Autor Thema: Meistgesuchter Computereindringling der USA gefasst  (Gelesen 2392 mal)

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Der 39-jährige Computerspezialist Gary McKinnon ist von der britischen Polizei verhaftet worden. Er wurde seit dem Jahr 2002 gesucht, da er mehrfach in Computernetze der US-Regierung eingedrungen sein soll. Auch bei der Raumfahrtbehörde NASA soll er fündig geworden sein. Im November 2002 wurde McKinnon in den USA angeklagt. Nun droht ihm die Auslieferung.

McKinnon soll sich in den Jahren 2001 und 2002 illegalen Zugang zu etwa 100 Netzwerken verschafft haben, die von der NASA, der US Army, der Navy, Air Force und vom Verteidigungsministerium sowie von Bildungs- und anderen Institutionen betrieben werden. Im Netz von Fort Myer in Virginia beispielsweise hat McKinnon laut Anklageschrift (PDF-Datei) 1300 Nutzer-Accounts und wichtige Systemdateien gelöscht. In anderen Systemen habe er sich die Zugangsdaten oder beispielsweise Baupläne für militärische Schiffe beschafft. Das US-Justizministerium wirft ihm vor, ausgerechnet nach den Anschlägen des 11. September 2001 dafür gesorgt zu haben, dass das Netzwerk der Earle Naval Weapons Station nicht mehr funktioniert habe.

Der insgesamt entstandene Schaden wird von der US-Regierung auf 1 Million US-Dollar beziffert. Ankläger Paul J. McNulty sprach vor drei Jahren vom "größten Hack in Militär-Computer aller Zeiten". Es habe aber keine Hinweise darauf gegeben, dass McKinnon im Auftrag fremder Regierungen oder terroristischer Organisationen gehandelt hat, heißt es in Medienberichten. Falls der Brite schuldig gesprochen wird, droht ihm eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren und eine Geldbuße von 250.000 US-Dollar.

McKinnon könnte nach britischem Recht auch in Großbritannien angeklagt werden. Die Behörden haben sich aber dafür ausgesprochen, einem Auslieferungsgesuch nachzukommen. Der Beschuldigte will sich laut Medienberichten dagegen zur Wehr setzen.

Quelle : www.heise.de

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Großbritannien folgt dem Auslieferungsantrag der USA gegen Gary McKinnon, den angeblich "größten Militärhacker aller Zeiten". Der fürchtet, in den USA kein faires Verfahren zu bekommen - und sieht sich als Opfer einer "UFO- Verschleierungsaktion".

Noch eine letzte Chance hat Gary McKinnon, bevor man ihn in den Flieger setzt: 14 Tage hat er Zeit, gegen die Auslieferungsentscheidung des britischen Innenministers John Reid Einspruch zu erheben. Der hatte am Donnerstag ein vier Jahre dauerndes Hickhack um die Frage, ob der "größte Militärhacker aller Zeiten" an die USA ausgeliefert werden soll, vorläufig beendet. Seine Entscheidung: Der Brite wird ausgeliefert.

Der fühlt sich nun von der eigenen Regierung im Stich gelassen und akut bedroht, zu bis zu 70 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 1,75 Millionen Dollar verurteilt zu werden. Denn ein faires Verfahren, so McKinnon, erwarte ihn in den USA nicht.

Die US-Staatsanwaltschaft wirft McKinnon vor, mehrere Jahre lang in Systeme der Regierung eingedrungen zu sein und dabei einen Schaden von 700.000 bis 900.000 Dollar angerichtet zu haben. Nicht durch Vandalismus, wohlgemerkt, sondern allein durch die Tatsache, dass ihm seine zahlreichen Einbrüche überhaupt gelungen waren: Da wurden kostspielige Updates der Sicherheit fällig. Aufgefallen war McKinnons Eindringen, als er kurz nach dem 11. September 2001 in den Datenbanken der Earle Naval Weapons Station herumgeschnüffelt hatte: Angeblich soll sein Eindringen die Funktionen "kritischer Systeme" behindert haben, die daraufhin für drei Tage abgeschaltet wurden. Im Jahr 2002 wurde McKinnon schließlich von britischen Fahndern identifiziert und verhaftet.

Spinner oder Spion?

