Autor Thema: Siemens,BenQ ...  (Gelesen 15908 mal)

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Der Schmiergeldskandal bei Siemens hat ein größeres Ausmaß, als bisher an die Öffentlichkeit gelangt war. Insgesamt seien bei internen Untersuchungen zweifelhafte Zahlungen in Höhe von mehr als 1,3 Milliarden Euro entdeckt werden, heißt es heute aus München (PDF-Datei). Es bestehe der Verdacht, dass ein Großteil davon in schwarzen Kassen verschwunden und im Ausland als Schmiergeld eingesetzt worden ist.

Bisher hatte Siemens nur eine Summe dubioser Zahlungen für den früheren Kommunikationsbereich Com genannt, in dem die Affäre ihren Anfang genommen hatte. Hier hatte der Konzern fragwürdige Zahlungen in Höhe von 449 Millionen Euro identifiziert. Als Konsequenz akzeptierte der Konzern im Oktober ein Bußgeld in Höhe von 201 Millionen Euro.

Der höhere Betrag kam heraus, nachdem nun Untersuchungen der anderen Bereiche weitgehend abgeschlossen sind. Neben der Geldbuße muss sich Siemens auf Steuernachzahlungen und möglicherweise auch auf eine harte Bestrafung durch die US-Börsenaufsicht SEC einstellen.

Quelle : www.heise.de

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Siemens- Chef rechnet mit alter Konzernspitze ab
« Antwort #181 am: 08 Dezember, 2007, 14:13 »
Scharf rechnet der neue Siemens-Chef Peter Löscher mit der früheren Chefetage ab: Die Führungskultur habe versagt, wettert er im SPIEGEL-Interview. Wer sich in Zukunft nicht an die Gesetze halte, müsse mit schärfsten Konsequenzen rechnen, selbst wenn der Konzern dadurch Kunden verlieren sollte.

Hamburg - Der neue Siemens-Chef Peter Löscher, 50, rechnet mit dem unter seinen Vorgängern grassierenden Korruptionssystem ab: "Was ich hier vorgefunden habe, geht über Einzelfälle weit hinaus", sagte er im Interview mit dem SPIEGEL. Er selbst habe anfangs "die Breite" des Skandals "unterschätzt".

Den "Schwerpunkt der Vorwürfe" habe er im Sommer noch in der Festnetzsparte Com des Konzerns gesehen, inzwischen aber sei klar: "Auch andere Teile des Unternehmens waren offenkundig infiziert." Löscher erklärte: "Klipp und klar: Die Führungskultur hat versagt." Er sehe es nun auch als seine Aufgabe an, "eine neue Kultur zu installieren. Und ich garantiere Ihnen: Der Vorstand wird sie mit digitaler Eindeutigkeit vorleben".

Löscher kündigte im Gespräch mit dem SPIEGEL "schärfste Konsequenzen" für jeden an, der sich im Konzern nicht an Regeln und Gesetze halte. 470 Manager seien "bereits sanktioniert" worden, von 130 habe sich das Unternehmen getrennt. Er will erreichen, "dass zügig und umfassend aufgeklärt wird", sagte der seit Sommer als Vorstandschef amtierende Manager. Die "vollständige Wahrheit" müsse ans Licht.

Siemens wolle zudem künftig auf Aufträge verzichten, die ohne Schmiergeldzahlungen nicht zu erlangen sind. "Man muss sich deshalb nicht gleich von einem ganzen Land verabschieden, aber vielleicht von einem Projekt oder Kunden", erläutert er.

Gegenüber dem SPIEGEL äußert sich der Österreicher auch zur Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Horst Köhler an überzogenen Managergehältern in Deutschland. "Ich halte diese Debatte gesellschaftspolitisch für sehr wichtig. Sie richtet sich ja nicht gegen hohe Gehälter an sich, sondern gegen Exzesse, bei denen Bezahlung und Leistung in keinem Verhältnis zueinander stehen." Solche Diskussionen seien durchaus nötig.

