Autor Thema: Optischer LNB mit Glasfaserverkabelung  (Gelesen 1703 mal)

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Offline mtron

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Optischer LNB mit Glasfaserverkabelung
« am: 22 September, 2009, 09:34 »
Die Firma Sattec hat einen "Low Noise Optical Converter" mit passenden optischen Multiswitches im Angebot, die untereinander mit LWL (Glasfaser) verkabelt sind.



Quelle: ors.at


Die neue Technik bietet einige Vorteile: so werden die 4 Empfangsebenen im LNB gebündelt (also durch den LWL werden low v, low h, hi v und hi h übertragen)  und somit kann das signal  laut herstellerangaben bis zu 32 mal gesplittet werden. Ebenso können mit Lichtwellenleitern viel grössere Entfernungen als mit Koax zurückgelegt werden und mehrere Häuser von derselben Schüssel versorgt werden.

Bei Lichtwellenleitern gibt es auch keine von den Koax Kabeln bekannte Beeinflussung durch äußere elektrische oder elektromagnetische Störfelder.

Technische Daten des Low Noise Optical Converter "AP84-LWL":
- Eingangsfrequenz Bereich:   10,70 - 12,75 Ghz
- Frequenzbereich vertikal:   0,950 - 3,0 GHz (gestapelt)
- Frequenzbereich horizontal: 3,4 - 5,45 GHz (gestapelt)
- Wellenlänge:                1310 Nm
- Optische Ausgangsleistung:  7,0 dBy
- Rauschmass:                 0,5 dB
- Umwandlungs-Verstärkung:    72 dB
- Spannungsversorgung:        12 V über externes Netzteil
                              über F-Anschluss
- Feedaufnahme:               Ø40mm
« Letzte Änderung: 22 September, 2009, 09:43 von mtron »
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Offline McCom

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Re: Optischer LNB mit Glasfaserverkabelung
« Antwort #1 am: 22 September, 2009, 10:56 »
Nice. Was sagen da die Fachleute? Ist das die Zukunft? Wie bei den LAN-Karten? Sauber zu verlegen, für weite Distanzen und große Datenraten?
Desktop: Pentium 4 mit 3,00 GHz, 1 GB RAM, WinXP PRO SP3 + DX 9c, 500 GB HD, Radeon X1950 Pro, OnBoardSound von Realtek, SkyStar2 PCI (Treiber 4.50)

Laptop : Core2Duo T7250, 2GB RAM, Win7 Prof 32bit, 500 GB HD, GeForce 8400M G, OnBoardSound von Realtek, SkyStar USB plus (1.0.2.8 BDA)

Sat: DVB-S mit 4xQuad-LNB auf 13° + 19.2° + 23,5° + 28,2° Ost über einen 17/8 Multiswitch

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Offline SiLæncer

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Re: Optischer LNB mit Glasfaserverkabelung
« Antwort #2 am: 22 September, 2009, 11:17 »
Technisch ist das schon recht interessant...aber für ´Otto Normalverbraucher´ sicherlich etwas überdimensioniert...

Ist eher was für große Anlagen oder Leute die lange Strecken zu überbrücken haben ...

btw. knick mal nen Lichtwellenleiter ;) Da muss man schon etwas vorsichtig zu Werke gehen ...

Arbeits.- Testrechner :

Intel® Core™ i7-6700 (4 x 3.40 GHz / 4.00 GHz)
16 GB (2 x 8 GB) DDR4 SDRAM 2133 MHz
250 GB SSD Samsung 750 EVO / 1 TB HDD
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MSI Z170A PC Mate Mainboard
DVD-Brenner Laufwerk
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Offline moonchild

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Re: Optischer LNB mit Glasfaserverkabelung
« Antwort #3 am: 22 September, 2009, 18:54 »
Das LNB ist von Invacom

Einen Artikel dazu gibt es in der Tele-Satellite 0909
« Letzte Änderung: 22 September, 2009, 19:05 von moonchild »

Offline Jürgen

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Re: Optischer LNB mit Glasfaserverkabelung
« Antwort #4 am: 23 September, 2009, 01:39 »
Jedenfalls würde ein nichtleitender LNB-Anschluss den Blitzschutz erheblich erleichtern und Potentialverschleppungen bzw. Brummschleifen vermeiden helfen können.
Dann fehlen eigentlich noch passende DiSEqC-Schalter...
Kein Support per persönlicher Mitteilung!
Fragen gehören in's Forum.

