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PC-Ecke => # Hard-und Software Allgemein => # Tips und Tricks diverses .... => Thema gestartet von: berti am 10 August, 2009, 16:46
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sorry wegen dem hijack, aber git es ein freeware defragtool, das auch gleich den "freien platz" reinigt ?
bin irgendwie nicht fündig geworden oder habs einfach nur übersehen.
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das auch gleich den "freien platz" reinigt ?
Was genau meinst du damit ? Dateileichen beseitigen und so ?
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danke fürs verschieben.
mit dem cleanen mein ich, das der defragger die freien blöcke (ungenutzte blöcke) überschreibt und ein eventuelles restore sehr erschwert.
Momentan behelfe ich mich damit, das ich nach dem defrag nochmals ccleaner (wipe free space) drüber laufen lasse. Ist sicherlich nicht die beste lösung, da gibt es vermutlich besseres.
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aso...nee...da wüsste ich so auf die schnelle auch nichts passendes...was beide Funktionalitäten vereint...
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A propos, wenn man schon so sehr auf sicher gehen will, gibt's ausser dem üblichen Wipe noch etwas zu berücksichtigen, nämlich die ungenutzen Bereiche am Ende eines teilweise belegten Clusters (oder auch nur Sektors).
Dort könnten sich nämlich auch noch alte Daten verstecken, die zumindest teilweise restaurierbar sind.
Norton Wipe kann auch das, habe ich aber nur unter '98 zur Verfügung und genutzt.
Ich gege davon aus, dass bei'm Defraggen stets ganze Cluster bewegt werden, beschwören möchte ich's aber nicht.
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oh, hast du mich erschreckt ;D Danke für den hinweis, du hast damit natürlich recht.
Andererseits sollte natürlich ein defragger zweeifach arbeiten, also zuerst auf "filebasis" und danach erst clusterbasierend. damit ist gemeint, das der defragger zuerst die ganzen filefragmente aus den diversen clustern zieht und danach neu in die cluster schreibt. erst nach dieser aktion sollte das clusterbewegen starten . Zusätzlich sollte ein vernünftiger defragger auch die mft defraggen, denn die table kann auch einiges an fragmentierungen erleiden, was sicherlich nicht wünschwenswert ist.
Ich gege davon aus, dass bei'm Defraggen stets ganze Cluster bewegt werden, beschwören möchte ich's aber nicht.
Hab nur mal ganz kurz nachgeschaut, O&O (kaufware) und das teil vonauslogic (freeware) scheinen so zu funktionieren: zuerst werden die "zerstückelte" files aus den einzelnen clustern in neue geschrieben,, danach die alten gelöscht und der "frische" cluster verschoben. danach werden teilbelegte cluster zusammengefasst, in neue cluster verpackt und diese dann auch wieder verschoben.
zum schluss werden dann die übrig gebliebenen teilbelegte cluster verschoben. Bei den teilbelegten clustern konnte ich keine filereste finden, Das muss aber nix heissen, das kann von fall zu fall verschieden sein.
das ganze hatte ich nur auf ntfs getestet, hatte keine fragmentierte Fat (fat, fat32, exFat) zur verfügung.
[ot] bei dieser ganzen aktion ist mir ne (eigene) wissenslücke aufgefallen: Das problem mit diesen dateileichen bzw. "schmutzige" cluster: wie sieht das bei den pinguinen aus, theoretisch müssten dort doh das gleiche problem vorherschen ? [(ot]
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Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich das ganze hier richtig verstanden habe, aber JkDefragGUI bietet eine Option:
(http://www.ubuntu-pics.de/thumb/21550/jkdefraggui_N4pU1r.png) (http://www.ubuntu-pics.de/bild/21550/jkdefraggui_N4pU1r.png)
Zitat aus der Hilfe:
Remove data on unused space - This will make it harder to undelete deleted files.