Doch McKinnon sieht sich nicht als Saboteur oder Spion. Eigentlich habe er sich in den Militärnetzen nur umgesehen, und das mit einem sehr klar definierten Ziel: Zwei Jahre lang habe er vor allem nach Beweisen für die Existenz so genannter UFO-Technologien gesucht, sagte er in einem Interview mit der BBC. McKinnon glaubt, die US-Regierung unterdrücke Informationen über Technologien, mit denen sich unter anderem weitgehend kostenlos Energie erzeugen lasse - zum Schaden der Welt und finanziellen Nutzen einiger Weniger. Er will in den Datenbanken eines "Disclosure Project" unter anderem fotografische Beweise und glaubwürdige Zeugenaussagen für Kontakte mit Außerirdischen gefunden haben, für die Existenz von Anti-Schwerkraft-Technik und für "freie Energie".

Auch den Vorwurf, er habe durch seine Hacks Schäden verursacht, will McKinnon nicht stehen lassen. Die Pentagon-, Armee- und Nasarechner, auf denen er sich herumgetrieben habe, seien regelrechte Treffpunkte für Hacker aus aller Welt gewesen. Kaum verwunderlich, so McKinnon, da der Zugang ja kinderleicht gewesen sei: Er selbst habe nur im Internet frei verfügbare Skripte benutzt, mit denen sich unzureichend gesicherte Rechner aufspüren ließen. Die Skripte probierten einfach so genannte Default-Passworte aus, die von den Nutzern der Rechner nicht geändert worden seien. Die Rechner, in die er eingedrungen sei, seien also nicht schlecht, sondern gar nicht gesichert gewesen.

Jetzt fürchtet der voll geständige McKinnon, dass ihn in den USA kein fairer Prozess erwarte. Zum einen stehe er in Gefahr, zum Opfer der fortlaufenden Verschleierungen des UFO-Themas zu werden, zum anderen fürchtet er zu Recht die Härte der US-Gesetze gegen Hacker: Die werden dort seit einigen Jahren wie Terroristen behandelt. McKinnons Anwalt hatte im letzten Verfahren dementsprechend argumentiert, es stehe zu befürchten, dass McKinnon in "Guantanamo weggesperrt und nie wieder gesehen" werde. McKinnons Anwälte fordern einen Prozess in Großbritannien.

Quelle : www.spiegel.de

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Neue Hoffnung für den "UFO-Hacker"
« Antwort #2 am: 13 Januar, 2009, 15:12 »
Der von der Auslieferung an die USA bedrohte "UFO-Hacker" will sich schuldig bekennen, sollte er vor einem britischen Gericht angeklagt werden. Eine Verurteilung nach dem Gesetz gegen Computermissbrauch in Großbritannien könnte eine Auslieferung Gary McKinnons noch verhindern. Seine Anwältin hat dem Chefankläger der Krone das Angebot unterbreitet, McKinnon werde sich vor einem britischen Gericht schuldig bekennen. Medienberichten zufolge will die Staatsanwaltschaft das Angebot nun prüfen.

Unterdessen ist McKinnon weiter von einem gültigen Auslieferungsbeschluss bedroht. Dem arbeitslosen Systemadministrator wird vorgeworfen, mit dem Einbruch in zahlreiche Rechner des US-Militärs, des US-Verteidigungsministeriums und der NASA erheblichen Schaden angerichtet zu haben. US-Behörden fordern die Auslieferung McKinnons, um ihm in den USA den Prozess zu machen, wo ihm eine hohe Haftstrafe droht. Ein Angebot, sich freiwillig zu stellen und dafür mit einer Haftstrafe von maximal vier Jahren rechnen zu können, hatte McKinnon zuvor abgelehnt.

McKinnon, der die Vorwürfe nicht bestreitet, ist mit verschiedenen Einsprüchen gegen seine Auslieferung gescheitert. Zuletzt hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (ECHR) eine Beschwerde McKinnons im August vergangenen Jahres abgewiesen. Danach hatte McKinnons Anwältin bei den britischen Behörden eine neuen Antrag gegen den Auslieferungsbeschluss eingereicht, nachdem bei ihrem Mandanten das Asperger-Syndrom diagnostiziert worden war. Für den 20. Januar ist dazu eine mündliche Anhörung angesetzt.

Gleichzeitig machen sich rund 80 britische Parlamentsabgeordnete dafür stark, dass McKinnon im Falle einer Verurteilung in den USA seine Strafe in Großbritannien absitzen kann. In einer Eingabe fordern sie die Regierung dazu auf, McKinnon nicht an die USA auszuliefern, wenn die Amerikaner seine Rückführung im Falle einer Verurteilung nicht garantieren.

Quelle : www.heise.de

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Auslieferung des "UFO-Hackers" vorerst gestoppt
« Antwort #3 am: 23 Januar, 2009, 18:01 »
Der wegen Computervergehen gegen US-Regierungseinrichtungen von der Auslieferung an die Vereinigten Staaten bedrohte britische Staatsbürger Gary McKinnon darf zunächst in seinem Heimatland bleiben. Das oberste britische Gericht ließ am heutigen Freitag eine erneute Beschwerde des arbeitslosen Systemadministrators zu und setzte den Auslieferungsbeschluss vorerst außer Kraft.