Quelle : www.spiegel.de

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Siemens-Chef stellt von Pierers Umgang mit Schmiergeldskandal in Frage
« Antwort #182 am: 06 Januar, 2008, 18:37 »
Siemens-Vorstandschef Peter Löscher will hart gegen die Verantwortlichen des Schmiergeldskandals in den eigenen Reihen vorgehen. Laut einem Bericht des Handelsblatts hat er Anfang dieses Jahres in einem Schreiben an 700 Führungskräfte des Konzerns auch den Umgang des langjährigen Konzernchefs Heinrich von Pierer mit der Affäre in Frage gestellt. "Beteuerungen des Nichtwissens oder der Uneigennützigkeit fehlgeleiteten Handelns sind zu kurz gegriffen und können so nicht akzeptiert werden", schreibt Löscher in dem Brief, der der Zeitung nach eigenen Angaben vorliegt.

Unternehmenskreise deuten laut Handelsblatt in den Brief auch ein Signal der Entschlossenheit hinein, mit alten Geschäftspraktiken aufzuräumen und die Frage der Verantwortung bis hin zum langjährigen Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer zu stellen. Bei Siemens waren vor allem auch in der Zeit von Pierers als Vorstandschef nach neuesten Erkenntnissen 1,3 Milliarden Euro in dunklen Kanälen verschwunden. Von Pierer, der im April von seinem Posten zurücktrat, hatte stets betont, nichts von den Vorgängen gewusst zu haben. Als Vorstandsvorsitzender sei man weit weg vom operativen Geschäft. In einem Konzern wie Siemens mit etwa neun Millionen Buchungsvorgängen am Tag seien Unregelmäßigkeiten nur schwer zu entdecken.

Quelle : www.heise.de

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Siemens-Ermittler stoßen erneut auf dubioses Finanzsystem
« Antwort #183 am: 24 Januar, 2008, 07:49 »
In der Siemens-Schmiergeldaffäre sind nach Informationen der Süddeutschen Zeitung vom Konzern eingeschaltete Ermittler in einem weiteren Geschäftsfeld auf ein rätselhaftes Finanzsystem gestoßen. Hinweisen an den Aufsichtsrat zufolge könnten im Unternehmensbereich Medizintechnik gut 140 Millionen Euro in dunkle Kanäle geflossen sein, berichtet die Zeitung. Aufsichtsräte sprächen von möglicherweise ernsten Problemen im profitabelsten Geschäftsfeld, dessen Jahresumsatz etwa zehn Milliarden Euro betrage. Die US-Kanzlei Debevoise untersuche, ob es in dieser Sparte ähnliche Strukturen wie im Bereich Telekommunikation gegeben habe.

Wie das Handelsblatt berichtet, könne Thomas Stinnesbeck, ehemaliger Vertriebsleiter der Siemens-Tochter Siemens Audiologische Technik (SAT), belegen, dass er bereits im Juni 2004 den Medizintechnik-Spartenvorstand Erich Reinhardt und den damaligen Vorstandsvorsitzenden Heinrich von Pierer schriftlich über "Schwarzgeldgeschäfte" unterrichtet habe. Laut Siemens handle es sich bei den fraglichen Zahlungen jedoch nicht um "Schwarzgeld", sondern um die Vergütung regulär erzielter Rabatte. Eine interne Revision habe den Sachverhalt "lückenlos aufgearbeitet", zitiert das Handelsblatt einen Siemens-Sprecher.

Quelle : www.heise.de

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Siemens will eine Million Euro Schadenersatz von Angestellten
« Antwort #184 am: 03 Februar, 2008, 17:40 »
Siemens erhöht nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung den Druck auf Angestellte, die in den Schmiergeldskandal verwickelt sein sollen. Das Unternehmen habe Schadensersatzforderungen an mehrere Beschuldigte in Höhe von insgesamt einer Million Euro gestellt, berichtet die Zeitung in ihrer morgigen Montagsausgabe. Zudem wolle der Aufsichtsrat frühere Vorstände verklagen, denen Versäumnisse oder Vergehen nachgewiesen werden könnten.

