DVB-Cube BETA <<< Das deutsche PC und DVB-Forum >>>

Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # News & Infos zu div. Events => Thema gestartet von: SiLæncer am 02 Januar, 2006, 17:07

Titel: Consumer Electronics Show: Schneller, kleiner, größer
Beitrag von: SiLæncer am 02 Januar, 2006, 17:07
Die Consumer Electronics Show CES in Las Vegas gilt als weltgrößte Trendmesse in Sachen Unterhaltungselektronik. Am Mittwoch öffnet sie ihre Pforten und erlaubt einen Blick in die elektronische Zukunft. Wo die stattfindet, gilt als ausgemacht: im Wohnzimmer.

Das Herz der Branche schlägt schon lange nicht mehr im Takt der Messen: Vorbei die Zeit, als sich Unternehmen die Veröffentlichung echter Novitäten um Monate verkniffen, um sie mit großem Tamtam auf CES, Cebit oder IFA präsentieren zu können. Man verkneift sich heute nichts mehr, denn der Konkurrenzdruck der Entwickler ist unerbittlich. Was man heute der Öffentlichkeit nicht vorstellt, das präsentiert die Konkurrenz vielleicht schon morgen.

Die großen Messen hat das wider Erwarten nicht abgewertet.

Es hat sie verändert, sie von echten Präsentationsflächen des Erhältlichen mehr und mehr zu Projektionsflächen des Denkbaren, des Geplanten und in Produktion befindlichen gemacht. Statt sich von der Konkurrenz überholen zu lassen, präsentieren die Firmen heute ihre Dummies oft schon im Ideenstadium. So ist auch die am Mittwoch beginnende International Consumer Electronics Show CES in Las Vegas eine erstklassige Gelegenheit, in die Zukunft zu schauen - sowohl in die "echte", als auch in viele mögliche, nie wahr werdende.

Gerade das macht sie für die Konsumenten spannend und für die Industrie so attaktiv: Die CES befindet sich seit Jahren im Aufwind. In diesem Jahr werden über 2500 Aussteller erwartet.

Wieder einmal hält Bill Gates die Keynote, und es wäre überraschend, wenn er nicht über Konvergenz der digitalen Apparaturen, über Vernetzung und die Eroberung des Wohnzimmers reden würde. Wahrscheinlich wird er das eine oder andere gewagte Produkt in das Blitzlichtgewitter der Kameras schwenken und ihm einen mörderischen Erfolg prophezeien - so wie einst "Mira", dem Surf-Tablet, das im großen ganzen eine Phantasie blieb. So wie die gewagten UMTS-Konzepte, die die Welt verändern sollten. So wie so manch anderer Tech-Traum, bei dem die Macher auch per öffentlicher Vorstellung eruierten, ob er am Markt überhaupt eine Chance haben würde.

Denn auch darum geht es - aber nicht nur. Unter dem Strich werden ab Mittwoch in Las Vegas mehr Produkte vorgestellt werden, die dann bald wirklich in den Ladenregalen liegen werden, als solche, die dies nicht schaffen.

Die Grundtrends des kommenden Jahres scheinen dabei gesetzt, führen die starken Trends des letzten Jahres fort:

* Das Wohnzimmer wird zum "Media Center", auf wenigen zentralen Apparaturen laufen die grundlegenden Funktionen aller Unterhaltungselektronik-Geräte zusammen
* Die Fernseher werden immer größer
* Alles, was sich sinnvoll (oder sinnlos) minituarisieren lässt, wird noch kleiner werden. Einst eigenständige Geräte, die einen Höchstgrad an Minituarisierung erreicht haben, "verschwinden" als "embedded Appliances" in anderen Apparaten
* Bei gleichbleibendem Preisniveau steigt das Leistungsvolumen
* Der Grad der Vernetzung zwischen den drei wichtigsten Entertainment-Geräteblöcken Fernseher, Stereo und Computer wird weiter wachsen, dabei immer öfter kabellos.



Wo also ist Innovation zu erwarten, die über eine Weiterentwicklung von bestehenden Apparaturen hinausgeht?

Zum Beispiel bei den Energieträgern. Neue Akkuformen und Brennstoffzellen werden die multimedialen Apparaturen mobiler machen. Zugleich werden die Hersteller die Konvergenz weiter auf die Spitze treiben: Möglichst viele Apparate sollen verschmelzen, dem Nutzer alle möglichen Dienstleistungen zu jeder Zeit anbieten.

Anders als in den Keynotes der Industriekapitäne versprochen findet sich unter all diesen Apparaten grundsätzlich niemals einer, der wirklich die Welt verändert. Insgesamt aber und im Laufe mehrerer Jahre tun sie dies durchaus: Computer und Internet, MP3-Player und Handies, Spielekonsolen und Flachbildschirme, Festplattenrecorder und digitale Receiver haben den letzten Jahren ihren Stempel aufgedrückt. Ab Mittwoch zeigen die führenden Tech-Unternehmen der Welt ihre Visionen davon, wie das weiter gehen soll.

Quelle : www.spiegel.de
Titel: CES: Der lange Marsch vom PC zum TV
Beitrag von: SiLæncer am 03 Januar, 2006, 12:54
Die Consumer Electronics Show (CES), die vom 5. bis zum 8. Januar in Las Vegas stattfindet, ist nochmals gewachsen. Schon im Vorjahr drohte sie mit rund 2500 Ausstellern auf 150.000 Quadratmetern und über 145.000 Besuchern aus den Nähten zu platzen. Gut 10.000 Quadratmeter größer ist nun die Austellfläche. Über das Las Vegas Convention Center hinaus hat der Veranstalter nun auch das Sands Convention Center und eine Anzahl Hotels mit einbezogen. Dies dürfte zwar das Gedränge etwas mildern, lässt aber wiederum einige logistische Probleme erwarten. Horden von Besuchern, Verkäufern, Konferenzteilnehmern und Journalisten werden wohl den Las Vegas Strip auf und ab hetzen oder ungezählte Stunden auf ein Transportmittel warten – wie zu den besten Zeiten der legendären Computermesse Comdex.

Die Zugkraft der CES ist im 120 Milliarden US-Dollar schweren, sich rapide verändernden US-Markt der Digitalelektronik nicht verwunderlich. Im abgelaufenen Jahr wurden weltweit 300 Millionen Kamera-Handys verkauft, die der enorme Preissturz vergangener Jahre zum Allerweltsgut machte. Bei Flachbildfernsehern halbierten sich 2005 im Schnitt die Preise, während sich ihr Umsatz verdoppelte, rechnet die Marktforschungsfirma Parks Associates vor. Sie brachten allein in den USA rund 18 Milliarden US-Dollar ein und werden 2006 noch einmal um 100 Prozent zulegen, erwartet James Sanduski vom Marktführer Samsung America. Bis 2009 könnten allein LCD-Schirme den US-Markt auf 65 Milliarden schrauben, kalkulieren die Parks-Analysten.

Wie selbstverständlich hält Microsoft-Gründer Bill Gates wieder die Einführungsrede am Messe-Vorabend – diese exklusive Position hat sich die Software-Firma vertraglich angeblich bis 2012 gesichert. Da Gates' Lieblingsthema die Zukunft der Software im allgemeinen und die der eigenen Produkte im besonderen ist, sind wichtige Details zur Medienfähigkeit des kommenden Betriebssystems Vista zu erwarten. Für den Windows-XP-Nachfolger hatten die Redmonder jüngst "halb-offizielle" PC-Hardware-Anforderungen veröffentlicht. Außerdem will Gates auch über Windows Mobile reden. Dies nährt Gerüchte, dass Microsoft ein eigenes Media-Abspielgerät als Konkurrenz zu Apples iPod zeigen wird.

Auch der Rest der Kongressprogramms wird von der Computer-Industrie dominiert. Intel-Chef Paul Otellini und Michael Dell geben sich am ersten Tag die Ehre. Mit Sony-Chef Howard Stringer ist davor auch mal der Leiter eines klassischer Elektronikkonzerns an der Reihe. Spiele-Fans warten sehnlichst darauf, dass der Wahl-Japaner die Playstation 3 zeigt, die im Laufe dieses Frühjahrs kommen soll. Als sicher gilt jedenfalls die Vorstellung eines 82-Zoll-LCD-Fernsehers. Von Paul Otellini werden technische Details zu den Wohnzimmer-PCs Marke VIIV verraten, die mit Fernbedienung und mediengerechter Nutzeroberfläche kommen sollen. Gateway gehört zu den ersten Herstellern, die solche Rechner in Las Vegas zeigen.

Ein interessantes Rededuell steht am Freitag zwischen Terry Semel, dem Vorstand von Yahoo, und Google-Mitgründer Larry Page an. Beide Internet-Dienste haben zuletzt speziell durch ihre Aktivitäten bei der Mediendistribution auf sich aufmerksam gemacht. Googles Deal mit AOL hat dem Suchspezialisten nicht nur ein lukratives Werbegeschäft gesichert, sondern auch dem Konkurrenzdienst MSN einen harten Schlag versetzt. Yahoo schloss vor wenigen Wochen eine Kooperation mit Tivo, dem populärsten Anbieter von Harddisk-Recodern nebst interaktivem TV-Programmführer. Von Yahoos umfangreichem TV-Portal aus können Internet-Nutzer jetzt per Mausklick Sendungen auf beliebigen Kanälen zur Aufnahme auf ihrem Tivo-Gerät programmieren. Diese nahtlose Verknüpfung von Internet-Suche oder -Katalog mit der Wohnzimmer-Elektronik gilt als Modellfall für neue Formen der Mediennutzung, die Inhalte aus dem Internet auf Fernsehern und anderen Plattformen bereitstellen.

Bereits vor Monaten hat Yahoo die Firma Verdisoft übernommen. Bei Verdisoft handelt es sich um eine Gründung von Marco Börries, der schon als 16-jähriges Hamburger Wunderkind mit Staroffice bekannt geworden war und die Rechte an dem Software-Paket später an Sun verkaufte. Börries brennt darauf, der Welt sein Verdisoft-Serverprogramm vorzuführen, mit dem persönliche Einstellungen und Präferenzen vom PC auf jedes andere Gerät automatisch umkodiert werden. Kalender, Adressbuch, E-Mails und alle Web-Daten stehen so dem Nutzer auf Handy, TV- und anderen Digitalgeräten zur Verfügung.

Eine ähnliche Strategie wird auch vom großen Rivalen Google vermutet. Hier rechnen die Beobachter mit der Einführung eines eigenen Endgeräts namens "Google Cube", in dem sich ein spottbilliger Embedded-Rechner mit hauseigenem Betriebssystem befindet. Dieser Würfel soll den Anschluss für Telefon, TV- und Streaming-Video-Dienste per Internet übernehmen. Google soll bereits mit der Supermarktkette Walmart über den Vertrieb verhandelt haben, gibt aber keinerlei Auskunft zu diesen Spekulationen oder zu Pages Rede am Freitag. Man wird also abwarten müssen. "Die Verbindung zwischen PC und TV ist entscheidend für die Zukunft der Internet-Anbieter," prognostiziert Analyst Richard Doherty von Envisioneering Group. Sie sei allerdings schwer zu meistern.

Fest steht jeoch bereits, dass solche Wunderboxen schon bei anderen Firmen zu sehen sein werden. Leadtek Research, ein Grafik- und Videospezialist aus dem kalifornischen Fremont, stellt ein Settop-Modem vor, das TV-, Telefon- und Videosignale per Internet ins Haus liefert und DVDs abspielt. Die Slingbox von Sling Media, einem Start-up aus San Mateo, wandelt vom PC gespeicherte TV-Sendungen oder Videos zum Versand per Internet um und streamt die Daten auf jedes vernetzte Gerät – vom Notebook bis zum Internet-Handy. Ähnliche Dienste stellt auch Start-up Orb Networks in Aussicht, jedoch ohne eigene Client-Hardware. Der Benutzer installiert nur den kostenlosen Software-Client und abonniert den Gratis-Service, Orbs Server schickt dann die Inhalte vom eigenen PC per Internet oder über den Äther.