Homepage:
http://www.emro.nl/freeware/ (http://www.emro.nl/freeware/)
Ich selbst nutze das Tool schon seit geraumer Zeit und bin damit sehr zufrieden.
dvb_ss2
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[ot] bei dieser ganzen aktion ist mir ne (eigene) wissenslücke aufgefallen: Das problem mit diesen dateileichen bzw. "schmutzige" cluster: wie sieht das bei den pinguinen aus, theoretisch müssten dort doh das gleiche problem vorherschen ? [(ot]
http://wiki.ubuntuusers.de/Defragmentierung?highlight=defrag (http://wiki.ubuntuusers.de/Defragmentierung?highlight=defrag)
Es sei hier nochmal darauf hingewiesen, dass besonders auf Linux-Desktop-Systemen Fragmentierung kein wirkliches Problem ist und eine Defragmentierung hier in der Regel nicht notwendig ist! ;) ;D
Und die wichtige und hochgeheime Exceltabelle über meinen Kaffeekonsum gehört eh verschlüsselt ... ;)
http://wiki.ubuntuusers.de/Datenrettung (http://wiki.ubuntuusers.de/Datenrettung)
ext3 überschreibt bei Löschvorgängen die Block-Pointer der Inodes mit Nullen. Dies macht ein Wiederherstellen von Dateien nach einem angeforderten Löschvorgang vergleichsweise schwierig, verbessert aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Integrität des Dateisystems nach einem Softwarefehler oder Hardwareausfall ohne Datenverlust wiederhergestellt werden kann. (Quelle: Wikipedia)
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@ dvb_ss2 : jaaa, das scheint es zu sein! bin schon am downloaden und werd das testen. abschlussbericht folgt dann. danke jedenfalls für den tip.
@warpi: bin noch nicht so ganz überzeugt ;D muss mich aber etwas mehr einlesen, um dazu ne endgültige meinung abzugeben. derzeitiger standpunkt: defrag unter linux kaum ein thema, es sei denn jemand benutzt seinen rechner "powermässig" (wiki schreibt z.b. Diese tritt auf, wenn man viele kleine Dateien speichert, wobei die Dateigröße kleiner als die Blockgröße des Dateisystems ist ). was ich jetzt aber noch nicht weiss, wie das mit "alten clustern" gehandhabt wird, dort müssten theoretisch auch noch datenreste vorhanden sein. aber wie bereits geschrieben: ich mach mich schlau ;D
und exel verschlüsseln? eine der leichtesten übungen, das wieder rückgängig zu machen ;D ( gilt übrigens genauso für andere MS und OO dateien .
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Ich meinte natürlich mit Truecrypt. Nicht die Larifariverschlüsselung von Excel. ;D
Asche auf mein Haupt ;D
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Ich nochmal:
WipeInfo heisst die Norton-Komponente genau.
Und im Screenshot seht Ihr erwähnt, was ich meine, den "Speicherplatzüberhang".
Das sind die am Dateiende nur teils belegten Cluster, in denen sonst noch Datenreste der vorherigen Belegung schlummern.
Zumindest bei FAT sollten innerhalb einer Datei nur vollständige Cluster genutzt werden, bloss am Ende reichen die Nutzdaten eben meist nicht, den letzten Cluster komplett zu füllen.
Selbst der letzte verwendete Sektor ist dann noch teils mit alten Daten aufgefüllt.
Eine Datei belegt ja im FAT-Dateisystem stets ganze Cluster, auch wenn sie nur aus einem einzigen Byte besteht.
Anders sieht es bei komprimierten Strukturen (DriveSpace-Partitionen oder komprimierten Ordnern) asus, da entfällt der Overhead, weshalb ich für extrem komplexe Gebilde aus tausenden kleiner Dateien - a la WinFAQ - die komprimierte Lagerung empfehle. Wenn interne Links funktionieren sollen, ist hier Win9x mit komprimierter und als Laufwerk eingebundener Datenträgerdatei drvspace.000 immer noch im Vorteil, allenfalls mit einem virtuellen Laufwerk auf ISO-Basis einzuholen, zumal da immerhin die 2GB-Grenze von FAT16 entfällt.
Dennoch, auch unter Drivespace kann es vor einer Defragmentierung und Neukompression durchaus alten Datenmüll geben, den durchzufeudeln Norton ebenfalls versteht.