Wer jetzt nicht auspacke und schildere, wie die schwarzen Kassen und Schmiergeldzahlungen organisiert wurden, den komme das teuer zu stehen, hieß es in dem Bericht. Der Konzern verlängerte erst vergangenen Donnerstag das Amnestieangebot an reuige Mitarbeiter um einen Monat bis Ende Februar. An Angestellte, die sich nicht an dem Programm beteiligten, seien "entsprechende Mahnbescheide versandt" worden, sagte laut Zeitung ein Siemens-Sprecher.

Es handele sich dabei um langjährige Beschäftigte, gegen die von der Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt werde, heißt es in dem Bericht. Ihnen werde vorgeworfen, sie hätten in der früheren Konzernsparte Telekommunikation (Com) schwarze Kassen gebildet und ausländische Geschäftspartner oder Amtsträger bestochen, um Aufträge zu bekommen. Der Aufsichtsrat wolle auch gegen ehemalige oder heutige Vorstände vorgehen, sollten diese in den Skandal verwickelt sein, schreibt die Zeitung weiter. Die Staatsanwaltschaft ermittele bereits gegen zwei ehemalige Vorstände.

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Siemens beendet Schmiergeldaffäre mit Milliardenbuße
« Antwort #185 am: 15 Dezember, 2008, 20:49 »
Siemens und die Strafbehörden haben sich geeinigt: Um die Schmiergeldaffäre ad acta zu legen, zahlt der Konzern gut eine Milliarde Euro - 395 Millionen in Deutschland, den Rest in den USA. Neuer Anti-Korruptionsaufseher des Unternehmens wird der Ex-Finanzminister Theo Waigel.

Washington/München - Rund 600 Millionen Euro Strafe muss Siemens den USA als Strafe für den Schmiergeldskandal zahlen - das entschied das zuständige Gericht in Washington am Montag. Und das ist noch nicht alles: In Deutschland hat die Staatsanwaltschaft München I einen entsprechenden Bußgeldbescheid über 395 Millionen Euro verhängt, wie die Behörde mitteilte. Insgesamt muss Siemens wegen des Schmiergeldskandals nun fast eine Milliarde Euro zahlen.

Dennoch kommt Siemens mit dieser Strafe mit erheblich geringeren Beträgen davon als bislang angenommen. In der Vergangenheit wurde in der Öffentlichkeit über noch höhere mögliche Strafen spekuliert. Die Ermittlungen in dem Skandal werden nun eingestellt.

Als Auflage aus dem US-Verfahren wurde nun der Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel zum Aufseher verpflichtet. Als unabhängiger "Compliance Monitor" werde Waigel künftig darüber wachen, wie Maßnahmen zur Vermeidung von Korruption und zur Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften bei Siemens umgesetzt werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Waigel, der für vier Jahre verpflichtet wurde, werde auch regelmäßig dem US-Justizministerium und der mächtigen US-Börsenaufsicht SEC berichten, heißt es.

Waigel sei der erste Nichtamerikaner, der als Compliance-Monitor fungiere, erklärte Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme. "Auch hier zeigen sich das Einfühlungsvermögen und die Besonnenheit der Behörden, und sicher kann man das auch als Bestätigung für das Vertrauen verstehen, das das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren mit seinem Kurs der Aufklärung und Veränderung aufgebaut hat."

Skandal kostete Siemens bislang 2,5 Milliarden Euro

Siemens ist seit 2001 an der New Yorker Börse notiert und unterliegt damit der amerikanischen Wertpapieraufsicht, die hart gegen Schmiergeldsünder vorgeht. Siemens-Mitarbeiter hatten in der Vergangenheit weltweit Zahlungen für Beraterverträge angewiesen, ohne dass entsprechende Gegenleistungen erbracht wurden. Bei der Höhe der zweifelhaften Zahlungen kommen die Behörden zu unterschiedlichen Erkenntnissen: Die SEC spricht von insgesamt 1,4 Milliarden US-Dollar, die von 2001 bis 2007 geflossen sein sollen, das Justizministerium nennt insgesamt 805 Millionen US-Dollar.