McKinnon droht in den USA ein Verfahren wegen Computerspionage und eine langjährige Haftstrafe. Dem auch als "UFO-Hacker" bekannten 42-Jährigen wird vorgeworfen, in zahlreiche Computersysteme eingebrochen zu sein, darunter Server des US-Verteidigungsministeriums und der NASA. McKinnon, der die Vorwürfe grundsätzlich nicht bestreitet, gab an, nach Beweisen für außerirdische Lebensformen gesucht zu haben.

Nachdem der "UFO-Hacker" nach zahlreichen Niederlagen vor britischen Institutionen auch mit einer Beschwerde beim EU-Gerichtshof für Menschenrechte gescheitert war, stand er unmittelbar vor einer Auslieferung an die USA. In der Zwischenzeit wurde bei McKinnon das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Diese neue Entwicklung veranlasste seine Anwältin, einen zweiten Anlauf vor dem britischen High Court zu wagen.

Derzeit prüft die britische Staatsanwaltschaft die Möglichkeit einer Anklage in Großbritannien. McKinnon hatte sich bereit erklärt, ein Geständnis abzulegen, sollte er vor einem britischen Gericht angeklagt werden und die Auslieferung damit vermeiden können.

Quelle : www.heise.de

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"UFO-Hacker" wird nicht in England angeklagt
« Antwort #4 am: 27 Februar, 2009, 17:50 »
Die englische Staatsanwaltschaft wird den "Ufo-Hacker" Gary McKinnon nicht anklagen. McKinnon hatte gehofft, durch ein Geständnis und ein Verfahren in seiner Heimat Großbritannien der Auslieferung an die USA zu entgehen, wo ihm eine langjährige Haftstrafe droht. Seit sieben Jahren versucht McKinnon, zurzeit auf freiem Fuß, seine Überstellung zu verhindern.

"Wir haben genügend Beweise, Herrn McKinnon anzuklagen. Aber diese spiegeln nicht annähernd die kriminelle Energie wider, die die amerikanischen Behörden ihm vorwerfen", erklärt Staatsanwältin Alison Saunders die Entscheidung in einer Pressemitteilung. McKinnon sei zwar von einem PC in Großbritannien aus in Netzwerke des US-Militärs eingedrungen, "aber das Ziel und der Schaden lagen auf der anderen Seite des Atlantiks", führt die Chefin der Abteilung für organisierte Kriminalität aus.

McKinnon hat längst zugegeben, sich 2001 und 2002 in diverse Computer der US-Army, der Navy und der Air-Force gehackt zu haben, beteuert aber, dabei keine kriminellen oder gar terroristischen Absichten verfolgt zu haben. Der Nachrichtenagentur Reuters erzählte er, er sei vielmehr ein "Nerd", der süchtig danach geworden sei, Militärnetzwerke nach Beweisen für die Existenz von Aliens zu durchsuchen.

Die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Virginia hat bereits 2002 Anklage erhoben und dabei vom "größten militärischen Hack aller Zeiten" gesprochen. Seitdem hat McKinnon erfolglos mehrere Instanzen in England sowie den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angerufen, um seine Überstellung zu verhindern.

Die vorläufig letzte Station seiner Odyssee ist nun der High Court, wo er auch sein in der Zwischenzeit diagnostiziertes Asperger-Syndrom als Argument vorbrachte. Das oberste britische Gericht entschied Ende Januar, den Auslieferungsbeschluss vorerst auszusetzen, bis über die Beschwerde entschieden ist. Nach der gescheiterten Selbstanzeige ist diese nun McKinnons letzte Hoffnung.

Quelle : www.heise.de

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UFO-Hacker erhält prominente Unterstützung
« Antwort #5 am: 06 April, 2009, 16:53 »
Der Kampf des britischen "UFO-Hackers" Gary McKinnon gegen seine Auslieferung an die USA hat in der letzten Zeit prominente Helfer erhalten. Zuletzt stieß auch David Gilmour zu den Unterstützern.

Der Frontmann der legendären Band Pink Floyd wird eine der Hintergrundstimmen in einem Protestsong gegen die Auslieferung singen. McKinnons Mutter Janis Sharp hatte dessen Text auf die Melodie eines anderen Protestsongs geschrieben: "Chicago" von Graham Nash, einem Mitglied von Crosby, Stills, & Nash, geschrieben.

