Betrieb Einbußen im Notebook-Bereich hinnehmen.

Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo und Ex-LG-Boss Nam Yong seien aus selbigem Grund zum Austritt aus ihrem Betrieb gezwungen worden. Offenbar suchten die Aufsichtsräte auch hier vergeblich nach brauchbaren Plänen gegen Apples Marktdominanz. Der Handymarkt, auf dem vor allem Nokia seine Umsätze produziert, wurde durch Apples iPhone ebenfalls beeinträchtigt.

Aber auch andere Vorsitzende sollen wegen des Konzerns aus Cupertino um ihren Job bangen müssen. Vor allem bei Motorola, Sony, Toshiba, Asus und Lenovo seien die Aufsichtsräte unzufrieden mit der Arbeit ihrer Betriebsleiter und dementsprechend bestrebt, personelle Änderungen vorzunehmen.

Quelle : www.gulli.com
Titel: Wirbel um Aufzeichnung von Ortungsdaten im iPhone
Beitrag von: SiLæncer am 21 April, 2011, 12:42
Die Aufzeichnung von geografischen Ortungsdaten durch mobile Geräte von Apple über einen längeren Zeitraum sorgt weiter für Wirbel. Zwei IT-Experten, Alasdair Allan und Pete Warden, berichteten gestern über die Praxis. Der ehemalige Apple-Mitarbeiter Warden stellte zudem eine Software namens iPhoneTracker bereit, mit der jeder iPhone- oder iPad-3G-Besitzer die Speicherung der Ortsdaten auf einer Karte darstellen kann. Betroffen sind nach aktuellem Kenntnisstand nur Informationen zu den umgebenden Funkzellen sowie Daten zu den WLAN-Basisstationen im Umfeld.

Auch nach mehrfachen Anfragen gab es zu der Sache zunächst keine Stellungnahme von Apple. Es gebe aber immerhin keine Anzeichen dafür, dass die Ortsdaten irgendwohin weitergeleitet werden, betonten Allan und Warden. Ein Abschalten der Speicherung scheint nach bisherigen Informationen nicht möglich; sie funktioniert offenbar unabhängig von der "Location Services"-Funktion innerhalb von iOS, die der Benutzer über die Systemeinstellungen abdrehen kann. Die Jailbreak-Community veröffentlichte mittlerweile aber ein Tool, das die Datenerhebung blockiert.

Die technische Aufzeichnung der Ortungsdaten aus dem Mobilfunknetz in der "consolidated.db" genannten Datei begann laut Allan und Warden vor einem Jahr nach der Aktualisierung des Betriebssystems iOS auf Version 4.0 beziehungsweise 3.2 (iPad), das Apple für seine mobilen Geräte einsetzt. Allan und Warden erklärten, dass die Daten von mobilen Gerät auf den Computer des Nutzers übertragen werden, sobald über iTunes synchronisiert wird. Die Daten sind nicht verschlüsselt, sondern liegen offen in einem SQlite-Datenbankformat vor.

Auch Mobilfunk-Provider verfügten aus dem Betrieb ihrer Netze über solche Informationen, bei ihnen seien sie jedoch aufwendiger geschützt als im Fall der Apple-Geräte und iTunes, kritisierten Allan und Warden die Speicher-Praxis. Die Geräte ermittelten die Standortdaten offensichtlich anhand der Signale von Mobilfunk-Zellen. "Das ist weniger präzise als mit GPS, aber verbraucht wahrscheinlich weniger Strom." GPS-Ortungsdienste kann ein Nutzer von iPhone oder iPad in den Einstellungen ausschalten.

Das Technikblog Engadget wies darauf hin, dass die Geodaten-Aufzeichnung in Fachkreisen schon seit einiger Zeit bekannt war und verlinkte auf einen entsprechenden Artikel des französischen Autors Paul Courbis von September 2010. Auch Anfang dieses Jahres wurde das Thema bereits in Experten-Foren im Internet diskutiert. Der IT-Forensiker Alex Levinson bloggte, er habe "consolidated.db" sogar bereits in einem Buch erwähnt. Außerdem gebe es ähnliche Daten auch bei früheren iOS-Versionen in einer Datei namens "h-cells.plist". In Kreisen von Ermittlungsbehörden in den USA sei die Tatsache, dass das iPhone solche "Infokrümel" hinterlasse, nichts Neues. Der iPhone-Sicherheitsexperte James Zdziarski stieß gegenüber dem Fachdienst Ars Technica ins gleiche Horn. Es handele sich nicht um eine geheime "Big Brother"-Datei, sondern vermutlich um "faule Programmierung". Dies sei der Hauptgrund für die meisten Datenleaks beim iPhone.

Allan und Warden stießen nach eigenen Angaben zufällig auf die Datensammlung, als sie an einem Datenvisualisierungs-Projekt arbeiteten. Zunächst sei ihnen selbst unklar gewesen, dass Informationen über einen so langen Zeitraum gespeichert wurden. "Weder Pete noch ich glauben, dass es eine Art Verschwörung gibt, wir sind jedoch beide darüber besorgt, dass so detaillierte Ortsinformationen gespeichert werden", schrieb Allan.

Es blieb zunächst unklar, warum die Daten gespeichert werden. Eine Vermutung war, dass es etwas mit dem Betrieb der Geräte in Mobilfunknetzen zu tun hat. Der amerikanische IT-Journalist Andy Ihnatko etwa argumentierte, dass es nach der Art der Datenerhebung um die Kontrolle über Leistung von Geräten und Netzen gehen müsste und nicht um Bewegungsprofile der Nutzer. Mehrere Experten wiesen darauf hin, dass man die Sicherungskopien in iTunes auch verschlüsseln und damit für Fremde unzugänglich machen kann.

Zur Bewertung der Praxis aus Sicht des Datenschutzes erklärte Marc Rotenberg, Direktor des Informationszentrums für den Schutz der Privatsphäre (EPIC), der New York Times, mit einer heimlichen Sammlung von Ortungsdaten werde eine Grenze überschritten.

Quelle : www.heise.de
Titel: Android-User hassen Apple
Beitrag von: SiLæncer am 22 April, 2011, 13:09
Die Menschen wollen sich nicht in eine von Apple kontrollierte virtuelle Gated Community einschließen lassen

Apple-User waren schon immer etwas Besonderes. Früher mussten sie vor allem damit zurechtkommen, dass es einfach teurer war, Apple-Produkte zu besitzen, jetzt sind sie die User, die nicht nur besonders ausgespäht, sondern auch noch in der Apple-Welt eingesperrt werden.

Früher gab es regelrechte ideologische Grabenkämpfe zwischen Apple- und Microsoft-Fans. Die Zeiten sind vorbei, nachdem Apple demonstriert hat, nicht nur eine schickere Form zu bieten, sondern auch noch mehr Daten von den Kunden einzuholen. Dazu wollte man die Nutzer zwingen, aus dem Internet auszuscheren und in ein Intranet einzutreten, das vollständig von Apple kontrolliert wird.

Das funktionierte kurzfristig, weil Apple mit dem iPod, dem iPhone und dem iPad Neues angeboten hat, das auch als Statussymbol aufgenommen wurde. Aber es gab auch Menschen, die sich nicht in die Applewelt einsperren lassen und die die Freiheit des Internet beibehalten wollten, sich Betriebssysteme und Programme frei auswählen zu können. Das sind vor allem die Nutzer von Android-Smartphones, die sich nicht nur wegen der Kosten, sondern auch aufgrund der Freiheit gegen iPhone entschieden haben, das neben dem iPad derzeit die Haupteinnahmequelle von Apple darstellt.

Nach einer Umfrage von Business Insider, die wohl symptomatisch ist, aber keineswegs repräsentativ, würden zwar die Meisten jeweils bei Apple oder Android bleiben, wenn sie ein neues Handy kaufen, man ist der Marke oder seiner einmal getroffenen Entscheidung treu.

Interessant ist freilich, dass die meisten iPhone-Besitzer einen Wechsel zu Android-Handys durchaus machen würden, wenn die Plattform entsprechend besser wäre. Die Treue zur Marke ist also nicht sehr ausgeprägt. Die meisten Android-User sagen allerdings, dass sie gar nicht daran denken, zu Apple zu wechseln, weil sie Apple "hassen", der Grund ist freilich nicht bekannt und soll demnächst erfragt werden. Die Übrigen meinen, sie würden dann vielleicht zu iPhones wechseln, wenn Apple besser mit Nicht-Apple-Produkten zusammenarbeite. Das zeigt, die Strategie von Apple, die User in die Apple-Welt einzuschließen und entsprechend Daten und Einnahmen zu erzielen, wird langfristig nicht tragen. Das Internet will frei und keine gated community sein.

