Autor Thema: Grundverschlüsselung DVB-S/C/T  (Gelesen 36751 mal)

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Offline Warpi

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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
« Antwort #210 am: 01 Oktober, 2006, 14:04 »
Richtig so. Mich hat zwar keiner gefragt aber von mir gibt es auch kein Geld ... :P
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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
« Antwort #211 am: 01 Oktober, 2006, 14:06 »
Von mir auch nicht...die können mir mal den Buckel runterrutschen  ;D

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Offline Warpi

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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
« Antwort #212 am: 01 Oktober, 2006, 14:12 »
Aber ganz gewaltig !  ;D ;D
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"Entavio"-Lizenzprobleme: Astra schweigt sich zu offenen Fragen aus
« Antwort #213 am: 03 Oktober, 2006, 08:15 »
Der Satellitenbetreiber SES Astra will sich zu strittigen Lizenzfragen bezüglich der Empfangsgeräte für seine geplante Sat-Verschlüsselungsplattform "Entavio" nicht erklären.

Die SAT+KABEL hatte in der Vorwoche berichtet, dass Astra die Integration der von der Unternehmenstochter APS entwickelten interaktiven "Blucom"-Technik den Herstellern von "Entavio"-Receivern verbindlich vorschreibe, für diese aber noch kein Patent besitze. Mehr noch: Der Elektronikkonzern Philips hat nach Informationen der Redaktion noch vor Astra einen Antrag für eine ähnlich gelagerte Technologie bei den zuständigen Patentämtern eingereicht. Damit drohen den Herstellern von "Entavio"-Settop-Boxen unter Umständen nachträgliche Lizenzforderungen seitens Philips.

Astra-Unternehmenssprecher Marcus Peyer beschied am Montag auf die erneut von der SAT+KABEL aufgeworfene Frage, ob die Philips-Problematik im Unternehmen bekannt sei und welche Konsequenzen die Nichterteilung des Blucom-Patents für "Entavio" haben würde: "Zu beiden Fragen kann ich nicht Stellung nehmen."

Am vergangenen Freitag spielte SES Astra die rechtlichen Unsicherheiten in einer Pressemitteilung herunter: "APS hat für Blucom vor anderthalb Jahren beim Patentamt mehrere Patentanmeldungen eingereicht, die bereits veröffentlicht worden sind", sagte Astra-Technikvorstand Wilfried Urner, hatte zugleich aber eingeräumt, dass damit nur ein "vorläufiger" Schutz für die Technologie gewährleistet sei .

Quelle : www.satundkabel.de

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DSF prüft Entavio-Engagement
« Antwort #214 am: 09 Oktober, 2006, 15:57 »
München - Auch der Sportsender möchte offensichtlich an der Verschlüsselung über die Entavio-Plattform teilnehmen. Laut Aussagen des DSF-Pressesprechers gegenüber DIGITAL FERNSEHEN prüfe man derzeit diese Option.

"Selbstverständlich sind verschiedene Verbreitungsformen für uns immer von Interesse - sei es nun über Astra oder andere Anbieter", bestätigte der DSF-Sprecher auf Nachfrage von DF die Gerüchte um ein Engagement auf der Entavio-Plattform von SES Astra.

Grund für das gezeigte Interesse an der digitalen Plattform sei neben der Absicherung der Programmrechte vor allem die Beteiligung an der Verbreitungsgebühr, die der Satellitenanbieter von den Endkunden verlangt. "Denn die Grundverschlüsselung bietet ja bei entsprechender Beteiligung die Möglichkeit, neue Angebote ins Leben zu rufen und diese auf eine solide Basis zu stellen", so der DSF-Sprecher weiter.

Sollte sich der Sportsender tatsächlich für die Teilnahme an der digitalen Plattform entscheiden, dann rechnet man mit einer eher längerfristigen Simulcast-Phase. Also würde das DSF sein Programm neben der Entavio-Plattform zunächst auch weiterhin parallel frei empfangbar ausstrahlen: "Unser Ziel ist es, bei dem Übergang nicht Zuschauer zu verlieren", so der Pressesprecher gegenüber DF. "Wir sind ein Free-TV-Sender und leben von der Reichweite. Das können und wollen wir nicht in irgendeiner Form in Gefahr bringen." Deswegen werde das DSF so lange parallel verschlüsselt und unverschlüsselt senden, bis sichergestellt ist, dass keine Zuschauer verloren gingen.

