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PC-Ecke => # Security Center => Thema gestartet von: SiLæncer am 22 Mai, 2006, 20:33
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ARD und Verbraucherschützer warnen vor fingierten Rechnungen, die eine Firma namens "euroSAT Service GmbH Deutschland" offenbar in großem Stil an die Besitzer von Satelliten-Empfangsanlagen verschickt.
In betrügerischer Absicht werde den Empfängern dieser Schreiben bei Nichtzahlung mit einer Abschaltung öffentlich-rechtlicher Programme gedroht, teilte der Sender am Montag mit. Dabei nutzen die Verantwortlichen offenbar eine bei Zuschauern aktuell herrschende Unsicherheit über die eventuelle Einführung einer digitalen Satelliten-Gebühr von SES Astra aus. Diese Gebühr ist aber noch längst nicht beschlossen, die Ausgestaltung völlig offen (SAT+KABEL berichtete).
"Diese Rechnungen entbehren in technischer wie juristischer Hinsicht jeder Grundlage", erklärte ARD-Sprecher Rudi Küffner. Die ARD-Programme seien und blieben auch über Satellit frei empfangbar. "Allen Fernsehzuschauern in Deutschland können wir deshalb nur raten, derartige Zahlungsaufforderungen zu ignorieren oder sich direkt an die Polizei zu wenden", sagte Küffner. Die ARD werde juristisch gegen die Urheber vorgehen, hieß es.
Auch die Verbraucherzentralen werden nach Angaben des Verbandes vzbv am Montag mit Anfragen von Verbrauchern überschwemmt, die in einem Schreiben zur Zahlung einer Gebühr für den Sat-Empfang in Höhe von 78,00 Euro aufgefordert werden. Die Betrüger beziehen sich dabei auf eine angebliche Verordnung eines Rundfunkrates, wonach private TV-Anstalten seit dem 1. Januar Sat-Gebühren erheben können.
Quelle : www.satundkabel.de
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Mich erreichte hierzu folgendes Rundschreiben via Mail:
Fachmagazin INFOSAT warnt vor falschen Sat-Gebühr-Bescheiden
Die Diskussion um die Verschlüsselung der Privatsender sowie den Plänen zur Einführung einer Sat-Gebühr hat nicht nur den Markt erheblich verunsichert, sondern auch erste Trittbrettfahrer auf den Plan gerufen. Ein Unternehmen namens Euro Sat GmbH mit Sitz in Berlin versendet gegenwärtig Schreiben an TV-Zuschauer mit der Forderung, Gebühren für den Sat-Empfang in Höhe von 6,50 Euro monatlich zu bezahlen. Insgesamt ist von einem Jahresbeitrag in Höhe von 78,- Euro die Rede. Unter Berufung auf eine nicht näher bezeichnete Verordnung eines Rundfunkrates sollen private TV-Veranstalter dem Wortlaut des Schreibens entsprechend seit dem 1. Januar 2006 Sat-Gebühren erheben können.
INFOSAT, Fachmagazin für digitales Fernsehen, warnt alle TV-Zuschauer vor dieser so genannten "Turnusrechnung". Die Schein-Gebühr sollte auf keinen Fall entrichtet werden. Die Entscheidung über eine Einführung der Sat-Gebühr ist bislang nicht gefallen und Gegenstand heftiger Kritik seitens der Politik, der Medien und der Zuschauer. Die im Schreiben von Euro Sat GmbH angedrohte Abschaltung des Sat-Empfangs bei Nichtentrichtung der Gebühr ist aus der Luft gegriffen und entbehrt jeglicher Grundlage. Das Amtsgericht Charlottenburg, zuständig für den Handelsregister-Eintrag der genannten Firma, verwies auf Anfrage von INFOSAT auf die Ermittlungsbehörden.
Hintergrund:
Rechtsexperten befürchten, dass durch die geplanten Sat-Gebühren eine Zugangsbeschränkung zur Informationsquelle Fernsehen entsteht. Damit ist die im Grundgesetz geregelte Medienordnung in Deutschland gefährdet.
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??? Wie stellen sich die Hampelmänner von der Firma vor, mir den Sat-Empfang abschalten zu wollen ???
Den Schlüssel zur Dachluke kriegen die nämlich nicht.
Fliegen weden die ja wohl nicht können.
Und wenn doch, dann möchte ich darauf hinweisen, dass der direkte Weg nach unten recht unangenehm endet. Gut 20 Meter bis zum Beton...
Es ist unglaublich, mit welcher Dreistigkeit manche Betrüger versuchen, möglicherweise etwas ängstliche und einfältige Leute zu besch€issen.
Möge denen jemand kräftig auf die Finger hauen!!!
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LNC Condomi. Schützt dich dann vor ungewolltem Satempfang.
Jetzt neu: drei zum Preis von fünf. ;)
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Berlin - Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin haben nach eigenen Angaben einen Betrug verhindert, bei dem mehrere zehntausend Personen zur Zahlung einer falschen Fernsehgebühr aufgefordert worden sein sollen.
Anfang der Woche war bundesweit an möglicherweise bis zu 90 000 Haushalte die schriftliche Aufforderung ergangen, 78 Euro an eine Firma E. zu überweisen, wie der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Michael Grunwald, am Mittwoch sagte.
Darin habe es geheißen, der Betrag sei eine vom Rundfunkrat festgesetzte Gebühr für den Empfang des Fernsehprogramms über Satellit.
Da es eine solche Gebühr nicht gebe, seien strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden. In diesem Zusammenhang wurde am Dienstag nach Worten von Grunwald das fragliche Konto gepfändet, um für eventuell geschädigte Einzahler die Rückzahlung der "Gebühr" zu sichern. Am Mittwoch seien die Wohn- und Geschäftsräume des mutmaßlichen Geschäftsführers der Firma E. durchsucht worden. Dabei wurden den Angaben zufolge technische Geräte sichergestellt, mit denen vermutlich die Zahlungsaufforderungen hergestellt wurden.
Quelle : www.digitalfernsehen.de