Quelle : http://www.heise.de/tp/
Titel: Datenschützer setzen Apple unter Druck
Beitrag von: SiLæncer am 22 April, 2011, 15:36
iPhone und iPad speichern ihre aktuelle Position unverschlüsselt in einer Datei auf dem Gerät, die beim Backup auf den jeweiligen Rechner übertragen wird. Diese Praxis kannten Insider zwar schon länger, erst jetzt wurde sie jedoch einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Der zuständige bayerische Datenschützer Thomas Kranig verlangte nun in einem Schreiben an Apple Auskunft. Er will wissen, welche Geräte Bewegungsdaten speichern, welche Daten das sind und wo sie gespeichert werden. Außerdem fragt er, wer Zugriff auf die Daten habe, "ob und was Apple damit macht und ob der Nutzer die Möglichkeit hat, diese Datenerfassung zu unterdrücken". Bislang hat Apple weder auf Kranigs Fragen noch auf die von Medien geantwortet.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Schaar sagte, auf Basis des Fragenkatalogs werde es "eine Bewertung geben, und wenn die negativ ist, wovon ich ausgehe, dann muss Apple seine Praxis ändern." Kranig räumte ein, er rechne nicht mit schnellen Antworten.

Auch in anderen Ländern rühren sich die Datenschützer. So hat der New York Times zufolge die italienische Datenschutzbehörde eine Untersuchung eingeleitet. Und auch die französischen Behörden rühren sich. France Soir zitiert den Generalsekretär der dort zuständigen CNIL (Commission nationale de l’informatique et des libertés) Yann Padova: "Diese Aufzeichnung ist aufdringlich und gefährlich. Erstes Problem: Die Betroffenen erfahren nichts von dieser Standortbestimmung. Zweites Problem: Wir wissen nicht, ob die Daten an einen Dritten übertragen werden oder ausschließlich auf den Geräten des Nutzers bleiben. Wenn man wüsste, dass diese Daten an Apple oder andere übertragen werden, wäre das nicht akzeptabel."

Quelle : www.heise.de
Titel: Sammelklage wegen Apples "Locationgate"
Beitrag von: SiLæncer am 26 April, 2011, 13:13
Die "Locationgate"-Affäre zieht weitere Kreise: Nachdem sich über Ostern Datenschützer aus Deutschland, Italien und Frankreich und mittlerweile auch Südkorea kritisch zu dem Vorfall geäußert haben, wächst nun auch der Druck auf Apple in den USA, endlich Stellung zur bislang unerklärten Dauerspeicherung von Ortsdaten in iPhone und iPad 3G zu beziehen. Wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg meldet, reichten Vikram Ajjampur, ein iPhone-User aus Florida, und William Devito, iPad-Besitzer aus New York bei einem Bundesgericht in Tampa eine Sammelklage gegen Apple ein. Sie verlangten von dem zuständigen Richter, Apple das Sammeln von Daten zu untersagen. Klägeranwalt Aaron Mayer sagte, seine Mandanten wollten nicht hinnehmen, dass Apple seine Nutzer "quasi überall verfolge". "Wenn man ein US-Marshall ist, benötigt man für so etwas eine richtlerliche Genehmigung. Apple macht das ohne."

Druck kommt mittlerweile auch aus der US-Politik. Lisa Madigan, Attorney General von Illinois, schrieb Apple und Google einen Brief, sich doch bitte persönlich zu der Speicherung von Ortsdaten zu äußern. "Ich will wissen, welche Daten sie erfassen", schreibt Madigan in ihrer Einladung zur Stellungnahme. Zuvor hatten schon der US-Senator Al Franken und der US-Abgeordnete Ed Markey Apple aufgefordert, Stellung zu nehmen. Mittlerweile wurden sowohl Apple als auch Google zu einem Hearing am 10. Mai eingeladen, das vor einem Justiz-Unterausschuss des Senats stattfinden soll.

Von Apple selbst fehlt zur "Locationgate"-Affäre nach wie vor jeglicher Kommentar. Allerdings soll Firmenchef Steve Jobs sich laut einem Bericht von MacRumors gegenüber einem Kunden geäußert haben. Auf die Frage, warum iPhones die Nutzer "tracken", Android-Geräte aber nicht, antwortete Jobs wie üblich kurz angebunden, auch Google speichere Ortsdaten. "Wir tracken [dagegen] niemanden. Die Informationen, die zirkulieren, sind falsch." Ob die Jobs-E-Mail echt ist, lässt sich nicht sagen, allerdings ist bekannt, dass der Apple-Chef Kundenanfragen in unregelmäßigen Abständen beantwortet, selbst wenn die PR-Abteilung des Computerkonzerns offiziell schweigt.

Viele Fragen gibt es nach wie vor über die Art der Ortsdatensammlung, die Apple in einer Datei namens "consolidated.db" vornimmt. So ist unklar, wie genau die Informationen sind und ob sie nicht vor allem dem Anlegen einer Geodatenbank dienen, über die Nutzern später eine verbesserte Navigationsfunktion zur Verfügung gestellt werden soll. Tatsächlich hatte sich Apple bereits im vergangenen Jahr gegenüber zwei US-Abgeordneten entsprechend geäußert. Warum die unverschlüsselt angelegte Datenbank nicht regelmäßig geleert wird, erklärt dies allerdings nicht. Blogger John Gruber, der Apple-seitig als gut vernetzt gilt, äußerte die Theorie, es handele sich schlicht um eine Nachlässigkeit. "Ich wette, dies wird im nächsten iOS-Update behoben."

Das Wall Street Journal führte unterdessen eine Untersuchung durch, ob "consolidated.db" auch dann beschrieben wird, wenn die ortsbasierten Dienste in iOS vom Nutzer abgeschaltet wurden. Das Ergebnis: Auch dann noch finden sich neue Einträge in der Datenbank. Ein Kurztest durch Mac & i konnte dies allerdings zunächst nicht nachvollziehen; jedoch ist nach wie vor nicht bekannt, wann konkret das Schreiben neuer Daten in "consolidated.db" ausgelöst wird.

Quelle : www.heise.de
Titel: Ortungsdaten im iPhone: Apple gesteht Programmierfehler ein
Beitrag von: SiLæncer am 27 April, 2011, 16:33
Am heutigen Mittwoch nimmt Apple nun auf seiner Internetseite zu den über Ostern hochgekochten Vorwüfen Stellung, dass das iPhone und das iPad vermeintlich Bewegungsprofile der Nutzer aufzeichnen. Apple bestätigt dabei die Untersuchungen der c't-Redaktion, wonach es sich bei der fraglichen Datenbank nicht um ein komplettes Bewegungsprofil handelt, sondern um Positionsdaten von WLAN-Routern und Mobilfunkzellen. Die Funktionsweise dieser Datenbank hatte Apple schon im Juli vorigen Jahres in einem Brief an zwei US-Abgeordnete erklärt, wenn damals auch ohne Erwähnung der Zeitstempel, aus denen sich ein eingeschränktes Bewegungsprofil ermitteln lässt.

In dem Brief hieß es, dass diese Datenbank gesichert und nur Apple zugänglich sei, und dass bei abgeschalteten Ortungsdiensten keine Updates erfolgen würden – beides ein Widerspruch zu den Beobachtungen der letzten Tage: Die Datei liegt unverschlüsselt auf den PCs der Nutzer und wächst auch bei ausgeschalteten Ortungsdiensten.

Tatsächlich hat Apple eingeräumt, in diesen Punkten versagt zu haben: Das Backup der Daten auf den PC des Nutzers will Apple künftig unterlassen, und das Fortschreiben sei ein "Bug". Beides will Apple mit einem zukünftigen iOS-Update beheben. Zusätzlich will Apple die Datenbank auf die Einträge der letzten sieben Tage beschränken und sie beim Ausschalten der Ortungsdienste komplett löschen, auch die Einträge vor dem Ausschalten. Im nächsten größeren iOS-Update soll die Datenbank auf dem iPhone zusätzlich verschlüsselt werden.

Ein weiteres neues Detail verrät Apple nebenbei: den Aufbau einer Verkehrsdatenbank für Staumeldungen. Die Bewegungsdaten der iPhones will Apple anonymisiert sammeln, um Aussagen über die Verkehrsdichte zu treffen, ein Dienst, der "in the next couple of years" freigeschaltet werden soll. Ähnliches machen auch andere Anbieter wie Google mit Android und schon länger Navigon und Tomtom. Mehrere Stellen für Entwickler von Navi-Apps hatte Apple voriges Jahr ausgeschrieben.

Bis Apple das iOS-Update mit den angekündigten Verbesserungen bringt, müssen iPhone- und iPad-Nutzer weiter mit dem Risiko leben, dass Angreifer mit Zugang zu dem Gerät oder zum PC des Nutzers anhand der fraglichen Datenbank ein eingeschränktes Bewegungsprofil erzeugen können.