Auch soll sich das über Entavio verschlüsselte Programm nicht deutlich von der frei empfangbaren Version unterscheiden. Allerdings behält sich das DSF vor, weiterhin über neue Sender nachzudenken. "Diese Pläne haben wir nach wie vor nicht aufgegeben. Da sind wir aber auch noch in der Planungsphase."

Bisher hat man darüber hinaus noch keine Antwort auf die Frage gefunden, ob alles komplett verschlüsselt werden soll, oder aber ein paar Sendungen, wie die Call-in-Shows, frei empfangbar bleiben.

Quelle : www.digitalfernsehen.de

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Grundverschlüsselung: Auch Schweizer machen Front gegen "Fee-TV"
« Antwort #215 am: 11 Oktober, 2006, 16:52 »
Nach den "Entavio"-Gebührenplänen von SES Astra formiert sich jetzt auch in der Schweiz der Widerstand gegen die Grundverschlüsselung frei empfangbarer Fernsehsender.

Die Eidgenossen fordern nach einem Bericht der Gratis-Zeitung "20 Minuten" (Dienstagsausgabe) billigeres digitales Fernsehen vom landesweiten Kabelnetzbetreiber Cablecom. Dieser setze durch Einführung einer Verschlüsselung die Miete überteuerter Settop-Boxen voraus, wie die Schweizer Stiftung für Konsumenten-Schutz (SKS) in einer Pressemitteilung öffentlich kritisierte.Dem Kunden sei zudem jegliche Wahlmöglichkeit genommen. In Gebieten, in denen Cablecom präsent sei, gebe es keine anderen Anbieter.

Cablecom berechnet seinen Kunden für die Bereitstellung von Digital-Receivern in den ersten sechs Monaten des Vertragsverhältnisses 15 Schweizer Franken (ca. 9,50 Euro). Im Anschluss werden sogar 25 Franken (knapp 16 Euro) monatlich fällig. Als Konsequenz fordert die Verbraucherschutz-Behörde vom zuständigen Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) ein Verbot für die Verschlüsselung. Zusätzlich seien auch Massnahmen notwendig, um den Stromverbrauch der Geräte möglichst gering zu halten.

Mit ihrer Kritik ist die SKS nicht allein: Erst im September hatte Preisüberwacher Rudolf Strahm die Preise für die Set-Top-Boxen moniert. Hintergrund war die Ankündigung von Cablecom, zwei weitere analoge TV-Sender ins digitale Fernsehen zu verschieben.

Cablecom war vor einem knappen Jahr vom US-Konzern Liberty Global für knapp 1,8 Milliarden Euro übernommen worden. Schon vorher hatte der Kabelnetzbetreiber die Umstellung auf digitales Fernsehen vorangetrieben. Nach einer bis Ende 2006 gültigen Vereinbarung mit dem Preisüberwacher muss Cablecom in ihrem Fernsehangebot mindestens 37 analoge Kanäle anbieten. Verhandlungen für eine Neuregelung ab 2007 sind im Gang.

Quelle : www.satundkabel.de

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Astra-Verschlüsselung in der TV-Öffentlichkeit noch nicht angekommen
« Antwort #216 am: 19 Oktober, 2006, 11:38 »
Die Auswirkungen der geplante Verschlüsselung digitaler Programme über den Astra-Satelliten ("Entavio") sind den meisten deutschen Fernsehzuschauern offenbar noch nicht bekannt.

Der ZDF-Justitiar Carl-Eugen Eberle zeigte sich auf den Medientagen in München am erstaunt, wie wenig in der Öffentlichkeit über die geplanten Gebühren für den Empfang der Programme über Astra diskutiert werde. "Wenn man bedenkt, welchen Aufruhr es bei der letzten Gebührenerhöhung der öffentlich-rechtlichen Sender gegeben hat. Ich vermute, dem Verbraucher ist noch nicht bewusst, was da auf ihn zukommt", sagte Eberle.

Dass der Kunde durch die zunehmende Verschlüsselung seine Anonymität verliere, störte vor allen Dingen Hans Hege, Vorsitzender der gemeinsamen Stelle
digitaler Zugang der Landesmedienanstalten. Er forderte, "der Nutzer muss das Recht haben, anonym zu bleiben" - womit er bei Plattform- und Programmanbietern auf wenig Gegenliebe stieß. Die Identifizierung des Nutzers sei für Programm- wie für Plattformanbieter notwendig, betonte Telekom-Vorstand Walter Raizner.

Jürgen Doetz, Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) geht unterdessen auch weiter davon aus, dass die Verbraucher in Zukunft auch für die großen Privatsender extra bezahlen werden müssen, "nicht nur bei RTL". Man brauche mehr Geld, auch um die Qualität zu sichern, hieß es.