Auch Router-Riese Cisco will am Consumer-Geschäft mitverdienen. Die Tochter Linksys tritt außer mit den bekannten Heimnetzlösungen auch mit einem hochauflösenden, netzfähigen DVD-Player an, der von der dänischen Firma Kiss übernommen wurde, sowie mit Service-Leistungen im Bereich (## VoIP] und Video-on-demand. Dazu kommt Ciscos Coup im Kabel-TV-Markt: Bisher ein reiner Lieferant von Unternehmens-Infrastruktur ist Cisco durch den Kauf von Scientific Atlanta im vergangenen November zum größten Hersteller von Kabeldekodern avanciert. Damit gerät der Hersteller jetzt nicht nur in Konkurrenz mit DSL- und Satellitenanbietern, sondern beispielsweise auch mit Commodore. Der Oldtimer im Multimedia-Computing kehrt nach langen Irrwegen zurück auf die CES-Bühne mit einer Media-Center-ähnlichen Settop-Box, einem Kiosk-Medienterminal für den Einzelhandel und einem GPS-Gerät mit eingebautem MP3-Player.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: 1"-Festplatten speichern 10 GByte
Beitrag von: SiLæncer am 03 Januar, 2006, 16:16
Mini-Festplattenhersteller Cornice will auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas erstmals 1"-Festplatten mit 10 GByte vorstellen. Die Mini-Laufwerke sind unter anderem für den Einsatz in Mobiltelefonen konzipiert und verfügen über einen Mini-ATA-Stecker, auf dem eine flexible Leiterbahn aufsetzt. Sie besitzen ähnliche Maße wie ein Microdrive von Hitachi, sind allerdings noch etwas schmaler. Aktuelle Microdrives speichern maximal 8 GByte, allerdings dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch Hitachi seine Pläne für 1"-Festplatten mit 10 GByte in die Tat umsetzt.

Nachdem sich Cornice in der jüngeren Vergangenheit immer wieder den Vorwurf von Patentverletzungen gefallen lassen musste, hat der Festplattenhersteller nun nach eigenen Angaben ein Cross-License-Agreement mit Hitachi geschlossen. Die Vereinbarung gewährt beiden Unternehmen gegenseitigen Zugriff auf ihre Patente.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Chips für die kommende HDMI-Version
Beitrag von: SiLæncer am 03 Januar, 2006, 18:08
Silicon Image will auf der Consumer Electronics Show (CES) Transponder- und Receiver-Chips für die kommende Version der digitalen Audio/Video-Schnittstelle "High-Definition Multimedia Interface" (HDMI) präsentieren. Im Zentrum steht dabei eine überarbeitete Version des Transition Minimized Differential Signaling. Das sogenannte "iTMDS" ermöglicht nun über ein einziges Panel die Übertragung von Videobildern mit einer Vollbildauflösung von bis zu 1920 × 1080 Bildpunkten (1080p) im RGB-Format bei einer Farbtiefe von 30 und gar 36 Bit. Flexibler soll sich HDMI auch im Zusammenspiel mit PC-Hardware zeigen, indem man neben den "klassischen" Digital-TV-Formaten nun auch verstärkt Auflösungen unterstützt, die im PC-Bereich anzutreffen sind. Dieser Schritt ist allerdings wenig überraschend, wenn man bedenkt, dass HDMI von Hollywood ja auch in kommenden Grafikkarten als der ideale (da mittels "High-bandwith Digital Content Protection" kopiergeschützte) Digitalausgang betrachtet wird.

Etwas kniffelig sind die Ankündigungen bezüglich der Audiofähigkeiten der kommenden HDMI-Version, die wohl die Versionsnummer 1.3 tragen wird: So beziehen sich Aussagen, dass sich die Audiosignale der Next-Generation-Surround-Formate Dolby Digital Plus und TrueHD via HDMI 1.3 digital weitergeben lassen, auf eine Übertragung des unbehandelten Bitstreams. Um die Besitzer von A/V-Geräten mit HDMI-1.1-Anschlüssen aber nicht vor den Kopf zu stoßen, hat man sich hier eine Alternative einfallen lassen: Zwischen Geräten mit diesem "alten" Anschluss wird Dolby Digital Plus beziehungsweise TrueHD nach einer entsprechenden Wandlung in Form von PCM-Audiodatenströme übertragen. Insoweit sind Aussagen, HDMI 1.3 sei "abwärtskompatibel" mit Vorsicht zu genießen.

Für Anwender, die über ein Display ohne HDMI- beziehungsweise DVI/HDCP-Anschluss verfügen, dürfte eine Meldung der Firma Spatz allerdings interessanter sein als die Mitteilung von Silicon Image: So teilte das deutsche Unternehmen nun mit, dass der HDCP-Entwickler Digital Content Protection LLC mit Unterstützung Hollywoods und Firmen der Unterhaltungselektronik-Industrie nun international gegen Hersteller und Vertreiber von Geräten vorgeht, die nicht "HDCP-konform" sind. Im Ergebnis bedeutet dies, dass Spatz künftig nicht mehr seine Produkte "DVIMAGIC" und "DVIHDCP" anbieten wird, mit deren Hilfe sich Videobilder auch von Quellen mit kopiergeschützten digitalen Videoausgängen (eben HDMI oder DVI/HDCP) in Displays ohne kopiergeschützte (analoge wie digitale) Videoeingänge einspeisen ließen. In den Konvertern kamen dabei nämlich Receiver-Chips zum Einsatz, die wohl an sich für Displays gedacht waren.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Motorola will iRadio vorstellen
Beitrag von: SiLæncer am 03 Januar, 2006, 20:08
Auf der Consumer Electronics Show (CES), die vom 5. bis zum 8. Januar in Las Vegas stattfindet, will Motorola seinen iRadio getauften Dienst einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Anders als bestehende Internet-Radios setzt die weltweite Nummer Zwei der Handyhersteller darauf, Inhalte nicht nur auf stationäre PCs, sondern auch auf Mobiltelefone zu übertragen. iRadio-fähige Handys sollen via Bluetooth und einem Adapter die Musik auch zu Auto-Stereoanlagen übertragen und automatische Wiedergabepausen machen, wenn ein Anruf eingeht. Ein "sophisticated caching system" soll die Übertragung des Contents über die Mobilfunknetze effizient gestalten. In Arealen ohne Netzabdeckung lassen sich zumindest noch auf dem Endgerät gespeicherte Inhalte abrufen.

Einen konkreten Starttermin nennt Motorola in seiner Vorankündigung zur CES noch nicht, hält jedoch für iRadio-Interessenten die Möglichkeit bereit, sich für weitere Informationen zum Marktstart in den USA registrieren zu lassen. Zum Start sollen 435 werbefreie Kanäle eine Vielzahl von Musikstilen bieten. Im vergangenen Oktober hatte Motorola einen Vertrag mit der Universal Music Group bekanntgegeben. Inzwischen heißt es beim Telecom-Ausrüster, dass man hunderte Content-Vereinbarungen "aggregiert" habe. Über Channels für Mainstream oder die Top-Positionen der Charts hinaus soll iRadio auch vergessenen oder noch unentdeckt gebliebenen Künstlern Gehör verschaffen. Hinzu kommen Genre- oder "speciality channels" wie "One-Hit-Wonders" oder "Angry Women". In Planung befindet sich auch ein Kanal, der der Formation Crosby, Stills and Nash gewidmet ist. Graham Nash kündigte Motorola zufolge an, auf diesem Kanal auch Improvisationen und neue Stücke im Experimentierstadium vorzustellen, um den Zuhörern eine Möglichkeit zum kritischen Feedback zu geben.

US-Medienberichten zufolge wird die kommende Version ROKR E2 des aktuellen, iTunes-fähigen ROKR ausschließlich für Motorola iRadio ausgelegt sein. Schon Ende September hatten Äußerungen des Motorola-Chefs Ed Zander, der iTunes-Entwickler Apple sei für sein Unternehmen Geschäftspartner und Wettbewerber zur gleichen Zeit, nahegelegt, dass die Integration von iTunes in Motorola-Handys nur eine Übergangslösung darstellt. Auch über die RAZR V3i getaufte Variante der inzwischen kultigen Design-Flunder aus Illinois hieß es, diese sei nur auf Druck einzelner nordamerikanischer Mobilnetzbetreiber für diese mit iTunes ausgestattet worden.

Mit iRadio tritt Motorola einerseits in einen Markt, in dem sich bereits etablierte Anbieter wie die – tatsächlich per Satellit ausgestrahlte – Radiostation XM Satellite Radio tummeln, die im April 2005 gemeinsam mit AOL einen Online-Radiodienst startete. Andererseits könnte Motorola – sofern Mobilnetzbetreiber und Kunden das Konzept von iRadio akzeptieren – ein neues Marktsegment kreieren.

Quelle : www.heise.de
Titel: Zweiäugige Digicam von Kodak
Beitrag von: SiLæncer am 03 Januar, 2006, 20:23
(http://www.heise.de/bilder/67940/0/0)
Kodak EasyShare V570: Zwei Objektive mit ebensovielen CCDs

Mit der EasyShare V570 Dual Lens eröffnet Kodak den Reigen der Neuvorstellungen zur Consumer Electronics Show (5. bis 8. Januar) in Las Vegas. Kodak lässt dem Fotografen bei der kompakten Digitalkamera die Wahl zwischen zwei Objektiven.

Das Superweitwinkel mit optionaler Fisheye-Funktion und elektronischer Verzeichnungs-Korrektur hat eine größte Blendenöffnung von 2,8, der Bildwinkel entspricht einer Kleinbild-Brennweite von 23 Millimetern. Das zweite Objektiv ist ein 3fach-Zoom, dessen Bildwinkel umgerechnet den üblichen Bereich von 39 bis 117 Millimeter umfasst. Mit einer maximalen Öffnung von 3,9 im Weitwinkel und 4,4 im Telebereich ist es allerdings deutlich lichtschwächer. Die Objektivkombination ziert übrigens der Name eines traditionsreichen deutschen Optikherstellers (C-Variogon-Objektive von Schneider-Kreuznach). Die Umschaltung zwischen beiden Objektiven erfolgt kameraintern, da sie jeweils ein eigenes CCD besitzen.

Die sonstigen Eigenschaften bewegen sich im Rahmen des gehoben üblichen: 5 Megapixel, blickwinkelunabhängiges 2,5"-LCD mit 230.000 Pixeln, umfangreiche Panorama-Funktionen und Videoaufnahmen im MPEG4-Format. Für Panoramaansichten nimmt die Kamera drei Aufnahmen auf, die sie automatisch zu einer 180°-Ansicht zusammenfügt. Die sogenannte "Anti-Ghost Technology" soll eine Doppelbelichtung der Aufnahmen und somit die Ausprägung unerwünschter Schatten verhindern. Die Empfindlichkeit reicht von 64 bis 400 ISO, bei reduzierter Auflösung (1,8 MP) auch bis 800 ISO. 22 an verschiedene Situationen angepasste Aufnahmemodi stehen zur Verfügung, ebenso 32 MByte interner Speicher und ein Schacht für SD-Karten. Das Laden des Akkus erfolgt über ein mitgeliefertes Dock, das auch die Übertragung von Bildern über den USB-2.0-Anschluss übernimmt.

Kodak hebt besonders die Videofunktionen der V570 hervor: Videos mit Ton in VGA-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde, aktivem optischen Zoom und Autofokus. Eine digitale Bildstabilisierung sorgt dabei für wackelfreie Video-Aufnahmen. Die Video-Aufnahmen können anschließend direkt in der Kamera in Standbildaufnahmen umgewandelt und ausgedruckt werden (mit 4, 9 oder 16 Bildern auf einem 10x15-Abzug). Laut Kodak kommt die V570 im Januar für empfohlene 399 Euro in den Handel.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/67940
Titel: CES: Portabler Audio/Video-Player mit DVB-T-Option
Beitrag von: SiLæncer am 04 Januar, 2006, 09:26
Cyberhome hat auf der Veranstaltung "CES Unveiled", die der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorausgeschickt wurde, den "Cyberhome Digital Mediabook Player" vorgestellt. Das Gerät soll man in der europäischen Ausführung mit einem Modul zum Empfang von digitalem Antennenfernsehen nachrüsten können. Das Gerät speichert das empfangene Programm auf Wunsch auch auf seiner eingebauten Festplatte – verfügt allerdings nicht über einen Timer für zeitgesteuerte Aufnahmen.

Der Player, der über ein Display mit einer Auflösung von 800 × 600 Pixel verfügt, spielt Videos nach Firmenangaben in den Formaten MPEG-1/-2/-4, DivX/XviD, H.264 und Windows Media Video ab. Das Gerät soll im Frühjahr in einer Version mit 20-GByte-Festplatte zum Preis von 600 US-Dollar auf den US-Markt kommen, später sind auch 40-GByte- und 60-GByte-Varianten geplant. Allerdings benötigte die 60-GByte-Harddisk laut Cyberhome ein etwas dickeres Gehäuse als bei den anderen Varianten des Geräts. In Europa soll man den Player ab Juni erstehen können, wobei sich der Preis an der US-Fassung orientieren wird. Der Preis für das DVB-T-Modul steht noch nicht fest, soll sich aber in der Region zwischen 100 und 150 Euro bewegen.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: AMD antwortet mit LIVE! auf Viiv
Beitrag von: SiLæncer am 04 Januar, 2006, 12:59
AMD setzt weiter auf Ausrufezeichen: Nach 3DNow! und PowerNow! kommt nun AMD LIVE!: Mit dieser Marke will AMD "gut ausgestattete Multimedia-PCs und -Notebooks für Privatkunden" kennzeichnen, die ab Mitte 2006 erscheinen sollen. Wie bei Intels Viiv ist dabei offenbar der Einsatz von Microsoft Windows XP Media Center Edition 2005 vorgesehen. LIVE!-Systeme sollen ihren Nutzern die Möglichkeit eröffnen, digitale Medien in guter Qualität abzuspielen, diese abzuspeichern und Geräte zur Wiedergabe in mehreren Räumen ebenso leicht anzuschließen wie tragbare Media Player.