Quelle : www.heise.de
Titel: "Locationgate": Jobs, Schiller und Forstall nehmen Stellung
Beitrag von: SiLæncer am 28 April, 2011, 13:16
Nachdem am Mittwochnachmittag Apple eine Art Mea culpa zum "Locationgate" mit den im iPhone gespeicherten Ortungsdaten veröffentlichte, wurden etwas später auch noch Firmenchef Steve Jobs, Marketingboss Phil Schiller und iOS-Softwareleiter Scott Forstall vorstellig. Der Zugang für die Medien war allerdings beschränkt: Es gab genau ein Telefoninterview. Eingeladene Gesprächspartnerin war Ina Fried vom zum Wall Street Journal gehörenden Techblog All Things Digital. Die renommierte IT-Journalistin brachte insgesamt drei Geschichten: Eine Kurzfassung mit einer Jobsschen Stellungnahme zu den Vorwürfen, ein weiterer Text über die Frage, warum die Herstellung des weißen iPhone so verdammt schwer war, sowie eine editierte Mitschrift des gesamten Telefoninterviews.

Viel mehr als das, was bereits in der gestern veröffentlichten FAQ zu finden war, ließen sich die drei Apple-Manager allerdings nicht entlocken. Jobs betonte erneut, Apple tracke niemanden. Es handele sich um "anonyme Informationen" über die umgebenden Funk- und WLAN-Zellen, die Apple über ein Crowdsourcing-Verfahren erhalten habe. "Das haben die Leute auf ihren Telefonen gesehen und es für Ortsdaten gehalten." Der Zwischenspeicher, den die umstrittenene "consolidated.db"-Datei darstellt, sei aber wohl zu groß bemessen, räumte Forstall ein. "Wir suchten uns eine Größe, rund 2 MByte, halb so groß wie ein Musikstück. Es stellte sich heraus, dass das ziemlich umfänglich war und einzelne Punkte für eine lange Zeit vorhalten konnte."

Apple habe die Datei aber im System geschützt, sie sei ein Root-File und vor anderen Apps in einer "Sandbox" versteckt. "Wenn nun aber jemand sein Telefon hackt und einen Jailbreak durchführt, kommt er an sie heran." Die Datei sei aber "komplett anonym" und könne nicht individuellen Personen oder Geräten zugeordnet werden. Dass diese Zuordnung unnötig ist, weil die Datei ja auf einem individuellen Gerät sitzt, sagte Forstall allerdings nicht – auch ließ er die Backup-Frage offen. Apple hatte in seiner gestrigen FAQ allerdings angekündigt, die bislang unverschlüsselte "consolidated.db" nicht mehr automatisch über iTunes auf Mac und PC zu übertragen, wofür ein baldiges Software-Update sorgen soll. Eine Verschlüsselung der Datei auf dem iPhone ist allerdings erst in der nächsten "großen" Version von iOS vorgesehen.

Zu Fragen der "Crowdsourcing"-Daten, die Apple ja zweifellos sammelt – tatsächlich hatte das Unternehmen dies bereits im vergangenen Sommer eingeräumt –, sagte Jobs, Nutzer könnten dies abschalten, dann aber die regulären Ortsdienste nicht mehr verwenden. Welche weiteren Pläne Apple mit diesen Informationen hat, aus denen neben der verbesserten Ortung auch einmal ein Verkehrsdienst werden soll, sagte Jobs darüber hinaus nicht. Schiller betonte, die anonymen Crowdsourcing-Daten seien in etwa so wie die Datenerfassung in einem Laden, der an der Tür die eintreffenden Kunden mit einem "Clicker" zähle. Wie genau Apple diese Informationen anonymisiert, gab das Unternehmen allerdings bislang nicht an.

Stellen will sich Apple wohl einer Fragerunde vor dem US-Kongress zum Thema. "Ich denke, Apple wird aussagen", so Jobs. Es sei "toll", dass die Politik das Thema nun untersuche. Er hoffe aber, dass neben Apple auch andere Firmen in den Blickpunkt der Presse rückten. Tatsächlich nutzen auch Google und Microsoft Crowdsourcing- und ähnliche Ortsdatenansätze. Zur Frage, wann er wieder zu Apple zurückkehre, wollte sich Jobs indes nicht äußern. "Wir sind heute hier, um über Ortsdaten zu reden, nicht über mich."

Quelle : www.heise.de
Titel: Apple: Schicke Geräte, schmutzige Energie?
Beitrag von: SiLæncer am 30 April, 2011, 14:53
Nach einer Greenpeace-Studie schneidet Apple bei den Betreibern der 10 größten US-Datenzentren ökologisch am schlechtesten ab

Apple hat sich nicht nur als Firma erwiesen, die schicke Geräte macht, aber die Benutzer einsperrt, sondern auch als Datenkrake, die Geodaten erfasst, und als Unternehmen, das seine Geräte gerne möglichst billig und nicht gerade arbeitnehmerfreundlich herstellen ließ.

Nach einer Greenpeace-Studie, die sich einmal das Cloud Computing und die damit verbundene "schmutzige Energie" untersucht hat, ist Apple bei den Betreibern der 10 größten Datenzentren, also von Amazon, Facebook, Google, Hewlett Packard, IBM, Microsoft, Twitter, Yahoo und Twitter auch der größte Umwelt- oder Klimasünder. Apple bezieht nämlich mit 54,5 Prozent den meisten Strom aus Kohlekraftwerken. Dass Apple daran nichts ändern will, belegt das neue Datenzentrum mit dem zu erwartenden Namen "iDataCenter" in North Carolina, das in diesem Jahr in Betrieb genommen werden soll. Hier kommen 95 Prozent des Stroms aus Kohle- und Atomstrom. 100 MW werden hier erwartet.

Facebook, IBM oder HP sind nicht viel besser als Apple, was Kohleverstromung betrifft, Google und Microsoft, Amazon und vor allem Yahoo setzen deutlich weniger Kohlestrom ein. Trotzdem stammt auch der Strom von 4 Rechenzentren von Google oder HP zu mehr als die Hälfte von Kohle. Die scheinbar sauberen Daten hängen also noch vielfach von schmutziger Energie ab.

Insgesamt verbrauchen die Datenzentren bereits 3 Prozent des US-Stroms und 1,5-2 Prozent des globalen Stroms. Jährliches Wachstum: 12 Prozent! In den USA sind 40 Prozent der Datenzentren angesiedelt. North Carolina ist nicht nur für Apple interessant, offeriert der krisengeschüttelte US-Bundesstaat doch attraktive Steuervorteile. Nur 3,6 Prozent des Stroms in North Carolina kommen aus erneuerbaren Energien.

Greenpeace kritisiert auch die mangelnde Transparenz der meisten IT-Firmen im Hinblick auf ihren Energieverbrauch. Die Firmen würden sich vor allem auf die Einhaltung von Geschäftsgeheimnissen berufen. Lobend hervorgehoben wird Yahoo, weil der Konzern die CO2-Intensität bis 2014 um 40 Prozent reduzieren will. Google würde zwar einen ähnlichen Weg verfolgen und etwa stark auf Solarenergie setzen, aber pflege fast völlige Intransparenz, was die Emissionen, den Energieverbrauch und sogar den Standort der Rechenzentren betrifft.


Quelle : http://www.heise.de/tp/
Titel: "Apple" wertvollste Marke der Welt
Beitrag von: spoke1 am 09 Mai, 2011, 11:25
Der Wert der Marke des IT-Konzerns Apple übersteigt im aktuellen, jährlich erstellten Ranking der Marktforscher von Millward Brown den des Internetdienstleisters und bisherigen Spitzenreiters Google. Demnach ist die Marke "Apple" nun 153,3 Milliarden US-Dollar (106,4 Mrd. Euro) wert, 84 Prozent mehr als zur vorherigen Erhebung. Der Wert der Marke "Google" ließ seitdem um 2 Prozent nach, er beträgt nun 111,5 Milliarden US-Dollar. Auch IBM rutscht in dieser Liste einen Rang hinunter auf den dritten Platz. Den Wert der Marke des IT-Konzerns schätzen die Marktforscher auf 101 Milliarden US-Dollar, 17 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das kräftigste Wachstum wies demnach die Marke "Facebook" auf, die nach einem Zuwachs von 246 Prozent mit einem geschätzten Wert von 19,1 Milliarden auf Platz 35 der aktuellen Gesamtliste landete.