Der Konzern hat für die erwarteten Geldbußen der Behörden in den USA und Deutschland eine Milliarde Euro zurückgestellt. Abzüglich der US-Geldbußen bleiben von diesem Betrag noch 400 Millionen Euro für eine Strafe der deutschen Justiz übrig. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Verfahren wegen Schmiergeldzahlungen und schwarzen Kassen in fünf Unternehmensbereichen angestrengt.

Der Korruptionsfall hat Siemens bereits 2,5 Milliarden Euro gekostet. Am teuersten waren interne Ermittlungen durch Anwälte und Wirtschaftsprüfer, die auf Druck der SEC erfolgten. Dazu kamen Steuernachzahlungen für Beträge, die falsch verbucht und in schwarze Kassen geleitet wurden, sowie eine vom Münchner Landgericht verhängte Geldbuße für Korruptionsdelikte in der früheren Sparte Telekommunikation über 201 Millionen Euro. Insgesamt sind in den Jahren 1999 bis 2006 bei Siemens 1,3 Milliarden Euro in dunkle Kanäle geflossen.

Quelle : www.spiegel.de

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Siemens-Schmiergeldaffäre: Anklage gegen Ex-Finanzchef
« Antwort #186 am: 13 Juni, 2009, 16:49 »
Der ehemalige Finanzchef von Siemens Communications (COM) muss sich vor Gericht verantworten. Die Münchener Staatsanwaltschaft beschuldigt Michael Kutschenreuter im Rahmen der Siemens-Schmiergeldaffäre der Untreue: Er habe die Existenz schwarzer Kassen in seiner Sparte gekannt und nichts dagegen unternommen. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner kommenden Ausgabe.

Zwei weitere Ex-Angestellte werden wegen Beihilfe zur Untreue angeklagt. Ihnen wird die Teilnahme an Geldverschiebungen in Höhe von knapp 70 Millionen Euro vorgeworfen. Im Zeitraum von 2000 bis 2006 sollen sie damit Geschäftspartner und Amtsträger in über 60 Ländern bestochen haben, um der Unternehmenssparte Aufträge zu sichern.

Ursprünglich hatte das Landgericht München angekündigt, gegen 300 Siemens-Mitarbeiter Anklage erheben zu wollen. Die Prozesse gegen die Angeklagten sollen im Herbst eröffnet werden.

Quelle : www.heise.de

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Flossen Siemens-Schmiergelder zu Terroristen?
« Antwort #187 am: 27 Juni, 2009, 19:01 »
Eine Untersuchungskommission in Bangladesch geht dem Verdacht nach, dass von Siemens gezahlten Schmiergelder an eine islamistische Terror-Organisation geflossen sind. Dem Magazin "Der Spiegel" zufolge zahlte Siemens etwa 1,7 Millionen Dollar an einen Vertrauten des damaligen Telekommunikationsministers Aminul Haque. Mit den Schmiergeldern sicherte sich Siemens 2004 einen Auftrag in Höhe von 40,9 Millionen US-Dollar zum Aufbau eines Mobilfunknetzes.

Wie schon länger bekannt ist, hatte Aminul Haque im gleichen Zeitraum Aktionen der Extremistengruppe Jamaat ul-Mudschahidin Bangladesch (JMB) geleitet. Der Ex-Minister ist derzeit flüchtig. US-Ermittlern zufolge erhielt Haque einen Teil der Bestechungsgelder persönlich. Offen ist, ob und wieviel dieses Geldes an die Mudschahidin weitergereicht wurde – diese Frage soll die Kommission in Bangladesch nun klären. Der Spiegel berichtet, dass Siemens nicht ausschließe, dass die Terrorgruppe durch das Bestechungsgeld mitfinanziert wurde. Interne Untersuchungen des Konzerns sollen keine Hinweise in diese Richtung geliefert haben.

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Siemens zieht Schlussstrich unter Schmiergeldaffäre
« Antwort #188 am: 28 September, 2009, 11:20 »
Der Elektrokonzern Siemens sieht die Affäre um weltweite Schmiergeldzahlungen zahlreicher Konzernsparten für lukrative Aufträge als aufgeklärt an. Siemens-Vorstand Peter Solmssen sagte im Gespräch mit dem Tagesspiegel: "Wir sind ziemlich sicher, dass wir alles aufgeklärt haben, was aufzuklären war. Es kann natürlich keine absolute Sicherheit geben, dass nicht irgendwann ein alter Fall auftaucht. Aber ich halte das für unwahrscheinlich." Seit knapp drei Jahren mache Siemens "absolut saubere Geschäfte". Systematisches Fehlverhalten könne sein Unternehmen in Zukunft ausschließen.

