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Info Corner / Internet-via-Sat, Datendienste / IPTV / Videoportale / Internet TV & Radio => # WWW, Telefon, Provider & Co => Thema gestartet von: SiLæncer am 27 Dezember, 2005, 12:56

Titel: Super Hot Spot: Teles erhält vorerst keinen DVB-T-Kanal
Beitrag von: SiLæncer am 27 Dezember, 2005, 12:56
Medienanstalt Berlin-Brandenburg lässt die Tür für Internet per DVB-T offen

Zur IFA 2005 kündigte Teles seinen Super Hot Spot alias "skyDVB-T" an, mit dem das Unternehmen einen Internetzugang mit bis zu 16 MBit/s im Downstream per DVB-T realisieren will. Einem Antrag auf Zuweisung eines entsprechenden DVB-T-Kanals gab die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) aber nicht statt.

Teles hatte Kapazitäten auf dem Fernsehkanal 65 für seinen Internetzugangsdienst "Super Hot Spot Berlin-Brandenburg" beantragt. Da es sich dabei nicht um Rundfunk handelt, sah sich die mabb aber gehindert, diesen Antrag im Rahmen der Ausschreibung zu berücksichtigen. Allerdings betont man von Seiten der Medienanstalt Berlin-Brandenburg die Möglichkeit, befristet Kapazitäten, die für Rundfunk zur Verfügung stehen, für andere Nutzungen freizugeben, wenn sie für Rundfunknutzungen nicht erforderlich sind. Die Tür für die Pläne von Teles bleibt also weiterhin offen.

Eigentlich möchte Teles den vollen Kanal 65 nutzen, aber auch eine Teilnutzung durch einen Rundfunkveranstalter sei möglich, so die mabb. Vor diesem Hintergrund bittet die mabb um Stellungnahmen zu dem voraussichtlichen Kanal- bzw. Kapazitätsbedarf für DVB-H nach 2007 bis 2010.

Quelle : www.golem.de
Titel: Teles begräbt Pläne für Super-Hotspot auf DVB-T-Basis
Beitrag von: SiLæncer am 03 Januar, 2006, 17:49
Der Berliner Telecom-Ausrüster und Anbieter satellitengestützter Internet-Zugänge Teles gibt seine Pläne für einen "Super HotSpot Berlin Brandenburg" auf DVB-T-Basis auf. In einer Ad-hoc-Mitteilung vom Dezember 2004 hatte das Unternehmen bekundet, die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg nahezu flächendeckend mit einem drahtlosen, bis zu 16.000 kBit/s schnellen Breitband-Internet-Zugangsdienst zu versorgen. Für die Downloads sollte der UHF-Kanal 65, für den Rückkanal sollten Mobilfunknetze genutzt werden. Auch noch auf der IFA 2005 hatte das Unternehmen für sein Projekt geworben.

"Auf Grund der weiterhin völlig unabsehbaren politischen Rahmenbedingungen" für das Projekt, das einen für das Digitale Terrestrische Fernsehen geeigneten Kanal nutzen würde, habe der Teles-Vorstand nunmehr aber "mit Bedauern beschließen müssen", das Projekt einzustellen, heißt es in einer heute verbreiteten Pressemitteilung des Unternehmens. In der von Teles-Gründer und Vorstandsvorsitzenden Professor Sigram Schindler gezeichneten Erklärung geht dieser mit den "Hüter[n] des Medienrechts in Deutschland", das zusätzlich durch den Föderalismus kompliziert werde, hart ins Gericht.

Das Desinteresse der zuständigen politischen Entscheidungsträger an einem solchen Projekt führe dazu, dass die für das Hotspot-Projekt erforderlichen Investitionsrisiken in Millionenhöhe für ein mittelständisches Unternehmen nicht tragbar seien. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hatte den auch für Fernseh- oder Handy-TV-Angebote auf DVB-Basis geeigneten UHF-Kanal 65 nicht der Teles zugeteilt, berichtete das Branchenportal teltarif.de, da es sich beim Teles-Projekt nicht um Rundfunk handele. Kurz nach Weihnachten hatte die mabb Kapazitäten für Handy-TV ausgeschrieben. Offenbar wetteifern die Bundesländer untereinander, in diesem möglichen neuen Markt die ersten zu sein. Bis zur Fußball-WM sollen diese Dienste in Baden-Württemberg starten, erwarten die dortigen Medienhüter.

Quelle : www.heise.de
Titel: Nach DVB-T-Flop: Teles baut Satelliten-Internet skyDSL aus
Beitrag von: spoke1 am 07 Januar, 2006, 11:44
Nach seinem gescheiterten DVB-T-Breitbandprojekt in Berlin (SAT+KABEL berichtete) hat der Internet-Spezialist Teles sein Fachhandelsnetz für skyDSL ausgebaut.

Insgesamt 500 Vetriebsrepräsentanten vertreiben inzwischen den Satelliten-Internet-Dienst, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Fachhändler sollen Kunden und Interessenten beraten. Teles sieht seine Kundschaft vor allem in ländlichen Gebieten, die nicht mit DSL-Dienstleistungen von der Telekom oder Kabel-Zugang versorgt werden. Der notwendige Rückkanal wird über herkömmliche Telefonleitungen oder eine Handy-Verbindung sichergestellt, der Download erfolgt per Satellit.

Zum größten Konkurrenten von skyDSL dürfte sich in den nächsten Jahren der Funkstandard Wimax entwickeln. Mit theoretischen Übertragungsraten von maximal 109 MBit/s und einer Reichweite von maximal 50 Kilometern werde Wimax dann die gleiche Marktbedeutung wie WLAN heute einnehmen, prognostiziert das Unternehmen Steria Mummert Consulting (SAT+KABEL berichtete).

Quelle: http://www.satundkabel.de