Die Deutsche Telekom besitzt nach Ansicht der Marktforscher mit einem Wert von 29,8 Milliarden US-Dollar die wertvollste deutsche Marke. Im weltweiten Ranking kommt sie auf Platz 19. SAP kommt hierzulande mit 26,1 Milliarden US-Dollar auf Platz zwei, gefolgt von BMW mit 22,4 Milliarden US-Dollar.

Für die Studie "BrandZ Top 100 Most Valuable Global Brands" hat Millward Brown nach eigenen Angaben tausende Verbraucher befragt. Außerdem fließen dort Analysen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg und von Analysten zu den Gewinnaussichten der Unternehmen ein. Unter den ersten zehn Unternehmen der Rangliste sind außer den ersten drei mit Microsoft auf Platz 5, AT&T auf Platz 7 und China Mobile 9 insgesamt sechs Unternehmen aus der IT-Branche vertreten. "Google" war zuvor vier Mal wertvollste Marke der Welt. (anw)


 
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Apple-wertvollste-Marke-der-Welt-1239693.html
Titel: Steve Jobs faltete MobileMe-Team zusammen
Beitrag von: spoke1 am 10 Mai, 2011, 09:15
Nach Pannenserie

Das Fortune-Magazin will von früheren Apple-Mitarbeitern Internes über den gescheiterten Produktstart von MobileMe erfahren haben. Steve Jobs soll dem Team vorgeworfen haben, den Ruf des Unternehmens geschädigt zu haben.
Nach einer Pannenserie um den Synchronisierungsdienst MobileMe im Jahr 2008 hat Apple-Chef Steve Jobs das Team scharf kritisiert und die Führung ausgetauscht. Das berichtet das Magazin Fortune unter Berufung auf Teilnehmer des Treffens. Für den Bericht will Fortune mehrere frühere Apple-Beschäftigte interviewt haben.

Kurz nach dem missglückten Produktstart habe Jobs das MobileMe-Team zu einem Treffen in das Town Hall Auditorium in Gebäude 4 auf dem Apple Campus zusammengerufen. Jobs kam in den Raum, klatschte in die Hände und fragte: "Kann mir jemand sagen, was MobileMe tun soll?" Als er eine zufriedenstellende Antwort bekam, fuhr er fort: "Und warum tut es das nicht, verdammt noch mal?"
In der nächsten halbe Stunde kritisierte Jobs die Gruppe heftig und appellierte an ihren Teamgeist. "Ihr habt Apples Ruf geschadet", sagte er. "Ihr solltet euch dafür hassen, dass ihr euch nicht gegenseitig unterstützt habt." Die negativen Medienberichte hätten Jobs besonders wütend gemacht. Walt Mossberg, der einflussreiche Kolumnist des Wall Street Journal, hatte MobileMe verrissen. "Mossberg, unser Freund, schreibt nicht mehr positiv über uns", sagte Jobs. Noch während des Treffens soll Jobs eine neue Leitung für die Gruppe bestimmt haben.

Zum Start von MobileMe war der Dienst über mehrere Tage nicht nutzbar und die versprochenen Push-Funktionen wurden eingeschränkt. E-Mails gingen verloren und die Mail-Funktionen standen für einen Teil der Kunden nicht zur Verfügung. Später gab es noch Schwierigkeiten beim Datenaustausch von Terminen und Adressen zwischen dem MobileMe-Server und dem iPhone oder iPod touch.
Jobs soll nach dem MobileMe-Fehlstart eine E-Mail alle Beschäftigten verschickt haben. Demnach entspreche MobileMe nicht dem üblichen Apple-Standard und der Start sei verfrüht gewesen. Ausführlichere Tests wären nötig gewesen, meinte Jobs. Den Dienst hatte Apple zeitgleich mit dem iPhone 3G, der Eröffnung des App Store sowie der iPhone-Firmware 2.0 gestartet. Wegen der Anfangsschwierigkeiten gab es eine Verlängerung der Nutzungsdauer für alle Kunden des kostenpflichtigen Dienstes.


Quelle: http://www.golem.de/1105/83342.html
Titel: Rechtsstreit: Samsung will Apples iPhone 5 und iPad 3 sehen
Beitrag von: spoke1 am 29 Mai, 2011, 14:11
Samsung will gerichtlich durchsetzen, vorab das kommende iPhone und das nächste iPad von Apple begutachten zu dürfen. Im Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung werfen sich beide Unternehmen vor, vom anderen abzukupfern. Samsung hat einen Antrag beim Gericht eingereicht, um vorab Apples iPhone und iPad der nächsten Generation begutachten zu können, berichtet thisismynext.com. Mit diesem Schritt will sich Samsung besser gegen Plagiatsvorwürfe seitens Apple wehren.

Vergangene Woche hatte ein kalifornisches Gericht Samsung dazu verdonnert, demnächst erscheinende Android-Smartphones sowie Android-Tablets Apples Anwälten zur Begutachtung zu überlassen. Neben dem Galaxy S2 muss Samsung Apple das Galaxy Tab 8.9 sowie das Galaxy Tab 10.1 überlassen.

Bei der Entscheidung spielte ein Fernsehinterview eines Samsung-Mitarbeiters eine tragende Rolle. In diesem sagte er, dass das Galaxy Tab 10.1 verbessert werden müsse, weil Apple das iPad 2 sehr dünn gemacht habe. Das Galaxy Tab 10.1 wird nun in einem 8,6 mm dicken Gehäuse auf den Markt kommen und ist damit 0,2 mm dünner als das iPad 2. Das Galaxy Tab 10.1 V ist hingegen mit 13 mm deutlich dicker als das später erscheinende Modell.

Zwischen Apple und Samsung tobt seit Monaten ein Streit, weil Apple behauptet, Samsung habe die iPhones und iPads mit seinen Galaxy-Geräten schlicht nachgemacht. Samsung konterte mit Gegenklagen wegen angeblicher Patentverletzungen.


Quelle: http://www.golem.de/1105/83802.html
Titel: Apple: Neues Patent beschreibt Funktionsbeschränkung per Funk
Beitrag von: SiLæncer am 06 Juni, 2011, 20:17
Ein neues Patent des Elektronikkonzerns Apple beschreibt eine Technik, mit der Veranstalter von bestimmten Events die Funktionen von iOS-Geräten beschränken könnten. In den Dokumenten wird an einem Beispiel dargestellt, dass eine Konzertbühne mit einem Infrarot-Sender ausgestattet ist, der ein Signal versendet, das alle iPhone-Kameras dazu veranlasst, den Dienst zu verweigern.

Ein frisch eingereichtes Patent des US-Konzerns Apple beschreibt eine Technologie, mit der es möglich sein könnte, iOS-Geräten die Aufnahme von bestimmten Objekten oder Umgebungen zu verbieten. In den Dokumenten wird ein neuartiger Bildsensor dargestellt, der in der Lage ist, Daten via Infrarot zu empfangen. Ausgesendet werden könnten diese beispielsweise durch ein kleines Modul über einer Bühne oder einer Kinoleinwand. Die empfangenen Informationen können dann dafür dienlich sein, die Funktionen des Gerätes zu beschränken.

Will beispielsweise ein Veranstalter verhindern, dass Apple-Kunden ein Konzert in Bild oder Ton mitschneiden, könnte er den Kameras beziehungsweise Mikrofonen aller neuen Appleprodukte den Garaus machen. Alternativ könnte das Sendemodul auch veranlassen, dass das Handy die aufgezeichneten Daten mit einem Wasserzeichen oder Ähnlichem versieht. Die Anwendungsbereiche der patentierten Technik könnten sich allerdings nicht nur auf die Sperre von verschiedenen Funktionen beschränken. Über die Infrarot-Wellen wären auch Informationen in Supermärkten oder Messen kostengünstig auf das Gerät übertragbar.

Die neuartige Methode aus dem Hause Apple steckt aber augenscheinlich noch in den Kinderschuhen. Ob die Infrarot-Sperren jemals in einem iOS-Gerät verwendet werden, ist noch lange nicht geklärt. Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple eine patentierte Technologie nicht verwendet.

Sollte es allerdings tatsächlich zur beschriebenen Umsetzung des Plans kommen, werden sicherlich nicht alle Apple-Kunden erfreut sein – gerade wenn sich die Funktion nicht deaktivieren lässt. Kaum ein Anwender wird sich von seinem Smartphone-Hersteller gerne vorschreiben lassen, was er fotografieren darf und was nicht.   

