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Bereits 2005 haben die Kabelnetzbetreiber von NRW ("sh), Hessen (iesy) und Tele Columbus West (Hausverteilnetze in beiden Bundesländern) ihre Netze zur Unitymedia-Gruppe vereint. Nun soll Unitymedia auch gegenüber dem Verbraucher einheitlich als Marke Markenartikel für Medien und Kommunikation auftreten.
Auf der Homepage und zur Fachmesse ANGA Cable will Unitymedia mit dem Slogan "Ein Kabel – alles möglich" antreten und dabei hauptsächlich für ihr Triple-Play-Angebot "Unity3play" werben, das für 30 Euro monatlich zu haben sein wird (6 MBit/s Internet, Telefon-Flat, Fernsehen mit 70 digitalen Free- und 130 Pay-TV-Sendern).
Quelle : www.heise.de
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Die Kooperation der beiden Münchner Pay-TV-Sender Premiere und Arena bei der Vermarktung der Live-Berichterstattung aus der Fußball-Bundesliga via Satellit liegt weiter auf Eis. Die Unternehmen hätte sich darauf verständigt, den im Februar geschlossenen Kooperationsvertrag über den 31. Mai hinaus bis zum 23. Juni auszusetzen, teilte die Premiere AG am heutigen Freitag mit. Zugleich habe man dem Bundeskartellamt die Eckpunkte eines neuen Kooperationsmodells präsentiert. Der ursprüngliche Vertrag sah vor, dass Premiere das Bundesliga-Angebot von Arena in ganz Deutschland über Satellit verbreiten kann. Im Gegenzug übernahm Arena über eine Kapitalerhöhung 16,7 Prozent der Premiere-Anteile. Ein unternehmerischer Einfluss von Arena sollte durch die Verwaltung der Anteile durch ein unabhängiges Finanzinstitut ausgeschlossen werden.
Wegen Bedenken des Bundeskartellamtes ließen die einstigen Streithähne die Vereinbarung aber nur zwei Monate später wieder ruhen und nahmen seither keine neuen Satelliten-Kunden mehr an. Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer hatte angemahnt, dass eine Freistellung nur dann möglich sei, wenn es zu Effizienzgewinnen komme und die Kunden daran angemessen beteiligt würden. Jetzt habe man ein Modell präsentiert, "das aus unserer Sicht den wesentlichen Bedenken des Kartellamts Rechnung trägt", erklärte Premiere-Chef Georg Kofler. Einzelheiten zum neuen Modell wollten die Unternehmen indes nicht kommentieren. Der Chef der Arena-Muttergesellschaft Unitymedia, Parm Sandhu, hatte zuvor geäußert, dass er unter Umständen bereit wäre, sich von dem Anteil an Premiere wieder zu trennen. Im ersten Quartal 2007 hatte Arena eigenen Angaben zufolge knapp 1,1 Millionen Abonnenten, davon 743.500 Kabel- und 352.700 Satelliten-Kunden.
Quelle : www.heise.de
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Der hessische und nordrhein-westfälische Kabelnetzbetreiber Unitymedia rüstet ein weiteres Gebiet mit einem Rückkanal für Internet und Telefonie aus.
Ab 13. Juli werden in Lüdenscheid, Altena, Halver und Nachrodt-Wiblingwerde erstmals kostenpflichtige Triple-Play-Dienste angeboten, teilte das Unternehmen am Donnerstag abend mit. Betroffen davon sind rund 50.000 Kabelhaushalte. Die Modernisierungsarbeiten haben bereits begonnen und dauern voraussichtlich bis zum kommenden Freitag (29. Juni). Dabei kann es zu Störungen und Bildausfällen kommen.
Um Platz für den Rückkanal zu schaffen, werden sechs kleinere Fernsehsender umgelegt. Einen neuen Kanalplatz erhalten: MTV (K21), HSE24 (K22), Tele5 (K23), BBC-World (K25), EuroNews (S35) und der RTL-Shop (S35). Neu hinzu kommen Nick (K24) und Sonnenklar-TV (K26). Zusätzlich erhalten alle Radiosender eine neue Reihenfolge. Am 10. Juli werden weitere analoge Sender ihren Platz wechseln. Tele5, Dmax, Sonnenklar-TV und Comedy-Central ändern sich teilweise erneut, NRW.TV und Comedy-Central sind dann 24 Stunden im analogen Kabel zu empfangen. Der Sender Terranova hatte zuvor seinen Sendebetrieb eingestellt und entfällt.
Quelle : SAT+KABEL
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Der neu aus dem Boden gestampfte Fernsehsender Arena ist nach Informationen der Süddeutschen Zeitung nach nur eineinhalb Jahren "praktisch tot". Arena werde die Pay-TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga wahrscheinlich an Premiere weiterreichen, berichtet die Süddeutsche am heutigen Donnerstag unter Berufung auf "mehrere Quellen in der Branche". Die Bundesliga-Redaktion bei Arena soll weitgehend aufgelöst werden. Unklar sei noch, was mit den übrigen Sportrechten passiert, die Arena derzeit hält.
Für die Kunden ändere sich dadurch aber wenig, heißt es weiter. Arena-Abonnenten könnten auf Premiere weiter Bundesliga-Fußball schauen, das die Sendungen dann wieder selbst produzieren würde. Die Pay-TV-Rechte dafür würde Premiere von Arena kaufen. Es seien nur noch Einzelheiten zu klären. Bislang hätten aber weder Premiere noch Arena und deren Muttergesellschaft Unitymedia eine Stellungnahme dazu abgegeben. Allerdings sei noch nichts "in Beton gegossen", der Deal könne immer noch platzen.
Die Welt berichtet, Premiere soll bereit sein, für die Pay-TV-Rechte an der Bundesliga eine Summe im dreistelligen Millionenbereich zu zahlen, die deutlich über dem 2005 zwischen Arena und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) vereinbarten Rechtepreis liegen würde.
Unitymedia hatte Premiere im Dezember 2005 mit einem Angebot von 220 Millionen Euro pro Saison überraschend die Pay-TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga bis 2009 weggeschnappt. Wegen der schleppenden Vermarktung holte der Kabelnetzbetreiber Premiere aber später wieder ins Boot. Zuletzt zählte das Unternehmen knapp 1,1 Millionen Abonnenten (743.500 Kabel- und 352.700 Satellitenkunden), also deutlich unter den 2,5 Millionen Kunden, die der Sender Schätzungen zufolge benötigt, um zumindest die Gewinnzone zu erreichen.
Eine Ausweitung der Kooperation mit Premiere hatte das Bundeskartellamt wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken jüngst gestoppt. Der Kooperationsvertrag sah vor, dass Premiere das Bundesliga-Angebot von Arena in ganz Deutschland über Satellit verbreiten kann. Im Gegenzug übernahm Arena über eine Kapitalerhöhung 16,7 Prozent der Premiere-Anteile. Ein unternehmerischer Einfluss von Arena sollte durch die Verwaltung der Anteile durch ein unabhängiges Finanzinstitut ausgeschlossen werden.
Die DFL ist laut Süddeutscher Zeitung offenbar mit einer Übertragung der Pay-TV-Rechte einverstanden. Auch soll Arena die Satelliten-Plattform mit rund 340.000 Kunden behalten und weiterführen. Die Beteiligung von Unity an Premiere bleibe davon zunächst unberührt. Der Präsident des Bundeskartellamtes, Bernhard Heitzer, sagte gegenüber der Zeitung, er gehe davon aus, dass der Fall "Mitte Juli entschieden" werde. Unitymedia hatte Ende Mai mitgeteilt, dass Arena im ersten Quartal 2007 Verluste in Höhe von 73,4 Millionen Euro eingefahren habe.
Quelle : www.heise.de
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Beim Pay-TV-Sender Arena zeichnet sich immer mehr ein Totalausverkauf ab: Medienberichten zufolge will die Arena-Muttergesellschaft Unitymedia nicht nur die Live-Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga an Premiere weiterreichen, sondern auch die Rechte an der spanischen Primera División, der italienischen Serie A sowie an Boxkämpfen des US-amerikanischen Pay-TV-Senders HBO. Mangels redaktioneller Inhalte soll den rund 100 Mitarbeitern der Arena-Sportredaktion bereits zum 31. Juli gekündigt werden. Premiere soll auch wieder die Bundesliga-Übertragungsrechte in der Gastronomie übernehmen.
Kampflos wollen die Arena-Mitarbeiter das Feld aber offenbar nicht räumen. Laut Handelsblatt bereitet die Belegschaft eine Klage vor, sollten die Rechte wie vorgesehen an Premiere übergehen. Denn Platz beim Konkurrenten dürfte nur für die Wenigsten sein: Premiere produziert bereits das Bundesliga-Live-Angebot der Deutschen Telekom, das über VDSL verbreitet wird. Der redaktionelle Mehrbedarf bei einer zusätzlichen Verbreitung per Kabel- und Satellitenfernsehen wäre also gering. "Wir prüfen alle rechtlichen Möglichkeiten gegen die kalte Übernahme", zitiert das Handelsblatt einen Arena-Manager.
Unitymedia hatte Premiere im Dezember 2005 mit einem Angebot von 220 Millionen Euro pro Saison überraschend die Pay-TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga bis 2009 weggeschnappt. Wegen der schleppenden Vermarktung holte der Kabelnetzbetreiber Premiere aber später wieder ins Boot. Zuletzt zählte das Unternehmen knapp 1,1 Millionen Abonnenten, also deutlich unter den 2,5 Millionen Kunden, die der Sender Schätzungen zufolge benötigt, um zumindest die Gewinnzone zu erreichen. Ende Mai hatte Unitymedia mitgeteilt, dass Arena im ersten Quartal 2007 Verluste in Höhe von 73,4 Millionen Euro eingefahren habe. Insgesamt sollen sich die Verluste auf 200 Millionen Euro belaufen.
Quelle : www.heise.de
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Noch steht eine Entscheidung des Bundeskartellamts zur geplanten Übertragung der Pay-TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga von Arena an Premiere aus – doch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf die Nach-Arena-Zeit bereits auf Hochtouren: Informationen der Süddeutschen Zeitung zufolge hat Premiere schon neue Preise für das Bundesliga-Paket festgesetzt. Danach kostet das Abo ab August 19,90 Euro im Monat – fünf Euro oder rund ein Drittel mehr als bislang bei Arena.
Wie es weiter heißt, habe Premiere zunächst geplant, den Preis von 19,90 Euro nur bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten zu gewähren. Bei einer Laufzeit von zwölf Monaten seien sogar 24,90 Euro im Gespräch gewesen. Doch davon habe der Pay-TV-Anbieter zunächst wieder Abstand genommen. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass Premiere wieder "zurück in die guten alten Zeiten" wolle, als ein Bundesliga-Paket knapp 35 Euro im Monat kostete, schreibt die Süddeutsche.
Quelle : www.heise.de
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Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) streitet sich nach Informationen des Stern mit dem Bezahl-Fernsehsender Arena um eine Beteiligung an Mehrerlösen, sollte Arena wie geplant die Pay-TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga an Premiere weiterreichen. Laut Stern gibt es in dem Vertrag, den die DFL und Arena im Dezember 2005 geschlossen haben, eine Klausel, die besagt, dass die von der DFL vertretenen Klubs an den Einnahmen aus Sublizenzen partizipieren, sollten diese die ursprünglichen Rechtekosten übersteigen. Branchenkreisen zufolge ist Premiere bereit, für die Senderechte deutlich mehr zu bezahlen, als die Summe, die Arena bislang an die DFL überweist.
Laut Stern müssen bis zu einer Höhe von 20 Millionen Euro 75 Prozent der Mehrerlöse an die Liga weitergereicht werden, darüber hinaus seien es noch 25 Prozent. Arena bestreite nach Insider-Angaben nun aber, dass diese Regelung auch für den Fall der kompletten Weitergabe der Rechte gelte. Die DFL beharre ihrerseits auf einer Beteiligung und drohe damit, bei der Sublizenzierung an Premiere Schwierigkeiten zu machen, heißt es beim Stern. Das Bundeskartellamt wird möglicherweise schon am morgigen Mittwoch eine Entscheidung zum geplanten Arena-Premiere-Deal bekannt geben.
Quelle : www.heise.de
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Seit dem heutigen Mittwoch ist es amtlich: Der Bezahl-Fernsehsender Premiere darf die Pay-TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga wie geplant von Arena übernehmen. Das Bundeskartellamt toleriert eine bis zum 30. Juni 2009 befristete Zusammenarbeit der einstigen Konkurrenten. Das von den Wettbewerbshütern genehmigte Modell sieht vor, dass Arena die Ende 2005 erworbenen Übertragungsrechte für die nächsten zwei Spielzeiten der Fußball-Bundesliga auf Premiere überträgt. Im Gegenzug erhält Arena für die dann von Premiere produzierten Bundesligasendungen eine Rücklizenz für die Vermarktung über Kabel und Satellit.
Nach Angaben des Bundeskartellamts gab es drei Alternativen: keine Kooperation, "Hard-Core-Kartell" oder kartellrechtskonforme Lösung. Ohne Kooperation sei nicht auszuschließen gewesen, dass Arena beziehungsweise die Muttergesellschaft Unitymedia mit ihren dahinter stehenden Finanzinvestoren BC Partners und Apollo "die Bundesligarechte aufgrund der Verluste nicht weiter allein hätte vermarkten können", erklärt die Behörde. Mit "hoher Wahrscheinlichkeit" hätte dies zu einer Rückgabe der Lizenz an die Deutsche Fußball-Liga (DFL) geführt. Für eine kurzfristige Übernahme der Lizenz für die Restlaufzeit sei nur Premiere in Frage gekommen. Premiere hätte den Pay-TV-Markt damit wieder alleine beherrscht.
Zweite Variante sei das von Arena und Premiere Anfang 2007 vorgelegte "Alpha Agreement" gewesen. Diese weitgehende Kooperation hätte laut Bundeskartellamt jedoch zu einer langfristig angelegten Marktaufteilung geführt: Arena respektive Unitymedia hätten in den Kabelgebieten Nordrhein-Westfalen und Hessen die Bundesliga exklusiv vermarktet, während Premiere in den übrigen Kabelgebieten den Vertrieb übernommen hätte. Außerdem hätte Premiere die Bundesliga exklusiv an Satellitenkunden bundesweit vermarktet. Neben dieser Marktaufteilung habe das "Alpha Agreement" eine Vielzahl weiterer Regelungen enthalten, die insgesamt zu einer weitgehenden Ausschaltung des Preis- und Qualitätswettbewerbs geführt hätten.