Gilmour sorgte auch dafür, dass Sharp rechtzeitig die Copyright-Freigabe durch Nash erhielt, um den Song am Wochenende auf einer Protestkundgebung vor der US-Botschaft aufführen zu können. Der Pink Floyd-Sänger konnte dort nicht selbst anwesend sein, übermittelte aber eine Solidaritäts-Botschaft.

Die Kundgebung hatte zwei Anlässe: Den Besuch des US-Präsidenten Barack Obama anlässlich des G20-Gipfels in London sowie des Welt-Autismus-Tages am 2. April. McKinnon ist selbst am Asperger-Syndrome, einer leichten Variante des Autismus, erkrankt.

Unterstütz wird sein Kampf gegen die Auslieferung an die USA auch von weiteren Persönlichkeiten, darunter der Londoner Bürgermeister Boris Johnson sowie der prominente House of Lords-Abgeordnete Lord Carlile, der unter anderem als unabhängiger Gutachter für die Terrorismusgesetze Großbritanniens eingesetzt war.

http://winfuture.de

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NASA-Hacker - Unterstützer starten Petition
« Antwort #6 am: 14 Mai, 2009, 19:09 »
Der unter dem Asperger-Syndrom leidende sogenannte NASA-Hacker Gary McKinnon, der wegen zahlreicher Einbrüche in amerikanische Behördenrechner in den USA vor Gericht gestellt werden soll, erhält in seinem Kampf gegen eine Auslieferung weitere Unterstützung.

Unterstützer McKinnons werden derzeit aufgefordert, sich an einer Petition gegen eine Auslieferung des wegen IT-Verbrechen angeklagten Briten an die USA zu beteiligen. Hunderte Briten haben die Petition seit dem gestrigen Mittwoch bereits unterzeichnet. Bis zum 25. Mai soll die Petition noch weiteren Unterzeichnern offen stehen.

Ins Leben gerufen hat die Petition die National Autistic Society, ein Interessenverband von Menschen mit Autismus. Unterstützung bekam der Verband von Janis, Gary McKinnons Mutter, die sich schon seit Längerem sehr gegen eine Auslieferung ihres Sohnes engagiert. Die Petition fordert einen besseren Schutz für Menschen mit Autismus und Asperger-Syndrom gegen Auslieferung "insbesondere im Fall von Gary McKinnon".

McKinnon, der neben der NASA auch weitere Behörden wie die Marine und das Pentagon zum Ziel seiner Angriffe machte, empfindet die Vorstellung einer Auslieferung nach eigenen Angaben als extrem belastend. Dies ist - ebenso wie außergewöhnliche Computerkenntnisse - typisch für Menschen mit seinem Krankheitsbild, die sich oft nur sehr schwer in ungewohnten Situationen zurechtfinden. Böswillig, so betont der NASA-Hacker, seien die Einbrüche nicht gewesen - er habe lediglich nach angeblich von der Regierung geheimgehaltenen Informationen über UFOs gesucht.

Quelle : www.gulli.com

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Letzte Chance für den "UFO-Hacker"
« Antwort #7 am: 09 Juni, 2009, 15:22 »
Der als "UFO-Hacker" bekannt gewordene britische Staatsbürger Gary McKinnon versucht weiter, seine bevorstehende Auslieferung an die USA zu verhindern. Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte einer Auslieferung nicht widersprochen und die Britische Krone von einer Anklage in Großbritannien abgesehen hatte, ist die vom obersten Gericht zugelassene Beschwerde gegen den Auslieferungsbescheid die letzte Möglichkeit.

In einer Anhörung vor dem High Court am heutigen Dienstag und am Mittwoch in London wollen McKinnons Anwälte den Gesundheitszustand ihres Klienten vorbringen. McKinnon, bei dem nach dem Auslieferungsbeschluss im vergangenen Jahr das Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde, drohe im Falle einer Auslieferung eine "Psychose", argumentieren die Anwälte laut einem BBC-Bericht. Darüber hinaus sei McKinnon selbstmordgefährdet.

McKinnon war 2002 festgenommen worden. Die USA werfen ihm vor, 2001 und 2002 in Computersysteme unter anderem der US Navy und der Weltraumbehörde NASA eingedrungen zu sein. Der in London lebende Hacker, der die Vorwürfe grundsätzlich nicht bestreitet, gab an, nur nach Beweisen für außerirdische Lebensformen gesucht zu haben. Zuletzt hatte er vergeblich gehofft, mit einem vollen Geständnis ein Verfahren in seinem Heimatland erreichen und so die Auslieferung verhindern zu können. Auch das britische Oberhaus und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wollten die Auslieferung McKinnons bisher nicht verhindern.