Die AMD-Konkurrenz zu Intels Viiv war bereits erwartet worden, bleibt aber in der Definition als "Digital Media Vision" noch unschärfer als das Intel-Vorbild. AMD erwähnt – ebenso wie Intel – offene Standards und Schnittstellen, widerspricht dem aber in gewisser Weise wieder durch die recht starke Bindung an Microsoft – der Software-Gigant ist bisher der einzige LIVE!-Partner, den AMD benennt. Dabei wirkt die Hervorhebung von Windows XP Professional x64 Edition auf der AMD-LIVE!-Webseite etwas unglücklich, weil es keine Media-Center-Aufsatz von Microsoft für dieses Betriebssystem gibt und gerade in Bezug auf Multimedia-Hardware die x64-Treiberversorgung sehr schlecht ist – das wird bestenfalls wohl mit Windows Vista besser werden.

Auch AMD setzt auf Doppelkern-Prozessoren und erwähnt ausdrücklich den Athlon 64 X2 sowie nicht näher bezeichnete Doppelkern-Mobilprozessoren. Die Mehrkern-Prozessoren sind dabei wahrscheinlich nicht für die Medienwiedergabe direkt am zentralen PC nötig, sondern sollen für die reibungslose Verarbeitung mehrerer Medienströme sorgen. Die auf der PC-Festplatte gelagerten Musik-, Bild- und Videodaten sollen sich per Digital Media Adapter (DMA) beziehungsweise Digital Media Receivers (wie die Xbox 360) gleichzeitig auch über das heimische (Drahtlos-)Netzwerk abspielen lassen, aber selbstverständlich unter Wahrung der von den Medienverkäufern auferlegten Beschränkungen (Digital Rights Management). Auf dieses DRM geht AMD nicht näher ein, spricht aber von "valued digital content" – ähnliche Euphemismen umschreiben häufig, worum es eigentlich geht, nämlich um Kopierschutz.

Intel engagiert sich auf diesem Gebiet der "Content Protection in the Digital Home" schon seit Jahren und kooperiert eng mit Firmen wie Microsoft, AOL Time Warner oder Revelations Entertainment. Intel spricht über den pragmatischen Ansatz, den Kauf digitaler Medien leichter zu machen als deren unerwünschte Kopie (Zitat Morgan Freeman: "Our task is to make film easier to buy than to pirate.") Intel ist an der Entwicklung von CP-Verfahren wie CPRM, DTCP oder HDCP beteiligt und integriert diese auch in die Intel Digital Media Infrastructure (DMI) und Standardisierungsaktivitäten wie DLNA oder NMPR. Angeblich soll ein On-the-fly-Encoding-Modul für kopiergeschützte digitale Datenströme integraler Bestandteil von Intels Viiv sein.

AMD bezieht in seine digitale Medienvision nicht nur die AMD64-Prozessoren ein, sondern auch die stromsparenden Embedded-CPUs: Zuammen mit ST hat AMD eine HDTV-taugliche Settop-Box mit dem Single-Chip-Controller STB7100 entwickelt, die sich an AMD-LIVE!-PCs anschließen lassen soll. Auch hier konkurrieren AMD und Intel: Intel hat ebenfalls eine breite Produktpalette für Consumer-Electronics- (CE-)Geräte im Angebot, darunter den i854-Chipsatz samt Treiber-Kits für WIndows CE und Linux.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Motorola stellt zweite Generation des ROKR-Handys vor
Beitrag von: SiLæncer am 04 Januar, 2006, 13:00
 Auf der Consumer Electronics Show (CES), (Las Vegas, 5. bis 8. Januar) setzt Motorola auf die Kombination von Mobilfunk und Musikgenuss. Auf der CES will die Nummer Zwei im weltweiten Handy-Markt mit dem ROKR E2 die zweite Generation eines auf Musikwiedergabe optimierten Handys im klassischen Riegelformat vorstellen. Das Linux-basierte Handy hat einen Opera-Browser an Bord und soll in der ersten Jahreshälfte erhältlich sein. Es besitzt Bluetooth mit den Profilen Hands-Free (HFP), Headset und A2DP, mit dem sich geeignete Stereo-Kopfhörer betreiben lassen – eine aktuelle Übersicht über Bluetooth-fähige Geräte findet sich in der Bluetooth-db auf heise mobil. Für kabelgebundene Kopfhörer besitzt das ROKR E2 integrierte 3,5-mm-Klinkenbuchse.

Für die Wiedergabe von MP3-Dateien besitzt das Handy separate Bedientasten an der Seite. Welche übrigen Audioformate das Mobiltelefon wiedergeben kann, gab Motorola bislang nicht bekannt. Für den Datenaustausch besitzt das Handy einen USB-2.0-Anschluss, zusätzlich kann es einen Einschub für SD-Karten und diese Speichermedien bis zu einer Kapazität von 2 GByte verwalten. Für Bildaufnahmen besitzt das Handy eine 1,3-Megapixel-Kamera mit Fotolicht. Videos können mit 15 Bildern je Sekunde im MPEG4-Standard aufgenommen werden, zur Auflösung macht der Hersteller keine Angaben. Ebenso fehlen Details zu den Mobilfunk-Funktionen des ROKR E2. Wahrscheinlich handelt es sich wie beim äußerlich ähnlichen Vorgängermodell um ein Quad-Band-GSM-Handy.

Das ROKR war mit einem iTunes-Player ausgerüstet. Da Motorola auf der diesjährigen CES seinen iRadio getauften Dienst, der die Funktionen von Internet-Radio-Diensten via Mobilfunk mit Auto-Stereoanlagen vermählen will, einer breiten Öffentlichkeit vorstellt, dürfte dem ROKR E2 die von Apple entwickelte Applikation fehlen und durch Motorola-eigene Software ersetzt werden, berichten US-Medien. Schon Ende September hatten Äußerungen des Motorola-Chefs Ed Zander, iTunes-Entwickler Apple sei für sein Unternehmen Geschäftspartner und Wettbewerber zur gleichen Zeit, nahegelegt, dass die Integration von iTunes in Motorola-Handys nur eine Lösung für bestimmte Modelle darstelle.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: UWB-Forum gründet Initiative für "Cable-Free USB"
Beitrag von: SiLæncer am 04 Januar, 2006, 16:15
Freescale Semiconductor hat zusammen mit Icron Technologies und anderen Mitgliedern des UWB-Forums die Initiative Cable-Free USB gestartet. Auf Grundlage der UWB-Chips von Freescale und Icron will die Initiative die Entwicklung einer eigenen Technik für drahtloses USB 2.0 fördern. Zugleich kündigte Freescale erste Produkte auf UWB-Basis für den US-Markt an.

Der Ansatz von Freescale berücksichtigt die große Verbreitung von Geräten mit USB-2.0-Anschlüssen; man muss nicht erst neue Gerätegenerationen abwarten, sondern gegebene Produkte, die für USB-2.0-Verbindungen Kabel voraussetzen, einfach per UWB-Adapter nachrüsten. Software-Updates oder zusätzliche Treiber seien laut Freescale ebenfalls nicht erforderlich. Natürlich erwarten aber auch Freescale und Icron, dass ihre Chips künftig in neuen Geräten ab Werk eingebaut werden, sodass sie sich ohne externe Adapter kabellos verbinden lassen.

Auf der CES zeigen die Freescale-Kunden Belkin und Geffen erste Produkte auf Basis der Freescale-Technik. Details über Erscheinungstermine und Preise nannten die Unternehmen zunächst nicht. Unter den angekündigten Geräten sind ein Dongle, ein Vierport-Hub sowie ein Erweiterungskit für eine USB-2.0-Funkbrücke. Gefen präsentiert einen Wireless USB Extender, der sich dem Vernehmen nach für "beliebige, USB-2.0-zertifizierte Geräte eignet". Das können Laptops, Drucker, Kameras oder auch MP3-Player sein. Genau besehen handelt es sich dabei um ein Set, das aus je einer handtellergroßen Sender- und Empfängereinheit besteht. Sender und Empfänger steckt man einfach an die USB-Ports von PC und Peripheriegerät an und kann das Peripheriegerät, etwa eine externe Platte, umgehend, wie bei herkömmlichen USB-Verbindungen nutzen. Der Extender ist wie andere UWB-Geräte für maximal 10 Meter ausgelegt. Welche Geschwindigkeit die aktuellen Chips erreichen, ließen die UWB-Verfechter zunächst offen. Die erste Generation der Freescale-Chips erreichte 110 MBit/s; USB 2.0 kann maximal 480 MBit/s befördern. Gemäß den Entwicklerunterlagen sollte die UWB-Technik mühelos auch die Datenraten von USB 2.0 bewältigen, man erwartet Datenraten bis zu 1 GBit/s.

Mit dem CES-Auftritt setzt das UWB-Forum den Schlagabtausch mit der WiMedia Alliance fort – der zweiten Gruppe, die den Ultrawideband-Funk für drahtlose Highspeed-Verbindungen in der Computer-Welt einsetzen will. Die beiden Gruppen haben inkompatible Funkverfahren entwickelt. Nachdem im Herbst 2005 die vorerst letzte Verhandlungsrunde unter dem Dach des Normierungsgremiums IEEE scheiterte, erklärten die beiden Gruppen, den Markt entscheiden zu lassen. Mitte Dezember hatte NEC, Mitglied der WiMedia-Alliance, erste Controller für Certified Wireless USB angekündigt. Kurz danach konnte sich die WiMedia-Alliance über die Standardisierung ihrer UWB-Version beim europäischen Normierungsgremium ECMA freuen.

Ob und wann die Highspeed-Funker auf UWB-Grundlage nach Deutschland kommen, ist noch ungewiss. Bisher ist der Betrieb lediglich in den USA erlaubt, wo die Breitbandsender bereits vergebene Funkbänder mitnutzen dürfen.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Skype-WLAN-Telefon von Netgear
Beitrag von: SiLæncer am 05 Januar, 2006, 06:10
Der Netzwerkspezialist Netgear kooperiert mit Skype und will ein Mobiltelefon anbieten, dass sich über WLANs direkt mit dem Skype-Netzwerk verbindet. Das haben die beiden Unternehmen zur Consumer Electronics Show (CES) bekannt gegeben.

Ähnlich wie bei Skype auf Pocket PC benötigt dieses Telefon keinen PC. Der Benutzer meldet sich mit Namen und Passwort beim Skype-Server an und erhält automatisch seine Buddyliste. Auf dem Display erkennt er den Online-Status aller Skype-Kontakte und kann über das WLAN mit ihnen kommunizieren. Die kostenpflichtigen Zusatzdienste wie Skype-In, Skype-Out und der Anrufbeantworter sollen auch mit dem WLAN-Telefon funktionieren.

Über Preise und Verfügbarkeit macht Netgear noch keine Angaben. Das Gerät soll jedoch auf der CeBIT vom 9. bis zum 15. März präsentiert werden.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: HD-DVD- und Blu-ray-Disc-Player am Start
Beitrag von: SiLæncer am 05 Januar, 2006, 09:28
LG, Pansonic, Pioneer, Sony, Thomson und Toshiba haben im Rahmen des CES-Pressetags Details zu ihren kommenden Blu-ray-Disc- und HD-DVD-Playern bekannt gegeben. Besonders detailliert äußerte sich dabei Toshiba: Das japanische Unternehmen will bereits im März mit den Modellen HD-A1 und HD-XA1 zwei HD-DVD-Player auf den US-Markt bringen – und zwar zu Kampfpreisen von 500 und 800 US-Dollar. Beide Modelle sollen mit Ethernet-Anschlüssen versehen sein, über die sie mit dem Internet Verbindung aufnehmen können. Die Player werden kopiergeschützte HD-Videos in Form von Vollbildern mit einer Auflösung von 1280&nbdsp;× 720 Bildpunkten (720p) und als Halbbilder mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixel (1080i) ausschließlich über ihre kopiergeschützten digitalen HDMI-Videoausgänge ausgeben. Bei der Wiedergabe gewöhnlicher DVDs lassen sich die in Standardauflösung auf der Disc gespeicherten Videos dank Upscaling ebenfalls in den Formaten 720p und 1080i weiterreichen.