Die Bildung eines solchen "Hard-Core-Kartells" wäre von den Wettbewerbshütern nicht genehmigt worden. In der Folgezeit sei schließlich in bilateralen Gesprächen eine kartellrechtskonforme Lösung gesucht und auch gefunden worden. Die zeitliche Begrenzung der Kooperation sowie weitere Regelungen würden eine Abschottung des Marktes verhindern und die Möglichkeit für Wettbewerb bei der anstehenden Vergabe der Bundesligarechte für die Spielzeiten ab 2009/10 erhalten, heißt es in einer schriftliche Erklärung des Kartellamts. Behördenpräsident Bernhard Heitzer erklärte, dass Kooperationen der beiden einzigen aktuellen Wettbewerber "kein Idealfall" seien, dass angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation von Arena aber davon auszugehen sei, dass die vorgelegten Vereinbarungen "am ehesten geeignet sind", Wettbewerb zumindest für die Restlaufzeit der Bundesligalizenz zu erhalten.
Und dieser sieht so aus: Im Kabelgebiet in Nordrhein-Westfalen und Hessen sollen sowohl Unitymedia als auch Premiere – im Wege der Durchleitung – die Bundesliga vertreiben. Daneben soll jeder Anbieter seine eigenen Pay-TV-Programme vermarkten. Damit soll sicher gestellt werden, dass es für Kabelkunden in Nordrhein-Westfalen und Hessen sowohl für die Bundesliga als auch für weitere Programmpakete eigenständige Pay-TV-Angebote von Arena und Premiere gibt. Im Bereich Satellit sollen beide Satellitenplattformen bestehen bleiben. Sowohl Arena als auch Premiere sollen das Bundesliga-Programm und ihre jeweils eigenen Programme im Wettbewerb zueinander über Satellit vermarkten.
Die im Zusammenhang mit der Sublizenzierung geplante Beteiligung Arenas an Premiere wird laut Bundeskartellamt spätestens bis Ende der Spielzeit 2008/09 abgebaut. Damit bestünden "auch insoweit keine kartell- oder fusionsrechtlichen Bedenken". Wie viel Premiere für die Senderechte zahlt, ist bislang nicht bekannt. In Branchenkreisen werden Beträge von bis zu 300 Millionen Euro pro Saison kolportiert – also deutlich mehr als die Summe, die Arena bislang an die DFL überweist. Die Beteiligten wollen sich zu Details bislang nicht äußern, da die Transaktion noch nicht vollständig abgeschlossen sei.
Ein Unitymedia-Sprecher erklärte lediglich, auch die DFL werde von einer Sublizenzierung der Pay-TV-Rechte an Premiere profitieren. Entsprechende Regelungen seien in den Verträgen festgeschrieben. Diese sehen laut Stern vor, dass bis zu einer Höhe von 20 Millionen Euro 75 Prozent der Mehrerlöse an die Liga weitergereicht werden, darüber hinaus sollen es noch 25 Prozent sein. Von einem Streit mit der Deutschen Fußball-Liga über eine Beteiligung an den Mehrerlösen wollte der Unitymedia-Sprecher nichts wissen: "Alles erfolgt in Abstimmung mit der DFL."
Quelle : www.heise.de
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Der Pay-TV-Anbieter Premiere startet am 1. August einen neuen Bundesligasender, der über das Sportportal zu sehen sein.
Das Einzel-Abo "Premiere Bundesliga" kostet für Kunden mit Kabel- oder Satellitenempfang einheitlich 20 Euro pro Monat bei einem 12- und 24-Monats-Abo. Der Anbieter zeigt pro Saison live alle 612 Einzelspiele aus der Bundesliga und der
2. Fußballbundesliga. Zusätzlich bietet Premiere 132 Übertragungen in der Live-Konferenz an. "Premiere Fußball Plus" kostet 30 Euro im Monat und bietet unter anderem alle Spiele der UEFA Champions League und diverse Partien des UEFA-Cups. Mit der Premiere "5er-" oder "7er"-Kombi, also allen möglichen Paketen kostet das die Bundesliga nur 10 Euro monatlich.
Der Premiere prüft einer Mitteilung am Donnerstag zufolge noch, ob Bundesliga-Spiele live im hochauflösenden HDTV-Standard über den Kanal Premiere-HD gezeigt werden können. Arena hatte zwar ein HD-Angebot angekündigt, es aber nie eingeführt. Am Mittwoch hatte der Bezahlsender die Live-Ausstrahlungsrechte der Fußball-Bundesliga an den Münchner Konkurrenten lizenziert.
Quelle : SAT+KABEL
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Der AlphaCrypt-Hersteller Mascom hat betont, dass durch die Sublizenzierung der Arena-Bundesligarechte an Premiere ein offizieller Empfang des "Premiere Fußball"-Pakets mit AlphaCrypt-Modulen möglich ist.
Hintergrund ist, dass das AlphaCrypt-Modul über eine offizielle Cryptoworks-Lizenz verfügt, wodurch sich die Ausstrahlungen von Arena über einen beliebigen Common-Interface-Receiver mit AlphaCrypt-CAM und eingesteckter offizieller Abokarte entschlüsseln lassen. Dieses Prozedere funktioniert zwar auch mit Premiere-Smartcards, hat aber halboffiziellen Charakter, weil Premiere den Einsatz von nicht-zertifizierten Empfangsgeräten in seinen AGBs ausschließt.
Da Premiere über die zeitgleich abgeschlossene Rücklizenz künftig auch Arena-Abonnenten weiter mit Bundesliga-Fußball versorgt, erfolgen die Ausstrahlungen für diesen Kundenkreis in Cryptoworks-Verschlüsselung, damit bestehende Arena-Receiver auf Empfang bleiben. Da mit Arena geschlossene Verträge nicht den Premiere-AGBs unterliegen, ist die Entschlüsselung von Cryptoworks-verschlüsselten Bundesliga-Ausstrahlungen somit legal.
Mascom-Geschäftsführer Heinz Gruber nahm diesen Umstand am Donnerstag zum Anlass für einen Appell in Richtung Premiere-Geschäftsführung: "Premiere wäre gut beraten auch die übrigen Programmpakete für die Vermarktung auf anderen Verschlüsselungsplattformen freizugeben", so Gruber. "Kofler könnte damit Millionen von zusätzlichen Haushalten erreichen". Der Jugendschutz in Mascom-Modulen sei mindestens genau so sicher wie bei Receivern mit fest integriertem Kartenleser.
Konkret sind die Modultypen AlphaCrypt Classic, AlphaCrypt TC (mit 2 Kartenlesern) sowie das Easy.TV CI-Modul und das Mascom-Cryptoworks-Modul offiziell für den Arena-Empfang lizenziert.
Quelle : SAT+KABEL
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Nach der Übernahme der Live-Übertragungsrechte von Arena zeigt Premiere ab der am 10. August startenden Bundesliga-Saison wieder drei Begegnungen pro Spieltag via Satellit (DVB-S2) und Kabel (DVB-C) in HDTV. Dies geht aus den Angaben hervor, die Premiere in seinem Online-Programmführer zum Programm seines Senders "Premiere HD" macht. Aufgrund der bisherige Rechtelage durfte der Pay-TV-Sender die Spiele lediglich über das IPTV-Angebot T-Home von T-Online in hochaufgelösten Bildern übertragen. Der HDTV-Sportkanal "Premiere HD Sport" war nach dem Verlust der Bundesligarechte im vergangenen November eingestellt worden. Ob er nun wiederbelebt wird, ist unklar.
Quelle : www.heise.de
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Im Anschluss an die Übertragung des Abschiedsspiels für Lukas Podolski aus dem Rhein-Energie-Stadion in Köln hat sich der Bundesliga-Sender Arena in der Nacht zum Mittwoch von seinen Zuschauern verabschiedet.
Die undankbare Aufgabe fiel dem früheren ProSieben-Moderator Steven Gätjens zu. Im Vorfeld einen Zusammenschlusses emotionaler Spielszenen der letzten 365 Tage sagte er:
"So, meine Damen und Herren, das war es für uns hier aus dem Rhein-Energie-Stadion in Köln und das war es auch für Arena. Es hat uns sehr, sehr viel Spaß gemacht für Sie Fußball zu leben und – wie es mein Kollege Oliver Forster vorhin gesagt hat – wir sehen uns bestimmt bald wieder. Herzlichsten Dank und einen wunderschönen Abend."
Um 23.15 Uhr stellte Arena seinen Sendebetrieb endgültig ein und zeigte stattdessen eine Informationstafel mit dem Verweis auf die kommende Bundesliga-Saison beim Lizenzpartner Premiere.
Quelle : SAT+KABEL
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Köln - Von derzeit 15,49 auf 17,90 Euro pro Monat will Unitymedia den analogen Kabelanschluss erhöhen. Damit ist der Analoganschluss im kommenden Jahr einen Euro teurer als der digitale Anschluss.
Auf diese Weise drängt Unitymedia seine Kunden zum Digitalumstieg, der von der Kampagne "Jetzt Digital " flankiert wird . Unitymedia wirbt dabei mit dem Vorteil für den Kunden, der dann mehr als 70 Kanäle in der Basis-Version empfangen kann.
Um den Umstieg für die Kunden finanziell schmackhaft zu machen, bietet Kabel Deutschland ein Einstiegsangebot bis zum 30. November 2007 an. Wer sich auf digitalen Empfang umschalten lässt, zahlt bis zum Jahresende nur den Preis für den analogen Anschluss. Zusätzlich entfällt die Freischaltungsgebühr, und auch den Digitalreceiver legt Unitymedia kostenlos drauf.
Dazu gibt es noch das Pay-TV-Paket Digital TV Plus drei Monate kostenfrei zu testen.Insgesamt liegt das Einsparpotenzial also bei 50 Euro.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Ich frage mich, ob dieses Vorgehen vor Regulierungsbehörde, Landesmedienanstalten oder Gericht standhalten würde.
Fakt ist, dass eine Abschaltung der analogen Versorgung pro Teilnehmer technisch nicht vorgesehen ist.
Der Digitalkunde bekommt also demnächst die Analog-Versorgung billiger als der analoge Bestandskunde, ebenso mit mehreren Empfängern gleichzeitig nutzbar, und den grundverschlüsselten Digital-Quark samt Dose und Öffner für genau eine Empfangsstelle hinzu.
Die Freiheit kommt von oben... :P
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Die zum Januar angekündigte Preiserhöhung des Kabelnetzbetreibers Unitymedia für analogen TV-Empfang ist nach Ansicht der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen unwirksam. Die Verbraucherzentrale habe das Kölner Unternehmen abgemahnt, berichtete die Organisation. Über analoges und digitales Kabel von Unitymedia empfangen etwa 5,5 Millionen Haushalte in Nordrhein-Westfalen und Hessen TV-Programme.
Da sich bislang erst rund eine halbe Million Haushalte für den digitalen Kabelanschluss entschieden hätten, lasse Unitymedia derzeit eine breite Werbe-Kampagne laufen, führen die Verbraucherschützer zum Hintergrund des Verfahrens aus. Dabei sollten Kunden, die Analog-TV per Unitymedia-Kabelnetz empfangen, mit einem zweiseitigen Schreiben zum Wechsel auf digitales Kabel-TV bewegt werden. Sie würden jedoch nicht deutlich genug über die Preiserhöhung informiert.
In dem Unitymedia-Schreiben sei von einer "neuen Preisstruktur" die Rede; der digitale Kabelanschluss bringe mehr, koste aber künftig weniger als der analoge. Was erfreulich klingen solle, bedeute, dass Kunden, die weiter analoges Kabel haben wollten, eine Preiserhöhung hinnehmen müssten. In dem Reklame-Schreiben sei jedoch weder von der Preiserhöhung um gut 15,6 Prozent die Rede, noch werde diese genau beziffert. Die monatliche Gebühr für analoges Kabel hebt sich vom 1. Januar demnach um 2,41 Euro auf 17,90 Euro, digitales Kabel soll von dann an 16,90 Euro kosten.
Per Abmahnung hat die Verbraucherzentrale Unitymedia nun aufgefordert, die nach Ansicht der Organisation unwirksame Klausel künftig nicht mehr zu verwenden; die Verbraucherschützer fordern zudem eine weitere strafbewehrte Unterlassungserklärung von Unitymedia. Kunden, die die Preiserhöhung für den analogen Kabelanschluss nicht akzeptieren wollen, sollten der Unitymedia-Preiserhöhung schriftlich widersprechen; ein kostenloses Musterschreiben (RTF-Datei) bietet die Verbraucherzentrale auf ihrer Website an. Ab Januar 2008 sollte "bis zur abschließenden juristischen Klärung der neue erhöhte Preis nur unter Vorbehalt gezahlt werden", rät die Organisation.
Quelle : www.heise.de
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Die Verbraucherschützer in Nordrhein-Westfalen haben die Digitalisierungspolitik des Kabelnetzbetreibers Unitymedia als verbraucherunfreundlich kritisiert.
Die Verbraucherzentrale NRW habe neben dem Betreiber auch Landtag und Landesregierung sowie die Landesanstalt für Medien dazu aufgefordert, Maßnahmen für den reibungslosen Umstieg von analogem auf digitalem TV-Empfang zu ergreifen, teilte die Behörde am Dienstag mit. Informationsverhalten und aktuelles Vorgehen von Unitymedia erfüllten diese Anforderungen derzeit nicht.
Kritisiert wurde insbesondere, dass Unitymedia seinen Kunden mögliche Risiken und Nachteile bei der Umstellung auf digitales Kabelfernsehen verschleiere. So werde weder korrekt und umfassend über zu erwartende Folgekosten informiert noch eine datenschutzrechtlich saubere Zusage gegeben, dass die durch Freischaltung beziehungsweise Entschlüsselung anfallenden Daten nicht für Werbe- oder sonstige Zwecke gespeichert, ausgewertet oder weitergegeben würden.
Bereits Ende Oktober hatten die nordrhein-westfälischen Verbraucherschützer wegen einer vermeintlich versteckten Preiserhöhung eine Abmahnung gegen Unitymedia angekündigt. Im Rahmen seiner Initiative "Jetzt Digital!" hatte der Betreiber zuvor die Preiserhöhung hinter der Aussage versteckt, die Grundgebühr für digitale Kabelanschlüsse sei ab dem Jahreswechsel erstmals niedriger als für analoge Anschlüsse. Tatsächlich verteuert sich der Analoganschluss für Einzelverträge zu diesem Zeitpunkt von aktuell 15,49 auf 17,90 Euro monatlich, was einer 15-prozentigen Verteuerung entspricht.
