Anonyme WDR-Mitarbeiter haben am Donnerstag eine gefälschte Ausgabe der Hauszeitschrift "WDR Print" verbreitet (PDF) (http://www.freienseiten.de/images/stories/WDR_Print_2011_11_72dpi.pdf). Das täuschend echt gemachte Plagiat von "November 2011" übt auf witzige Weise Kritik am Kurs des größten ARD-Senders.
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/wdr_plagiat_zeitschrift_cover.jpg)
Die Autoren geben vor, dass Intendantin Monika Piel ihre bisherige Linie nach einem großen Streik als falsch erkannt habe und nun eine Radikalwende vollziehe: "Es war ein großer Fehler, bei der Programmgestaltung ständig auf die Einschaltquoten zu schielen", wird sie zitiert. An anderer Stelle legen ihr die Macher des Plagiats die Äußerung in den Mund: "Eine Tendenz zur Programmverflachung war in den 90er und 2000er Jahren unverkennbar: Buntes statt investigativer Journalismus, "Service" statt Hintergrund, "Menscheln" statt Analysieren, "Quote" statt Qualität - das war WDR-Hauspolitik."
Nun aber die historische Wende: Die Honorare für freie Mitarbeiter werden deutlich erhöht, denn "mit dem Wechsel von Harald Schmidt zu Sat.1 sind bekanntlich erhebliche Summen freigeworden". Eine weitere Neuerung: Der WDR übernehme künftig die Berichterstattung über die bayerische Landesregierung, der BR berichte dafür künftig über die Landesregierung in Nordrhein- Westfalen.
Piel reagierte im Intranet anerkennend: "Wer bislang noch behauptet hat, im WDR gebe es keinen hintergründigen Humor, der ist spätestens heute eines Besseren belehrt worden", schrieb sie. Die Zeitung könne sich sehen lassen, sie sei witzig und fantasievoll gemacht. "Sie werden verstehen, dass ich an dem einen oder anderen Punkt - offen gestanden sogar an ziemlich vielen Punkten - inhaltlich eine andere Auffassung habe." Nach Angaben von "WDR-Plagiat" wurde die 16-seitige "Zukunftsausgabe" von über 50 festen und freien Mitarbeitern erstellt.
Quelle : SAT+KABEL
(http://www.satundkabel.de/images/stories/news/2011_Bilder/logos/wdr_logo_klein.jpg)
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) knipst wegen Wartungsarbeiten wieder einen DVB-T-Sender aus - diesmal im Sauerland.
In Schmallenberg wird an diesem Mittwoch (7. September) die Ausstrahlung gekappt, in der Zeit zwischen 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Ein Dutzend TV-Programme sind davon betroffen. Das Erste, Arte, Phoenix und Einsfestival (Kanal 60), die diversen ZDF-Programme (Kanal 30) und das WDR-Fernsehen (Kanal 27)
Der Ausfall gilt für weite Teile des Hochsauerlandkreises sowie für die nordöstlichen Gebiete der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe. Fernsehhaushalte mit Satelliten- oder Kabelempfang sind von der Abschaltung nicht betroffen.
Quelle: SAT + KABEL