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"Ufo-Hacker" beschäftigt das britische Unterhaus
« Antwort #8 am: 15 Juli, 2009, 13:50 »
Während der als "UFO-Hacker" bekannt gewordene Schotte Gary McKinnon weiter vor dem High Court gegen seine drohende Abschiebung in die USA kämpft, will die konservative Partei den Fall am heutigen Mittwoch im britischen Unterhaus zur Abstimmung bringen. Der 43-Jährige hatte zugegeben, in den Jahren 2000 und 2001 auf der Suche nach UFO-Beweisen in zahlreiche Rechner von US-Regierungsorganisationen eingedrungen zu sein. McKinnon, bei dem im vergangenen Jahr das Asperger-Syndrom diagnostiziert worden war, droht im Falle einer Verurteilung in den USA eine langjährige Haftstrafe.

Die Tories wollen McKinnons Fall am Mittwoch im Parlament zur Abstimmung bringen. Ein Antrag der Konservativen, dessen Einzelheiten noch abgestimmt werden müssten, hat Medienberichten zufolge durchaus Aussicht auf Erfolg. Abgeordnete der Liberaldemokraten sowie einige Hinterbänkler der regierenden Labour-Partei könnten sich dem Antrag anschließen und der Regierung eine Niederlage bereiten. Die Konservativen setzen sich dafür ein, McKinnon in Großbritannien den Prozess zu machen. Das Auslieferungsgesetz, unter dessen Bestimmungen McKinnon nun an die USA überstellt werden soll, sei für Terroristen gemacht, sagte Oppositionsführer David Cameron der Daily Mail. "Es war nie für einen Fall wie Gary gedacht."

McKinnons Anwälte versuchen unterdessen weiter, doch noch eine Anklage in Großbritannien zu erreichen und ihren Mandanten so vor der Auslieferung zu bewahren. Bei der Entscheidung, keine Anklage zu erheben, habe die Staatsanwaltschaft den Gesundheitszustand McKinnons nicht ausreichend berücksichtigt. Für einen Asperger-Patienten, argumentieren die Anwälte, wären Auslieferung und jahrzehntelange Haft in den USA eine besonders schwere Belastung. McKinnon sei selbstmordgefährdet. Darüber hinaus seien andere britische Staatsbürger, die ebenfalls in US-Systeme eingedrungen waren, auch zu Hause vor Gericht gestellt worden. Der High Court will über die separaten Beschwerden gegen Beschlüsse der Staatsanwaltschaft und des Innenministeriums bis Ende Juli entscheiden.

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Britisches Parlament prüft Auslieferung des "UFO-Hackers" nicht
« Antwort #9 am: 16 Juli, 2009, 14:20 »
Im britischen Parlament sind am gestrigen Mittwochabend die Konservativen mit ihrem Vorhaben gescheitert, angesichts der geplanten Auslieferung des "UFO-Hackers" Gary McKinnon an die USA das Auslieferungsabkommen mit den Vereinigten Staaten überprüfen zu lassen. Der von den Liberaldemokraten gestützte Antrag wurde im Unterhaus von Abgeordneten der regierenden Labour-Partei mit 290 zu 236 Stimmen abgewiesen. Zehn Labour-Abgeordnete wichen von der Parteilinie ab und stimmten für den Antrag der Opposition; deutlich mehr hatten sich zuvor öffentlich hinter McKinnon gestellt.

Innenminister Alan Johnson wies die Kritik der Opposition zurück, das Abkommen mit den USA sei unausgeglichen und bedrohe die Integrität des britischen Auslieferungsrechts. Johnson erklärte darüber hinaus, die Entscheidungen über eine Auslieferung treffe die Staatsanwaltschaft. Das Innenministerium sei dann rechtlich verpflichtet, die Auslieferung anzuordnen und könne nur in Ausnahmefällen intervenieren, etwa wenn dem auszuliefernden britischen Staatsbürger die Todesstrafe drohe.

Die USA werfen McKinnon vor, 2001 und 2002 in Computersysteme unter anderem der US Navy und der Weltraumbehörde NASA eingedrungen zu sein und fordern seine Auslieferung. Bei einer Verurteilung in den USA droht McKinnon eine Haftstrafe von bis zu 70 Jahren. Der in London lebende 43-Jährige hat die Vorwürfe weitgehend eingeräumt und hofft weiter auf ein Verfahren in Großbritannien. McKinnon, bei dem im vergangenen Jahr das Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde, will in den US-Rechnern nach Beweisen für außerirdische Lebensformen gesucht haben.