Ein Dorn im Auge ist den Verbraucherschützern auch die Tendenz zur sogenannten Grundverschlüsselung bisher frei empfangbarer TV-Programme moniert: Wer bei Unitymedia digital fernsehe, benötige etwa für RTL und Sat.1 ein spezielles Empfangsgerät mit Kartenleser und Empfangskarte. Digitale Kabelkunden müssten mit Kosten für die Freischaltung rechnen, wenn nicht gar monatliche Beiträge drohten.
Die Verbraucherzentrale NRW forderte zudem ein, dass Kabelnetzbetreiber die im digitalen Kabel erwarteten Kostenvorteile und Mehreinnahmen in Form von Preisnachlässen an Kabelkunden weitergeben müssten.
Quelle : SAT+KABEL
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Köln - Die zweitgrößte Satellitenplattform Deutschlands baut ihr Angebot aus und bietet im Family-Paket neue Sender an - im Gegenzug werden die Preise erhöht.
Mit Sat.1 Comedy, Kabel Eins Classics, Animax, Lettra und The Biography Channel wächst Arena Sat Family auf 20 Programme. Ursprünglich war Arena Sat Family im August 2006 mit sieben Programmen gestartet.
Bestandskunden von Arena Sat erhalten die fünf neuen Programme den ganzen Dezember über kostenlos dazu. Ab Januar kostet das von ursprünglich sieben auf 20 Programme ausgebaute Programmpaket Arena Sat Family 14.90 Euro (bisher 9.90 Euro), Arena Sat Komplett inklusive Bundesliga live kostet ab Januar 24.90 Euro (bisher 19.90 Euro). Bundesliga live kann bei Arena Sat auch weiterhin einzeln gebucht werden, für unverändert 14,90 Euro im Monat.
Arena Sat ist eine Tochter des Kabelnetzbetreibers Unitymedia.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Münchner Pay-TV-Sender Premiere verbreitet sein hochauflösendes Programm ab 1. Januar auch über die Kabelnetze in Hessen und Nordrhein-Westfalen von Unitymedia.
Nach einer technischer Prüfung habe man die Ausstrahlung von Premiere-HD beschlossen, teilten die Unternehmen am Dienstagmorgen mit. Eine Einspeisung von Discovery-HD ist erst im Laufe des kommenden Jahres geplant. Unitymedia versorgt etwa 4,8 Millionen Haushalte und ist damit der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Premiere-HD nutzen derzeit etwa 90.000 Abonnenten. Die Vermarktung des HDTV-Inhalts in Hessen und Nordrhein-Westfalen startet Anfang Januar.
Die schnelle Entscheidung kommt überraschend, weil bislang kein definitiver Termin feststand. Bereits im Juli hatte Premiere bekanntgegeben, dass die Einspeiseverträge mit Unitymedia bis Ende 2013 verlängert wurden. Die bisherige Bandbreite von fünf Kabelkanälen zu je 8 MHz stehe für die Verbreitung aller Programme weitere sechs Jahre zur Verfügung, teilte der Abosender damals mit. Zusätzlich werde auch die Einspeisung von Premiere-HD ermöglicht, hieß es noch ohne genaue Angaben.
Tatsächlich verzögerte sich die Aufschaltung der HDTV-Signale von Premiere zuletzt auf unbestimmte Zeit. Es war von "technischen Problemen" die Rede. Unitymedia bestätigte noch im November, dass zwar intensive Gespräche über die Details der Einspeisung zwischen den Anbietern geführt würden, ein konkreter Starttermin aber noch nicht feststehe. Im Internet hatten bereits mehr als 100 verärgerte Kunden eine Online-Petition für die Einspeisung unterzeichnet.
Quelle : SAT+KABEL
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Der Münchner Pay-TV-Sender Premiere verbreitet sein hochauflösendes Programm ab heute auch über die Kabelnetze in Hessen und Nordrhein-Westfalen von Unitymedia.
Eine Einspeisung von Discovery-HD ist erst im Laufe des kommenden Jahres geplant. Unitymedia versorgt etwa 4,8 Millionen Haushalte und ist damit der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Premiere-HD nutzen derzeit etwa 90.000 Abonnenten. Die Vermarktung des HDTV-Inhalts in Hessen und Nordrhein-Westfalen startet Anfang Januar. Bereits im Juli hatte Premiere bekanntgegeben, dass die Einspeiseverträge mit Unitymedia bis Ende 2013 verlängert wurden.
Zuletzt hatte sich die Aufschaltung der HDTV-Signale von Premiere auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Internet hatten darauf hin Hunderte verärgerte Kunden eine Online-Petition für die Einspeisung unterzeichnet.
Quelle : SAT+KABEL
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Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat augenscheinlich technische Probleme bei der für 1. Januar angekündigten Aufschaltung der HDTV-Sender der Pay-TV-Plattform Premiere.
Leser der SAT+KABEL hatten sich bereits am Montag beschwert, dass der Empfang des Kanals Premiere-HD über ihren Unitymedia-Anschluss in Nordrhein-Westfalen und Hessen nicht möglich sei. Die Hotline des Anbieters bestätigte diesen Umstand auf Anfrage, wollte sich zu den Gründen aber nicht äußern. Pressesprecherin Katrin Köster sagte am Mittwochnachmittag, ihr seien Schwierigkeiten in Verbindung mit Premiere-HD bislang nicht bekannt. Sie wolle aber "schnellstmöglich" weitere Informationen einholen.
In Online-Foren monieren unterdessen weiterhin Kunden unter anderem aus Aachen, Remscheid, Düsseldorf und Darmstadt, dass jeglicher Versuch, den Kanal zu empfangen, mit einer Fehlermeldung quittiert wird. In anderen Netzen sendet Premiere-HD unter der kryptischen Kennung "Service07". Unverträglichkeiten treten auch bei den Kanalsuchläufen eingesetzter Receiver von Topfield und Humax zutage. Hier muss die Symbolrate manuell auf den Wert 6875 MSym/s angepasst und ein Scan auf der Frequenz 674,000 MHz durchgeführt werden.
Eine Einspeisung des Schwestersenders Discovery-HD ist nach Unitymedia-Angaben erst im Laufe des kommenden Jahres geplant. Unitymedia versorgt etwa 4,8 Millionen Haushalte und ist damit der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Premiere-HD nutzen derzeit etwa 90.000 Abonnenten. Die Vermarktung des HDTV-Inhalts in Hessen und Nordrhein-Westfalen startet Anfang Januar. Bereits im Juli hatte Premiere bekanntgegeben, dass die Einspeiseverträge mit Unitymedia bis Ende 2013 verlängert wurden.
Zuletzt hatte sich die Aufschaltung der HDTV-Signale von Premiere auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Internet hatten darauf hin Hunderte verärgerte Kunden eine Online-Petition für die Einspeisung unterzeichnet.
Quelle : SAT+KABEL
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Der Pay-TV-Anbieter Premiere hat auf Anfrage der SAT+KABEL bestätigt, dass das hochauflösende Programm Premiere-HD zunächst nur in etwa 60 Prozent der Haushalte des Kabelnetzbetreibers Unitymedia empfangbar ist.
Die Erreichbarkeit solle dann nach seinem Kenntnisstand "in den darauffolgenden Wochen" auf die modernisierten Netzbereiche des in Hessen und Nordrhein-Westfalen aktiven Providers ausgebaut werden. Das entspreche dann einem Verbreitungsgrad rund 80 Prozent, konkretisierte Premiere-Sprecher Michael Jachan am Mittwochabend. Die Problematik liege unter anderem in der verfügbaren Bandbreite begründet, die Unitymedia für Premiere in den einzelnen Gebieten zur Verfügung stelle.
In einer Pressemitteilung des Unternehmens am 18. Dezember hatte es geheißen "Premiere-HD ist ab 1. Januar 2008 auch über das Kabelnetz von Unitymedia in Hessen und Nordrhein-Westfalen und damit flächendeckend in ganz Deutschland zu empfangen". "Die flächendeckende Verbreitung bezieht sich auf Deutschland", erklärte Jachan. Dass damit alle Haushalte flächendeckend Premiere-HD empfangen können, sei nicht gemeint gewesen. Durch das Abkommen mit Unitymedia habe man nun vielmehr alle großen deutschen Kabelnetzbetreiber unter Vertrag.
Im übrigen bestehe auch bei anderen Kabelanbietern wie Kabel Deutschland und Kabel-BW die Problematik, dass aus Kapazitätsgründen unter Umständen Premiere-HD nicht in allen Netzbereichen verfügbar sei. Die Verfügbarkeit der übrigen Premiere-Pakete sei noch kein Garant für die Möglichkeit des Premiere-HD-Empfangs, so der Sprecher. Im Zweifelsfall helfe hier eine Nachfrage bei der Hotline des jeweiligen Anbieters weiter. Im übrigen verfahre man generell kulant, wenn Kunden nach Abschluss eines Premiere-HD-Abonnements feststellen würden, dass dieses über ihren Kabelanschluss gar nicht genutzt werden könne, versicherte Jachan.
"Wenn Premiere sich diesbezüglich in seiner Pressemitteilung unklar ausgedrückt haben sollte, ist das natürlich weder Ihnen noch uns anzulasten und ich bitte daher um Anfrage bei Premiere, die ja offensichtlich schon läuft", sagte Unitymedia-Sprecherin Katrin Köster unterdessen auf erneute Anfrage. "Wir selbst haben uns mit Informationen zur Einspeisung stets zurückgehalten, weil viele Details noch bis zum Schluss unklar waren und die Vermarktung außerdem bei unserem Partner liegt."
Der Kabelanbieter Unitymedia hatte zuvor auf Rückmeldungen von Lesern der SAT+KABEL reagiert und generelle Probleme bei der Einspeisung des hochauflösenden Senders Premiere-HD in seine Netze ausgeschlossen. Sie habe inzwischen mit den Kollegen aus der Technik gesprochen und könne grundsätzliche Schwierigkeiten nicht bestätigen, so Köster. Wie angekündigt, sei pünktlich am 1. Januar das Signal zur Vermarktung von Premiere-HD freigeschaltet worden. Dies sei reibungslos verlaufen.
Bei individuellen Empfangsproblemen verwies Köster betroffene Kunden an die Hotline von Premiere. Der Senderinhalt werde durch Premiere geliefert und auch die Freischaltung erfolge ausschließlich durch den Pay-TV-Anbieter auf entsprechenden Premiere-HD-Boxen. Jachan sagte, auch die Premiere-Hotline habe ihm gegenüber keine besondere Häufung von Freischaltungsproblemen in Verbindung mit Unitymedia benennen können. In manchen Fällen dauere die Freigabe des Kanals bis zu 60 Minuten. Hier liege möglicherweise eine Ursache vereinzelter Probleme.
In Online-Foren verwiesen Kunden mit geeigneten Premiere-Boxen noch am Mittwochabend über Empfangsschwierigkeiten. Dies betraf unter anderem die Städte Köln, Aachen, Remscheid, Düsseldorf und Darmstadt. In einigen Netzen des Betreibers sendet Premiere-HD unter der kryptischen Kennung "Service07". Fälle, in denen in nicht modernisierten Unitymedia-Netzen Premiere-HD empfangbar ist, sind kurioserweise ebenfalls bekannt. Unverträglichkeiten treten zum Teil bei den Kanalsuchläufen eingesetzter Receiver von Topfield und Humax zutage. Hier muss die Symbolrate manuell auf den Wert 6875 MSym/s angepasst und ein Scan auf der Frequenz 674,0 MHz durchgeführt werden.
Eine Einspeisung des Schwestersenders Discovery-HD ist nach Unitymedia-Angaben erst im Laufe des kommenden Jahres geplant. Unitymedia versorgt etwa 4,8 Millionen Haushalte und ist damit der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Premiere-HD nutzen derzeit etwa 90.000 Abonnenten. Bereits im Juli hatte Premiere bekanntgegeben, dass die Einspeiseverträge mit Unitymedia bis Ende 2013 verlängert wurden.
Zuletzt hatte sich die Aufschaltung der HDTV-Signale von Premiere auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Internet hatten darauf hin Hunderte verärgerte Kunden eine Online-Petition für die Einspeisung unterzeichnet (SAT+KABEL berichtete).
Quelle: SAT + KABEL
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Köln - Premiere HD kann jetzt in allen modernisierten Netzen des Kabelnetzbetreibers Unitymedia empfangen werden. Der Kabelnetzbetreiber hat die fehlerhaften Einspeisungsparameter nach eigenen Angaben bereits am Donnerstag Mittag korrigiert.
Am Dienstag hat das HDTV-Zeitalter für die Unitymedia-Haushalte offiziell begonnen: Mit dem Jahreswechsel wurde das Pay-Angebot von Premiere HD eingespeist. Wie berichtet, kam es dabei jedoch in einigen Netzen zu Abweichungen.
So konnten unter anderem Zuschauer in Köln und Düsseldorf den Sender nicht empfangen. Wie sich am Donnerstag herausstellte, lag dies an einer uneinheitlichen Einspeisung des HD-Programms auf Seiten von Unitymedia. Aufgrund eines fehlerhaften Programms wurde der Sender nicht in allen Netzen mit der Symbolrate 6900 MSym/s ausgestrahlt. Die kleine Abweichung genügte - Premiere HD war in den betroffenen Netzen mit 6875 MSym/s aufgeschaltet -, und der Empfang mit den Humax-Receivern war nicht mehr möglich.
Probleme bereitete auch die etwas ungenaue Ankündigung bezüglich der Verfügbarkeit von Premiere HD im Unitymedia-Gebiet: Aus den bisherigen Ankündigungen war nicht deutlich genug hervorgegangen, dass der HDTV-Empfang ausschließlich in den modernisierten Netzen möglich ist. Derzeit sind 66 Prozent der Haushalte des Kabelnetzbetreibers bereits ausgebaut, bis Jahresende sollen es 80 Prozent werden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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...Arena Sat ist eine Tochter des Kabelnetzbetreibers Unitymedia.
Und wem gehört Unitymedia? Vielleicht Premiere?
Vom Geschäft der Medienunternehmen habe ich nun wirklich keine Ahnung, aber dieser Bundesliga-Deal kam mir von Anfang an ziemlich seltsam vor:
Da hat der frisch gegründete Konkurrent Arena dem offensichtlich in Schockstarre gefallenen Premiere die Bundesliga-Rechte weggeschnappt (was uns News-Konsumenten ja praktisch als so eine Art feindliche Übernahme verkauft wurde) - und dann sendet der böse Konkurrent Arena lustig auf Premiere-Transpondern, und zwar mit einer Verschlüsselung, die der von Premiere so ähnlich ist, dass die Verwender illegaler Dekodier-Methoden mit ein und dem selben 'Key' beide Angebote entschlüsseln können.
Für mich sah das weniger nach Konkurrenzkampf, sondern eher nach Profitmaximierung aus.