Quelle : www.gulli.com
Titel: Re: Apple: Neues Patent beschreibt Funktionsbeschränkung per Funk
Beitrag von: Jürgen am 07 Juni, 2011, 02:06
Zitat
In den Dokumenten wird ein neuartiger Bildsensor dargestellt, der in der Lage ist, Daten via Infrarot zu empfangen. Ausgesendet werden könnten diese beispielsweise durch ein kleines Modul über einer Bühne oder einer Kinoleinwand. Die empfangenen Informationen können dann dafür dienlich sein, die Funktionen des Gerätes zu beschränken.
Das könnte auch praktisch jeder handelsübliche Kamerachip, sofern man ihn passend auszuwerten versteht.
Infrarot nimmt fast jede elektronische Kamera sowieso ungewollt auf. Zu verifizieren mit einem Blick auf die TV-Fernbedienung bei'm Tastendruck.
Und das Erkennen von flackernden Signalen ist auch ein alter Hut, wird z.B. von vielen Camcordern seit der Zeit von VHS-C und 8mm zur Synchronisation des elektronischen Shutters mit Kunstlicht aus Leuchtstoffröhren (oder aus Bildröhre oder Filmprojektor) verwendet.
Somit wäre nicht eine technische Neuerung Kernelement des Patents, sondern die angedachte Anwendung, optisches DRM.
Titel: VoIP-Anbieter verklagt Apple wegen "iCloud"
Beitrag von: ritschibie am 11 Juni, 2011, 14:25
Mit dem Internet-Datenspeicher iCloud will Apple seine Erfolgsgeschichte fortschreiben, doch erst einmal muss sich das Unternehmen in einen Streit um die Namensrechte für den neuen Service stürzen. Die US-Firma iCloud Communications macht ältere Ansprüche geltend und hat Klage vor dem Bezirksgericht von Arizona eingereicht. Apple äußerte sich zunächst nicht dazu.

iCloud Communications nutze den Namen seit der Gründung im Jahr 2005, heißt es in der am Donnerstag eingereichten und am Freitag veröffentlichten Klageschrift. Nach dem großen Rummel um den neuen Dienst des iPad- und iPhone-Herstellers würde jedoch alle Welt bei iCloud zuerst an Apple denken, moniert der Kläger. Darunter leide das eigene Produkt, das zu dem von Apple identisch oder zumindest sehr ähnlich sei.

Nun verlangt iCloud Communications von Apple eine Entschädigung in ungenannter Höhe. Um die eigene Forderung zu unterstreichen, zählt das Unternehmen aus Arizona in der Klageschrift eine ganze Reihe von Fällen auf, bei denen Apple die Namensrechte anderer missachtet habe: beim iPhone-Handy, beim iPad-Tablet und selbst beim Konzernnamen Apple, um den es lange einen Streit mit der Beatles-Plattenfirma Apple Corp. gegeben hatte.

Quelle: www.heise.de
Titel: Steve Jobs tritt zurück
Beitrag von: SiLæncer am 25 August, 2011, 08:12
Steve Jobs ist als Vorstandschef von Apple zurückgetreten. Das teilte der 56-Jährige am Mittwoch in Cupertino (Ortszeit) mit. Jobs wechselt in den Aufsichtsrat, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Nachfolger an der Konzernspitze wird demnach Tim Cook, der bisher als COO das operative Geschäft des iPhone-Herstellers verantwortet hat.

(http://www.heise.de/imgs/18/7/0/3/3/0/8/38140bb49b6af536.png)
Über die Gründe machen weder Jobs noch der Konzern nähere Angaben. "Ich habe immer gesagt, wenn der Tag kommt, an dem ich meine Pflichten und die Erwartungen bei Apple nicht mehr erfüllen kann, wäre ich der erste, der es Sie wissen lässt", schreibt Jobs in einer persönlichen Mitteilung. "Unglücklicherweise ist dieser Tag nun gekommen". Er sei sich sicher, dass die glänzendsten und innovativsten Tage noch vor Apple lägen. "Und ich freue ich darauf, in einer neuen Rolle den Erfolg Apples beobachten unnd zu ihm beitragen zu können."

Jobs hatte sich im Januar aus gesundheitlichen Gründen eine erneute Auszeit von der Arbeit genommen. Der Apple-Gründer hat eine Krebserkrankung und eine Lebertransplantation hinter sich. Vertreten wurde der CEO wie schon bei seiner Auszeit 2009 von Cook, der nun das Ruder übernimmt.

Steve Jobs hatte das Unternehmen 1976 zusammen mit Steve Wozniak und Ronald Wayne gegründet. 1985 hatte er Apple nach einem internen Machtkampf verlassen müssen und war 1997 in den Vorstand zurückgekehrt. Seither hat Jobs den einst angeschlagenen Computerhersteller an die Weltspitze geführt. Mit dem iPhone, das 2007 auf den Markt kam, hat das Unternehmen die Mobilfunkbranche revolutioniert.

Jobs gilt als geistiger Vater der Erfolgsprodukte iPhone, iPod und iPad. "Steves außergewöhnlicher Weitblick und seine Führungskraft haben Apple gerettet und zum innovativsten und wertvollsten Technologieunternehmen gemacht", sagte Verwaltungsratsmitglied Art Levinson. Die Apple-Aktie fiel nachbörslich um mehr als 6 Prozent.

[Update]:
Der Rücktritt sei nicht als Hinweis auf eine plötzliche Verschlechterung von Jobs' Gesundheitszustand zu sehen, sagte ein Vertrauter der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Jobs habe den Mittwoch in der Apple-Zentrale verbracht und an einer regulären Sitzung des Verwaltungsrates teilgenommen. In den vergangenen Wochen aber sei er an sein Haus gebunden gewesen und er fühle sich schwach.

Quelle : www.heise.de
Titel: Apple-Mitbegründer Steve Jobs ist tot
Beitrag von: SiLæncer am 06 Oktober, 2011, 06:10
Steve Jobs, Mitbegründer, Ex-CEO und Visionär des Apple-Konzerns, ist einer Stellungnahme des Apple-Aufsichtsrats zufolge am gestrigen Mittwoch im Alter von 56 Jahren verstorben. Jobs hatte bereits seit Jahren gesundheitliche Probleme und hatte sich daher immer weiter aus dem Tagesgeschäft bei Apple zurückgezogen. In einem Nachruf würdigt Apple den Unternehmer als "Visionär und kreatives Genie".

Jobs hatte sich 2004 einer Operation aufgrund von Bauchspeicheldrüsen-Krebs unterziehen müssen. Seitdem litt er unter wiederkehrenden gesundheitlichen Problemen. 2009 wurde bei ihm eine Lebertransplantation durchgeführt, von der spekuliert wurde, dass sie aufgrund von Lebermetastasen des Tumors erfolgte. Aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit hatte sich Jobs in den letzten Jahren immer weiter aus dem Tagesgeschäft bei Apple zurückgezogen. Am 24. August dieses Jahres hatte er seinen CEO-Posten niedergelegt und an Tim Cook übergeben, der ihn während krankheitsbedingter Abwesenheiten bereits mehrfach vertreten hatte. Jobs blieb aber im Aufsichtsrat - zu dessen Vorsitzenden er gewählt wurde - aktiv und versprach, weiterhin an der Gestaltung bei Apple mitzuwirken.

Nun wurde bekannt, dass Jobs verstorben ist. Man sei "tief betrübt", den Tod des Firmengründers mitteilen zu müssen, teilte der Apple-Aufsichtsrat in einer Stellungnahme mit. Die Aufsichtsrats-Mitglieder loben Jobs' "Brillianz, Leidenschaft und Energie" und sprechen den Hinterbliebenen - Jobs hinterlässt eine Ehefrau und drei Kinder - ihr Beileid aus.  In einem Nachruf auf der Apple-Website wird Jobs als "Visionär und kreatives Genie" bezeichnet. "Steve lässt ein Unternehmen zurück, dass nur er so aufbauen konnte, und sein Geist wird für immer der Grundstein von Apple sein," heißt es in dem Nachruf.

Quelle : www.gulli.com
Titel: Apple interessiert sich nicht für das Leben der Arbeiter
Beitrag von: ritschibie am 26 Januar, 2012, 12:41
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Eine Protestgruppe von Sacom aus Hongkong im
Mai 2011 (Bild: Mike Clarke/AFP/Getty Images)
Ein gefeuerter Manager von Foxconn klagt an: Apple kümmerte sich bei seinem Auftragshersteller um nichts anderes als die Produktqualität und niedrige Herstellungskosten. Frühere Apple-Manager hätten dies bestätigt. Tote und Verletzte bei Arbeitsunfällen seien die Folge.

Apple soll für die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und eine Serie von tödlichen Arbeitsunfällen bei seinen Auftragsherstellern in China mitverantwortlich sein. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf den früheren Foxconn-Manager Li Mingqi, der bis April 2011 bei dem Unternehmen tätig war. Li, der Foxconn wegen seiner Entlassung verklagt, war in der Leitung einer Foxconn-Fabrik in Chengdu, wo bei einer Explosion im Mai 2011 drei Menschen starben und 15 verletzt wurden. Auch ehemalige Apple-Manager haben sich entsprechend geäußert, so die Zeitung.