Der "UFO-Hacker" hat seine rechtlichen Möglichkeiten gegen die drohende Auslieferung weitgehend ausgeschöpft. Auch das britische Oberhaus und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wollten die Auslieferung bisher nicht verhindern. Vor dem Londoner High Court wollen McKinnons Anwälte nun ihre letzte Chance nutzen. Dort laufen zwei Beschwerden gegen den Auslieferungsbeschluss der Regierung und die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, McKinnon nicht in Großbritannien anzuklagen. Mit einer Entscheidung wird bis Ende des Monats gerechnet.

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"UFO-Hacker" verliert erneut vor Gericht
« Antwort #10 am: 31 Juli, 2009, 12:43 »
Dem als "UFO-Hacker" bekannten britischen Staatsbürger Gary McKinnon droht nach einer weiteren Niederlage vor Gericht nun endgültig die Auslieferung an die USA. Am heutigen Freitagmorgen wies der Londoner High Court zwei Beschwerden des 43-Jährigen zurück. Die Beschwerden gegen den Auslieferungsbeschluss des Innenministeriums sowie die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, das Verfahren nicht in Großbritannien zu führen, galten als McKinnons letzte Chance, eine Auslieferung noch zu verhindern. Nun wird geprüft, ob es eine weitere Möglichkeit der Berufung gibt. Darüber soll möglicherweise im September entschieden werden.

Die USA werfen dem Schotten vor, zwischen 2001 und 2002 in zahlreiche Computer von Regierungseinrichtungen eingedrungen zu sein und wollen ihm deshalb den Prozess machen. McKinnon hat eingeräumt, sich Zugang zu Computern etwa der NASA, des Pentagon und des US-Militärs verschafft zu haben, um nach unterdrückten Informationen über UFOs zu suchen. Während McKinnon, bei dem inzwischen eine Form des Autismus diagnostiziert wurde, nur neugierig gewesen sein will, verfolgen die US-Ankläger den "größten Militärcomputer-Hack aller Zeiten". Bei einer Verurteilung in den USA drohen dem Briten bis zu 70 Jahre Haft.

McKinnons Anwälte hatten vor dem High Court unter anderem argumentiert, dass bei den Entscheidungen gegen einen Prozess auf britischem Boden und für eine Auslieferung der Gesundheitszustand ihres Mandanten nicht berücksichtigt worden sei. Erst im vergangenen Jahr war bei McKinnon das Asperger-Syndrom festgestellt worden. Eine Auslieferung könne daher "desaströse Folgen" für die Gesundheit des Mannes haben, meinen seine Verteidiger. Die Richter wiesen die Beschwerde dennoch zurück und halten die Auslieferung angesichts der Vorwürfe für "rechtmäßig und angemessen".

McKinnon soll aufgrund eines 2003 nach den Terroranschlägen auf das New Yorker World Trade Center zwischen Großbritannien und den USA geschlossenen Abkommens ausgeliefert werden. Die USA hatten bereits 2002 Anklage erhoben, doch war McKinnon erst 2005 in Großbritannien verhaftet worden. Seither hat der Brite wiederholt versucht, seine Auslieferung zu verhindern. Dabei scheiterte er vor britischen Gerichten ebenso wie im vergangenen August vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Nun hat McKinnon nahezu alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

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NASA-Hacker - Papierflugzeuge für McKinnon
« Antwort #11 am: 25 August, 2009, 19:07 »
NASA-Hacker Gary McKinnon muss befürchten, aufgrund seiner Einbrüche in diverse US-Server demnächst an die USA ausgeliefert werden. Noch immer gibt es jedoch Unterstützer, die McKinnon helfen wollen und immer neue Kampagnen starten.

Zwei neue Kampagnen, die eine Auslieferung McKinnons verhindern sollen, starten diese Woche. Eine wird von einer Autismus-Stiftung geleitet und beinhaltet eine Petition, die an die Königin oder den Innenminister gehen soll und einen Verbleib McKinnons in seinem Heimatland fordert. Die Angesprochenen sollen intervenieren und eine Auslieferung des Hackers, der unter dem Asperger-Syndrom leidet, verhindern.

Eine etwas weitere Perspektive nimmt die Kampagne der Menschenrechtsorganisation Liberty ein: Diese wendet sich gegen das bestehende Abkommen zur Auslieferung zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA. Besagtes Abkommen ermöglicht es den USA, die Auslieferung von Personen, die sich im Vereinigten Königreich aufhalten, auch ohne die Vorlage von Beweisen zu fordern. Umgekehrt müssten die UK-Behörden aber schlüssige Beweise vorlegen, um die USA zu einer Auslieferung zu bewegen.