Quelle : www.satundkabel.de

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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
« Antwort #217 am: 19 Oktober, 2006, 12:13 »
Zitat
geht unterdessen auch weiter davon aus, dass die Verbraucher in Zukunft auch für die großen Privatsender extra bezahlen werden müssen

Haha das hätt er gerne, quasi PGEZ (private Gebühreneinzugszentrale), vielleicht noch im Grundgesetz verankert....

Dazu kann ich nur sagen: Ar... lec... rasieren: eins fuffzich, setzen und Tschüss.

Zitat
Man brauche mehr Geld, auch um die Qualität zu sichern

Welche Qualität? Die der jährlichen Auszahlung an die Aktionäre? Die der monatlichen Auszahlung des Managergehaltes? Ganz sicher nicht die des Programms  ;D!

Behaltet euer Dünnschichtfernsehen!! (Weils grad in ist von Schichten zu sprechen  ::) )
Es gibt 2 grundsätzliche Regeln für den ultimativen Erfolg im Leben:

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Astra Verschlüsselung: Kartellamt pfeift "Entavio" zurück
« Antwort #218 am: 19 Oktober, 2006, 20:08 »
Im Streit um eine Verschlüsselung digitaler Kanäle über den Astra-Satelliten ("Entavio") und die Einführung einer monatlichen Gebühr von 3,50 Euro bahnt sich eine spektakuläre Wendung an.

Das Bundeskartellamt droht offenbar damit, die Einführung der umstrittenen Plattform zu verbieten. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe) bereiten die Wettbewerbsaufseher derzeit Abmahnungen gegen das von SES Astra, RTL und ProSiebenSat.1 forcierte Projekt vor. Die Zeitung beruft sich dabei auf Verhandlungskreise.

Den Informationen zufolge sollen die Abmahnungen in der kommenden Woche verschickt werden. Den beteiligten Unternehmen bliebe in diesem Fall nur die Flucht nach vorne: Mit Zugeständnissen, deren Ausgestaltung völlig offen ist, könnte eine Zustimmung doch noch möglich werden. Bislang haben sich unter anderem die Sender von RTL und MTV dazu bekannt, die Astra-Plattform ab dem kommenden Jahr nutzen zu wollen.

Das Bundeskartellamt hatte sich im laufenden Prüfverfahren zuvor mehrmals kritisch über das Projekt geäußert. Kartellamtschef Böge sagte dem "Handelsblatt" Ende September, es sei "kartellrechtlich sehr problematisch, eine digitale Sendeplattform zu errichten, die für andere nicht zugänglich ist. Denn SES Astra beherrscht den Markt." Böges Behörde hegt Zweifel, ob die Einführung des von "Dolphin" auf "Entavio" umbenannten Verschlüsselungsprojekt tatsächlich eine wettbewerbsbelebende Wirkung ausübe, wie von Astra dargestellt.

"Der Knackpunkt ist, ob eine Kartellabsprache zwischen dem Satellitenbetreiber und den Fernsehsender vorliegt. Wir können die Historie nicht ausblenden: Bereits in der Vergangenheit wollte der Satellitenkonzern mit Sendergruppen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen", führte der Chef des Bundeskartellamtes bereits vor Wochen aus.

Quelle : www.satundkabel.de
« Letzte Änderung: 20 Oktober, 2006, 01:09 von SiLencer »

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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
« Antwort #219 am: 19 Oktober, 2006, 20:26 »
Es gibt auch noch positive Nachrichten. ;D

MfG

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Offline Jürgen

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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
« Antwort #220 am: 20 Oktober, 2006, 00:05 »
Ich bin schwer irritiert...
Sollte es etwa im Kreise deutscher Bürokraten doch noch selbständig denkende Menschen geben? Die ihre eigentliche Pflicht gegenüber ihrem Dienstherrn, dem Bürger, erfüllen, nicht nur auf Politiker und Lobbyisten hören ? ? ?

Fast zu schön, um wahr zu sein...

Wenn die das wirklich hinkriegen, haben sie ihre Gehälter und Pensionsansprüche zumindest teilweise tatsächlich verdient...

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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
« Antwort #221 am: 20 Oktober, 2006, 00:35 »
Zitat
Ich bin schwer irritiert...

Ging mir ähnlich...

Zitat
Sollte es etwa im Kreise deutscher Bürokraten doch noch selbständig denkende Menschen geben? Die ihre eigentliche Pflicht gegenüber ihrem Dienstherrn, dem Bürger, erfüllen, nicht nur auf Politiker und Lobbyisten hören ? ? ?