Brömmel
(Sorry, wenn dieser Verdacht schon anderswo im Board ausgesprochen wurde. Ich habe die Suche bemüht, aber keinen Thread gefunden)
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Köln - Unitymedia, der Kabelnetzanbieter in Hessen und Nordrhein-Westfalen hat im vierten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 3,0 Prozent an Kabelkunden eingebüßt.
Im vierten Quartal 2007 waren es bei Unitymedia 4 762 000 Kabelanschlusskunden für digitales und analoges Fernsehen. Ein Jahr später besaß Unitymedia nur noch 4 619 000 Kunden und damit 143 000 weniger. Im dritten Quartal 2008 hatte der Anbieter noch 4 655 000 Kunden.
Besonders viele Kunden hat Unitymedia im analogen Bereich verloren, insgesamt 582 000. Hinzugewonnen hat das Unternehmen hingegen bei den digitalen Anschlüssen, die von 789 000 Ende 2007 auf 1 228 000 Ende 2008 um 439 000 Kunden angestiegen sind.
Die Abonnentenzahl von Arena Sat, der Pay-TV-Satellitenplattform von Unitymedia, sind um 42,7 Prozent von 334 000 Ende 2007 auf 191 000 Ende 2008 eingebrochen.
Positiv entwickelt haben sich die digitalen Pay-TV-Pakete: Diese waren Ende 2008 um 24,6 Prozent mehr gefragt als im Vorjahreszeitraum (456 000 zu 568 000). Das Breitband-Internet für Einzelkunden hat sich positiv entwickelt und stieg um 89,7 Prozent Ende 2008 gegenüber 2007 zur gleichen Zeit (199 000 zu 377 000).
Besonders erfolgreich war der Multimedia-Anschluss (MMA), ein Geschäftskunden-Internet-Angebot für Vermieter. Dieses buchten bis zum 31. Dezember 2008 125,9 Prozent mehr, also 253 000 Kunden, verglichen mit dem Jahr davor, als es nur 112 000 waren. Auch das Telefonangebot von Unitymedia wuchs um 106,9 Prozent von 175 000 auf 363 000 Anschlüsse.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Schaut nicht gerade gut für ARENA aus. Aber ausser Bundesliga (sollen sie angeblich auch verlieren)
haben sie auch nicht viel für ihr Programmpaket getan. Da bleibt ja im Sat-Bereich nur noch Kabelkiosk
und Premiere als ernsthafte Anbieter im deutschsprachigen Raum...
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Bonn - Eine Störung im Netz des Kabelnetzbetriebers Unitymedia führte am Sonnabend zum Ausfall des TV-Empfangs im Großraum Bonn. Die Hotline des Unternehmens war nach Medieninformationen total überlastet.
Nur Schneerauschen zeigten am Samstag viele Fernseher im Großraum Bonn an. Schuld war eine Störung im Netz Bonn/Region. "Eine zentrale Störung im Kabelnetz von Unitymedia war dafür verantwortlich, dass im Großraum Bonn rund 100 000 Fernsehnutzer für mehrere Stunden kein TV-Programm empfangen konnte" berichtet der Bonner Generalanzeiger.
Betroffen war ab etwa 14 Uhr sowohl analoges, als auch digitales Fernsehen. Auch am frühen Abend waren zahlreiche Haushalte noch ohne Empfang.
Die Zeitung vermutet, dass die Ursache der Störung im Durchtrrennen einer Leitung eventuell bei Bauarbeiten liege. Wie ein Mitarbeiter von Unitymedia gegenüber der Zeitung mitteilte, waren auch am frühen Abend noch mehrere mobile Technikertrupps des Unternehmens im Bonner Stadtgebiet unterwegs, um den Fehler zu beseitigen.
Der Ausfall des Fernsehempfangs war für viele Unitymiedia-Kunden insbesondere wegen der Bundesliga-Übertragung ärgerlich. Über Stunden hinweg empfingen die Kabelkunden auf ihrem TV-Gerät nur Rauschen.
"Wer bei Unitymedia Details zum Komplettausfall des Fernsehempfangs erfragen wollte, brauchte indes viel Geduld: Die Hotline des Kölner Unterhemens war zwischenzeitlich völlig überlastet", heißt es beim General-Anzeiger.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Bad Oeyenhausen/Köln - Unitymedia, der Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen, modernisiert nach monatelangen Vorarbeiten das TV-Kabel in Bad Oeynhausen, Löhne und Vlotho.
Dies teilt das Unternehmen heute mit. Ab dem 27. Februar können dann über 41 000 Haushalte in Bad Oeynhausen, Löhne und Vlotho erstmals Triple Play, die Kombination aus Telefon, Internet und Digital TV, aus dem Kabelanschluss nutzen. Die Modernisierungsarbeiten beginnen am 9. Februar und dauern voraussichtlich bis zum 27. Februar an.
Bereits im Vorfeld wurden zum Teil neue Glasfaserkabel verlegt, wodurch es zu kleineren Straßen- und Gehwegaufbrüchen kam. Jetzt erhalten die Kabelverteilerkästen in Bad Oeynhausen, Löhne und Vlotho ein neues Innenleben mit modernster, multimedialer Verstärkertechnik. Diese führt dazu, dass das TV-Kabel mehr Bandbreite und damit Platz für einen Rückkanal bekommt, der für Internet und Telefon erforderlich ist. Um Platz für diesen Rückkanal zu schaffen, ist eine Umbelegung von sechs Fernsehsendern notwendig:
Ab dem 27. Februar erhalten folgende Sender einen neuen Kanalplatz: Euronews und RTL Shop/Channel 21 (K23), die sich wie bisher die Sendezeit teilen, MTV (K21), HSE 24 (K22), Das Vierte (S25) und BBC World News (K26). Das Bayerische Fernsehen (S04) wird mit Abschluss der Modernisierungsarbeiten auch wieder analog zu sehen sein. Zudem ist es neben über 74 weiteren frei empfangbaren TV-Programmen über das Programmpaket "Digital TV Basic" auch in digitaler Qualität empfangbar. Neu im Programm-Bouquet sind die Sender DMAX (K25) und Nick (K24). Bei der Radiobelegung ändert sich Unitymedia zufolge nichts.
Um alle Sender empfangen zu können, sollten Kunden einen Sendersuchlauf durchführen, von Unitymedia bereitgestellte Digital-Receiver machen dies in der Regel automatisch. Weitere Informationen hierzu finden sich im Internet unter www.unitymedia.de/aktuell.
Die Modernisierungsarbeiten begrenzt Unitymedia auf die kürzest mögliche Zeit - pro Haushalt soll es in der Regel nur einmal tagsüber zu kurzen Bild- und Tonunterbrechungen kommen. Unitymedia informiert alle Kabelhaushalte in der Region darüber hinaus per Postwurfsendung über den Zeitraum der Arbeiten und die neue Programmbelegung.
Die Umrüstung des Kabelnetzes findet in folgenden Stadtteilen und Gemeinden statt:
- Bad Oeynhausen-Mitte (32547, 32549, 32545)
- Bad Oeynhausen-Werste (32549)
- Löhne-Melbergen (32584)
- Bad Oeynhausen-Eidinghausen (32549)
- Löhne-Gohfeld (32584)
- Bad Oeynhausen: Rehaklinik und Weser-Klinik (Am Brinkkamp, Im Winkel) (52545)
- Bad Oeynhausen-Süd (32547, 32545)
- Löhne-Mitte (32584)
- Löhne-Mennighüffen (32584)
- Löhne-Königlich (32584)
- Vlotho-Mitte (32602)
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Niederkassel/Köln – Unitymedia, Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen, modernisiert nach monatelangen Vorarbeiten das TV-Kabel in Niederkassel.
Ab dem 10. März 2009 können dann rund 9 000 Haushalte in Niederkassel erstmals Triple Play, die Kombination aus Internet, Telefon und Digital TV aus dem Kabelanschluss nutzen. Die Modernisierungsarbeiten beginnen am Dienstag, den 10. März und dauern voraussichtlich bis zum 27. März an.
Bereits im Vorfeld wurden zum Teil neue Glasfaserkabel verlegt, wodurch es zu kleineren Straßen- und Gehwegaufbrüchen kam. "Jetzt erhalten die Kabelverteilerkästen in Niederkassel ein neues Innenleben mit modernster, multimedialer Verstärkertechnik", heißt es in einer Pressemitteilung.
Damit erhalte das TV-Kabel mehr Bandbreite und damit Platz für einen Rückkanal, der für Internet und Telefon erforderlich ist. Um Platz für diesen Rückkanal zu schaffen, ist eine Umbelegung von sechs Fernsehsendern notwendig: Ab dem 10. März erhalten folgende Sender einen neuen Kanalplatz: Euronews und Channel 21(RTL Shop) (K23), MTV (K21), HSE24 (K22), Das Vierte (S25) und BBC World News (K26). Das Bayerische Fernsehen (S04) wird mit Abschluss der Modernisierungsarbeiten auch wieder analog zu sehen sein.
Zudem ist es neben rund 70 weiteren frei empfangbaren TV-Programmen über das Programmpaket "Digital TV Basic" auch in digitaler Qualität empfangbar.
Die Umrüstung des Kabelnetzes findet in Niederkassel-Mitte, -Lülsdorf, -Ranzel, -Rheidt statt.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Köln – Mit der Einspeisung neuer, attraktiver Digitalsender will Unitymedia, Kabelnetzbetreiber von NRW und Hessen, neue Anreize für den Digitalumstieg setzen: Am 31. März starten vier neue Sender: TNT Serie, Nick Jr., Daystar und NTV Türkiye.
Fernsehempfang in NRW und Hessen: Neue Digitalprogramme im Unitymedia-Kabel
Auf Wunsch stünden Kunden mit Digitalem Kabelanschluss dann über 360 TV- und Audioprogramme zur Auswahl, heißt es in einer Mitteilung des Kabelnetzbetreibers. "Um 56 Prozent sind die Abonnements für Unity Digital TV allein im letzten Jahr gestiegen – ein klares Zeichen, dass Kabelkunden auf die riesige Programmauswahl, brillante Bild- und Tonqualität und die zahlreichen Komfortfunktionen nicht verzichten wollen", schreibt Unitymedia.
Ab Dienstag, den 31. März, startet bei UnityDigital TV der Sender TNT Serie mit internationalen Top-Serien aus dem Comedy- und Drama-Bereich – darunter etliche Deutschlandpremieren wie die preisgekrönten Serien "30 Rock", "Friday Night Lights", "Rescue Me" und "Big Love", aber auch altbekannte Formate wie "Monk", "King Of Queens" oder "Without A Trace" sind mit dabei.
Bis zum 30. Juni 2009 wird der Sender für alle Kunden mit einem "Digital TV Plus"-Abonnement als Schnupper-Angebot freigeschaltet. Der Sender NICK Jr. erweitert das Paket "Digital TV Kinder" um werbefreie Kindersendungen für Vorschulkinder.
Der christliche Sender Daystar kommt in das 70 Sender umfassende Paket "Digital TV Basic" neu hinzu, das beim digitalen Kabelanschluss von Unitymedia bereits inklusive ist. Ebenfalls neu im digitalen Kabel ist das türkische Nachrichtenprogramm NTV Türkiye, das mit Formaten aus Politik, Finanzen, Börse, Kunst, Kultur und Sport das türkische Fremdsprachenpaket "Türkei Basis" und "Türkei Premium" ergänzt.
Sowohl NTV Türkiye als auch die Sender Daystar und NICK Jr. sind im modernisierten Kabelnetz von Unitymedia empfangbar, also überall dort, wo neben analogem und digitalem Fernsehen auch Internet und Telefon über den Kabelanschluss verfügbar sind.
Die Einspeisung der neuen Digitalsender erfolgt in der Nacht auf Dienstag, den 31. März 2009 in den frühen Morgenstunden. An diesem Termin werden noch einige weitere Änderungen bei Unitymedia umgesetzt: Giga Digital, Jamba TV und voyages stellen die Verbreitung bei Unitymedia ein.
Der Unitymedia Infokanal ist seit dem 24. März ausschließlich digital zu empfangen. Die ARD-Digitalprogramme Eins Extra, Eins Festival und Eins Plus, das Bildungsprogramm BR-alpha sowie Arte und Phoenix erhalten eine neue Frequenz. Bei Digital-Receivern – darunter auch die von Unitymedia für Kabelzuschauer bereitgestellten Geräte – erfolgt die Aktualisierung der digitalen Programmbelegung in der Regel automatisch.
Bei anderen Geräten müssen die Zuschauer unter Umständen selbst aktiv werden und einen Sendersuchlauf manuell starten. Eine aktuelle Programmübersicht zum digitalen und analogen Kabelempfang kann auf der Unitymedia-Website abgerufen werden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Leipzig - Premiere/Sky startet ab 4. Juli neue Angebote im HDTV-Bereich. Premiere-Vorstand Holger Enßlin erklärte auf der Anga Cable, dass Sky das komplette Angebot auch im Kabel verbreiten möchte, was bisher aus Kapazitätsgründen nicht immer möglich war.
Auf Anfrage von DIGITAL FERNSEHEN erklärt Katrin Köster,
Unternehmenssprecherin bei Unitymedia, dass Premiere/Sky zwar eine bestimmte Bandbreite bei Unitymedia angemietet habe, über deren Verwendung allerdings Premiere/Sky selbst entscheidet. Daher könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genau gesagt werden, wann die neuen HDTV-Programme von Premiere/Sky bei Unitymedia eingespeist werden.
Zudem äußerte sich Köster auch über den Fortschritt beim Ausbau der Bandbreite: "86 Prozent unseres Netzes sind mit 862 Mhz ausgebaut, bis Ende des Jahres werden wir zu 90 Prozent ausgebaut haben; die noch nicht modernisierten Regionen liegen bei 450 MHz."
Im Gegensatz zu Kabel Deutschland plant Unitymedia, kurz- oder mittelfristig auch eigene HDTV-Pakete anzubieten. Dazu Köster gegenüber DF: "Unitymedia plant grundsätzlich auch den Launch eines eigenen HDTV-Pakets." Allerdings können momentan noch keine näheren Details zu Inhalt und Termin bekannt gegeben werden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Köln - Ab 30. Juni ist das Blockbusterpaket "Premiere Film" beim Kabelnetzbetreiber Unitymedia nicht mehr erhältlich.
Wie ein Sprecher von Unitymedia gegenüber DIGITAL FERNSEHEN auf Anfrage bestätigte, betrifft dies die Bestandskunden. Damit endet sowohl das Bundesliga-Paket als auch das Blockbusterpaket bei Unitymedia.