Li sagte: "Apple kümmerte sich um nichts anderes als die Erhöhung der Produktqualität und sinkende Herstellungskosten. Das Wohl der Arbeiter hat nichts mit ihren Interessen zu tun", sagte er.

"Wir wissen seit über vier Jahren von missbräuchlichen Arbeitsbedingungen in einigen Fabriken, und sie laufen weiter", sagte ein ehemaliger Apple-Manager der New York Times, der wegen einer Vertraulichkeitsvereinbarung anonym bleiben wollte. "Warum? Weil sich dieses System für uns lohnt. Die Auftragshersteller würden schon morgen alles ändern, wenn Apple es ihnen sagen würde, dann hätten sie keine andere Wahl." Wenn die Produktqualität infrage gestellt sei, würde Apple dagegen sofort handeln, sagte der Manager. "Wäre die Hälfte der iPhones defekt, glauben sie, Apple würde das über vier Jahre laufen lassen?"
Foxconn und Wintek: Spannungen im Apple-Management

Der Konflikt erzeuge Spannungen im Management bei Apple, bekannten frühere Apple-Manager der New York Times. Es gebe Bestrebungen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Aber dieses Engagement gerate wieder ins Stocken, wenn es Konflikte mit wichtigen Lieferantenbeziehungen oder der schnellen Lieferung von neuen Produkten gebe. "Wir versuchen wirklich intensiv, Verbesserungen durchzusetzen", sagte ein ehemaliger Apple-Manager. "Aber die meisten Leute würden immer noch sehr verstört reagieren, wenn sie wüssten, wo ihr iPhone wirklich herkommt."

Apple hat hunderte von Audits zu den Arbeitsbedingungen bei seinen Auftragsherstellern durchgeführt, die immer wieder schwere Verstöße benannten. "Wenn Sie die gleichen Problemmuster Jahr für Jahr sehen, dann heißt das, dass die Unternehmen dies ignorieren, anstatt es zu lösen", sagte ein Ex-Apple-Manager, der in dem Bereich Zulieferer tätig war.

An dem Unglück in Chengdu war eine Explosion von Aluminiumstaub schuld. Wenige Wochen zuvor hatte ein Forschungsbericht aus Hongkong auf gravierende Sicherheitsmängel in dem Werk aufmerksam gemacht, in dem das iPad 2 produziert wurde. Foxconn und Apple kannten die Studie der in Hongkong beheimateten Gruppe Sacom (Students and Scholars Against Corporate Misbehaviour). "Unter den drei Foxconn-Fabriken sind die Arbeits- und Gesundheitsschutzprobleme in Chengdu alarmierend", hieß es in dem Bericht, in dem auch über eine schlechte Belüftung berichtet wurde.

Durch den Einsatz von n-Hexan erkrankten vor zwei Jahren rund 137 Arbeiter bei Wintek. Der Touchscreen-Hersteller hatte nach eigenen Angaben die gesundheitsschädliche chemische Verbindung eingesetzt, um die Reinigung von Touch-Panels für Apple-Produkte zu beschleunigen. N-Hexan verdunstet schneller als Alkohol. Die Arbeiter litten unter Müdigkeit und Mattigkeit, Taubheitsgefühlen in den Händen sowie Schwellungen und Schmerzen in den Füßen.

Bekanntlich ist Apple nicht der einzige Auftraggeber Foxconns. Der taiwanische Konzern fertigt für Amazon, Dell, Nintendo, Hewlett-Packard, Samsung, IBM, Lenovo, Motorola, Nokia, Sony, Toshiba und andere. Foxconn ist Chinas größtes Exportunternehmen und beschäftigt 1,2 Millionen Menschen, die 40 Prozent der weltweit verkauften Unterhaltungselektronik montieren, rechnet die New York Times vor.

Trotz vieler Versprechungen hat sich an den Arbeitsbedingungen bei Foxconn nichts Wesentliches geändert: Im Juni 2010 hatte ein Foxconn-Arbeiter erklärt, dass trotz Versprechungen der Konzernleitung die inhumanen Arbeitsbedingungen mit vielen Überstunden, Sprechverbot und Siebentagewoche gleich geblieben seien. Er müsse weiterhin elf Stunden arbeiten, meist an sieben Tagen in der Woche, mit nur 30 Minuten Pause für Mittag- und Abendessen.

Einige Arbeiter haben vom langen Stehen so geschwollene Beine, dass sie kaum noch laufen können. "Es ist schwer, den ganzen Tag zu stehen", sagte Zhao Sheng, ein Fabrikarbeiter der New York Times.
Foxconn reagiert extrem schnell auf Apples Wünsche

An den Wänden der Foxconn-Fabrik in Chengdu werden die 120.000 Arbeiter mit der Aufschrift gewarnt: "Arbeite heute hart, sonst musst du morgen noch härter arbeiten, um einen Job zu finden." Einer der tödlich verunglückten Arbeiter hat laut den Recherchen der New York Times 12 Stunden am Tag gearbeitet. Er war sechs Tage pro Woche in der Fabrik, ging aus seinen Lohnabrechnungen hervor. Manchmal würden Arbeiter aufgefordert, zwei Schichten hintereinander zu arbeiten.

Laut einem früheren Bericht lässt Apple in China produzieren, weil dort sofort auf kurzfristige Änderungen bei den Produkten reagiert werden kann und eine große Menge billiger Arbeitskräfte ständig verfügbar ist.

Quelle: www.golem.de
Titel: "Apple iPad6 TV": Illegales PayTV-Netz aufgeflogen
Beitrag von: ritschibie am 02 Februar, 2012, 11:38
Die australische Polizei hat einen Elektronikhändler verhaftet, der nicht nur gegen die Markenrechte Apples verstieß, sondern dabei auch gleich noch Urheberrechtsverletzungen im größeren Umfang ermöglichte. Das berichtete das australische Magazin 'IT News'.

Der Beschuldigte betrieb einen Elektronikladen in Ashfield, einem Vorort von Sydney. Im Zuge von Ermittlungen durch Detektive der Medienindustrie fiel auf, dass in dem Geschäft USB-Sticks erhältlich waren, die den Produktnamen "Apple iPad6 TV" trugen und mit einem Apple-Logo versehen waren.

Der USB-Stick allein sollte 99 Dollar kosten. Hinzu kam eine monatliche Gebühr von 50 Dollar. Im Gegenzug wurde dem Nutzer der Zugriff auf Streams von 1.100 Fernsehsendern - darunter verschiedene PayTV-Angebote - angeboten. Weiterhin konnte der Nutzer über tausend aktuelle Spielfilme, ein Teil davon in 3D, rund 600 Pornos und eine breite Auswahl an Serien per Video-on-demand abrufen.

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Bilderstrecke (http://winfuture.de/screenshot,1328175736.html)

Die Navigation zwischen den einzelnen Inhalten erfolgte über eine eigens entwickelte Oberfläche. Bei einer computerforensischen Analyse durch die Behörden stellte sich heraus, dass die Streams über verschiedene Proxy-Server in China und den USA bereitgestellt wurden.

Die Polizei beschlagnahmte bei einer Durchsuchung des Geschäftes mehrere solcher USB-Sticks. Weiterhin kam sie so an verschiedene Dokumente, auf denen Verkäufe und Abozahlungen aufgelistet waren. "Die Piraten haben einen Doppelgänger der weltweiten PayTV-Industrie aus gewerblichem Interesse geschaffen und gezielt legale Händler angesprochen", erklärte Michael Speck, der als Ermittler für die Rechteinhaber aktiv ist, dem Magazin.

Wie er weiter ausführte, seien die Käufer der USB-Sticks streng genommen nicht einfach Opfer von Menschen, die die Möglichkeiten der digitalen Welt ausschöpfen, sondern Käufer von Hehlerware. Trotzdem werde man davon absehen, gegen diese rechtlich vorzugehen.

Quelle: www.winfuture.de
Titel: Streit um Tablet-PC: Apple vorerst gescheitert
Beitrag von: ritschibie am 09 Februar, 2012, 16:12
Der US-Computerhersteller Apple ist mit seinem Versuch, den Verkauf des Samsung Tablet Computers 10.1 N verbieten zu lassen, im Eilverfahren gescheitert. Das im Vergleich zum Vorgängermodell 10.1 abgeänderte Design unterscheide sich ausreichend von Apples iPad, befand das Düsseldorfer Landgericht am Donnerstag (09.02.2012).