Beide Toshiba-Player sollen über einen eingebauten Mehrkanal-Audio-Decoder verfügen, der die Dekodierung von Soundtracks in den Formaten Dolby Digital, Dolby Digital Plus, TrueHD (allerdings nur mit maximal 2 Kanälen), DTS und DTS-HD beherrscht. Offenbar setzt aber nur das Modell HD-XA1 vier DSPs ein, die ein komplettes Signalmanagement ermöglichen. Käufer des preiswerteren Players müssten somit darauf achten, dass sich an ihrem A/V-Receiver die Übergabefrequenz, Verzögerungszeiten und Pegel der Lautsprecher einstellen lassen. Ansonsten glänzt der HD-XA1 offenbar eher mit Features wie einer motorisierten Frontklappe oder einer hintergrundbeleuchteten Fernbedienung, die aufwacht, wenn man sie bewegt. USB-Ports sind an beiden Modellen zu finden – laut Toshiba sollen hierüber auch Spiele-Controller angeschlossen werden.

Toshiba präsentierte der Presse zwar beide Player, in Betrieb nahm das Unternehmen während der eigenen Pressekonferenz aber keines der beiden Modelle – was im Falle des einen Geräts auch schwierig gewesen wäre, da es auf der Rückseite lediglich einen Stromanschluss besaß. Auf der HD-DVD-Pressekonferenz am Abend spielte einer der Player dann nach Angaben der Veranstalter die vorgeführten HDTV-Trailer ab. Ein zweites Modell verweigerte hingegen seinen Dienst. Dafür überraschte Toshiba die Journalisten noch mit einem "Qosmio" genannten Notebook mit integriertem HD-DVD-ROM-Laufwerk und HDMI-Schnittstelle.

Auch Thomson nutzte auf seiner Pressekonferenz die Gelegenheit, seinen ersten HD-DVD-Player für den US-Markt anzukündigen. Dieser soll ebenfalls 500 US-Dollar kosten, allerdings erst im zweiten Quartal 2006 erhältlich sein.

Wesentlich blasser fielen hingegen bislang die Ankündigungen der Blu-ray-Disc-Verfechter aus: LG kündigte zwar einen BD-ROM-Player an, nannte bislang aber noch keinen Preis. Auf Nachfrage äußerte ein Sprecher, dass man derzeit nicht mit einem Verkaufsstart im März rechne, den gestern noch Ben Feingold, Präsident bei Sony Pictures Home Entertainment, vorausgesagt hatte. Wahrscheinlicher sei, dass die ersten LG-Player im April oder Mai in den US-Läden stünden.

Pioneer will seinen BDP-H1 genannten BD-ROM-Player ebenfalls im Mai auf den nordamerikanischen Markt bringen – zum satten Listenpreis von 1800 US-Dollar. Dafür soll das Gerät nicht nur das bereits angesprochene Upscaling bieten, sondern in Heimnetzwerken auch mit anderen Geräten zusammenspielen, die sich an die Richtlinien der Digital Living Network Alliance (DLNA) halten. In der Praxis bedeutet dies, dass Audio- und Videoinhalte einschließlich Digitalbilder von einem DNLA-kompatiblen Server oder einem Windows-XP-PC mit Windows Media Connect über den BD-Player auf dem Fernseher wiedergegeben werden können. Allerdings wird der Pioneer-Player wohl nicht in der Lage sein, Inhalte von BD-ROM oder DVD in das Heimnetz einzuspeisen. Auf Kritik an dem vergleichsweise hohen Preis antwortete ein Pioneer-Sprecher, dass man zunächst die Gruppe der "Early Adopter" ansprechen wolle, die für "bestmögliche Produkte" entsprechend tief in die Tasche greifen würden.

Während Sony immerhin nach eigenen Angaben ein Serienmodell seines kommenden BD-ROM-Players zeigte, der im Frühsommer 2006 in Nordamerika zu einem noch nicht genannten Preis verkauft werden soll, präsentierte Panasonic auf der CES 2006 nach eigenem Bekunden weiterhin nur Prototypen. Bei der Vorstellung sprach Panasonic von einer Markteinführung im kommenden Sommer. Auf Nachfrage von heise online, ob man tatsächlich ein neues Video-Disc-Format zu einer Jahreszeit herausbringen wolle, zu der sich potenziellen Kunden gewöhnlich eher Außer-Haus-Aktivitäten widmen, relativierte der zuständige Pressesprecher die Angaben noch einmal: So wolle Panasonic im Sommer mit der Auslieferung der Player an den Handel beginnen, erwarte aber einen offiziellen Marktstart erst im kommenden Herbst.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES : Rocken, zocken und trainieren
Beitrag von: SiLæncer am 05 Januar, 2006, 09:31
Weil Computerspiele für viele noch immer Paria-Medien sind, tarnen sich elektronische Spielzeuge neuerdings als Trainingsgeräte. Die neuesten Trends und Gadgets gibt es auf der Consumer Electronics Show zu sehen, die in der Nacht in Las Vegas begann.

Bereits Ende des ersten Quartals 2006 sollen erste Blu-Ray-Player in den Handel kommen, und für die CES versicherte sich Sony der Rückendeckung von Seiten der Filmindustrie: Zu den Nachrichten des Tages gehört die erste Liste von Hollywood-Blockbustern, die in diesem Jahr auch als Blu-Rays verkauft werden sollen. Die Technik ist einer von zwei Nachfolgekandidaten für das DVD-Format. Ob nun Blu-Ray oder HD DVD das Rennen ums DVD-Erbe machen werden, könnte sich bereits in diesem Jahr entscheiden - und maßgeblich dürfte dabei das Angebot an attraktiven Inhalten sein.

Sony legt nun vor und greift dafür vor allem in die eigene Filmkiste: Die ersten zwanzig Titel kommen von MGM und Sony selbst. Ab dem Sommer sollen dann monatlich vier weitere Titel aus dem "Back-Katalog" und aktuellen Angebot folgen, denn Sony setzt auf einen Mix von Neu und "Klassiker". Für einen solchen halten die Japaner offenbar das Machwerk "Robocop", der sich wie der dumpfe Ballerschinken "Triple X", oder die Anti-Kriegsfilme "Black Hawk Down" und "Brücke am Kwai" unter den ersten Blu-Ray-Filmen finden soll. Ab Sommer soll dann auch jede Neuveröffentlichung der Sony-Studios auf Blu-Ray zu haben sein.

Eher Firmenstrategisches ist im Vorfeld der CES auch von Seiten der Chip-Entwickler zu hören. Als frische, um die Aufmerksamkeit des Publikums heischende Marketing-Worthülsen warfen Intel und AMD die plakativen Stichworte "Viiv" respektive "AMD Live!" (inklusive Ausrufezeichen) in den Raum.

Hinter den Begriffen verbirgt sich die Absicht, besonders hochwertige und multimediafähige, zu einer "Home Entertainment Plattform" verbindbare Produkte künftig mit schicken Aufklebern verzieren zu wollen, damit man auch direkt weiß, was drin steckt. In der seltsamen Welt des Produktmarketings ist so was eine echte Nachricht - dabei geht es den Firmen doch schon seit Jahren um die Eroberung des Wohnzimmers.

Das Gros der CES-Nachrichten aber dreht sich rund um die Produktwelt. Neben neuen Digitalkameras, Flachbildschirmen, Handys und Spielgeräten versuchen die Entwickler auch, mit neuen Produktvarianten zu überraschen. Motorola legt bereits eine frische Version seines eher verhalten aufgenommenen "iTunes-Handy" Rokr vor, und hier und da gibt es sogar kleine Überraschungen. Ein Mini-Trend dieses Jahres: Spielgeräte, die gleichzeitig Sport-Trainingsgeräte sein wollen (siehe Bildergalerie).

Um 18.30 Uhr Las-Vegas-Zeit (3.30 Uhr MEZ) begann mit der Eröffnungsrede von Bill Gates offiziell die Messe, die ab Donnerstagmittag dann nonstop Produkt-Nachrichten produzieren dürfte. Auf die wartet das Publikum, dass der Electronics-Branche gerade ein rekordverdächtiges Weihnachtsgeschäft bescherte, tatsächlich: Sparen liegt zwar im Trend, aber nicht an Unterhaltungselektronik.

Quelle : www.spiegel.de
Titel: CES: Schnurlos telefonieren mit Windows Live Messenger
Beitrag von: SiLæncer am 05 Januar, 2006, 12:37
Philips und der US-Hersteller Uniden haben während der Keynote von Bill Gates zur Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas neue Schnurlostelefone für Microsofts Windows Live Messenger gezeigt. Der Nachfolger des aktuellen Instant-Messaging-Dienstes MSN Messenger soll nämlich Internet-Telefonie unterstützen. Die Online-Kontakte sollen sich auf den Telefonen speichern und direkt anwählen lassen. Der Windows Live Messenger wird derzeit im Beta-Status getestet und soll im Lauf dieses Jahres in Vollbetrieb gehen.

Die Telefone mit der Bezeichnung Voip 433 Dual Phone dienen entweder als traditionelle oder VoIP-Apparate. Von PC zu PC sollen Anrufe innerhalb des Windows-Live-Dienstes kostenlos sein, Verbindungen zwischen Computer und Telefon über das MCI-Netz laufen und Gebühren kosten. Die Geräte lassen sich auch als leitungsvermittelte Telefone im herkömmlichen Netz einsetzen.

Der MSN Messenger hat über 200 Millionen registrierte Benutzer. Damit hat Microsoft das Potenzial, einer der weltweit größten VoIP-Anbieter zu werden. Ab diesem Frühjahr kommen die Funktelefone in Europa, Asien und Lateinamerika, jedoch vorerst nicht in den USA auf den Markt.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Video fürs Funktelefon
Beitrag von: SiLæncer am 05 Januar, 2006, 17:59
Kaum haben WLAN-Telefone so richtig Marktreife erlangt, setzt der Chiphersteller Broadcom eins drauf. Auf der CES in Las Vegas zeigt er seine Entwicklerplattform BCM91161VP. Sie ist die Referenzimplementierung eines WLAN-Videotelefons.

Die Plattform besteht aus drei schon länger verfügbaren Bausteinen. Der VideoCore Multimedia Processor BCM2702 braucht laut Hersteller bei der MPEG4-Kodierung (CIF-Format 352 × 288 Bildpunkte, 30 Bilder pro Sekunde) inklusive Audio-Stream nur 38 Milliwatt Leistung. In höchster Auflösung setzt er VGA-Video um (640 × 480 Pixel, 30 Hz). Um die Übertragung des Audio/Video-Datenstroms kümmert sich der VoIP-Prozessor BCM1161. Die drahtlose Verbindung zur nächsten Basisstation stellt schließlich der WLAN-Chip BCM4318E her. Zusammen mit dem Software-Stack xChange entsteht ein SIP-fähiges Video-Telefon, das Broadcom inklusive Farbdisplay in einem typischen Handygehäuse untergebracht hat.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Broadcom kündigt Decoder-Chip für HDTV-Formate an
Beitrag von: SiLæncer am 05 Januar, 2006, 18:00
Broadcom stellte den neuen Medienprozessor BCM7400 vor, der H.264/AVC, VC-1 und MPEG-2 in HDTV-Auflösung dekodiert. Die als System on a Chip (SoC) ausgelegte Lösung ist für HDTV-Empfang und -Aufzeichnung via Satellit, Kabel und IP gedacht.

Der BCM7400 kombiniert ein Datentransportmodul, zwei HDTV-Decoder für H.264/AVC Main und High Profile (jeweils bis Level 4.1), für VC-1 (Microsofts bei der SMPTE zur Standardisierung eingereichte Erweiterung von Windows Media Video) sowie für MPEG-2, zwei Audio-Decoder, einen Upscaler mit Motion Adaptive Deinterlacer auf einem Chip. Er soll über 2D- und 3D-Grafikfunktionen verfügen und eine 300-MHz-MIPS-CPU mitbringen, die für JAVA-Unterstützung und 3D-Spiele zuständig sein soll.

Der als 1521-Pin QFP angebotene BCM7400 ist ab sofort in kleinen Stückzahlen für Entwickler verfügbar. Als Preis gibt die Broadcom Corporation 49,50 US-Dollar pro Chip bei einer Abnahme von 10.000 Stück an.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Lego Mindstorms geht in die nächste Runde
Beitrag von: SiLæncer am 05 Januar, 2006, 18:15
Auf der CES zeigt Lego eine überarbeitete Version der Roboterbausätze Mindstorms. Mindstorms NXT setzt auf einen zentralen stein mit 32-Bit-Mikroprozessor, kann neue Sensoren ansprechen und per Bluetooth oder USB programmiert und gesteuert werden.