Zuschauer, die weiterhin an den Inhalten interessiert seien, müssten sich zukünftig an Premiere direkt wenden, so der Sprecher. Ein Vorteil sei: "Kunden benötigen keinen neuen Receiver und keine neue Smartcard", sagte der Unitymedia-Sprecher.
Das Paket "Sky Film", das bei Premiere-Nachfolger Sky am 4. Juli startet, beinhaltet zehn Sender, davon acht Sky-Sender. "Sky Film" ist nur in Kombination buchbar. Die Kombination "Sky Welt" und "Sky Film" kostet beispielsweise 32,90 Euro pro Monat plus zehn Euro für die hochauflösende Variante.
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)
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Frankfurt am Main - Die Verbraucherzentrale Hessen kritisiert den Kabelnetzbetreiber Unitymedia für die Konditionen des Programmpakets "Digital TV Basic" und spricht von einem "unfairen Lavieren des Unternehmens am Rande der Legalität".
Lediglich in einer leicht zu übersehenden Fußnote auf der Webseite von Unitymedia stehe zum Programmpaket "Digital TV Basic", dass der Vertrag über das Zusatzpaket ab dem vierten Monat mindestens 21 Monate entgeltlich weiterläuft, wenn der Kunde den Vertrag über Digital TV Plus nicht fristgemäß zum Ende des dritten Monats kündigt. Das wirft die Verbraucherzentrale Hessen dem Kabelnetzbetreiber Unitymedia vor. Sie "warnt vor irreführender Werbung und rät zur Vorsicht beim Abschluss von Kabelverträgen".
"Mit Digital TV Basic machen Sie mehr aus Ihrem Kabelanschluss", heißt es in der aktuellen Unitymedia-Werbung. Tatsächlich bekomme der Kunde beim hessischen Kabelnetzbetreiber oftmals mehr, als er überhaupt wolle, so die Verbraucherzentrale Hessen.
Wer ein 24-Monats-Abonnement für einen Einzelvertrag "Digital TV Basic" für monatlich 16,90 Euro bestellt, bekommt derzeit automatisch das Zusatzpaket "Digital TV Plus" kostenlos dazu. Was zunächst wie ein besonderer Bonus aussehe, entpuppe sich bei näherem Hinsehen als Kostenfalle, warnt die Verbraucherzentrale.
"Denn ab dem vierten Monat wird das vermeintlich `kostenlose´ Paket mit zusätzlich 7,90 Euro für weitere 21 Monate berechnet, wenn der Kunde nicht innerhalb der ersten 60 Tage `Digital TV Plus´ kündigt. Der Kunde muss also ab dem vierten Monat insgesamt 24,80 Euro monatlich für seinen Kabelanschluss zahlen", monieren die Verbraucherschützer.
Von 24,80 Euro monatlich sei jedoch nirgendwo die Rede; auch bleibe völlig unklar, wann denn die 60-Tages-Frist, innerhalb derer gekündigt werden muss, überhaupt zu laufen beginne. "Nicht nur wir ärgern uns über dieses verbraucherunfreundliche Geschäftsgebaren von Unitymedia, sondern vor allem die betroffenen Verbraucher, die plötzlich 7,90 Euro pro Monat mehr in Rechnung gestellt bekommen", so Peter Lassek von der Verbraucherzentrale Hessen, der von einem "unfairen Lavieren des Unternehmens am Rande der Legalität" spricht.
"Wir halten das Verhalten von Unitymedia für irreführend und somit unzulässig und beanstanden vor allem das Fehlen einer klaren transparenten Preisangabe", so Rechtsanwalt Lassek weiter. So müssten bereits in der Bewerbung eines Produkts die Preise angegeben werden, die einschließlich der Mehrwertsteuer und sonstiger Preisbestandteile zu zahlen sind (Endpreise). Im Falle von "Digital TV Basic" sei jedoch lediglich der Preis genannt, den der Kunde nach fristgerechter Kündigung des Zusatzpakets zu zahlen hätte.
Die Verbraucherzentrale Hessen beanstandet weiterhin, dass Kunden, die sich erstmalig für einen digitalen Kabelanschluss entscheiden, keinerlei Vergleichsmöglichkeiten zwischen den unterschiedlichen Paketen hätten und den "Mehrwert" des TV Plus-Pakets gar nicht erkennen könnten.
Auch wer sich auf der Internetseite des Anbieters über die Preise der unterschiedlichen Pakete informieren wolle, müsse zunächst einmal seine persönlichen Daten, inklusive Kontoverbindung, eingeben und lande direkt auf dem Button "Jetzt bestellen". Auseinandersetzungen mit dem Kabelnetzbetreiber seien somit vorprogrammiert.
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)
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Wegen unlauteren Methoden bei der Kundenwerbung, plant die Verbraucherzentrale NRW den Kabelnetzbetreiber Unitymedia zu verklagen, wie die „Neue Westfälische“ am 25. Juni auf ihrer Webseite berichtet. Der Verbraucherzentrale NRW liegen nach eigenen Angaben viele Beschwerden von Bürgern vor, die sich von Unitymedia-Mitarbeitern bei Vertragsverhandlungen bedrängt fühlten. „Sie haben gesagt, dass die privaten Sender ab dem 1. Januar 2010 nicht mehr über den analogen Anschluss zu empfangen wären“, zitiert das Blatt einen Bürger, der von Mitarbeitern des Kabelnetzbetreibers zum Umstieg auf einen Digitalanschluss gedrängt wurde. „Viele Verbraucher haben sich über Unitymedia beschwert“, bestätigte die Verbraucherzentrale NRW gegenüber der Zeitung. Wegen „irreführender Aussagen“ wollen die Verbraucherschützer nun Klage gegen Unitymedia erheben. Bei Erfolg drohe dem Unternehmen ein Ordnungsgeld. Der Kabelnetzbetreiber wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern.
Quelle : www.infosat.de (http://www.infosat.de)
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Köln - Beim Kabelnetzanbieter Unitymedia starten ab 1. Juli neue Sender, u.a. Discovery Channel, Animal Planet, der Auto Motor und Sport Channel sowie Romance TV in einer überarbeiteten Programmstruktur.
Neu zusammengestellt und teilweise mit geänderten Namen wird es dann vier Programmpakete geben, teilt der Kabelnetzbetreiber heute mit. Insgesamt 14 Sender - darunter Fashion TV, RTL Living und Passion sowie VH1 Classic - werden in dem Paket "Digital TV Lifestyle" für eine vorwiegend weibliche Zielgruppe gebündelt. Neu im Paket sind der Sender Romance TV, der Reisesender Travel Channel Deutschland und der deutsche Entertainment-Sender "e.clips".
Aus "Digital TV Plus" wird "Digital TV Family" mit den neuen Sendern Discovery Channel, Animal Planet, MTV Entertainment sowie TNT Serie. Das Programmpaket für die Familie setzt neben Dokumentationen auf ein Angebot aus Film-, Serien-, Kinder- und Musiksendern wie National Geographic Channel, Fox oder History.
Ebenfalls einen neuen Namen und neue Sender erhält das Männer-Paket "Digital TV Sport & mehr" (ehemals "Digital TV Extra"): Als Sender-Premiere startet hier der Auto Motor und Sport Channel. In dem 14 Sender umfassenden Paket sind u. a. auch die Sender Sportdigital TV, Eurosport 2 und ESPN America sowie Playboy TV enthalten.
Unverändert bleibt das Fernsehpaket "Digital TV Kinder". Ebenso wie das Lifestyle-Paket ist "Digital TV Kinder" in Regionen mit modernisiertem Kabelnetz verfügbar, also überall dort, wo Fernsehen auch mit Internet und Telefon aus dem Kabel kombiniert werden kann.
Kabelkunden können die Pakete einzeln für monatlich 8,90 Euro oder in einer günstigen Zweier- oder Vierer-Kombination für 13,90 Euro bzw. 19,90 Euro im Monat bei vorhandenem digitalem Kabelanschluss bestellen. Die Mindestvertragslaufzeit liegt bei zwölf Monaten.
Für einen Einstieg in die digitale Fernsehwelt soll der digitale Kabelanschluss sorgen, bei dem bereits rund 60 digitale Sender - darunter die Öffentlich-Rechtlichen, alle Dritten und die bekannten Privaten - inklusive sind und der im Einzelnutzervertrag für 16,90 Euro im Monat zu haben ist.
Auch dieses Basispaket soll kontinuierlich um neue Sender erweitert werden, so Unitymedia. Aktuell um den Musiksender Yavido sowie Regionalsender wie beispielsweise Center TV Aachen oder WM TV. Einen Digital-Receiver und eine Smartcard stellt Unitymedia für die Nutzungsdauer kostenlos zur Verfügung.
Die Einspeisung der neuen Digitalsender und die Umstrukturierung der Programmpakete erfolgen in der Nacht von heute auf morgigen Mittwoch in den frühen Morgenstunden. Bei aktuellen Receivermodellen und auch bei den von Unitymedia für Kabelzuschauer bereitgestellten erfolgt die Aktualisierung der digitalen Programmbelegung in der Regel automatisch.
Bei anderen Geräten müssen die Zuschauer unter Umständen einen Sendersuchlauf manuell starten. Unitymedia stellt zudem eine Übersicht (http://www.digitalfernsehen.de/download/Unitymedia_Programmuebrsicht_DigitalTV.pdf) der aktuellen Programmbelegung für Digital-TV bereit.
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)
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Der hessische und nordrhein-westfälische Kabelnetzbetreiber Unitymedia baut sein Netz weiter aus.
Im Raum Usingen, Neu-Anspach und Umgebung haben 23.000 Haushalte künftig eine Alternative zur Deutschen Telekom, in Rheinberg sind es 9.700, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. 2009 sollen insgesamt über 730.000 Haushalte in 99 ländlichen Gemeinden in Hessen und Nordrhein-Westfalen angebunden werden. Unitymedia bietet neben Fernsehen und Radio auch Internet und Telefonie an.
(http://res.magnus.de/res/_2/3/5/5/55983.jpg)
(Quelle: Unitymedia)
Die Sender 1-2-3.tv (S04), Timm (S25), Offener Kanal Frankfurt (K24) und Dman (K24) kommen in Usingen neu hinzu, auf geänderten Kanalplätzen befinden sich nun die Sender BBC World News (S13/K08), QVC (K21), SWR-Fernsehen Rheinland-Pfalz (K22), Bayerisches Fernsehen (Franken) (K23), HSE24 (K25), Channel21 (K26) und Tele5 (K26). Das NDR-Fernsehen Niedersachsen ist ab sofort wieder auf Kanal S06 zu sehen.
hier klicken
In Rheinberg werden neu Nick/Comedy Central (K24) und Dmax (K25) eingespeist. Auf geänderten Kanalplätzen befinden sich BBC World News (K26), Das Vierte (S25), MTV (K21), HSE24 (K22), EuroNews (K23) und Channel21 (K23). Das Bayerische Fernsehen ist ab sofort wieder auf Kanal S04 zu sehen.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de (http://satundkabel.magnus.de)
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Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia bietet Neukunden das Paket "Unity3play 20.000" zu speziellen Konditionen an.
(http://res.magnus.de/res/_2/3/1/7/34818.jpg)
Der Netzbetreiber Unitymedia versorgt rund 5,9 Millionen Kabel-Haushalte (Stand: April 2008)
Die ersten drei der 15 Monate Mindestvertragslaufzeit sind kostenlos, teilte Unitymedia am Freitag mit. Danach fallen monatlich 25 Euro an, nach Abschluss der Mindestvertragslaufzeit werden 30 Euro fällig. Zum Angebot gehören eine Internet-Flatrate mit bis zu 20 Mbit/s im Download, eine Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz sowie rund 70 digitale TV-Sender und Radioprogramme. Eine dreimonatige kostenlose Testphase für das Internet-Sicherheitspaket von F-Secure ist ebenfalls enthalten. Anschließend fallen hierfür 4 Euro pro Monat an.
Unitymedia betreibt Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen und Hessen und hat rund 4,6 Millionen Kunden mit Kabelanschluss.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de (http://satundkabel.magnus.de)
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Köln - Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia verhandelt derzeit über die Einspeisung weiterer HDTV-Sender mit der Pay-TV-Plattform Sky Deutschland.
"Wir befinden uns mit allen potentiellen Marktpartnern zur Einspeisung neuer Sender in HD in Gesprächen. Sky Deutschland hat Bandbreiten im Unitymedia-Kabel angemietet - für die Einspeisung welche Sender diese Kapazitäten genutzt werden, obliegt der Entscheidung von Sky", so ein Sprecher von Unitymedia gegenüber DIGITAL FERNSEHEN auf Anfrage. Zurzeit kann lediglich Sky Sport HD im Unitymedia-Netz empfangen werden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de (http://www.digitalfernsehen.de)
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Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia bietet ab dem 10. August rund 17.000 Haushalten in Brilon und Olsberg die Möglichkeit an, über das TV-Kabel auch zu telefonieren und im Internet zu surfen (Triple-Play).
Ab Montag muss dazu das Kabel modernisiert werden, teilte Unitymedia am Freitag mit. Vorübergehend ist mit kurzen Bild- und Tonausfällen zu rechnen.
Die Programme Das Vierte (S25), MTV (K21), HSE24 (K22), Euronews und Channel21 (K23) sowie BBC World News (K26) erhalten ab Montag einen neuen Programmplatz. Neu hinzu kommen die Sender Nick/Comedy-Central (K24) und Dmax (K25). Zudem ist das Bayerische Fernsehen (S04) mit Abschluss der Modernisierungsarbeiten auch wieder analog zu sehen.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de (http://satundkabel.magnus.de)
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Der hessische und nordrhein-westfälische Kabelnetzanbieter Unitymedia hat im vergangenen Halbjahr mehr analoge Kabelkunden verloren als digitale gewonnen. Die Zahl der Kunden mit analogem TV-Anschluss reduzierte sich von 3,68 auf 3,29 Millionen. Im digitalen TV-Sektor legte Unitymedia von 1,03 auf 1,27 Millionen zu.
Insgesamt hat der Kabelnetzer damit rund 4,55 Millionen TV-Kunden nach 4,71 Millionen im selben Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Umsatz pro Kunde (ARPU) stieg in den vergangenen zwölf Monaten von 12,27 auf 14,10 Euro. Insgesamt nutzen die Kunden inzwischen 6,32 Millionen Dienste nach 5,94 Millionen vor einem Jahr.