(http://www1.wdr.de/themen/digital/applesamsung126_v-TeaserAufmacher.jpg)

Durch die Änderungen der Koreaner bestehe keine Verwechslungsgefahr mehr, befand das Gericht. Richterin Ulrike Pastohr sagte in der Urteilsbegründung, das neue Gerätedesign des koreanischen Konzerns unterscheide sich "hinreichend deutlich" von Apples eingetragenem europäischen Geschmacksmuster. Auch wenn sich das 10.1 N an die Gestaltung des Konkurrenten anlehne, sei es eine eigenständige Weiterentwicklung. Das Gericht sah auch keinen Verstoß gegen das deutsche Wettbewerbsrecht. Von einer Herkunftstäuschung oder Rufausbeutung durch die Koreaner könne keine Rede sein, sagte die Richterin.

Wesentliche Bedenken des Gerichts aufgegriffen

Die Prozesse in Düsseldorf sind Teil eines weltweiten Konflikts der Konzerne. Das Urteil vom Donnerstag ist ein wichtiger Schritt für Samsung. Der Vertrieb des Vorgängermodells Galaxy Tab 10.1 war den Koreanern in Deutschland untersagt worden, weil sein Design Geschmacksmusterrechte des Apple-Konzerns verletzte. Bei der Weiterentwicklung des Gerätes seien nun wesentliche Bedenken des Gerichts aufgegriffen worden. Die deutlich breitere Gestaltung der Geräteseiten, die gut sichtbaren Lautsprecherschlitze auf der Vorderseite und der klar erkennbare Markenname sorgten für eine ausreichende gestalterische Abgrenzung vom durchgehend schlichten Design des Apple-Gerätes.

Herkunftstäuschung sei "abwegig"

Ebenfalls zurückgewiesen wurde vom Gericht der Vorwurf der Wettbewerbstäuschung. Als geradezu "abwegig" bezeichnete das Gericht die Auffassung von Apple, dass es eine Herkunftstäuschung gebe. Ein mehrere Hundert Euro teurer Computer werde nicht im Vorbeigehen gekauft wie ein Liter Milch. Vielmehr entscheide sich der Käufer bewusst zwischen den Herstellern und Betriebssystemen.

Entscheidung im Hauptverfahren steht noch aus

Samsung begrüßte die Entscheidung. Von Apple war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Auch mit der Entscheidung im Eilverfahren ist ein Ende des Rechtsstreits jedoch nicht absehbar. Denn Apple treibt nun auch das Hauptsacheverfahren voran. Die mündliche Verhandlung sei für den 25. September terminiert, teilte das Gericht mit.

Quelle: http://www1.wdr.de
Titel: Apple: Das ist neu in iOS 5.1
Beitrag von: ritschibie am 08 März, 2012, 11:57
(http://www.golem.de/1203/sp_90360-31775-i.png)
Kleine Neuerungen in iOS 5.1 (Bild: Apple)
Apple hat zur Ankündigung des neuen iPads und Apple TV auch eine neue Version von iOS veröffentlicht. Apples iOS 5.1 steht seit Mittwochabend zum Download bereit.

Mit dem Update auf iOS 5.1 beseitigt Apple einige Fehler in seinem mobilen Betriebssystem iOS, führt aber zugleich neue Funktionen ein. Beispielsweise wurden Fehler korrigiert, die die Batterielaufzeit reduzieren, und Probleme beseitigt, die bei ausgehenden Anrufen gelegentliche Tonausfälle verursachten.

Hinzu kommen neue Funktionen: So ist das Kamera-Icon auf dem Lock-Screen von iPhone 4S, iPhone 4, iPhone 3GS und iPod touch der vierten Generation nun immer sichtbar. Damit die Kamera-App nicht versehentlich gestartet wird, muss das Icon aber nach oben geschoben werden. Zudem wurde die Gesichtserkennung verbessert: Sie markiert nun alle erkannten Gesichter. Fotos im Photo Stream können mit iOS 5.1 gelöscht werden.

Die Kamera-App für das iPad wurde komplett neu gestaltet.

Nutzer von iTunes Match können nun auch Genius-Mixe und -Wiedergabelisten verwenden. Zudem wurden Lautstärke und Tonqualität bei der Wiedergabe von TV-Sendungen und Filmen auf dem iPad verbessert und bei Podcasts kann auf dem iPad die Wiedergabegeschwindigkeit geregelt und 30 Sekunden zurückgesprungen werden.

Die Sprachsteuerung Siri kann in der neuen Version auch Japanisch.

Details zum Update auf iOS 5.1 finden sich in einem Supporteintrag bei Apple.

Quelle: www.golem.de
Titel: LTE und Retina-Display: Apple stellt iPad 3 vor
Beitrag von: ritschibie am 08 März, 2012, 12:21
(http://www.golem.de/1203/sp_90347-31736-i.jpg)
iPad 3 mit Retina-Display und LTE (Bild: Apple)
Apple hat in San Francisco das iPad 3 vorgestellt, dessen herausragendes Merkmal eine vierfach höhere Bildschirmauflösung ist. Der 9,7 Zoll große Bildschirm stellt 2.048 x 1.536 Pixel beziehungsweise 3,1 Megapixel dar. Darüber hinaus unterstützt das Tablet den schnellen Datenfunk LTE, allerdings nicht in Deutschland.

Apple hat mit dem iPad 3 zwar nicht die Pixeldichte des iPhone 4s erreicht, aber mit 264 Pixeln pro Zoll ist sie trotzdem sehr hoch. Apples Bezeichnung Retina-Display bezieht sich darauf, dass bei normaler Betrachtungsdistanz das Auge keine einzelnen Pixel mehr erkennen kann.

Video: (http://video.golem.de/pc-hardware/7484/apples-ipad-3-trailer-%28deutsche-untertitel%29.html) Apples iPad 3 - Trailer (deutsche Untertitel)

Im Zuge der höheren Auflösung hat Apple mit dem A5X auch einen neuen Zweikernprozessor für das iPad 3 vorgestellt, der mit einer schnelleren Grafiklösung ausgerüstet ist. Die Kameraausstattung des iPad 3 hat Apple zwar nicht dem iPhone 4s angepasst, das 8 Megapixel Auflösung erreicht, aber die 5 Megapixel des rückwärtig belichteten CMOS-Sensors sind ebenfalls eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen 1-Megapixel-Auflösung des Vorgängertablets. Die Kameraoptik besteht aus fünf Glaselementen und einem Infrarot-Sperrfilter. Neben Fotos kann die Kamera des iPad 3 auch Videos in 1080p aufnehmen.

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Bilderstrecke: (http://www.golem.de/news/lte-und-retina-display-apple-stellt-ipad-3-vor-1203-90347.html)Hands on mit dem iPad 3 (Foto: Florian Weidhase/SFT)

Apples Spracherkennung wird auch in das iPad 3 integriert. Neben der Leertaste der Bildschirmtastatur wird ein Mikrofon-Icon eingeblendet, mit dem der Anwender die Diktierfunktion aktiviert. Zum Start unterstützt das iPad 3 die Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch und Japanisch.

Quelle: www.golem.de
Titel: Apple Das ist neu in iOS 5.1.1
Beitrag von: ritschibie am 08 Mai, 2012, 10:59
(http://www.golem.de/1203/sp_90360-31775-i.png)
iOS 5.1.1 - nur wenige Änderungen (Bild: Apple)
Apple hat eine neue Version von iOS veröffentlicht: iOS 5.1.1. Sie steht ab sofort zum Download bereit und behebt zahlreiche Fehler beim iPhone und beim iPad.

Apple hat ein Update für iOS vorgestellt, das einige Fehler beheben soll, die sowohl das iPad als auch das iPhone betreffen. Die Zuverlässigkeit der HDR-Fotofunktion über den Sperrbildschirm will Apple ebenso verbessert haben wie die Airplay-Videowiedergabe.

Ein seltener Fehler beim iPad führte bislang dazu, dass nicht zwischen 2G- und 3G-Mobilfunkverbindungen umgeschaltet werden konnte. Auch bei der Synchronisation der Safari-Lesezeichen und der Leseliste des mobilen Browsers soll die Stabilität verbessert worden sein.

Bislang wurde in Ausnahmefällen nach dem Download einer kostenpflichtigen App die irritierende Fehlermeldung angezeigt, dass der Kauf nicht erfolgreich war. Auch dieses Problem will Apple behoben haben.

IOS 5.1.1 kann über iTunes oder das Over-the-Air-Verfahren direkt vom iPhone oder iPad aus heruntergeladen werden, wenn es in den Einstellungen eingeschaltet wurde. Die Vorgängerversion 5.1 wurde Anfang März 2012 parallel zum iPad 3 vorgestellt.

Details zum Update auf iOS 5.1.1 finden sich in einem Supporteintrag bei Apple.