Neu hinzugekommen ist auch ein Ultraschall-Sensor zur Entfernungsmessung, ein Mikrofon, sowie ein überarbeiteter Licht- und Berührungssensor. Die Programmiersoftware setzt auf dem Programmpaket Labview der Firma National Instruments auf.

Lego will die neuen Roboterbausätze ab August ausliefern, der Einstiegspreis soll bei 250 US-Dollar liegen.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Samsung verspricht Blu-ray-Player für April
Beitrag von: SiLæncer am 06 Januar, 2006, 10:57
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung ist der erste Vertreter des Blu-Ray-Disc-Lagers, der auf der derzeit laufenden Consumer Electronics Show (CES) ein konkretes Erscheinungsdatum für seinen BD-ROM-Player nannte. So erklärte auf Samsungs offizieller CES-Pressekonferenz der zuständige Produktmanager, dass man durch einen US-Verkaufsstart im April gleich mit dem Konkurrenzformat HD DVD in Wettbewerb treten wolle. Die ersten HD-DVD-Modelle soll man nach Angaben von Toshiba und Thomson (unter der Marke RCA) in den USA ab März kaufen können. Philips hatte zuvor lediglich versprochen, sein BD-ROM-Modell im 2. Halbjahr auf den nordamerikanischen Markt zu bringen. Von LG, Panasonic, Pioneer und Sony gab es bislang nur recht vage Angaben zum Erscheinungstermin ihrer BD-ROM-Playermodelle.

Auch beim Preis nähert sich Samsung der Gegenseite an: Im Gespräch ist derzeit ein Listenpreis von 1000 US-Dollar – womit laut Hersteller im Hinblick auf die Investitions- und Produktionskosten aber auch schon die Schmerzgrenze erreicht sei. Die HD-DVD-Einsteigermodelle von Toshiba und Thomson sollen 500 beziehungsweise 800 Euro kosten. Allerdings soll der Samsung-Player im Unterschied zu diesen Modellen auch die Ausgabe von Vollbildern in der Auflösung 1920 × 1080 Pixel (1080p) ermöglichen. Das passt gut zu den Flachbildschirmen mit 1080p-Eingang, die Samsung 2006 in den USA auf den Markt bringen will. Kleine Randnotiz in diesem Zusammenhang: Beim beliebten Messe-Spiel "Wer hat den größten Bildschirm" musste sich Samsung knapp Panasonic geschlagen geben – die Japaner zeigen einem Plasma-Prototypen, der mit einer Bilddiagonale von 103 Zoll Samsungs Modell um 1 Zoll übertrifft.

 Samsung präsentiert auf seinem CES-Stand zudem mit den Modellen SE-B026B und SH-B022B die externe (USB 2.0/Firewire) und die interne Version eines Blu-ray-Brenners für den Einsatz am PC. Das Laufwerk soll BD-Rs und BD-REs mit einer Kapazität von 50 Gbyte mit einer Geschwindigkeit von 2X beschreiben können. Die Laufwerke arbeiten mit drei Linsen: Zwei davon werden für das Lesen und Beschreiben von BDs benötigt, eine zur Ausführung dieser Funktionen bei DVDs und CDs. Die mit einem Puffer von 8 MByte ausgestatteten Laufwerke sollen ebenfalls im April auf dem US-Markt erhältlich sein. Endpreise nannte Samsung noch nicht, auf Nachfrage von heise online gab ein Sprecher aber an, dass die Geräte zum Preis von 500 beziehungsweise 650 US-Dollar (für die externe Variante) an den Handel gehen würden.

Neben Samsung sorgte Michael Dell dafür, dass die Blu-ray Disc nicht als kompletter Verlierer auf der CES dasteht: Der Chef des weltgrößten Computer-Herstellers bekannte sich auf der Presseveranstaltung der Blu-ray Disc Association (BDA) klar zu dem Format. Damit haben sich die Einschätzungen einiger Experten, dass Dell Hewlett-Packard in das HD-DVD-Lager folgt, nicht bestätigt. Abschließend gab die BDA zudem bekannt, dass die Blu-ray-Disc-Spezifikation nun fertiggestellt sei.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: DVD-Recorder mit Doppel-Laufwerk und USB 2.0
Beitrag von: SiLæncer am 06 Januar, 2006, 11:54
Auf der Consumer Electronics Show präsentiert Samsung zwei DVD-Recorder, die als DVD-Kopierstation dienen können. Im DVD-TR530 genannten Modell ist neben dem für DVD-Recorder üblichen DVD-Brenner ein DVD-Laufwerk eingebaut, das als Zuspieler dienen kann. Auf Knopfdruck kopiert der Recorder den Inhalt von einer DVD auf die andere mit einer Geschwindigkeit von bis zu 8X – solange dieser Inhalt nicht kopiergeschützt ist, wie dies bei kommerziellen DVDs in der Regel der Fall ist. Ebenfalls möglich ist eine Kopie von CD-R auf DVD, um Daten wie MP3-Stücke oder JPEG-Bilder zu übertragen. Das Gerät unterstützt alle DVD-Formate einschließlich DVD-RAM, DVD-R(W) und DVD+R(W) einschließlich doppelschichtiger Rohlinge. Wer möchte, kann auch DivX-Filme auf dem DVD-TR530 abspielen.

Das Modell DVD-TR545 bietet neben den genannten Funktionen einen HDMI-Ausgang, an dem die Videos von der DVD hochskaliert in den HDTV-Formaten 720p und 1080i zur Verfügung gestellt werden. Zudem lassen sich laut Hersteller über einn USB-2.0-Anschluss von Quellen wie Digitalkameras, Camcordern, Speicherkarten-Lesegeräten, MP3-Playern und externen Festplatten direkt auf DVD kopieren. Der DVD-TR530 soll ab April für 350 US-Dollar, der DVD-TR545 ab August für 450 US-Dollar in Nordamerika angeboten werden.

Als Spitzenmodell zeigt Samsung auf der CES den DVD-Festplatten-Recorder DVD-HR745, der neben einer 250-GByte-Harddisk Bluetooth-USB-Dongles unterstützen soll. Hierzu waren bislang aber ebensowenig Details zu erfahren wie über die Angabe, dass das Gerät MPEG-4-Recording unterstütze. Auch bei Preis und Erscheinungsdatum hält sich Samsung noch bedeckt.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Startschuss für Viiv, Centrino Duo und 65-Nanometer-Pentium-D
Beitrag von: SiLæncer am 06 Januar, 2006, 13:34
Parallel zur lange angekündigten Ansprache von Intel-Chef Paul Otellini anlässlich der Consumer-Elektronik-Fachmesse CES in Las Vegas detaillierte der Chip-Konzern die Viiv-Strategie für das "digitale Heim" und stellte eine Fülle neuer Produkte vor. Sämtliche Produktankündigungen waren zwar schon lange erwartet worden und teilweise schon recht detailliert durchgesickert, dennoch sind einige bemerkenswerte Details neu.

So hat sich beispielsweise ein peinlicher Bug in das erste B1-Stepping der neuen 65-Nanometer-Desktop-Doppelkerne Pentium D 920, D 930, D 940 und D 950 eingeschlichen: Laut Specification Update (Erratum AA30) funktioniert ein Signal (BNR#) im Frontsidebus bei Frequenzwechseln nicht richtig, weshalb die Stromsparfunktionen zunächst nicht nutzbar sind. Binnen weniger Wochen will Intel aber ein Stepping nachreichen, bei dem dieser Fehler behoben ist – wie der Pentium Extreme Edition 955 gezeigt hat, macht die 65-nm-Fertigung den Pentium-Doppelkernen nämlich ansonsten deutlich sparsamer. So "begnügt" sich mittlerweile auch der 3-GHz-Typ (D 930) laut Datenblatt mit 95 Watt Thermal Design Power (TDP); beim 90-nm-Smithfield-Kern reichte das nur für 2,8 GHz, obwohl er über 100 Millionen Transistoren weniger hat als die neuen 65-nm-Preslers.

Die Daten und Preise der Centrino-Duo-Hardware, also der Napa-Plattform bestehend aus Prozessor Core Duo (oder Core Solo, in diesem Fall Centrino Solo) mit Yonah-Kern, dem Chipsatz Mobile 945GM Express oder Mobile 945PM Express (Calistoga) und WLAN-Modul (PRO/Wireless 3945ABG, Golan), sind bereits früher weitgehend durchgesickert, nun sind auch Datenblätter online. Der WLAN-Adapter ist nun nicht mehr per PCI angebunden, sondern per PCI Express, nämlich in Form einer PCI Express MiniCard. Wichtig für die Viiv-Plattform ist der Chipsatz i945GT, eine Abwandlung des 945GM für den Einsatz im Desktop-Bereich, also in schicken, kompakten Wohnzimmer-Computern.

In den nächsten Monaten sollen diverse Hersteller über 80 verschiedene Viiv-Rechner auf den Markt bringen, zunächst stehen dabei wohl eher die USA im Zentrum. Es ist auch zu erwarten, dass mit der in der zweiten Jahreshälfte erwarteten, neuen Intel-Architektur (Prozessorkerne Merom und Conroe, Broadwater-Chipsatz) noch weitere Viiv-Verbesserungen kommen.

Außer der Hardware – Intel verlangt für Viiv einen Dual-Core-Prozessor, einen passenden Chipsatz (i945-Familie, i955X, i975X) und ein BIOS, das Zusatzfunktionen wie "Always Ready" unterstützt – definiert Viiv auch die Software recht genau: Windows XP Media Center Edition ist Pflicht. Ein wichtiger Aspekt ist die Content Protection (Kopierschutz) zwecks Digital Rights Management (DRM): Morgan Freeman, der mit seiner Firma ClickStar Intel-Viiv-Partner ist, sieht die Aufgabe darin, den Kauf von digitalen Inhalten einfacher zu machen als das unerwünschte oder verbotene Kopieren. Dabei wollen Intel und seine Partner gleichtzeitig den Kopierschutz verbessern und den Online-Zugriff auf Video- und Audio-Daten vom Wohnzimmersofa aus erleichtern. "Unsere Prozessoren, die maßgeschneiderten Plattform-Lösungen sowie die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus diesen Industrien veranschaulichen sehr deutlich, wie stark wir uns für das 'On-Demand'-Angebot von Filmen, Fernsehen, Musik, Spielen und Fotos einsetzen, das im Digital Home über nahezu jede Art von Bildschirm wiedergegeben werden kann", meint Otellini. Er nannte außer ClickStar und Microsoft noch die Viiv-Partner wie AOL, DirecTV, ESPN (Sport), Eros (mit Bollywood-Filmen), Grupo Televisa (spanischsprachige Inhalte), MTV Networks, Napster, NBC (zunächst Winterolympiade 2006), Shanghai Media Group und Turner Broadcasting's GameTap. Welche deutschen Partner außer T-Online dabei sein werden, ist noch nicht klar.

Grundsätzlich vermittelt Intel den Eindruck, für einen Durchbruch im Consumer-Electronic-Bereich (CE) eher zu klotzen als zu kleckern. Auch portable Abspielgeräte (PMP) und Streaming-Boxen spielen in den Strategien von Intel (Viiv), Microsoft (XP/Vista Media Center Edition) und ihren Partnern eine wichtige Rolle. Man will eine Infrastruktur aus Viiv-kompatiblen Geräten aufbauen, am technischen Unterbau feilen Intel und Microsoft mit DLNA, DMI und UPnP schon lange. "Unser Ziel ist es, mit den neuen Plattformen die kabellose Vernetzung voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass digitale Unterhaltung wesentlich einfacher als bisher genutzt werden kann", sagte Otellini.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Große, kleine und edle Viiv-PCs
Beitrag von: SiLæncer am 06 Januar, 2006, 15:48
Mit dem offiziellen Startschuss der Heimunterhaltungs-PC-Marke Intel Viiv erscheinen die ersten Ankündigungen konkreter Geräte. Während Weltmarktführer Dell sich eher um 3D-Gamer kümmert und auf seiner US-Webseite bisher nur einige Dimension-Rechner mit Einkern-Prozessoren und Windows XP Media Center Edition offeriert, nutzt Dells schärfster Konkurrent HP die Viiv-Aufmerksamkeit und zeigt mit dem HP Pavilion m7360y ein erstes Gerät, das allerdings noch einen Pentium D 830 und noch keinen 65-nm-Prozessor hat. Gleich daneben steht bei HP der Pavilion m7300e mit Dual-Core-CPU von AMD (Athlon 64 X2), aber ohne LIVE!-Aufkleber. Auch der früher auch in Deutschland aktive PC-Hersteller Gateway kündigt in den USA und in Großbritannien bereits erste Viiv-Systeme an.