(http://res.magnus.de/res/_2/2/0/4/34820.jpg)
Kabelnetzbetreiber Unitymedia auf Tour
in verschiedenen deutschen Städten
Der Umsatz kletterte von 409,3 auf 463 Millionen Euro. Die Pay-TV-Plattform ArenaSat verlor weiter an Boden und hat nur noch 105.000 zahlende Kunden nach 324.000 im Vorjahr. Ihr ARPU liegt bei 19,53 Euro (Vorjahr: 18,95 Euro). Der Umsatz reduzierte sich von 186,1 auf 168,0 Millionen Euro. Insgesamt erwartet der Konzern ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 233,9 Millionen Euro (Vorjahr: 212,6 Millionen). Der Reingewinn schrumpfte von 56,4 auf 11,0 Millionen Euro.
490.000 Kunden mit Telefon-Dienst
496.000 Kunden nutzen Breitbanddienste von Unitymedia (Vorjahr: 282.000), 490.000 telefonieren über den Kabelnetzer (Vorjahr: 261.000). Die Zahl der Digital-TV-Kunden verringerte sich von 516.000 auf 469.000. Etwa jeder Dritte (38,5 Prozent) telefoniert und surft über das TV-Kabel (Triple-Play). Rund 95 Prozent aller Unitmedia-Haushalte haben die Möglichkeit, den Triple-Play-Dienst zu abonnieren.
Gegenwärtig beschäftigt das Unternehmen 1.684 Mitarbeiter.
Quelle: http://satundkabel.magnus.de (http://satundkabel.magnus.de)
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Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia speist vier neue Digitalsender in seine Netze ein.
Servus TV, ein Sender aus dem Alpen-Donau-Adria-Raum, der englischsprachige Nachrichtensender Russia Today und der Soft-Erotik-Sender "Lust pus" bereichern ab sofort das Programmangebot, ab 1.11. folgt ZDF Neo.
Der Sender Servus TV steht für abwechslungsreiche und niveauvolle Fernsehunterhaltung. Die Bräuche der Regionen aus dem Alpen-Donau-Adria-Raum finden sich im Programm wieder, aber auch Liebhaber von Reisen und Kulinarik kommen auf ihre Kosten. Nachrichten über russische und internationale Politik, Sport, Wirtschaft und Kultur sowie kurze Dokumentarfilme, Politmagazine und tägliche politische Talkshows bilden das Programm des Nachrichtensenders Russia Today, der auf ein internationales Publikum ausgerichtet ist.
ZDF Neo ersetzt ab 1. November 2009 den ZDF Dokukanal. Der Sender orientiert sich an der Lebenswelt junger Familien und den Nutzungsgewohnheiten der Zuschauer zwischen 25 und 49 Jahren. Alle drei Sender sind beim Digitalen Kabelanschluss von Unitymedia bereits inklusive. Dieser enthält 65 Radio- und rund 60 digitale TV-Sender – darunter die Öffentlich-Rechtlichen, alle Dritten und die bekannten Privaten.
Im Pay-TV-Bereich ergänzt der Soft-Erotiksender "Lust Pur" das Paket "Digital TV SPORT & MEHR". Das 14 Sender umfassende Paket, das sich an eine eher männliche Zielgruppe wendet, wartet mit internationalen Sport- und Entertainment-Sendern auf und beinhaltet u. a. die Sender Motors TV, Eurosport 2 und ESPN America sowie Yacht & Sail.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Insgesamt drei Hausanschluss-Verstärker der GHV- und GPV-Serien von Triax sind jetzt beim Kabelnetzbetreiber Unitymedia gelistet worden.
Je nach Modell könnten mit diesen Verstärkern, die für den Einsatz in der Netzebene 4 bestimmt sind, zwischen ein bis drei und 13 bis 18 Wohneinheiten an Multimedia-fähige Triple-Play-Netze angeschlossen werden, teilte Triax am Dienstag mit. Da sich bei allen Modellen der Rückkanal mittels Jumper-Technik bei gleichzeitiger Sperrung des VHF-Bands I aktivieren ließe, sei auch ein späteres Umschalten des Netzes auf interaktiven Multimedia-Betrieb problemlos möglich, hieß es.
Bei den Verstärkern handelt es sich um die Modelle GHV 830 C2, GHV 830 A sowie GPV 845 C2. Die Verstärkung beträgt laut Hersteller je nach Modell zwischen 30/24 dB (Upstream/Downstream) und 38/28 dB.
Die Triax GmbH gehört zur dänischen Triax-Gruppe und bietet unter den Marken Triax und Hirschmann unter anderem Antennensysteme, Kopfstellen und Verstärker sowie Settop-Boxen an.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Kabelnetzbetreibers Unitymedia schaltet in der Zeit zwischen dem 16. und 29. November vier sonst aufpreispflichtige Bezahlsender für alle Kunden seines Digital-TV-Angebots frei.
Laut einer Aussendung vom Donnerstag handelt es sich dabei um einen Querschnitt durch die angebotenen Pay-TV-Pakete der Plattform. Vertreten sind die Sender History ("Family"), Auto Motor und Sport ("Sport und mehr"), Travel Channel ("Lifestyle") und Your Family Entertainment ("Kinder"). Die Freischaltung endet automatisch und ohne weitere Verpflichtungen.
Die zugrundeliegende Erwartungshaltung ist klar: Zuschauer sollen durch das Gratis-Schaufenster auf den Geschmack gebracht werden, die Sender dauerhaft gegen monatlichen Aufpreis zu abonnieren.
Quelle: SAT+KABEL
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Der US-Medienkonzern Liberty Media übernimmt den zweitgrößten deutschen Kabelnetzbetreiber Unitymedia. Der Kaufpreis beträgt 3,5 Milliarden Euro, wie beide Unternehmen am Freitag mitteilten. Etwa 1,5 Milliarden Euro des Kaufpreises machen die Schulden des Kabelkonzerns aus. Im ersten Halbjahr 2010 will Liberty 100 Prozent des Stammkapitals von Unitymedia erwerben. Ein ursprünglich noch für dieses Jahr geplanter Börsengang von Unitymedia soll laut einem Bericht der Wirtschaftswoche abgesagt werden.
Mit Unitymedia erreicht Liberty Media nach eigenen Angaben weltweit insgesamt mehr als 40 Millionen Haushalte. Der Kabelkonzern unterhält weltweit Netze in 14 Ländern unter anderem in Europa, Japan, Chile und Australien. Unitymedia ist der zweitgrößte Anbieter von Kabelfernsehen in Deutschland mit Schwerpunkten in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Nach der Vereinbarung wird die deutsche Unitymedia gezwungen, sich neu zu verschulden, denn die Übernahme soll zum Teil über einen Kredit von Unitymedia selbst in Höhe von 2,5 Milliarden Euro finanziert werden. Den Rest will Liberty stemmen.
Quelle : www.heise.de
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Eine Firma soll den Kaufpreis für die Übernahme gleich selbst bezahlen?
Was ist denn das für eine kranke Logik?
Ich frage mich, ob ich nicht auf diese Weise auch meinen Arbeitgeber oder Vermieter übernehmen kann, der mir erst für den Kaufpreis Kredit gibt, den ich nachher bei mir selbst habe und daher nie wirklich bezahlen muss...
Die Kabelkunden können einem leid tun, denn letzten Endes werden die ganz sicher für jeden Cent zur Kasse gebeten.
Und für Zins und Zinseszins.
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Der Kabelnetzanbieter Unitymedia will die Kabelgebühren für die Einspeisung von Das Erste HD und ZDF HD nicht erhöhen.
Das sagte ein Unternehmenssprecher von Unitymedia. "ARD und ZDF nutzen die von ihnen angemieteten Kapazitäten im Unitymedia-Netz, um die Sender Das Erste HD und ZDF HD ab dem 10. Februar im Regelbetrieb einzuspeisen", so der Sprecher weiter.
Welche Kosten für den Anbieter durch die HDTV-Einspeisung entstehen, beantwortete der Unitymedia-Sprecher nicht. Auch die Frage, ob Unitymedia gegenüber den Sendern eine Kostenbeteiligung bei der HDTV-Einspeisung fordert, blieb unbeantwortet.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Wenn es darum geht, neue Kunden zu gewinnen ist der Kabelnetzbetreiber Unitymedia nicht zimperlich. Die neueste Idee: Werbung in Kindergärten.
Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat bei der Suche nach Kunden ein neues Tätigkeitsfeld entdeckt. Die neueste Idee der Unitymedia-Bosse: Werbung schon im Kindergarten. "Bei der Positionierung in Kindergärten müssen Unternehmen sehr genau überlegen, welche Marken sie präsentieren und wie sie das tun", sagt André Mücke, Geschäftsführer der Deutschen Schulmarketing-Agentur DSA youngstar.
Unitymedia hat das offenbar getan und DSA und die United Ambient Media AG (UAM) mit einer Werbekampagne in Kindergärten beauftragt. DSA hat dabei 50 000 Unitymedia-Ausmalhefte an 500 Kindergärten verteilen lassen. Flankierend informieren Elternplakate und Samplings über das Senderpaket "Digital TV Kinder", dessen acht Sender sich "direkt an den Bedürfnissen der Kinder ausrichten". DSA übernimmt dabei laut Eigenwebung "die Schnittstelle zwischen Kindergarten und Unternehmen."
Maik Emmermann, Leiter Produktmanagement und Marketing bei Unitymedia zu den Vorteilen des Kindergartenmarketings: "DSA und UAM bieten uns mit dem Kommunikationskonzept für Kindergärten einen effizienten Weg, um mit der Zielgruppe direkt und ohne Streuverluste in Kontakt zu treten"
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Grünes Licht für einen großen Deal in der deutschen Kabelbranche: Der Liberty-Konzern des US-Medienmoguls John Malone darf den zweitgrößten deutschen Kabelnetzbetreiber Unitymedia übernehmen. Das entschied die EU-Kommission am Montag in Brüssel. Damit bekommt der US-Konzern die Kontrolle über die Kabelnetze in Hessen und Nordrhein-Westfalen.
Die Übernahme werde den Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum nicht behindern, entschied die Brüsseler Behörde, die die Folgen für Rundfunklizenzen, Pay-TV, Internet-Telefonie und Internetzugang unter die Lupe nahm. Bei den Rundfunklizenzen seien keine negativen Folgen zu befürchten, da beide Unternehmen nur über einen geringen Marktanteil verfügten und zudem starke Wettbewerber wie Sky, Canal+ und die RTL-Gruppe auf dem Markt präsent seien. Wegen der starken Konkurrenz könne der Konzern anderen Betreibern von Fernsehsendern nicht den Zugang zu Kunden verwehren.
Der Kaufpreis für Unitymedia mit seinen 6,4 Millionen Kunden beträgt nach früheren Angaben 3,5 Milliarden Euro. Mit Unitymedia erreicht Liberty Global weltweit insgesamt mehr als 40 Millionen Haushalte. Der Kabelkonzern unterhält Netze in 14 Ländern unter anderem in Europa, Japan, Chile und Australien. Nach der Vereinbarung wird die deutsche Unitymedia gezwungen, sich neu zu verschulden, weil die Übernahme zum Teil über einen Kredit von Unitymedia selbst finanziert wird.
Quelle : www.heise.de
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iele Kabelnetzbetreiber speisen mittlerweile neben Das Erste HD und ZDF HD auch den deutsch-französischen Kulturkanal Arte HD in ihre Netze ein. Der Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen, Unitymedia, jedoch nicht.
"Derzeit ist Arte HD noch nicht eingespeist, weil die ARD ihre vorhandenen Kapazitäten nur für Das Erste HD nutzt", so eine Sprecherin von Unitymedia. Ein Sprecher von ARD Digital kommentierte dies auf DF-Anfrage nicht.
Arte HD wird neben Das Erste HD und ZDF HD sind unter anderem über die Kabelnetze von Kabel BW, Tele Columbus, Primacom, HL Komm, RFT und S+K empfangbar.
Auch für Kunden von Kabel Deutschland (KDG) gibt es mittlerweile eine Lösung: Am vergangenen Donnerstag berichteten Kabel Deutschland, ZDF, ARD und Arte gemeinsam, sich über die Einspeisung ihrer HDTV-Programme ins KDG-Kabelnetz verständigt zu haben. Das Angebot ist jedoch nicht in allen KDG-Netzen, sondern nur in "modernisierten Netzen" verfügbar. Wie viele KDG-Kunden in den HDTV-Genuss kommen, steht derzeit noch nicht fest.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Während mit HD-Sendern dem Vernehmen nach noch verhandelt wird, bereitet Unitymedia die technische Seite des neuen HD-Paketes vor, wie DIGITAL FERNSEHEN vorab offizieller Verlautbarungen erfuhr.
Offiziell soll das HD-Paket von Unitymedia erst zur Fachmesse Anga Cable 2010 vom 4. bis zum 6. Mai 2010 in Köln gelauncht werden. DF erfuhr bereits vorab technische Details. Der zum Kabelempfang notwendige HDTV-Digitalreceiver wird demnach von Echostar kommen. Verwendet wird die Middleware von Alticast, wobei man auf die Technologie von Eventis setzt. Das von Unitymedia eingesetzte Conditional Access System in Nordrhein-Westfalen und Hessen ist weiterhin Nagra.
Details zu den TV-Sendern im hochauflösenden Format HDTV wird DF erst dann bekannt geben, sobald offizielle Meldungen dazu verfügbar sind. Ein Sprecher von Unitymedia versprach zu weiteren Details einen Rückruf. DF hält die Leser weiterhin auf dem Laufenden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia plant in seinen Netzen einen 3-D-Showcase.
"Der Showcase ist für dieses Jahr geplant", erklärte eine Sprecherin des Unternehmens. Ein konkreter Termin steht dem Bericht zufolge aber noch nicht fest.Für solch einen Kanal kann der Kabelnetzbetreiber auf bestehendes Know How zurückgreifen. Am 11. April startete UPC Niederlande, das ebenso wie Unitymedia zu Liberty Global gehört, in Kooperation mit Samsung und Walt Disney eine Reihe von 3-D-Übertragungen. Begonnen wurde mit der Entscheidung der US-Golf-Masters in Augusta. Des Weiteren wollen die Niederländer die Filme "Toy Story" und Toy Story 2" in 3-D zeigen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia vergrößert sein Angebot an HDTV-Sendern. Ab 27. April will der zweitgrößte Kabelanbieter Deutschlands Arte HD und das österreichische ServusTV HD einspeisen.
Unitymedia, der Kabelnetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen und Hessen, baut das HDTV-Programmangebot mit dem Kultursender Arte HD und ServusTV HD weiter aus. Zeitgleich am 27. April starten auch der Frauensender Sixx (in Standard-Auflösung) sowie drei Radiosender im digitalen Kabel. Nach Unternehmensangaben entstehen Unitymedia-Kunden dadurch keine Mehrkosten.
