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PC-Ecke => # Hard-und Software Allgemein => Thema gestartet von: SiLæncer am 16 September, 2005, 15:07

Titel: Methanol-getriebene MP3-Player
Beitrag von: SiLæncer am 16 September, 2005, 15:07
Toshiba will auf der CEATEC Japan vom 4. bis 8. Oktober Prototypen zweier MP3-Player mit Direct Methanol Fuel Cell (DMFC) präsentieren und so seine bereits 2003 vorgestellte DMFC-Technik der Serienreife ein weiteres Stück näher bringen. Gezeigt wird laut Mitteilung ein Flash-MP3-Player mit 3,5-ml-Tank, der 100 mW Ausgangsleistung erzeugen und ununterbrochen rund 35 Stunden Musik abspielen können soll. Der Festplatten-Player mit 10 ml Fassungsvermögen bringt es auf 300 mW Ausgangsleistung und läuft laut Toshiba mit einer Tankfüllung sogar 60 Stunden.

Waren die Methanol-Brennstoffzellen vor Jahren noch Brikett-groß, sind die in den MP3-Prototypen eingebauten Zellen mit 23 mm × 75 mm × 10 mm (Flash-Player) respektive 60 mm × 75 mm × 10 mm (HDD-Player) inzwischen klein genug, um die mobilen Winzlinge anzutreiben ohne dabei aufzutragen.

Toshiba hofft seine DMFC-Technik 2007 endgültig bis zur Marktreife entwickelt zu haben -- dann muss man zum Aufladen seines MP3-Players auf Reisen nicht mehr nach einer USB-Schnittstelle oder Stromleitung Ausschau halten, sondern kauft sich einfach eine Methanolspritze im nächstgelegenen Tabakwarenladen. Die Direkt-Methanol-Brennstoffzelle arbeitet mit einem Gemisch aus Methanol (CH3OH) und Wasser, das bei seiner Verbrennung als Abgas lediglich Kohlendioxid und Wasser hinterlässt.

Quelle und Links : http://www.heise.de/newsticker/meldung/63990
Titel: Re:Methanol-getriebene MP3-Player
Beitrag von: Jürgen am 17 September, 2005, 00:04
Auf jeden Fall besser als Methanol-betriebene User aus dem Osten des Kontinents, wie wir sie aus den Poliei- bzw. Pathologie-Berichten kennen...

Ob das Ding auch mit diesem schwarz gebrannten Billig-Fusel vom Flohmarkt läuft?
Dessen CH³OH-Gehalt könnte durchaus reichen  ::)

Im Ernst, es wäe sinnvoller, sowas für C²H5OH zu entwickeln, das wäre nicht so giftig!
Methanol hat m.e. in den Händen von Endverbrauchern nichts zu suchen. Ganz besonders nicht in denen von Kindern.