Will ich doch schwer hoffen....Ausnahmen bestätigen die Regel ...oder so... ;D

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Astra-Verschlüsselung: "Konstruktive Gespräche" mit Kartellamt
« Antwort #222 am: 20 Oktober, 2006, 10:44 »
Das Bundeskartellamt hat die Teilnehmer eines von der Deutschen TV-Plattform veranstalteten Workshops gewarnt, sich "kartellrechtskonform" zu verhalten.

Die 7. Beschlussabteilung der Behörde wies im Vorfeld der Diskussionsveranstaltung "Verschlüsselung oder Adressierbarkeit?" darauf hin, dass eine Abstimmung zwischen den Teilnehmern des Workshops grundsätzlich ein verbotenes Kartell darstelle. Das berichtete die Verbandszeitschrift "VDI Nachrichten" am Donnerstag in ihrer Online-Ausgabe. Zu einer Einigung der Teilnehmer kam es indes nicht.

Wilfried Urner, Geschäftsführer der Astra Platform Servies (APS) betonte, dass ohne "Entavio" die Wettbewerbsfähigkeit des Satelliten gefährdet sei. Der Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), Hans Hege, wiederholte seine Kritik an den Plänen: "Trotz der veröffentlichten schönen Zahlen von Astra und den privaten Programmveranstaltern ist die reale Situation nicht ganz so gut", sagte Hege. Weil Satellitentransponder durch die Digitalisierung besser ausgenutzt würden, stagniere der Bedarf mittelfristig oder breche ein.

"Also werden neue Finanzierungsmöglichkeiten gebraucht, deswegen sind auch wir für die Adressierung", sagte Hege. Der Verbraucher müsse davon allerdings einen Nutzen haben. "Wenn das Astra-Modell schief geht, dann haben wir einen Schaden für die gesamte Landschaft, dann werden die Programme schleichend schlechter", orakelte der Medienwächter.

Peter Gurr von der Stiftung Warentest hielt es laut "VDI Nachrichten" gar für denkbar, dass die Verbraucher das Thema ignorieren und die Programme der Privaten bis zum Jahr 2010 oder 2012 nur analog empfangen. Entavio-Geschäftsführer Wolfgang Keuntje griff die Argumentation seiner Konzernmutter auf: Die Plattform sei notwendig, weil sich nur so das sich abzeichnende Boxenchaos verhindern lasse.

Zum Empfang der Kanäle sind neue DVB-S-Receiver mit CI-Schnittstelle oder mit einem integrierten Entschlüsselungssystem erforderlich. Dabei müssen spezielle technische Spezifikationen eingehalten werden, die unter anderem den beteiligten Sendern über ein DRM-System weitreichende Mitspracherechte bei der Verwertung der Ausstrahlungen einräumen, z.B. bei TV-Aufzeichnungen. Unter anderem stehen dann freie USB-Schnittstellen zur Disposition, die "Entavio"-Receiver-Menüs werden standardisiert.

Nach bisherigen Planungen wollen RTL und MTV ihre Programme ab dem dritten Quartal 2007 verschlüsseln, allerdings noch ein Jahr auch uncodiert per Satellit digital verbreiten. Spätestens Ende 2008 soll der Hebel dann umgelegt werden. ProSiebenSat.1 will mit einer Entscheidung noch eine Entscheidung des Kartellamtes abwarten, das die Pläne derzeit noch prüft. Kleinere Sender wie Das Vierte wollen ebenfalls codieren, Giga Digital und Tele5 haben sich dagegen ausgesprochen. Auch ARD und ZDF wollen ihre Programme über Satellit nicht verschlüsseln. Die teilnehmenden Sender sollen einen Anteil an den Einnahmen der Gebühr in bislang unbekannter Höhe erhalten.

Quelle : www.satundkabel.de
« Letzte Änderung: 03 November, 2006, 00:41 von SiLencer »

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Wilfried Urner, Geschäftsführer der Astra Platform Servies (APS) betonte auf der Veranstaltung, dass ohne "Entavio" die Wettbewerbsfähigkeit des Satelliten gefährdet sei.

Falls die Verschlüsselung kommt wird die Schüssel auf eine neue Position gebracht. Soviel zur Wettbewerbsfähigkeit.

Offline Jürgen

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Re: Grundverschlüsselung Kabel / Satellit
« Antwort #224 am: 02 November, 2006, 23:39 »
"Wettbewerbsfähigkeit ... gefährdet" ? ? ?

Das hört man fast von jedem Marktführer und Quasi-Monopolisten.
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