Die Einspeisung der neuen digitalen TV- und Radiosender erfolgt am Dienstag, dem 27. April 2010. Bei modernen Digital-Receivern, darunter auch die von Unitymedia für Kabelzuschauer bereitgestellten Geräte, erfolgt die Aktualisierung der digitalen Programmbelegung in der Regel automatisch. Bei anderen Geräten müssen die Zuschauer unter Umständen einen Sendersuchlauf durchführen. Eine aktuelle Programmübersicht zum digitalen und analogen Kabelempfang kann auf der Unitymedia-Website abgerufen werden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia modernisiert das TV-Kabel im Sauerland. Damit sollen rund 26 000 Haushalte in und um Menden erstmals Triple-Play-Angebote nutzen können.
Die Modernisierung erfolgt nach Angaben von Unitymedia im Zuge der Breitband-Offensive "Breitband Regional". Ab sofort können laut Unitymedia mehr als 25 840 Haushalte in Menden und Umgebung erstmals Triple Play, als Kombination aus schnellem Internet, Telefon und Digital-TV aus dem Kabelanschluss nutzen.
Die Umrüstung des Kabelnetzes fand in 15 Stadtteilen und Gemeinden statt. Um Platz für den Rückkanal zu schaffen, ändert sich die Kanalbelegung in allen Haushalten - unabhängig davon, ob sie künftig auf Unitymedia als Internet-Provider setzen. So bekamen in der Region die Sender Das Vierte (S25) MTV (K21), HSE 24 (K22), EuroNews/Channel 21 (K23) und BBC-World News (K26) neue Kanalplätze. Neu hinzu kommen der niederländische Kanal NED2 (S10), Nick/Comedy Central (K24) und Dmac (K25). Zudem ist das Bayerische Fernsehen (S04) mit Abschluss der Modernisierungsarbeiten nach Angaben von Unitymedia auch wieder analog zu sehen. Per Postwurfsendung werden die betroffenen Haushalte informiert.
Mit der Offensive "Breitband Regional" hat Unitymedia nach eigenen Angaben allein 2009 rund 730 000 Haushalte in 99 ländlichen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und Hessen an maximale Geschwindigkeiten von 32 Megabit pro Sekunde angeschlossen.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der hessische und nordrhein-westfälische Netzbetreiber Unitymedia baut seine Pay-TV-Pakete um. In Zukunft stehen nur noch die Bouqets "Highlights" mit 17 Digital-Sendern für sieben Euro und "Allstars" mit 51 Programmen für monatlich 15 Euro zur Verfügung.
Die Änderung tritt bereits am Mittwoch (1. September) in Kraft, die bekannten Pakete"DigitalTV Family", "Kinder", Lifestyle" sowie "Sport&Mehr" fallen weg. Für Bestandskunden bleibt die bisherige Struktur der Programmpakete unverändert.
Zusätzlich zu den genannten Kosten kommt eine 18 Euro teure Grundgebühr im Monat für den Kabelanschluss auf Interessenten zu. Insgesamt kassiert der Anbieter also 25 Euro oder 32 Euro. Unitymedia sieht beide Pakete günstiger als vergleichbare Angebote von Wettbewerbern und betont die "Vereinfachung" der Struktur. Das bedeutet für die Kundschaft oftmals nichts gutes. Tatsächlich gibt es auch bei dieser Änderung Verlierer und Gewinner.
In "Highlights" sind unter anderem die Dokumentationskanäle National Geographic Channel und Discovery Channel, die Seriensender Fox und TNT-Serie, der Musiksender MTV Entertainment, der Geschichtssender History und der Krimisender RTL-Crime gebündelt. Bei "AllStars" sind Eurosport2, der Auto, Motor und Sport Channel, Romance-TV, Passion, MTV Music, VH1 Classic, BonGusto, RTL Living, Blue-Hustler und Lust-Pur an Bord.
Mindestvertragslaufzeit 12 Monate - HD-Bouquets angekündigt
Alle Sender in den Programmpaketen sind nicht im Basispaket enthalten und kommen ohne störende Unterbrecherwerbung aus. Beide Bouquets können mit einer HD-Mietbox kombiniert werden. Das kleine Paket kostet mit einem Receiver 12 Euro im Monat plus 18 Euro Anschluss, das große 19 Euro plus 18 Kosten Anschluss. Die Mindestvertragslaufzeit liegt bei zwölf Monaten. Im Oktober sollen außerdem HD-Programmpakete im Unitymedia-Netz starten. Dazu machte der Anbieter in einer Mitteilung am Montag aber keine Angaben.
Unitymedia versorgt aktuell rund 4,5 Millionen Haushalte und gehört zum US-Konzern Liberty Global von John Malone.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia will offenbar noch am Donnerstag offizielle Einzelheiten zu seinem seit längeren angekündigten hochauflösenden Programmpaket bekanntgeben.
Im Forum von DIGITAL FERNSEHEN sind bereits Testaufschaltungen der Sender Sport1+ HD, TNT Serie HD, TNT Film HD, Fox HD, Syfy HD, Bon Gusto HD, MTV N HD, National Geographic HD, Deluxe Lounge HD und Classica HD auf den Kanälen K27, K30, K33 und K43-K45 dokumentiert. Von den hochauflösenden Privatsendern von RTL und Pro Sieben Sat 1 fehlt hingegen jede Spur. Das Unternehmen stellte auf Anfrage von Kunden Informationen im Laufe des heutigen Tages in Aussicht.
Unitymedia bietet seinen Kunden aktuell bereits eine "HD-Box" für eine Monatsmiete von 6 Euro an. Aktuell können Kunden damit lediglich auf die öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste HD, ZDF, HD und Arte HD sowie den österreichischen Privatsender Servus TV HD von Red-Bull-Unternehmer Dietrich Mateschitz zurückgreifen.
Auf eine Variante mit Festplatten-Aufzeichnung könnten sich Zuschauer "zu einem späteren Zeitpunkt" freuen, hieß es auf der Website. Eine Ankündigung im Zusammenhang mit der Aufschaltung der zusätzlichen HD-Angebote scheint wahrscheinlich. Der größte Wettbewerber Kabel Deutschland bietet seinen Kunden bereits seit Anfang September einen HD-tauglichen Rekorder mit vier Empfangsteilen gegen eine um 5 Euro erhöhte Monatsgebühr an.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Der hessische und nordrhein-westfälische Netzbetreiber Unitymedia hat am Dienstag sechs neue HD-Sender in seine Netze eingespeist, zwei weitere folgen am Montag.
Fünf Programme sind im Bezahlpaket "DigitalTV Highlights" (sieben Euro monatlich) und zehn neue im Bouquet "DigitalTV Allstars" (15 Euro) für einen Aufpreis von fünf Euro monatlich zu beziehen. Insgesamt werden dann 12 Euro bzw. 20 Euro im Monat fällig.
Aufgeschaltet wurden Syfy HD, Sport1+ HD, MTVN-HD, Classica-HD, BonGusto-HD und Deluxe Lounge HD.Bald kommen auch TNT-Serie und TNT-Film hochauflösend, erst im November laufen auch National Geographic Channel HD und Fox-HD an.
Im den Fremdsprachenpaketen sind außerdem wie bereits angekündigt Mediaset, Euronews in Farsi und TV Silesia neu an Bord.
Folgende Sender sind im Einstiegspaket "DigitalTV Highlights" enthalten:
• Syfy HD | Mystery & Science-Fiction - ab 5. Oktober
• TNT Serie HD | Serien - ab 11. Oktober
• TNT Film HD | Filme- ab 11. Oktober
• National Geographic Channel HD | Dokumentationen - ab 1. November
• Fox-HD | Serien - ab 1. November
Diese zusätzlichen Sender sind im Bouquet "DigitalTV Allstars" enthalten:
• Sport1+ HD | Sport - ab 5. Oktober
• MTV N HD | Entertainment - ab 5. Oktober
• Classica HD | Musik - ab 5. Oktober
• BonGusto HD | Lifestyle - ab 5. Oktober
• Deluxe Lounge HD | Musik - ab 5. Oktober
Die neuen Digitalsender können bereits bei Unitymedia bestellt werden. Eine Programmübersicht je nach Region ist an dieser Stelle abrufbar (http://www.unitymedia.de/service/soforthilfe/programmuebersicht.html).
Quelle: SAT+KABEL
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Der hessische und nordrhein-westfälische Kabelnetzer Unitymedia führt am kommenden Montag ein verbraucherunfreundliches "CI+"-Modul für den Empfang digitaler TV-Signale ein.
In der monatlichen Miete für das Modul von vier Euro ist eine Smartcard zur Entschlüsselung der codierten Programme bereits enthalten, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Im Kabelnetz von Unitymedia sind praktisch alle Programme verschlüsselt, eine Ausnahme bilden nur die Kanäle von ARD und ZDF. Das gilt auch für die HD-Varianten. Weder Smartcard noch "CI+" sind für den Empfang der Öffentlich-Rechtlichen notwendig. Das Modul wird unter dem Namen "HD Modul" vermarktet - kein Wunder, auf den Begriff "CI+" reagieren inzwischen auch weniger technisch orientierte Kunden eher verschreckt (siehe Videoclip unten).
Die Mindestvertragslaufzeit des CAMs samt Smartcard liegt bei langen 24 Monaten. Das heißt, dass Unitymedia 96 Euro kassiert, dazu kommen noch "Aktivierungsgebühren" von 40 Euro und Versandkosten von sechs Euro. Insgesamt sind als 142 Euro zu zahlen. Voraussetzung für die Nutzung ist ein Kabelanschluss, der im Einzelnutzervertrag noch einmal mit 18 Euro im Monat zu Buche schlägt. Ein Kauf des Moduls ist aktuell nicht vorgesehen.
"CI+" kein Nachfolger des Common-Interface-Standards
"CI+" ist kein Nachfolger des Common-Interface-Standards. Entwickelt wurde das Verfahren von den CAM-Herstellern Neotion und SmarDTV sowie Elektronikkonzernen wie Sony, Samsung, Philips und Panasonic. Lizenziert wird die Herstellung von Modulen oder Endgeräten von der CI Plus LLP, die pro Lizenz und Jahr 15.000 Euro von den Herstellern stellern kassieren will.
"CI+" soll über eine komplette Verschlüsselung und authentifizierte Kommunikation zwischen Smartcard und Endgeräten wie dem Fernseher den Schutz vor Raubkopien erhöhen, schränkt die Verbraucherrechte aber massiv ein - beispielsweise über Aufnahmesperren. Wenn Aufzeichnungen erlaubt sind, werden diese auf Festplatten nur noch codiert abgelegt und sind auch nur mit dem Receiver abspielbar, von dem sie aufgenommen wurden. Das heißt beispielsweise, dass die zentrale Installation einer Settop-Box, auf die andere Geräte zugreifen, nicht mehr möglich ist.
Receiver lassen sich außerdem ähnlich wie bei Blu-ray-Playern per externem Broadcast-Kommando lahmlegen, wenn der Kopierschutz auf einem Gerät als kompromittiert gilt. Dabei können sogar komplette Modellreihen aus dem Verkehr gezogen werden. "CI+"-Module wird es für PC oder Notebook nicht geben, um zu verhindern, dass Inhalte über Schnittstellen wie USB ausgegeben werden. Auch eine Archivierung von Aufzeichnungen auf externe Festplatten per USB-Schnittstelle am Fernseher ist damit nicht mehr möglich.
Kommandos per Usage Rules Information
Netzbetreiber oder Sender können darüber hinaus festlegen, dass beispielsweise Werbesprünge nicht durchgeführt werden dürfen, oder hochauflösende Inhalte an Ausgangsbuchsen wie YUV oder VGA nur in SD-Qualität anliegen. Was eine Box oder ein Fernseher mit den empfangenen Inhalten darf oder nicht, wird per Usage Rules Information (URI) an das "CI+"-Modul im Datenstrom übergeben. Die Netzbetreiber definieren dies in Abstimmung mit den Programmanbietern.
Quelle: SAT+KABEL
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Der Kabelnetzer Unitymedia hat am Dienstag seinen neuen 3D-Kanal aufgeschaltet. HD-Kunden empfangen das derzeit auf eine 60-Minuten-Schleife beschränkte Angebot ohne Aufpreis auf Sendeplatz 99.
(http://www.digitalfernsehen.de/uploads/media/Unitymedia_teaser_top_32.jpg)
Wie der Netzbetreiber mitteilte, sind in der Anfangsphase "faszinierende 3D-Kurzfilme aus den Bereichen Sport, Animation und Dokumentation" zu sehen, die sich stündlich wiederholen. Neben einer 3D-Sonderproduktion des "Unitymedia Magazins", das nützliche Informationen rund um das Thema 3D bereithalte, kämen die Zuschauer außerdem erstmalig in den Genuss einer räumlichen Simulation des Kölner Doms im Rahmen eines 90-Sekunden-Clips.
Neben aktuellen Kinotrailern werden unter anderem auch ein rasantes Motorrennen der Motor GP, eine Skiabfahrt in Kitzbühl und ein Klavierkonzert des Pianisten Lang Lang gezeigt. Ob der Sender dauerhaft den Charakter eines Demokanals behält oder mittelfristig auch eigenständige Langinhalte wie Filme oder Dokumentationen geplant sind, ließ das Unternehmen offen.
Ebenfalls offiziell bestätigt wurde die bereits vorab durchgesickerte Aufschaltung des Auto Motor und Sport Channel HD auf Programmplatz 064. Außerdem steht nach Informationen von DIGITAL FERNSEHEN im Mai der Start eines weiteren hochauflösenden Senders mit fiktionalen Inhalten bei Unitymedia an.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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(http://www.digitalfernsehen.de/uploads/media/DF0211-20_teaser_top_09.jpg)
Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat mit einer massiven Sicherheitslücke zu kämpfen. Laut übereinstimmenden Berichten in zahlreichen Hackerforen lassen sich digitale Ausstrahlungen per modifiziertem Linux-Receiver derzeit illegal ohne Smartcard entschlüsseln.
Betroffen sind neben den eigenen Digitalpaketen demnach auch Angebote von Partnern. Unter anderem sollen sich die Pay-per-View-Kanäle des Bezahlanbieters Sky über den Einsatz von Software-Emulatoren, sogenannten Softcams, mit den dazugehörigen Schlüsseldateien ohne offizielles Abonnement für den Empfang freischalten lassen. Unitymedia setzt bei seinen Smartcards vom Typ I02 auf die ältere Nagra-2-Verschlüsselung, die in der Branche als kompromittiert gilt. Eine Anfrage von DIGITALFERNSEHEN.de an den Kabelnetzer zu geplanten Maßnahmen läuft.