Die Liberty-Kampagne unter dem Titel "Extradition Watch" beinhaltet eine PDF-Datei mit einer Bauanleitung für ein Papierflugzeug, welches die Teilnehmer ausdrucken und zusammenbauen sollen. Anschließend soll man ein Foto von sich und dem Papierflugzeug machen und per Post oder Email an Liberty schicken. Die besten Einsendungen werden auf der Homepage der Organisation veröffentlicht. Auf dem Flugzeug ist unter anderem der Slogan "Don't let Gary go" abgedruckt. Durch die Teilnahme soll Unterstützung für Gary McKinnon, ebenso wie eine Ablehnung der bisherigen Gesetzgebung ausgedrückt werden.

Neben diesen Kampagnen ist auch ein Gang zum Supreme Court, dem höchsten britischen Gericht, denkbar. McKinnons Unterstützer argumentieren, dass seine Krankheit die Behörden daran hindern sollte, ihn auszuliefern, insbesondere, da er auch in Großbritannien verurteilt und bestraft werden könnte.

Quelle : www.gulli.com

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Weiterer Rückschlag für den "UFO-Hacker"
« Antwort #12 am: 09 Oktober, 2009, 15:22 »
Der als "UFO-Hacker" bekannt gewordene britische Staatsbürger Gary McKinnon hat in seinem Kampf gegen die drohende Auslieferung an die Vereinigten Staaten eine Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof Großbritanniens einstecken müssen. Der neu eingerichtete Supreme Court wird den Fall des 43-jährigen Schotten nicht hören und wies seinen Antrag auf Zulassung zur Berufung zurück. Damit hat McKinnon in seiner Heimat das letzte Rechtsmittel erschöpft und die Auslieferung an die US-Behörden rückt immer näher.

Die Richter wiesen McKinnons Antrag mit der Begründung zurück, der Fall werfe keine rechtlichen Fragen auf, die für die Allgemeinheit von Bedeutung seien. Der Supreme Court, der im Zuge der britischen Justizreform von 2005 geschaffen wurde, übernimmt die bisher von den Lordrichtern im Oberhaus erfüllte Funktion der höchsten gerichtlichen Instanz. Das neue Gericht hat erst am 1. Oktober 2009 seine Arbeit aufgenommen.

Die USA werfen dem Schotten vor, zwischen 2001 und 2002 in zahlreiche Computer von Regierungseinrichtungen eingedrungen zu sein und wollen ihm deshalb den Prozess machen. McKinnon hat eingeräumt, sich Zugang zu Computern etwa der NASA, des Pentagon und des US-Militärs verschafft zu haben, um nach unterdrückten Informationen über UFOs zu suchen. Während McKinnon, bei dem inzwischen das Asperger-Syndrom – eine Form des Autismus – diagnostiziert wurde, nur neugierig gewesen sein will, verfolgen die US-Ankläger den "größten Militärcomputer-Hack aller Zeiten" und beziffern den Schaden.

Mit dem Spruch der obersten Richter hat McKinnon sämtliche Rechtsmittel in Großbritannien erschöpft. Seine Anwälte erwägen laut britischen Medienberichten nun alle weiteren Möglichkeiten, darunter auch einen erneuten Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Das Straßburger Gericht hatte eine Beschwerde McKinnons bereits im August vergangenen Jahres abgelehnt. Der Schotte erhält Unterstützung von zahlreichen Politikern aller Fraktionen, Menschenrechtsgruppen sowie Prominenten. Sie werfen der britischen Regierung vor, den Schutz eines Staatsbürgers für ein fragwürdiges Abkommen mit den USA zu opfern.

McKinnon soll aufgrund eines 2003 nach den Terroranschlägen auf das New Yorker World Trade Center zwischen Großbritannien und den USA geschlossenen Abkommens ausgeliefert werden. Die USA hatten bereits 2002 Anklage erhoben, doch war McKinnon erst 2005 in Großbritannien verhaftet worden. Seither hat der Schotte wiederholt versucht, seine Auslieferung zu verhindern und einen Prozess in Großbritannien zu erreichen. Dabei scheiterte er vor britischen Gerichten ebenso wie im August 2008 bereits einmal vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Auch das britische Parlament lehnte ein Prüfung des Verfahrens ab. Bei einer Verurteilung in den USA drohen McKinnon bis zu 70 Jahre Haft.

Quelle : www.heise.de

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NASA-Hacker: Ex-FBI-Jurist kritisiert Verteidigung
« Antwort #13 am: 23 Oktober, 2009, 14:13 »
Ed Gibson, früher als Jurist beim FBI und anschließend als rechtlicher Berater für Microsoft tätig, kritisiert die Verteidigung von NASA-Hacker Gary McKinnon. Seines Erachtens hätte sich McKinnon zu Beginn des Prozesses kooperativer zeigen sollen.