Quelle: www.golem.de
Titel: Apple: Unsere tägliche Zensur gib uns heute
Beitrag von: SiLæncer am 17 Mai, 2012, 20:30
Apple ist bekannt dafür, seine Schäfchen zu schützen. “Schlimme” Wörter, Brüste und Co gehen ja überhaupt nicht. Schon oft genug kam es vor, dass Magazine wegen Nichtigkeiten wie Nippel & Co zensieren mussten, und auch mein Lieblingsausdruck, wenn ich mir mal mit den Hammer auf die Pfoten schlage oder mit dem kleinen Zeh irgendwo gegen renne ist natürlich der Zensur würdig.

(http://img403.imageshack.us/img403/4739/fuck590x238.jpg)

Eine kleine Suche nach dem netten Ausdruck zeigt die Zensur. Was allerdings in den USA zensiert wird ist lächerlich. Da wird das Wort Jailbreak tatsächlich zensiert. Wer nicht im Thema ist: Jailbreak ist die Umschreibung für das Freischalten des iOS-Geräts für Dritt-Software und Co. Für Dinge, die es nicht an Apples Tür vorbei schaffen. Eben jener Jailbreak wurde als Wort zensiert, natürlich sind auch Alben betroffen.

(http://img713.imageshack.us/img713/8540/jailbreakfiltering590x4.jpg)

Also Freunde – hier im Text kam das Wort Jailbreak vor – geht euch bitte die Augen mit Seife auswaschen  ;muah

p.s. Scherz beseite ...in meinen Augen ist das mal wieder einer von vielen Gründen warum mich die Firma Apple mit ihren Produkten echt mal kreuzweise kann ...



Titel: Re: Apple: Unsere tägliche Zensur gib uns heute
Beitrag von: ritschibie am 17 Mai, 2012, 21:23
Hmmm, das klingt verd.... nach Nähe zu evangelikalen Republikanern oder enormer Angst vor deren Marktmacht. Wunderlich, weil ja der Marktführer Kleinstweich kein solches Verhalten zeigt! Also wohl eher eine moralinsaure Klemmgeschichte....

Kopfschüttel
Ritschie
Titel: Re: Apple: Unsere tägliche Zensur gib uns heute
Beitrag von: dada am 17 Mai, 2012, 22:34
das ist nur einer der Gründe, weshalb bei mir diese Firma und keines ihrer Produkte je,mals über die Türschwelle kommt, weder privat noch beruflich :P
Titel: Re: Apple: Unsere tägliche Zensur gib uns heute
Beitrag von: Jürgen am 18 Mai, 2012, 00:59
Sehe ich genauso.
Eines meiner Lieblingsalben von Thin Lizzy lasse ich mir doch nicht wegzensieren...

Jedenfalls ist diese extreme Prüderie in meinen Augen ebenso verbohrt und fundamentalistisch, wie hierzulande das Gehabe diverser Salafisten.
Wer sich erdreistet, sich dermaßen tief in die Lebensweise anderer einzumischen, der erntet von mir nur Verachtung und Widerstand.
Einige GigaOhm habe ich immer parat...
Titel: Ex-Apple-Manager spricht über katastrophale Arbeitsbedingungen
Beitrag von: SiLæncer am 10 April, 2015, 17:36
(http://static.gulli.com/media/2015/04/thumbs/370/benfarrell.jpg)
Apple gilt als einer der gefragtesten Arbeitgeber. Viele Menschen wollen beim Unternehmen arbeiten. Doch der ehemalige Apple-Manager Ben Farrell hat die Nase voll von der Firma und berichtet über zum Teil katastrophale Arbeitsbedingungen. Sind die Schilderungen nur der Frust, der aus ihm spricht? Zumindest ein Fünkchen Wahrheit ist bei solchen Geschichten aber immer dabei.

Ben Farrell hat genug davon, bei Apple zu arbeiten. Zwei Jahre seines Lebens verbrachte er bei dem Arbeitgeber, der zu den beliebtesten der Welt gehören. Doch laut Farrell sind die Arbeitsbedingungen eine Katastrophe.

IST APPLE EIN SCHLECHTER ARBEITGEBER?

Ben Farrell arbeitete zwei Jahre im mittleren Management des Apple-Supports in Sydney. Für viele ein Traum-Job - nicht für Farrell, der in den zwei Jahren einen Alptraum erlebte. Nun rechnet er mit der Workaholic-Kultur des Unternehmens ab - ob allerdings nur der Frust aus ihm spricht und wie viel davon der Wahrheit entspricht, ist nicht klar, da sich kein anderer Apple-Mitarbeiter bisher derart gegenüber dem Arbeitgeber geäußert hat.

Ben Farrell gibt an, in seinen 15 Jahren Berufsleben noch nie etwas derartiges erlebt zu haben, wie bei Apple. 16-Stunden-Tage wären der Standard gewesen, von denen ein Großteil für Meetings draufging. Meetings, die Meetings vorbereiteten, welche wieder der Vorbereitung für Meetings dienten. Es wären sogar um 0 Uhr noch Meetings abgehalten worden.

Daneben soll das Unternehmen kein Verständnis für familiäre Angelegenheiten und generell das Familienleben der Mitarbeiter gezeigt haben. Am Tag seiner Hochzeit wurde Ben Farrell aufgefordet, einen Report abzugeben, da dieser in der Firma verloren gegangen sei. Als seine schwangere Frau die Treppe herunterfiel und ins Krankenhaus musste, vermerkte dies das Unternehmen als "Probleme mit der Leistung", nachdem Farrell zu seiner Frau in die Klinik fuhr. Anschließend wurde er zu einem Gespräch mit seinem Vorgesetzten gebeten und musste sich für sein Verhalten rechtfertigen. Als er selbst wegen einer schweren Infektion ins Krankenhaus musste, schickte man ihm eine unfertige Präsentation ans Krankenbett, die er dringend fertig machen sollte. Bei Gesprächen mit seinen Vorgesetzten erhielt Farrell nur Vorwürfe und ihm wurde gesagt, dass er endlich mal Männerhosen anziehen und mit dem Druck fertig werden solle. Schließlich kündigte er bei Apple.

Seitdem Ben Farrell dies öffentlich gemacht hat, melden sich laut seiner eigenen Aussage viele ehemalige Kollegen bei ihm und gratulieren ihm zu diesem mutigen Schritt. Doch keiner traut sich, ebenfalls öffentlich etwas gegen Apple zu sagen und sich zu den dort herrschenden Arbeitsbedingungen zu äußern. Das Unternehmen selbst hat sich bisher ebenfalls noch nicht zu den Anschuldigungen geäußert.

Quelle : www.gulli.com
Titel: Apple-Patentantrag: Gezielte Werbung durch Prüfung des Kontostandes
Beitrag von: SiLæncer am 20 Juli, 2015, 19:33
Um auf Mobilgeräten möglichst spezifische Werbung auszuliefern, hat der iPhone-Hersteller ein System unterbreitet, das das Guthaben des Nutzers berücksichtigt. So erhalte dieser nur Anzeigen für Produkte, die er sich auch leisten kann.

Apple erwägt einem neu veröffentlichten Patentantrag zufolge, den Kontostand des Nutzers zu prüfen, um Werbung auf Mobilgeräten möglichst gezielt auszuliefern. Mit dieser Information sei es möglich, nur Anzeigen für Produkte einzublenden, die sich der Empfänger tatsächlich leisten kann. Dies erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass auf die Werbebotschaft reagiert werde und es zum Kauf komme, betont der iPhone-Hersteller.

Um das Guthaben zu ermitteln, könne beispielsweise der Status einer Pre-Paid-Karte abgefragt werden oder das Abrechnungssystem eines Mobilfunkanbieters herangezogen werden, schlägt Apple vor. Alternativ lasse sich der Kreditstatus bei der Bank oder einem Kreditkartenanbieter abfragen. Auch aus vorausgehenden Einkäufen des Nutzers könne man den Guthabenstatus ermitteln.

Zahlungen mit Apple Pay "privat"

Die Bezahlung kann dem Patentantrag zufolge direkt von Smartphone oder Tablet aus erfolgen, beispielsweise über einen integrierten Bezahldienst – oder über Dritte wie Paypal oder die Mobilfunkrechnung des Netzbetreibers.

Mit Apple Pay betreibt Apple inzwischen einen hauseigenen Bezahldienst, der sich auch für Transaktionen innerhalb von Werbeanzeigen auf der Advertising-Plattform iAd einsetzen lässt. Der Konzern betont, dass alle Zahlungen mit Apple Pay "privat" sind und nicht gespeichert werden. Der Patentantrag 20150199725 wurde im Frühjahr 2015 neu eingereicht, er stammt ursprünglich aber bereits aus dem Jahr 2008.

Quelle : www.heise.de