Die aufgetretene Sicherheitslücke dürfte die Differenzen zwischen Unitymedia und Sky Deutschland weiter anheizen. Bereits seit Jahren konnten sich beide Parteien nicht über die Einspeisung weiterer HD-Sender verständigen. Unitymedia-Abonnenten steht in Hessen und Nordrhein-Westfalen aktuell lediglich die Sender Sky Sport HD zur Verfügung, obwohl Sky mehr als ein Dutzend hochauflösende Programme anbietet (weitere Hintergründe zum Thema).
Das Aushebeln von Sicherheitsvorrichtungen für den Pay-TV-Empfang gewinnt aktuell wieder an Brisanz. Erst im Januar hatte der öffentlich-rechtliche Sender ORF in Österreich einen Hack eingeräumt. In diesem Fall waren 1,3 Millionen Smartcards der Cryptoworks-Generationen 4, 5 und 6 von der Attacke betroffen, die auch die neu gestartete Bezahlplattform Austriasat erfasst.
Das Umgehen von Pay-TV-Verschlüsselungen stellt in Deutschland einen Straftatbestand dar und schädigt außerdem neben den Veranstaltern letztlich auch die zahlenden Kunden der Bezahlplattformen, da deren Fortbestand mit steigender Schwarzseher-Quote wirtschaftlich gefährdet ist.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Der Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland hat sich am Montag zu offensichtlichen Sicherheitslücken beim Kabelnetzbetreiber Unitymedia geäußert, die laut Berichten in einschlägigen Hackerforen auch die illegale Entschlüsselung von Sky-Sendern erlauben.
"Sky hat davon Kenntnis, dass aktuell im Unitymedia-Kabelgebiet ein illegaler Empfang der Sky-Programme möglich sein soll. Wir analysieren die Situation momentan in enger Zusammenarbeit mit unserem Partner Unitymedia", sagte Unternehmenssprecherin Julia Buchmaier am Montagnachmittag.
Wenn sich der Verdacht der unrechtmäßigen Nutzung bestätige, werde man gemeinsam mit dem Kabelnetzbetreiber "alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um einen illegalen Empfang unserer Programme so schnell wie möglich zu unterbinden", so Buchmaier. Die Pay-TV-Sprecherin betonte, man werde dafür alle zur Verfügung stehenden technischen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen.
Von dem Hack betroffen sind nach ersten Recherchen neben den Unitymedia-eigenen Digitalpaketen auch Angebote von Partnern. Unter anderem sollen sich die Pay-per-View-Kanäle des Bezahlanbieters Sky über den Einsatz von Software-Emulatoren, sogenannten Softcams, mit den dazugehörigen Schlüsseldateien ohne offizielles Abonnement für den Empfang freischalten lassen.
Unitymedia setzt bei seinen Smartcards vom Typ I02 auf die ältere Nagra-2-Verschlüsselung, die in der Branche als kompromittiert gilt. Eine Anfrage an den Kabelnetzer zu geplanten Maßnahmen läuft. In einer ersten Stellungnahme sagte Unternehmenssprecherin Katrin Köster der Redaktion am Mittag, man prüfe die Meldungen über einen vermeintlichen Hack derzeit und bitte "um Verständnis, dass wir sie solange nicht kommentieren möchten".
Die aufgetretene Sicherheitslücke dürfte die Differenzen zwischen Unitymedia und Sky Deutschland weiter anheizen. Bereits seit Jahren konnten sich beide Parteien nicht über die Einspeisung weiterer HD-Sender verständigen. Unitymedia-Abonnenten steht in Hessen und Nordrhein-Westfalen aktuell lediglich die Sender Sky Sport HD zur Verfügung, obwohl Sky mehr als ein Dutzend hochauflösende Programme anbietet.
Das Aushebeln von Sicherheitsvorrichtungen für den Pay-TV-Empfang gewinnt aktuell wieder an Brisanz. Erst im Januar hatte der öffentlich-rechtliche Sender ORF in Österreich einen Hack eingeräumt. In diesem Fall waren 1,3 Millionen Smartcards der Cryptoworks-Generationen 4, 5 und 6 von der Attacke betroffen, die auch die neu gestartete Bezahlplattform Austriasat erfasst.
Das Umgehen von Pay-TV-Verschlüsselungen stellt in Deutschland einen Straftatbestand dar und schädigt außerdem neben den Veranstaltern letztlich auch die zahlenden Kunden der Bezahlplattformen, da deren Fortbestand mit steigender Schwarzseher-Quote wirtschaftlich gefährdet ist.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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Die auf einer Nagravision-Variante basierende Verschlüsselung des nordrhein-westfälischen Kabelnetzbetreibers Unitymedia ist ausgehebelt worden.Das räumte das Unternehmen am Donnerstag ein.
Auf erneute Anfrage erklärte eine Sprecherin, dass es "bei einer kleinen Gruppe" von Karten zu "Komplikationen" bei der Verschlüsselung von TV-Signalen gekommen sei. Um das Problem zu beheben, plane Unitymedia, den Austausch der betreffenden Smartcards. Kunden würden "rechtzeitig über den Tausch" schriftlich informiert.
Ob wirklich nur ein kleiner Teil der Karten betroffen ist, wie der Kabelnetzer angibt, lässt sich kaum seriös überprüfen. Die Unternehmen sind in einem solchen Fall stets darauf bedacht, den vermeintlichen oder tatsächlichen Schaden möglichst klein zu halten und auch entsprechend zu kommunizieren.
Vom Hack, der bereits Anfang August bekannt geworden war, sind nicht nur Programme von Unitymedia selbst, sondern auch vom Pay-Sender Sky betroffen. Die hochauflösenden Programme können dagegen auch weiter nur mit einer Original-Smartcard gesehen werden. Die widerrechtlich publizierten Schlüssel sind für den Empfang der Programme mit sogenannten SoftCAMs auf Kabel-Receivern mit offenem Linux-Betriebssysem geeignet.
Der Kabelnetzer versorgt etwa 4,4 Millionen Haushalte. Alle Programme mit Ausnahme der Kanäle von ARD und ZDF sind grundverschlüsselt. Sollte das gesamte Sicherungssystem kompromittiert sein, könnte ein Kartenaustausch für die rund 1,6 Millionen Digital-TV-Kunden drohen - ein teures Vergnügen. Nagravision wird vom schweizerischen Kudelski-Konzern verantwortet.
Quelle: SAT+KABEL
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Kabel-BW
Der US-Kabelkonzern Liberty Global von Medienmogul John Malone stemmt sich gegen ein Scheitern der Übernahme des Netzbetreibers Kabel-BW. "Wir haben jetzt umfangreiche Zugeständnisse gemacht", sagte Unitymedia-Chef Lutz Schüler der "Welt am Sonntag".
Unitymedia versorgt Kunden in Nordrhein-Westfalen und Hessen, gehört ebenfalls zu Liberty Global und soll mit Kabel-BW verschmelzen, wenn das Kartellamt die Fusion wider Erwarten genehmigt. "Wir sind bereit, künftig digitale Free-TV-Kanäle unverschlüsselt zu übertragen", sagte Schüler der Zeitung Auf diese Weise hätten auch kleine Kabel-TV-Gesellschaften und Telekom-Anbieter die Möglichkeit, auf diese Signale zuzugreifen.
Die Deutsche Telekom könnte etwa ihr Internet-TV-Angebot Entertain mit einem Kabelempfänger ausstatten. "Wir würden also den Wettbewerbern den Weg ebnen und den Konkurrenzkampf befeuern", so Schüler. Der Manager betonte, dass man sich gegenüber dem Kartellamt verpflichtet habe, mögliche Einnahmerückgänge wegen des Wegfalls der Verschlüsselung nicht mit höheren Einspeisegebühren auszugleichen. Bis Mitte Dezember wollen die Wettbewerbshüter endgültig über das Vorhaben entscheiden.
Kabel-BW strahlt schon heute seine Free-TV-Programme uncodiert aus, Unitymedia dagegen nicht. Für die Kunden gilt wie bei Kabel Deutschland ein Smartcard-Zwang, ausgenommen davon sind lediglich die Programme der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF. Ein Wegfall der Verschlüsselung wäre aus Verbrauchersicht zu begrüßen, weil sich dann beliebige FTA-Empfänger und sämtliche DVB-C-Tuner in Flachbildfernsehern auch ohne CAM nutzen ließen.
Quelle: http://www.satundkabel.de
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Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat eine überraschende 180-Grad-Kehrtwende vollzogen und geht nach eigener Einschätzung jetzt davon aus, dass mit dem Wegfall der Grundverschlüsselung die Nutzung digitaler TV-Angebote im eigenen Kabelnetz zunehmen wird.
"Die Grundverschlüsselung wurde wohl von vielen Kunden als Hemmnis gesehen", erklärte am Dienstag Viktor Janik, Head of Regulatory Affairs von Unitymedia, auf der Euroforum-Jahreskonferenz "Die Zukunft der Kabelnetze" in Köln. Als zusätzlichen Treiber nannte Janik die steigenden Verkaufszahlen von TV-Geräten mit integrierten Tunern.
In der Vergangenheit hatte Unitymedia jahrelang die Notwendigkeit einer Grundverschlüsselung und die damit verbundene Adressierbarkeit einzelner Kunden betont. Im Zuge des Zusammenschlusses mit dem Konkurrenten Kabel BW war dem Bundeskartellamt als eines von mehreren Zugeständnissen der Verzicht auf die Grundverschlüsselung frei empfangbarer Privatsender gemacht worden. Sie soll nach derzeitigem Stand Anfang 2013 aufgehoben werden.
Quelle: www.digitalfernsehen.de
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"Die Grundverschlüsselung wurde wohl von vielen Kunden als Hemmnis gesehen", erklärte am Dienstag Viktor Janik, Head of Regulatory Affairs von Unitymedia, auf der Euroforum-Jahreskonferenz "Die Zukunft der Kabelnetze" in Köln. Als zusätzlichen Treiber nannte Janik die steigenden Verkaufszahlen von TV-Geräten mit integrierten Tunern.
Dieses Ärgernis ist mir auch gerade aufgefallen. Wir sind hier im Haus mit dem Basisangebot von "Kabel Deutschland" versehen. Da der Empfang des ersten Programms (wg. DAB+) im Schlafzimmer grottenschlecht war, habe ich die alte Röhre gestern mit einem LCD mit integriertem Kabeltuner ausgetauscht. Siehe da: Alle Privaten waren über digital verschlüsselt und nur analog zu empfangen. ARD (mit Regionalsendern) und ZDF (mit Spartensendern) und ARTE HD (plus arte) jedoch digital. Bin gespannt, wie das ab Mai hier weitergeht. Wenn ich das richtig gelesen habe, dann will ja Kabel Deutschland weiter analog einspeisen :(
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Na klar, eine Abschaltung der analogen Kabelkanäle ist definitiv derzeit nicht vorgesehen.
Da gibt's ja auch derzeit keinerlei Wettbewerb, in den die EU eingreifen könnte...
Nebenbei, eine grobe Differenzierung nach Umfang des Kabelpakets ist auch ohne Grundverschlüsselung ziemlich einfach und teilweise schon längst geübte Praxis.
So gibt es ja die bekannten Sperrfilter, mittels derer z.B. nur ein Ausschnitt der Kanäle / Transponder als Grundversorgung / Hausantennenersatz gewährt wird. So läuft das hier bei mir über KD.
Natürlich könnte man die Frequenzen noch weiter sortieren und dann filtern, z.B. mit einer zusätzlich wählbaren Sperre für Band IV oder V.
In dieser Art könnten auch Internet- und Telefonie-Zugänge unabhängig vom Fernseh-Paket zuschaltbar gemacht werden, oder ganze Bundles von Transpondern gesperrt bzw. hinzugefügt.
Für große Kabelbetreiber hielte sich der Aufwand in Grenzen, weil es sich bei zigtausenden oder mehr Teilnehmern auch lohnt, sich andere spezielle Filterbausteine als bisher fertigen zu lassen.
Die müssen noch nicht einmal fernschaltbar sein, denn in der Regel sind Änderungen für einen Teilnehmer nicht alle paar Wochen oder öfter vonnöten.
Und der Kunde braucht nicht immerzu weitere proprietäre Receiver und zusätzliche Smartcards, bloß weil er mal längere Zeit Besuch hat oder ein Kind älter wird.
Auch ein Quasi-Monopolist darf sich gerne einmal Gedanken um Kundenzufriedenheit machen und von Gängeleien absehen...
Jürgen
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Lange haben der Pay-TV-Sender Sky Deutschland und der in Nordrhein-Westfalen und Hessen tätige Kabelnetzprovider Unitymedia um eine Einigung gerungen; nun ist endlich ein umfangreicher Kooperationsvertrag zwischen beiden Parteien zustande gekommen: Danach wird die Anzahl der verfügbaren Sky-HD-Sender bei Unitymedia bis Ende des Jahres auf bis zu 15 erhöht. Bislang konnten Kunden des Providers bestenfalls Sky Sport HD 1 empfangen.
Zu den vier neuen HD-Sendern, die bis Anfang Juni bei Unitymedia eingespeist werden, zählt der neue "HBO-Serien-Kanal" Sky Atlantic HD, der pünktlich zum Senderstart am 23. Mai empfangbar sein soll. Weiterhin gehören zum ersten Aufgebot Sky Sport HD 2, Sky Sport News HD sowie der Filmkanal Sky Cinema HD. In Zukunft können Unitymedia-Kunden Sky zudem auch direkt über ihren Kabelnetzbetreiber abonnieren.
Daneben weitet Sky sein Angebot im Netz von Kabel BW aus; dort sollen künftig 18 HD-Sender des Pay-TV-Anbieters verfügbar sein. Zu den Neueinspeisungen gehört auch hier ab dem 23. Mai Sky Atlantic HD. Alle Unitymedia- und Kabel-BW-Kunden, die das entsprechende Sky-Paket sowie HD abonniert haben, werden für die jeweils neu verfügbaren Sky-HD-Sender freigeschaltet. Weitere neue HD-Sender folgen in den kommenden Monaten, darunter noch mehr Sky Fußball Bundesliga zur neuen Saison.
Unitymedia mit Hauptsitz in Köln ist der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland und eine Tochtergesellschaft von Liberty Global Inc. Zum 31. Dezember 2011 hatte Unitymedia rund 4,4 Millionen Basiskabelanschlusskunden (inklusive 1,7 Mio. Digital TV-Abonnenten (Revenue-Generating Units)) und jeweils rund 1 Millionen Internet- und Telefonie- Abonnenten (RGU). Das Breitband-Kommunikationsnetz von Unitymedia erreicht mehr als 8,7 Mio. Haushalte. Kabel BW, das rund 2,4 Millionen Kunden zählt, gehört seit Ende vergangenen Jahres ebenfalls zur Liberty Global Inc.
Quelle: www.heise.de