Die mögliche Klage gegen den langjährigen Konzernchef Heinrich von Pierer und weitere Ex- Vorstände wollte Solmssen nicht kommentieren. Pierer hatte gegenüber dem Tagesspiegel erkennen lassen, dass er eine außergerichtliche Einigung anstrebt. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung ist von Pierer mit dem Vorschlag gescheitert, nicht an das Unternehmen, sondern an die Siemens-Stiftung zu zahlen. Für Siemens komme auch nicht in Frage, den vom Konzern verlangten Betrag von 6 Millionen Euro zu reduzieren.

Siemens hat damit gedroht, bei seinem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden den vollen Schaden von mehr als einer Milliarde Euro gerichtlich geltend zu machen, wenn dieser nicht 6 Millionen Euro bezahlt. Der Konzern wirft von Pierer vor, während seiner Amtszeit die Geschäfte des Unternehmens nicht genau genug kontrolliert zu haben. Dadurch seien die weltweiten Schmiergeldzahlungen zahlreicher Konzernsparten für lukrative Aufträge möglich geworden. Pierer weist das zurück.

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Siemens-Schmiergeldskandal: Heinrich von Pierer droht Millionenstrafe
« Antwort #189 am: 23 Oktober, 2009, 10:37 »
Für Heinrich von Pierer kommt es wohl ganz dick: Nicht nur, dass der Elektrokonzern Siemens angeblich den vollen Schaden aus der Schmiergeldaffäre bei seinem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden gerichtlich geltend machen will, wenn dieser nicht die geforderten 6 Millionen Euro bezahlt. Nun droht von Pierer auch ein Bußgeldbescheid in Millionenhöhe, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Staatsanwaltschaft in München, die das Schmiergeldsystem bei Siemens aufgedeckt hat, halte von den Unschuldsbeteuerungen des Ex-Siemens-Chefs nichts: Die Ermittlungsbehörde will nach Informationen der Zeitung einen Bußgeldbescheid gegen Pierer erlassen, der bis zu eine Million Euro betragen kann. Das Verfahren gegen Pierers Nachfolger Klaus Kleinfeld solle dagegen mangels Schuld eingestellt werden.

In dem Korruptionsskandal geht es um 1,3 Milliarden Euro an dubiosen Zahlungen, die vermutlich als Schmiergeld zur Erlangung von Aufträgen im Ausland eingesetzt wurden. Im Jahr 2008 hatte der Siemens-Aufsichtsrat bereits Regressforderungen gegen frühere Top-Manager wegen des milliardenschweren Schmiergeld-Skandals und der Affäre um verdeckte ZahlungenLinktext an die Arbeitnehmerorganisation AUB abgesegnet.

Heinrich von Pierer, der bislang jede Verantwortung für den Schmiergeldskandal von sich gewiesen hat, soll nun nach Angaben der Süddeutschen Zeitung zahlen , weil er seine Amtspflichten verletzt und damit eine Ordnungswidrigkeit begangen habe. Pierer habe die Geschäfte des Konzerns nicht genau genug geprüft. Dadurch sei es möglich gewesen, dass Regierungen und Geschäftspartner in fast allen Erdteilen bestochen wurden, um auf diese Weise an lukrative Aufträge für den Bau von Kraftwerken und für andere Projekte zu gelangen. Siemens selbst sieht die Schmiergeldaffäre inzwischen als aufgeklärt an: "Wir sind ziemlich sicher, dass wir alles aufgeklärt haben, was aufzuklären war. Es kann natürlich keine absolute Sicherheit geben, dass nicht irgendwann ein alter Fall auftaucht. Aber ich halte das für unwahrscheinlich",  erklärte Siemens-Vorstand Peter Solmssen Ende September.

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