Der taiwanische Hersteller AOpen kündigt eine Core-Duo-Version seines Mac-mini-ähnlichen Mini-PC nun offiziell an, nachdem diese Pläne bereits an die Öffentlichkeit gelangten. Dieser MP945 soll mit dem Mobilchipsatz i945GM ausgestattet sein und das Viiv-Logo tragen. Erste Produktmuster sind für Ende des ersten Kalenderquartals geplant. Ein weiteres Viiv-Produkt von AOpen ist der ePC945-m8 im Hifi-Baustein-Format, der für einen Pentium D ausgelegt ist.

Alienware kündigt die Viiv-Desktop-Rechner Area-51 3550 und 5400 an und erwähnt explizit den mit dem Rollup 2 für Windows XP Media Center Edition 2005 nutzbaren "Away Mode", von Intel Quick Resume Technology genannt (Intel bietet dafür einen QRTD-Treiber und ein Software-Testkit an). In diesem Away Mode läuft der Rechner und befindet sich nicht in einem der bisher bekannten ACPI-Stromspar-Modi (S1, S2, S3/Suspend to RAM, S4/Ruhezustand, S5/Soft-Off), sodass er weiterhin als Media-Server und -Recorder arbeiten kann und schnell wieder verfügbar ist. Doch um Strom zu sparen und Fehlbedienungen zu vermeiden, läuft der Prozessor mit niedriger Taktfrequenz und die meisten Ein-/Ausgabeports sind deaktiviert.

Quick Resume unterstützt beispielsweise auch das Intel-Mainboard D975XBX, das sich damit also für Viiv-Rechner eignet. Auch andere Intel-Boards sind für Viiv vorgesehen, etwa das D945GPM. Viiv-tauglich soll auch das Gigabyte-Mainboard GA-8I945GMH sein.

Der schweizerische Media-Center-PC-Spezialist Reycom zeigt am Intel-Stand auf der CES einen Viiv-kompatiblen Prototypen seines Reycom Media Center (RMC).

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Dell und Nvidia mit Vier-Kern-Grafik und 4,26-GHz-Dual-Core-CPU
Beitrag von: SiLæncer am 06 Januar, 2006, 21:15
Michael Dell ließ es bei seiner CES-Keynote richtig krachen: Er zeigte einen Dimension XPS 600 Renegade mit übertaktetem Pentium Extreme Edition 955 und vier GeForce-7800-Grafikprozessoren. Dieser erste von Dell werksseitig übertaktete "Extreme-Gaming"-Rechner soll ab dem Frühjahr in begrenzten Stückzahlen verkauft werden und vom Airbrusher Mike Lavallee (von Killer Paint) gestaltet werden. Der Preis steht noch nicht fest.

Der Trend zum Case-Modding, also zum Umdekorieren von PC-Gehäusen, ist bereits etwas abgeebbt, doch angesichts der immer einheitlicheren Leistung der Geräte bei kaum noch verständlich erklärbarer technischer Komplexität stellt ein auffälliges Äußeres ein attraktives Unterscheidungsmerkmal dar. Vor allem in Nordamerika gibt es zahlreiche Computerfirmen (etwa Alienware oder Voodoopc), die optisch aufgemotzte, aber sonst recht gewöhnliche Rechner erfolgreich mit hohen Aufpreisen verkaufen. Die XPS-Baureihe von Dimension-Desktop-PCs und Inspiron-Notebooks für Privatkäufer will Dell als eine Art Edelmarke aufbauen. Im Dimension XPS 600 kommt auch ein Nvidia-Chipsatz (Nforce4 SLI X16) zum Einsatz, während Dell sonst auch bei den Chipsätzen auf Intel setzt.

Außer dem Highend-Desktop-Rechner kündigte Dell noch das Notebook E1705 mit 17-Zoll-Breitbild-Display, Core Duo und Geforce Go 7800 an, das knapp 2300 US-Dollar kosten soll. Und schließlich erwähnte Dell auch noch den bereits auf der US-Webseite seiner Firma aufgetauchten 30-Zoll-LC-Bildschirm UltraSharp 3007WFP.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Samsung rüstet sich für HDTV
Beitrag von: SiLæncer am 06 Januar, 2006, 22:57
Samsung macht seine Gerätepalette fit für die hoch aufgelöste Zukunft des Fernsehens und protzt wieder einmal mit Technik und Größe. Der südkoreanische Elektronikriese stellt auf der CES in Las Vegas unter anderem den mit 80 Zoll größten kommerziell erhältlichen Plasmaschirm vor. Er wartet unter anderem mit einer physikalischen Auflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten auf. Als Gegenstück zu dem astronomisch teuren Riesengerät hat Samsung nun zwei breitformatige 30"-HDTV-Röhrenbildschirme für unter 1000 US-Dollar im Angebot.

In Samsungs ab April erhältlichem Rückprojektor mit 56"-Mattscheibe arbeiten erstmals Leuchtdioden als Lichtquelle. Dank dem DLP-Spiegelchip von Texas Instruments mit 1920 × 1080 Bildpunkten stellt der 4200 US-Dollar teure HL-S5679W Bilder auch mit der höchsten HDTV-Auflösung 1080p in bester Qualität dar. Entsprechend hoch aufgelöste Bildsignale liefert entweder der integrierte HDTV-Tuner nach US-amerikanischem ATSC-Standard oder ein über HDMI angeschlossenes Gerät.

LEDs sind erheblich langlebiger als die üblicherweise eingesetzten Metalldampf-Hochdrucklampen und büßen laut Samsung selbst nach einer Betriebsdauer von 20.000 Stunden nichts von ihrer Helligkeit ein. Außerdem sollen sie die Einschaltzeit auf sieben Sekunden verkürzen. Der wesentlich größere Farbumfang deckt den kompletten NTSC-Farbraum ab, was sich subjektiv in extrem satten Grundfarben bemerkbar macht.

Mit konventionellen Lichtquellen versehen, aber ebenso hochauflösend, sind die DLP-Rückprojektoren der Serie 87 von Samsung. Ansonsten ähnlich ausgestattet wie das LED-Modell sollen sie in den Größen 61", 56" und 50" ebenfalls ab April verfügbar sein. Ebenfalls ab dann und in diesen Größen erhältlich, stellen die Modelle der Serie 86 Bilder mit 1280 × 720 Pixeln dar und bieten daher nur bei Daten im HD-Format 720p die beste Bildqualität.

Kurz nach Inbetriebnahme seiner zweiten Fertigungsanlage für LCD-Panels der 7. Generation stellt Samsung großformatigen Flachfernseher vor, in denen die Technik zum Einsatz kommt. In den Modellen der Serie 92 verbaut Samsung S-PVA-Panels mit 1366 × 768 Bildpunkten, einer extremen Winkelunabhängigkeit der Darstellung und Kontrastwerten von bis zu 5000:1. Die Geräte sollen ab April in den Größen von 46", 40" und 32" für 2300 bis 4500 US-Dollar erhältlich sein. Laut Samsung ab August verfügbar sind die 46"- und 40"-Modelle der Serie 96, die unter anderem durch eine Auflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten und FireWire-Anschlüssen glänzen.

Quelle : www.heise.de
Titel: Consumer Electronics Show: Branche entdeckt die Realität
Beitrag von: SiLæncer am 07 Januar, 2006, 11:16
Auf der Messe CES ging es in den vergangenen Jahren oft um kühne Visionen und Technik, die kein Käufer je zu Gesicht bekam. In diesem Jahr zeigen Aussteller mehr existierende Produkte als zuvor. Auf den Fluren wird der Umbruch der Branche diskutiert.

Der Silvesterkater ist kaum verdaut, da festet die Computer- und Unterhaltungsindustrie schon wieder auf Hochtouren. 150.000 Szenevertreter treffen sich diese Woche zum allfrühjährlichen Schaulaufen, der Consumer Electronics Show (CES) in der Zockerkapitale Las Vegas. So groß und imposant wie in diesem Jahr war der Megaevent noch nie. 2500 Firmen ringen auf 160.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche im Las Vegas Convention Center um Aufmerksamkeit; nicht zuletzt vor allem auch um die der über 4000 Medienvertreter und Analysten aus aller Welt.

So martialisch das klingen mag, die CES-Tage sind seit jeher mediale Großkampftage. Doch heuer gibt es derart viele Produktneuheiten, Pressekonferenzen, Dinner-Partys oder Firmenpräsentationen und -einladungen, dass es dauerklimatisierten Hallen und Hotel-Säalen zum Trotz schwer fällt, in der Wüstenmetropole kühlen Kopf zu bewahren.

Pentax etwa zeigt neue Mini-Digi-Kameras (Optio A10) mit acht Megapixel Maxi-Auflösung samt Anti-Verwacklungstechnologie ("Shake Reduction") zum Minipreis. Panasonic kündigt an, gemeinsam mit dem VoIP-Anbieter Vonage ein Breitband-Funktelefonnetz auf 5.8 GHz aufzubauen um die Web-Telefonie weiter zu forcieren. Handheld-Spezialist Palm präsentiert mit dem Treo 700w den ersten Windows-basierten Minicomputer.

Flashspeicher statt Festplatte

Skype demonstriert ein Wifi-basiertes Telefongerät, das kostenlose Skype-Gespräche ermöglicht, ohne dass man dafür vor einem Rechner sitzen muss. HP präsentiert eine neue Digi-Cam-Generation, HDTV-Fernseher samt Internet-Filmdienst. Die Hersteller von Flash-Speichermodulen kündigen eine Großoffensive an; künftig sollen Laptops nicht mehr mit Festplatten sondern Flash-basierten Hochleistungsspeicherzwergen bestückt werden.

Die Liste viel versprechender CES-Highlights ließe sich beliebig fortsetzen. Und das Gros der hier erstmals gezeigten Produkte dürfte den Sprung in die Ladenregale wohl tatsächlich schaffen.

Dennoch ist das Tech-Gadget-Fest diesmal ein wenig anders, was auch Analysten bestätigen: Erstmals würde sich die Branche "nicht nur an Visionen orientieren, sondern an existierenden Produkten", sagt etwa Tim Bajarin, Präsident von Creative Strategies in Campbell. "Neue Generationen bereits verfügbarer Technologien stehen in diesem Jahr im Zentrum der Show", bestätigt Sean Wargo von der Consumer Electronics Association (CEA), die die Messe veranstaltet.

Eindrucksvollstes Zeichen dessen dürften die immer gigantischer werdenden Flachbildschirme auf den überfüllten CES-Showkorridoren sein. Außerdem stehe Bajarin zufolge erstmals der "vernetzte Konsument" im Vordergrund und nicht mehr nur Technologien, die dazu dienen, die Wohnstuben zu vernetzen.

Stühlerücken bei den Branchenriesen

Aber auch das Rahmenprogramm dokumentiert neue Zeichen der Zeit in Las Vegas. Seit Jahren kollidieren hier die Schwergewichte der Unterhaltungselektronik- und IT-Industrie. Auf der einen Seite Konzerne wie Sony, Panasonic, Philips oder Samsung, auf der anderen Microsoft, Intel, HP oder Dell, die um die Vorherrschaft in der weltweit jährlich 108 Milliarden Dollar schweren und rasant weiter wachsenden Branche rangeln.

Erstmals räumt das bedeutendste Szenetreffen der Welt auch zwei florierenden Internet-Unternehmen prominenten Platz ein: Google und Yahoo, deren Chefs beziehungsweise Gründer sich auf der CES in eine lange Liste hochkarätiger Keynote-Redner einreihen dürfen.

Das Signal ist deutlich: Das Geschäft der Zukunft teilt sich schlicht unter wesentlich mehr Playern auf als lange Zeit angenommen. Nicht mehr nur gilt es auszuloten, ob nun der vernetzte Fernseher (sprich unter Vorherrschaft der Sonys, Samsungs und Konsorten) oder doch eher der fernsehtauliche Computer (sprich unter Federführung der "Wintel"-Fraktion) die Schaltzentrale des rundumvernetzten E-Haushalts von morgen sein wird und wer die seit Jahren gepriesene Vison des "Digital Lifestyles" wird vergolden können.

Nicht da und omnipräsent: Apple

Vielmehr geht es nun auch darum, welche Rolle die Internet-Riesen hierbei spielen und in welche Bereiche diese Unternehmen vorstoßen. Man denke hierbei zunächst etwa an Googles jüngste Beteiligung am Medienkonglomerat AOL; zudem nährten die Spekulationen der letzten Tage um den Google-Computer beziehungsweise einen Google-Browser auf Opera-Basis am Rande der CES interessante Denkanstöße, wie die Welt der Hightech- und Spaß-Wirtschaft bald aussehen könnte.

Keine Frage, Google dominiert die immer bedeutender werdende Web-Suche, Yahoo hat eine dominante Position im Content-Geschäft. Außerdem wäre da ja auch noch die Innovationsschmiede mit dem Apfellogo, die mit dem iPod den Markt der mobilen Unterhaltung fest im Griff hat - und vielleicht schon kommende Woche auf der Apple-Hausmesse Macworld eine eigene Unterhaltungscomputer-Variante und damit einen potenziellen Rivalen zum langsam aber sicher populärer werdenden Media-Center-PC präsentieren könnte.

