Die Virtualisierungs-Spezialisten von VMware haben ein Sicherheits-Update zur Verfügung gestellt. Es adressiert Schwachstellen in libpng und Apache.
VMware-Produkte sind derzeit von Sicherheistlücken in libpng und dem Apache-Server geplagt. Durch eine speziell präparierte PNG-Datei könnte ein Angreifer eine Applikation, die das Bild aufruft zum Absturz bringen. Im schlimmsten Fall ist das Ausführen beliebigen Codes mit den Rechten des Anwenders der Applikation denkbar. Betroffen sind die VMware-Produkte Workstation 6.5.x vor 6.5.3 build 185404 und Player 2.5.x vor 2.5.3 build 185404, ACE 2.5.x vor build 185404. Für VMware Server 2.x und 1.x befinden sich die Sicherheitsflicken laut eigener Aussage noch in der Entwicklung.
Die letzten VMware-ACE-Updates heben den Apache Web Server auf Windows-Hosts auf Version 2.0.63 und eliminieren diverse Schwachstellen. Betroffen ist ACE 2.5.x vor 2.5.3 build 185404. Linux-Anwender sollten den Webserver direkt auf dem Host-System auf den neuesten Stand bringen. Download-Links finden Sie in der Sicherheits-Meldung (http://lists.vmware.com/pipermail/security-announce/2009/000062.html) von VMware.
Quelle : www.tecchannel.de
Nach diversen Produkt-Updates für Linux, implemntiert auch VMware die fehlerbereinigten Produkte in ESX Server 4.x.
Virtualisierungs-Spezialist VMware hat neun Sicherheits-Anweisungen veröffentlicht (http://lists.vmware.com/pipermail/security-announce/2010/subject.html). Die Schwachstellen lassen sich für eine ganze Reihe von Angriffen ausnutzen. Dazu gehören Denial of Service, Enthüllung sensibler Informationen, Ausweitung von Rechten und das Vergiften des DNS Cache. Betroffen sind unter anderem die Pakete OpenSSL, Bind, JRE, DHCP und net-snmp. Ein Angreifer muss allerdings ein lokales Konto auf dem Server haben.
Die Schwachstellen sind bereits bekannt, da es sich hier um Sicherheitslücken anderer Software handelt. Da VMware ESX Server 4.x auf Linux basiert, ist die Virtualisierungs-Software ebenfalls betroffen. Bis zum Einspielen der Updates sollten Administratoren nur vertrauenswürdigen Personen Zugriff auf den ESX-Server gewähren.
Quelle : www.tecchannel.de