Gibson hatte McKinnon im Jahr 2003 angeboten, sich freiwillig ausliefern zu lassen. Er behauptete kürzlich, dass der sogenannte NASA-Hacker, hätte er damals das Angebot angenommen “seit vier Jahren aus dem Gefängnis wäre”, anstatt nun eine Auslieferung befürchten zu müssen. Gibson bezeichnete Befürchtungen der Verteidigung, McKinnon könne in den USA eine bis zu 60-jährige Haftstrafe drohen, als “Unsinn”. Indirekt warf der EX-FBI-Mitarbeiter McKinnons Verteidigerin Karen Todner vor, das Leiden des unter dem Asperger-Syndrom leidenden Hackers unnötig verlängert zu haben.

Gibson argumentierte außerdem, dass britische Behörden sich geweigert hätten, McKinnon in Großbritannien den Prozess zu machen. Vor diesem Hintergrund sei der Versuch, eine Auslieferung McKinnons zu verhindern, nichts anderes als der Versuch “der Justiz zu entkommen” (wobei das englische Wort “justice” auch Gerechtigkeit bedeuten kann - womöglich ging es Gibson also um eine Flucht vor der Gerechtigkeit).

Janis Sharp, McKinnons Mutter, zeigt sich äußerst skeptisch gegenüber Gibsons Kommentaren. In einer Stellungnahme gegenüber dem IT-News-Portal The Register sagte sie: “Ed Gibson ist derselbe Mann, der zu Garys Juristen gesagt hat, dass sie Gary so hoch verklagen wollten, wie sie können, und dass der Staat ihn im Gefängnis schmoren sehen wollte.” Sie sagte, ihr Sohn sei “verwundbar” gewesen. Sein Fehler sei gewesen, Computersabotage zugegeben zu haben, ohne zuvor einen Anwalt kontaktiert zu haben.

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Johnson wird NASA-Hacker nicht helfen
« Antwort #14 am: 27 November, 2009, 10:29 »
Am Ende waren alle Bemühungen, eine Auslieferung des "NASA-Hackers" Gary McKinnon zu verhindern, vergeblich. Der britische Innenminister Alan Johnson weigerte sich, gegen die Auslieferung McKinnons vorzugehen, was dessen wohl letzte Chance gewesen wäre.

Johnson hatte im vergangenen Monat das Auslieferungsverfahren gegen McKinnon, dem Einbrüche in zahlreiche US-Rechnersysteme zur Last gelegt werden, auf Eis gelegt, um neue medizinische Gutachten zu berücksichtigen. In diesen ging es um McKinnons Asperger-Syndrom ( http://de.wikipedia.org/wiki/Asperger-Syndrom#Asperger-Syndrom ).

Am gestrigen Donnerstag aber verkündete Johnson, er sei zu dem Schluss gekommen, dass eine Auslieferung nicht gegen McKinnons Menschenrechte verstoße und dass er daher keinen Anlass sehe, in das Auslieferungsverfahren einzugreifen. "Aufgrund der legitimen Bedenken betreffend Mr. McKinnons Gesundheit haben wir von den Vereinigten Staaten eine Versicherung gesucht und bekommen, dass seine Bedürfnisse erfüllt werden," erklärte er - ein Statement, dass McKinnons Unterstützer wohl nur wenig beruhigen wird angesichts der Sorge, dass allein die vollkommen ungewohnte Umgebung und der Verlust vertrauter Personen für McKinnon eine extreme emotionale Belastung darstellen würden.

McKinnons Mutter, Janis Sharp, die schon seit Langem als eloquente und kämpferische Unterstützerin ihres Sohnes auftritt, teilte mit, sie und die Anwälte ihres Sohnes wollten erneut in Berufung gehen. Sollte dies jedoch vom Gericht abgelehnt werden und auch eine möglicherweise noch ausstehende Klage vor dem europäischen Menschenrechts-Gerichtshof scheitern, würde der "NASA-Hacker" wahrscheinlich noch vor Weihnachten an die USA ausgeliefert.

Sharp berichtete, sie sei "erschüttert" über die Neuigkeiten und ihr Sohn habe die Nachricht "sehr schlecht aufgenommen". "Es ist eine widerliche Entscheidung. Gary befindet sich seit fast acht Jahren in einem Zustand erhöhter Angst. Einen friedliche, verwundbaren, fehlgeleiteten UFO-Fanatiker wie Gary zu zwingen, sich Tausende von Meilen von seinem dringend benötigten Netzwerk von Unterstützern zu entfernen, ist barbarisch," so Sharp.

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