Apple fehlt traditionell auf der CES, der Geist von Firmengründer Steve Jobs ist nichtsdestotrotz omnipräsent. Nicht nur in den Ausstellungshallen, wo dutzende Zubehörfirmen Accessoires rund um den iPod zur Schau stellen, sondern insbesondere auch in den Köpfen des CES-(Fach-)Publikums.

"In der Branche ist derzeit so viel Bewegung"

"Die Karten in der Szene sind im letzten Jahr neu gemischt worden", sagt Analyst Roger Kay von Endpoint Technologies Associates. "Die Internet-Riesen und zudem Apple sitzen jetzt mit am Tisch und beeinflussen entscheidend mit, wie sich die Computer- und Unterhaltungselektronikbranche weiterentwickeln wird." Nun fehlen laut Kay nur noch ausgeklügeltere digitale Copyright-Systeme (DRM), damit sich auch die Unterhaltungs- und Contentindustrie stärker in Richtung digitaler Medien und Unterhaltung engagiert.

"In der Branche ist derzeit so viel Bewegung drin wie nie zuvor", so der Analyst. Man darf entsprechend gespannt sein, wer im kommenden Jahr alles als Keynote-Redner auf die CES eingeladen wird.

Quelle : www.spiegel.de
Titel: Re:Consumer Electronics Show: Schneller, kleiner, größer
Beitrag von: spoke1 am 07 Januar, 2006, 12:13
Samsung mit 1.080p-Projektoren und HDTV-Fernsehern


Nachrichten (pk) Noch vor seinem Blu-ray-Rekorder im ersten Quartal will der koreanische Hersteller Samsung neue HDTV-Fernseher und 1.080p-Rückprojektionsgeräte ausliefern.

Zu den neuen Modellen gehört ein LCD-Fernseher mit Backlight-Technologie, der eine Diagonale von satten 82 Zoll (200 Zentimeter) mitbringt. Die native Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Pixel, damit lassen sich HDTV-Signale über die HDMI-Schnittstelle progressiv in voller Detailtreue darstellen. Mit an Bord sind auch Lautsprecher. Preis und weltweite Verfügbarkeit des Gerätes konnte Samsung am Freitag noch nicht nennen.

Mit den Modellen SP-H710AE und SP-H800BE kommen auch zwei neue HDTV-fähige Projektoren mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel. Das kleinere Modell nutzt ein 6-Segement-Farbrad, das größere ein 8-Segement-Farbrad. Neben Komponenteneingängen sind die Beamer auch mit HDCP-fähigen DVI-Bildeingängen ausgestattet. Die Lautstärke gibt der Hersteller mit 28 dB an. Auch hier stehen die Preise noch nicht fest.

Neu sind auch die Rückprojektionsgeräte HL-S6187W (61 Zoll), HL-S5687 (56 Zoll) und HL-S5087W (50 Zoll). Diese sind bereits mit den neuen DMD-Chips von Texas Instruments ausgestattet und erlauben damit die native Darstellung von 1.920 x 1.080 Pixel. Der On/Off-Kontrast liegt den Angaben zufolge bei 10.000:1, über zwei HDMI-Eingänge kommen digitale Bilder und Töne. Die Modelle kosten zwischen 3.000 und 3.600 US-Dollar.

Quelle: http://www.satundkabel.de/
Titel: CES: HD-DVD-Laufwerke und -Filme ab März auch in Europa
Beitrag von: SiLæncer am 07 Januar, 2006, 18:06
NEC hat auf der CES seine Pläne bekräftigt, das HD-DVD-ROM-Laufwerk HR-1100A im März auf den europäischen Markt bringen zu wollen. Passendes Futter in Form von HD-DVD-Videos soll die französische Produktionsfirma Canal Plus liefern. Darüber, um welche Titel es sich im einzelnen handeln wird, schwieg man sich bislang aus. Bekannt ist lediglich, dass zum Start 30 Filme zur Verfügung stehen sollen. Im Mai wird laut NEC ein Kombigerät folgen, das auch CDs und DVDs beschreiben kann. Für Juli hat das japanische Unternehmen schließlich seinen ersten HD-DVD-/DVD-/CD-Brenner angekündigt. Preise für die Modelle nannte NEC bislang nicht. Der erste Listenpreis für das HD-DVD-Laufwerk dürfte aber deutlich unter den ursprünglich angepeilten 500 Euro liegen.

NEC geht nach eigenen Angaben nicht davon aus, dass Modelle zur reinen HD-DVD-Wiedergabe im PC-Bereich bei Endkunden zu Must-Have-Geräten werden. Die erste breitere Nachfrage erwartet man vielmehr für den HD-DVD-Brenner. Allerdings darf das Unternehmen sich darüber freuen, das das HR-1100A auch in die von Toshiba angekündigten HD-DVD-Player fürs Wohnzimmer eingebaut wird. Zu der Frage, ob es auch Verhandlungen mit Microsoft bezüglich des geplanten externen HD-DVD-Laufwerks für die Xbox 360 gebe, mochte NEC nichts sagen. Nach neuesten Gerüchten soll das von Bill Gates während seiner CES-Voreröffnungsrede angekündigte Peripheriegerät im Sommer erscheinen.

Auf Nachfrage von heise online erklärten NEC-Sprecher, dass für sie der Kampf um die DVD-Nachfolge noch völlig offen sei – auch wenn sich Michael Dell in den vergangenen Tagen in Las Vegas mehrfach zum HD-DVD-Konkurrenzformat Blu-ray Disc bekannt habe. Schon von den Lizenzabgaben her sei die Blu-ray Disc einfach zu teuer. Auch das Angebot an Spielfilmtiteln könne kein entscheidender Faktor sein, da es hier bislang Überschneidungen von 70 bis 90 Prozent gebe. Für die HD-DVD-Versionen verwendet man sogar die gleichen Hüllen wie für Blu-ray Disc. Bei HD DVD sind diese lediglich in rot statt in blau gehalten.

Ein Kombi-Laufwerk für Blu-ray Disc und HD DVD wird es von NEC nach Angaben der Unternehmenssprecher im laufenden Jahr nicht geben. Ein solcher Zwitter müsste mit einem zusätzlichen Lesekopf ausgestattet sein, was den Preis allein um 30 Prozent in die Höhe treiben würde. Hinzu kämen Kosten für Chips, die mit beiden Formaten zusammenarbeiten können, weshalb man für Kombi-Laufwerke gegenüber ihren nur ein HD-Format unterstützenden Pendants einen 50 bis 75 Prozent höheren Endpreis verlangen müsste. Samsung hat seine Ankündigung, auf der CES 2006 ein BD/HD-DVD-Kombi-Laufwerk zu präsentieren, nicht eingehalten.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Dolby feuert für Next-Generation-Surroundformat aus allen Rohren
Beitrag von: SiLæncer am 08 Januar, 2006, 11:22
Um die Besucher der Consumer Electronics Show (CES) von seinem kommenden Mehrkanalton-Formats "TrueHD" zu überzeugen, demonstriert das kalifornische Unternehmen Dolby eine 13.1-kanalige Surround-Sound-Fassung des Actionfilms 2 Fast 2 Furious. Zum üblichen 7.1-Setup gesellen sich dabei neben einem zweiten Center-Kanal mehrere Lautsprecher, die unter der Decke montiert sind. Die im Demoraum verwendeten Sitze sind zudem mit dem "D-Box Motion Simulation"-System ausgestattet. Hierdurch wird der Zuschauer passend zum Geschehen auf der Leinwand durchgeschüttelt. Gesteuert wird die Anlage über einen PC mit USB-Anschluß oder einen Standalone Controller, wobei für jeden Film die passende Codefolge zur Verfügung stehen und in das System eingespielt werden muss, damit das System funktioniert. Gegenüber heise online erklärte Dolby, dass die gezeigte Kombination von TrueHD-Sound und D-Box Motion Simulation kein Zufall sei: So ließen sich die Steuerbefehle für das D-Box-System mit dem Surround-Sound-Bitstream anliefern. Dies ist freilich noch Zukunftsmusik: Auf Blu-ray Discs und HD DVD werden zunächst nur maximal 7.1 Kanäle unterstützt.

Dolby erklärte auch, warum man auf der CES TrueHD vorführt und nicht Dolby Digital Plus: Man wolle sich auf sein bestes Next-Generation-Format konzentrieren. Dem Konsumenten solle klargemacht werden, dass TrueHD stets mit verlustfrei komprimierten Audiodaten arbeite, während dies bei anderen Formaten nicht so eindeutig wäre. Hiermit spielte Dolby auf DTS-HD an, welches sowohl verlustfrei als auch verlustbehaftet komprimierte Audiodaten verwenden kann. DTS selbst präsentiert seit Jahren die jeweils aktuellen Fassungen seiner Surround-Sound-Formate auf der CES. Im Unterschied zu früheren Demonstrationen müssen die Zuschauer (nach einer Wartezeit von bis zu 30 Minuten) in diesem Jahr die Präsentation im Stehen genießen. Gezeigt werden unter anderem Ausschnitte aus Filme wie The Transporter und Konzerten, bei dem aus den Lautsprechern angeblich DTS-HD-Sound dringt. Allerdings fiel dies nach Nachrage von heise online praktisch keinem Zuhörer auf.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Rückprojektions-Fernseher contra Plasma-Bildschirme
Beitrag von: SiLæncer am 08 Januar, 2006, 11:22
Hinter verschlossenen Türen zeigt Texas Instruments auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ein Konzeptmodell eines DLP-Rückprojektions-Fernseher mit 44-Zoll-Bildschirmdiagonale, der in Sachen Tiefe und Gewicht aktuelle Plasma-TV-Modelle ausstechen soll. Das TI-Gerät mit einer Auflösung von 1280 × 720 Pixel (geplant sind für die nächste Generation 1920 × 1080 Bildpunkte) besitzt eine Tiefe von rund 25,5 cm (10 Inch) bei einem Gewicht von etwa 25 Kilogramm. Bei einem weiteren Prototypen wurde die Elektronik so auf die Rückseite des Geräts plaziert, dass sich der Fernseher nach Entwicklerangaben gut 15 Zentimeter näher an die Wand montieren lässt als ein vergleichbares Plasmamodell.

Ein neben dem DLP-Rückpro aufgestellter Plasma-Fernseher produzierte ein helleres Bild, was ein Sprecher von Texas Instrument auch ohne Umschweife bestätigte. Allerdings gab er zu bedenken, dass das von Plasmas gelieferte Bild mit der Zeit immer dunkler werde. Nach drei bis fünf Jahren würde der Käufer eines Plasma-TVs oft kaum noch Freude an dem Gerät haben – und könnten an diesem Zustand nichts ändern. Bei DLP-Rückpros müsste hingegen lediglich die Lampe ausgetauscht werden, die nach Schätzungen von TI derzeit mit 1500 bis 2000 Euro zu Buche schlagen würde.

Offen bewirbt TI auf der CES so genannte "Instant Theater"-DLP-Projektoren, die unter anderem von Toshiba angeboten werden sollen. Das recht handliche Modell der Japaner bietet zu einem Preis von unter 1500 US-Dollar eine Auflösung von 854 × 480 Bildpunkten, der Kontrast von nach Herstellerangaben bei 2000:1 liegen. In dem mit einem HDMI-Anschluss ausgestatteten Projektor eingebaut ist ein Slot-In-DVD-Player sowie ein 5.1-Dolby-Digital-Soundsystem.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Wieder ein neuer Erscheinungstermin für KiSS' WMV-HD-Player
Beitrag von: SiLæncer am 08 Januar, 2006, 11:24
Der seit Anfang 2004 angekündigte WMV-HD-taugliche DVD-Player DP-600 soll tatsächlich noch erscheinen. KiSS verspricht einen Verkaufsstart in Deutschland ab Februar. Das vor einiger Zeit von der Cisco-Tocher Linksys übernommene dänische Unternehmen hatte fühere Verzögerungen mit Problemen bei den Produktionsfirmen erklärt. Nach Angaben eines KiSS-Sprechers sind Schwierigkeiten bei der Ansteuerung der kopiergeschützten digitalen Videoschnittstelle HDMI Schuld daran, dass der auf der IFA 2005 für Oktober vergangenen Jahres angekündigte Verkaufsstart nicht gehalten werden konnte. Man wolle eine absolut stabile Firmware bieten, so der Sprecher gegenüber heise online. Die Frage, ob nach der HDMI-Überarbeitung DRM-geschützte Inhalte von WMV-HD-DVDs nur noch über diese Schnittstelle ausgegeben werden, konnte er nicht beantworten.

