Robert Altman, Regisseur von so bahnbrechenden Werken wie "M*A*S*H", "Nashville" und "The Player", ist tot.Er starb am späten Montag abend (US-Zeit) im Alter von 81 Jahren in Los Angeles, teilte sein Produzent Joshua Astrachan am Dienstag mit. Der frühere Co-Pilot eines B-24 Bombers auf den Antillen war in den letzten 35 Jahren fünf Mal für einen "Oscar" nominiert worden. Ihm wurde aber erst bei der diesjährigen Zeremonie ein Academy-Award für sein Lebenswerk und seine Verdienste in Hollywood überreicht. In seiner Dankesrede bekannte er erstmals vor einem großen Publikum, bereits in den 1990er Jahren ein fremdes Herz implantiert bekommen zu haben.
Als letzten seiner insgesamt mehr als 30 Filme hatte Altman die Komödie "A Prairie Home Companion" mit Meryl Streep gedreht. 2001 kam seine Gesellschaftssatire "Gosford Park" in die Kinos. In Kansas City geboren, gab Altman 1957 mit der Fernsehserie "Alfred Hitchcock Presents" seinen Einstand.
Er zelebrierte in der schwarzen Komödie "M*A*S*H*" und in "California Split" männliche Kameradschaft, schuf mit "Kansas City" einen Jazz-Thriller, drehte den Western "McCabe und Mrs. Miller" und erprobte sich mit "Der Tod kennt keine Wiederkehr" im Genre des Detektivfilms. Mit "The Player" lieferte er 1992 einen Kinohit ab. Darin persifliert er die selbstgefällige Filmbranche in Hollywood. Ein größeres Publikum konnte Altmann auch mit "Short Cuts" ein Jahr später begeistern.
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