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PC-Ecke => # Hard-und Software Allgemein => Thema gestartet von: kater am 03 November, 2007, 08:58
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Der Athlon 64 X2 beinhaltet zwei Prozessorkerne und verhält sich softwareseitig damit ähnlich wie ein Zwei-Prozessor-System. Dies bedeutet, dass nur beim gleichzeitigen Einsatz mehrerer Programme eine Leistungssteigerung erzielt werden kann, falls nicht speziell angepasste Programme benutzt werden.
verstehe ich das Wikizitat richtig, ein Doppelkern, zB X2 bringt erst mal keinen Gewinn an Rechenleistung gegenüber entsprechenden CPU mit normalen Kern, natürlich entsprechender Architektur und Taktung, zB Athlon 64 oder 64FX? Er wird erst bei Multitasting oder mit spezieller Software überlegen?
Steht ja im Prinzip so im Zitat, aber kurz gefragt, bringt er was bei DVB HD oder ist es nur eine Investition in die Zukunft?
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Anwendersoftware und Betriebssystem müssen Mehrkernsysteme schon unterstützen. Sonst bring das nicht viel.
Bei DVBS 2 ist natürlich Rechenleistung gefragt. Dank einiger Ati und Nvidia - Karten relativiert sich das auch wieder.
Und bei den Preisen lohnt es sich bei einer Neuanschaffung nicht mehr in eine Singlecorecpu zu investieren.
Ich persöhnlich behalte meine alten Rechner immer. (Siehe Sig)
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alle aktuellen betriebssysteme machen heutzutage schon multitasken, von daher hat man meist immer etwas davon (allein schon hyperthreading kann da einiges an benutzungskomfort bieten).
für mehrkernsystem muss eine anwendung auch lediglich multithreaded sein, um zumindest teilweise von mehreren kernen zu profitieren.
ich hab keinen aktuellen überblick über z.b. die ffdecsa implementierung, spontan würd ich mal sagen, basierend auf den dateinamen, dass sie noch nicht für mehrere kerne optimiert ist. könnte man aber sicher über openmp nachholen.
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Vorallem wenn man seinen PC wirklich nutzt, bringt DualCore einiges. Mir persönlich ist es stark aufgefallen, da ich meisst mehrere Sachen gleichzeitig mache ;-)
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Für DVB in HD bringt's sicher was. Für mich hat sich zwar die Renderzeit eines Films (Werbung raus, Musikclips die ich nicht will raus, eigene Videos neuvertonen, schneiden, etc.) zwar nicht wesentlich verkürzt (P4 2,8:C2D 2,4), aber ich kann jetzt erstmals daneben mit Photoshop ein Label 'designen', parallel surfen und nichts stockt!
Meinen alten Rechner musste ich versenken, da Platz fehlt!
Schönen Sonntag noch!
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Dem möchte ich doch widersprechen, vorausgesetzt du codierst auch.
Für DVB in HD bringt's sicher was. Für mich hat sich zwar die Renderzeit eines Films (Werbung raus, Musikclips die ich nicht will raus, eigene Videos neuvertonen, schneiden, etc.) zwar nicht wesentlich verkürzt (P4 2,8:C2D 2,4), aber ich kann jetzt erstmals daneben mit Photoshop ein Label 'designen', parallel surfen und nichts stockt!
Ich bin erst kürzlich von einem C2D 6300@2600 MHZ auf einen C2D Quad 6600@3200 MHZ umgestiegen. Speziell beim codieren mit x264 halbiert sich die Rechenzeit.
Kann ich jedem nur empfehlen ;) ;)
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Für DVB in HD bringt's sicher was. Für mich hat sich zwar die Renderzeit eines Films (Werbung raus, Musikclips die ich nicht will raus, eigene Videos neuvertonen, schneiden, etc.) zwar nicht wesentlich verkürzt (P4 2,8:C2D 2,4), aber ich kann jetzt erstmals daneben mit Photoshop ein Label 'designen', parallel surfen und nichts stockt!
Meinen alten Rechner musste ich versenken, da Platz fehlt!
Schönen Sonntag noch!
Mpeg2 - Aufnahmen lassen sich leicht mit Womble vom Unrat befreien. Hier werden nur die Schnittkanten neu gerendert.
Das Progi ist auch auf älteren Maschinen hinreichend schnell. Allerdings nicht umsonst ... ;)
Ps: Das Zauberwort heist Streamcopy, ähnlich Vdub
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Dem möchte ich doch widersprechen, vorausgesetzt du codierst auch.
Kommt wohl auf die soft an. Ich hab noch eine alte magix Schnittsoftware und da kann ich halt die Renderzeiten von meinem P4@2,8 Ghz zum jetzigen Dualcore@2,4 Ghz vergleichen. Bleibt sich in etwa gleich (1,5 Std. Film @ 5 MBs = 40 min Renderzeit). Gerendert (neu) werden dabei nur die Übergänge, Audiotracks und micro (falls eigenes Material), smart rendering halt.
Jetzt darfst mir gerne widersprechen...
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Das mach ich doch Glatt.
Ich gehe Mal davon aus, dass Du TV-Aufnahmen im Mpeg2 Format aufgenommen, sei es per Kabel oder Satellit von der Werbung befreist. In diesem Fall finde ich die angegebene Zeit einfach indiskutabel.
1,5 Std. Film @ 5 MBs = 40 min Renderzeit
Je nach Sender und dessen ausgestrahlter Quali bewegt sich das Datenvolumen für 90 Minuten irgendwo zwischen 2,5 und 6 GB. Als ich so noch vorgegangen bin, habe ich Cuttermaran zum Schneiden und ProjectX zum demuxen/fixen des Streams verwendet. Cuttermaran kann übrigens auch Framegenau schneiden, sprich Schnittstellen neukodieren. Diese Aktionen waren dann in 10-20 Minuten erledigt inklusive muxen in Mpeg2.
Das zuvor beschriebene ist mehr oder weniger unabhängig von der verwendeten CPU sondern richtet sich nach der Leistungsfähigkeit/Datendurchsatz der Kombination Motherboard/Festplatten.
Vom Prozessor bzw. stärkeren Prozessor profitiert man erst beim Neucodieren, bei mir zurzeit immer öfter HDTV-Aufnahmen / HDDVD-Rips die ich von 1920x1088 auf 1280x720 resize und mit X264 codiere.
Glaubt mir da ist man froh um jeden "Core" des Prozessors.
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Dann liegt's wohl an meiner soft (Magix)...
Auf alle Fälle geht's bei Dir flüssig, enjoy!