KiSS will den DVD-Player weiterhin zum Listenpreis von 350 Euro anbieten. Nach eigenen Angaben befürchtet das Unternehmen nicht, dass HDTV-Fans lieber zu den ersten HD-DVD-Playern greifen, die ab März zu Preisen ab 500 US-Dollar in Nordamerika verfügbar sein sollen. Zuletzt hatte Sanyo seinen ersten HD-DVD-Player HD-S100 für März angekündigt. Die Stärke des DP-600 sieht KiSS in der Möglichkeit, über den DVD-Player mit unterschiedlichen Codecs kodierte HD-Inhalte von CD und DVD abzuspielen und das Gerät auch als HDTV-fähigen Streaming-Client einsetzen zu können. Damit, dass die großen Filmstudios hochaufgelöste Filme auf WMV-HD-DVDs veröffentlichen, kann KiSS nicht hoffen.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES. Erste Authoring-Software für HD-Discs für Einsteiger
Beitrag von: SiLæncer am 09 Januar, 2006, 09:13
Auf der am Sonntagnachmittag (Ortszeit Las Vegas) zu Ende gegangenen Consumer Electronics Show (CES) zeigten gleich mehrere Unternehmen Software, mit denen sich Blu-ray Discs und HD DVDs als Videomedien am PC erzeugen lassen. Hierzu gehört bei den Authoring-Programmen eine spezielle HD-Fassung der Ulead Movie Factory 5 und ein Authoring System von Nero auf Basis der Nero 7 Ultra Edition, die beide zum Preis von maximal je 100 US-Dollar auf den Markt kommen sollen. Wie bei typischen Einsteigerprogrammen üblich, muss sich der Anwender bis zur fertigen Disc nur durch wenige Menüs klicken. Die Oberfläche ist dabei jeweils für beide HD-Discformate ähnlich angelegt, sodass dem Benutzer nicht bewusst wird, dass Blu-ray Disc und HD DVD unterschiedliche Interaktivitätsformate nutzen, worauf die Programmierer der Software selbst natürlich Rücksicht nehmen mussten.

Bei der Erstellung von HD DVDs haben die Anwender wahrscheinlich keine Möglichkeit einer direkten Programmierung im iHD-Format, während bei Blu-ray Discs nicht einmal BD-J benutzt wird, sondern nur der wesentlich einfachere HDMV-Modus. Wie im Artikel Spielwiese High-Definition-Disc in c't 23/2005 beschrieben, handelt es sich dabei lediglich um eine aufgebohrte Fassung des bei Video-DVDs genutzten Systems. Diese ermöglicht beispielsweise Diashows, durch die man browsen kann, ohne dass die Hintergrundmusik stoppt. Letztlich unterscheiden sich die mit diesem Programm erzeugten Blu-ray Discs bezüglich ihrer Menüs und Extras also nicht spektakulär von Video-DVDs. Laut den Angaben beider Hersteller sei dies aber auch nicht nötig, da es den Anwendern erst einmal nur darum ginge, ihre HDTV-Filme (wie selbstgedrehte HDV-Aufnahmen) preiswert und in ansprechender Aufmachung auf HD-Disc zu bekommen.

Ulead gab auf Nachfrage an, dass man einige Vorlagen mitliefere und später weitere nachschieben wolle – wobei man überlegt, für die Updates eine geringe Gebühr zu erheben. Ulead geht davon aus, die Software im zweiten Quartal 2006 erst einmal auf den japanischen Markt zu bringen und erst später mit seinem Produkte auf dem nordamerikanischen und dem europäischen Markt zu erscheinen. Nero erklärte indes, dass man nach Veröffentlichung der Software weitere Vorlagen und Updates bis zum nächsten großen Versionsschritt kostenlos liefern werde. Geplant ist zudem, Besitzern der Nero 7 Ultra Edition das neue System selbst als kostenloses Update anzubieten.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Las Vegas und die große Show
Beitrag von: SiLæncer am 09 Januar, 2006, 09:45
Während die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas für die Masse der Fachbesucher erst am 5. Januar öffnete, stand der erste offizielle Termin für die Presse bereits zwei Tage zuvor an. Dabei mussten sich die Journalisten im Sands Exhibition and Convention Center hinter dem Venetian Hotel am Las Vegas Boulevard (alias "The Strip") einfinden, in dem sich auch die neu hinzugewonnene Ausstellungsfläche befand. Und schon hier zeichnete sich ab, dass die CES-Veranstalter mit ihrer Aufgabe überlastet sein könnten: Immerhin hatte man beschlossen, dass sich selbst Inhaber einer Registrierung einschließlich einer Eintrittskarte für die "CES Unveiled" genannte Veranstaltung erst einmal noch den offiziellen CES-Kartenhalter in Form eines blauen Brustbeutels besorgen müssten. Da bei dessen Ausgabe noch einmal alle Papiere überprüft wurden, war erst einmal langes Anstehen angesagt.

Im Sands führte die Mehrzahl der Firmen auch ihre Pressekonferenzen durch. Da hierbei die relativ kleinen Ballsäle des Centers genutzt wurden, gab es jedoch nicht selten Platzprobleme. In Erwartung dieser Situation hatten einige Firmen bereits im Vorfeld angekündigt, nur geladenen Journalisten Zutritt zu gewähren. Toshiba gab diese Plan jedoch nach knapp 15 Minuten wieder auf, nachdem drei Angestellte gerade einmal eine Handvoll Namen auf ihren Listen gefunden hatten. Um dies zu vermeiden, hatte Sharp nur den angemeldeten Pressevertretern überhaupt den Ort seiner Veranstaltung bekanntgegeben – mit dem Ergebnis, dass die Firmensprecher vor halbleerem Saal auftraten. Wie sich herausstellte, hatte das japanische Unternehmen vielen Interessenten erst einmal abgesagt, um Sitze für Journalisten aus dem Heimatland und einigen US-Reportern zu reservieren – und sich dabei offenbar verrechnet.

Panasonic und Sony blieben bei ihren Pressekonferenzen dem rund 0,5 Meilen vom Strip liegenden Las Vegas Convention Center (LVCC) treu. Im angrenzenden Hilton-Hotel fanden zudem wie gewohnt die Keynotes statt, während die Blu-ray Disc Association, die HD DVD Promotion Group und die Digital Living Network Alliance (DLNA) ihre Presseveranstaltungen in Hotels am Las Vegas Boulevard verlegten. Aber auch Unternehmen, die nicht auf der CES mit Ständen vertreten oder dort mangelnde Beachtung seitens der Presse befürchteten, führten in angemieteten Hotelsälen geladenen Journalisten ihre neuesten Errungenschaften vor. So kam es an in diesem Jahr für alle Pressevertreter zu erheblichen Terminüberschneidungen, die einen schnellen Transport von und zum Las Vegas Convention Center umso wichtiger werden ließen.

Hiervon konnte man jedoch nur träumen: In Erwartung der Besuchermassen hatte die Stadt Las Vegas zusätzliche Taxilizenzen für die Zeit der CES und der parallel ebenfalls im Sands stattfindenden Pornomesse AVN Adult Entertainment Expo erteilt. So kurvten schließlich 2700 statt der üblichen 2000 Taxen durch die Stadt, daneben unzählige Busse und Limousinen. Im Ergebnis dauerte eine abendliche Busfahrt vom LVCC zum Sands statt der gewöhnlichen 10 schon einmal 50 Minuten. Der während der Öffnungszeit der Messe für alle Besucher eingerichtete kostenlose Shuttle-Bus-Service war ebenfalls vor allem für die Strecke zwischen LVCC und Sands stets überlastet: Zu Stoßzeiten standen zwischen 150 und 250 Personen für eine Fahrt an.

Auch die Las Vegas Monorail, korrekterweise auf deutsch aufgrund des eher ruckeligen Fahrvergnügens wohl eher als Einschienenbahn denn als Magnetschwebebahn zu bezeichnen, brachte keine echte Linderung. Dabei fuhren die Bahnen schon einmal halbvoll von der Convention-Center-Station ab, da es mit dem Zugangssystem zum Bahnsteig erhebliche Probleme gab. Immerhin konnten sich die Monorail-Betreiber über fette Umsätze freuen: Eine Fahrt auf der insgesamt rund 4 Meilen langen Strecke schlägt mit 5, zwei Fahrten mit 9 US-Dollar zu Buche. Und die Automaten in den insgesamt sieben Stationen offerieren neben einer Tageskarte für 15 US-Dollar lediglich eine 10-Fahrten-Karte für satte 35 US-Dollar.

Ein besonderes Vergnügen war zweifellos die Zutrittsregelung, die sich der CES-Veranstalter für die Keynotes ausgedacht hatten: Nahm man als Journalist in den vergangenen Jahren einfach einen Platz in der für die Presse eingerichteten Sektion des Hilton Theaters ein, musste man sich nun für einen guten Platz gut 1,5 Stunden vor der eigentlichen Veranstaltung am Theatereingang einfinden und eine gute halbe Stunde in einer langen Schlange warten. Zur Belohnung gab es dann eine Eintrittskarte mit reserviertem Platz. Nun konnte man wieder gehen, um kurz vor der Rede mit Eintrittskarte und Presseausweis zurückzukehren und – an einer neuen Schlange mit später erschienen Kollegen vorbeischreitend – seinen Platz einnehmen.

Im Ergebnis platzten dadurch zwangsläufig alle Termine, die man bei der Planung vor die Keynotes gelegt hatte: Das System war im Vorfeld nicht bekannt gegeben worden, weshalb vor der Voreröffnungsrede von Bill Gates das Chaos ausbrach. Journalisten, die nicht auf einen Platz hoffend vor dem Hilton-Theater ausharren wollten, bot man einen Ausweichraum an, in dem die Rede auf kleine Fernseher übertragen wurde – und die schließlich nach Angaben deutscher Pressevertreter brechend voll waren. Wer das Glück hatte, einen der "Restplätze" zu erwischen, wunderte sich über die vielen leeren Stühle. Mit der Zeit stellte sich heraus, dass einfach die Kommunikation der im Saal tätigen Messekräfte mit den für den Zutritt zuständigen Angestellten nicht klappte.

Seine Botschaft vom Nicht-Konkurrenten Google, von Windows Vista, der Live-Strategie und Microsoft als Partner der Unterhaltungsindustrie brachte Gates aber offensichtlich trotzdem an den Mann und die Frau. Ebenso öffentlichkeitsträchtig diente sich beispielsweise Intel mit Aplomb Hollywood als Hardware-Partner an oder startete Google sein Angebot von Video-Downloads und eines eigenen Software-Packs. Die CES, die nicht nur den großen Namen die Plattform zur Darstellung neuer oder endlich verfügbarer Produkte bot, war auf jeden Fall ein Schritt weiter in der Kooperation von Computer-Industrie und Unterhaltungsbranche, von der sich die Industrie eine gedeihliche Zukunft und gute Geschäfte erhofft – und das trotz einiger Skepsis der Verbraucher angesichts zunehmend verschärfter Kopierschutz- und DRM-Techniken oder etwa angesichts der HD-Formatverwirrung.

Quelle : www.heise.de
Titel: CES: Bluetooth-Tastatur zum Aufrollen
Beitrag von: SiLæncer am 09 Januar, 2006, 11:48
Der britische Hersteller Eleksen stellt auf der Consumer Electronics Show (CES) eine aufrollbare QWERTY-Tastatur aus textilem Material namens Fabric Keyboard vor, die sich per Bluetooth mit PDAs und Smartphones verbinden lässt. Der knapp 70 Gramm schwere mobile Begleiter wird über zwei AAA-Batterien mit Strom versorgt. Aus der Bedienungsanleitung (PDF-Dokument) geht hervor, dass sich die Druckempfindlichkeit der Tasten sowie die Zeichenwiederholrate bei konstantem Tastendruck individuell einstellen lässt. Auf der Website des Herstellers wird derzeit Treibersoftware für Symbian-Endgeräte mit den Bedienoberflächen S60 und UIQ sowie für PDAs und Smartphones mit Windows Mobile angeboten.

Die Tastatur ist nach Herstellerangaben sogar waschbar, zugleich warnt Eleksen vor Versuchen, die Textiltastatur zum Beispiel am Heizkörper beschleunigt trocknen zu wollen. Das Fabric Keyboard wird ab sofort Vertriebspartnern und Wiederverkäufern in den USA angeboten. Das textile Tastenwerk ist "customizable" und soll zukünftig in verschiedenen Farben – zum Beispiel im Corporate Design eines Anwenderunternehmens – erhältlich sein. Darüber hinaus beabsichtigt Eleksen, die von ihnen entwickelte Sensorik auch in Lizenz an OEM- beziehungsweise ODM-Hersteller zu vergeben.

Quelle : www.heise.de