Veränderungen stehen an. Dies ist der bisherige Stand:
28,x°,23.5°,19,2°,13°Ost
,1mØ Multifeed, mit Quattro LNBs; Multiswitches 4x 5/10(+x) - alle ohne Terrestrik und modifiziert für nur ein 12V DC Steckernetzteil (Verbrauch insgesamt 15 Watt)
1mØ mit DiSEqC 1.3/USALS als LNB2 an DVB-S2 STB, aktuell 30°W bis 55°O
1.) FM2A88X Extreme6+, A8-6600K (APU mit 4x 3,9 GHz und Radeon HD8570D), 16GB DDR3 1866, 128GB SSD, 3TB HDD, Win10 x64 Pro 1909 / 10.0.17763.107, Terratec T-Stick Plus (für DAB+), Idle Verbrauch ca. 35 Watt
2.) FM2A75 Pro 4, A8-5600K (APU mit 4x 3,6 GHz und Radeon HD7530D), 8GB DDR3 1600, 128GB SSD, 2TB HDD, Win10 x64 Pro, Idle Verbrauch ca. 45 Watt
3.) Raspberry Pi 512MB u.a. mit Raspbian
4.) GA-MA770-UD3, Phenom II x4 940, 8GB DDR2, Radeon HD6570, 2TiB, USB 3.0, 10 Pro x64 (+ XP Pro 32bit (nur noch offline)), Ubuntu 10.4 64bit, Cinergy S2 USB HD, NOXON DAB+ Stick, MovieBox Plus USB, ...

Samsung LE32B530 + Benq G2412HD @ HDMI 4:2; Tokaï LTL-2202B
XORO HRS-9200 CI+ (DVB-S2); XORO HRT-8720 (DVB-T2 HD)
Empfänger nur für FTA genutzt / ohne Abos
YAMAHA RX-V663 (AV-Receiver); marantz 7MKII; Philips SHP2700 ...
FritzBox 7590 mit VDSL2 50000

Offline mtron

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Re: Optischer LNB mit Glasfaserverkabelung
« Antwort #5 am: 23 September, 2009, 10:38 »
Vor allem bei Hotels und Pensionen gits mit dieser technik riesiges Einsparungspotential.

Den von moonchild angesprochenen Testbericht der Komponenten gibts unter http://magazine.tele-satellite.com/deu/TELE-satellite-0909/pageflip.html (ab seite 22)

Demnach kommt ein optischer LNB auf ~ 200 €, die Umrüstung kommt rein vom Matrerialbedarf bei 100m Leitungslänge (LWL kosten 3€/m) um die 1000 €.

Aber ohne DiSEqC ists auch für mich (noch) keine ernsthafte Option.
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Offline moonchild

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Re: Optischer LNB mit Glasfaserverkabelung
« Antwort #6 am: 23 September, 2009, 14:03 »
Aber ohne DiSEqC ists auch für mich (noch) keine ernsthafte Option.
LNB + GI FibreMDU Virtual Quatro Converter ergibt wie gewohnt 4 ZF Ebenen, weiter geht es mit den normalen Multischaltern. Oder meint ihr etwas anderes mit diseqc?

Offline McCom

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Re: Optischer LNB mit Glasfaserverkabelung
« Antwort #7 am: 23 September, 2009, 17:12 »
Wie schaut das eigentlich aus: Könnte man, wenn man ein neues Haus baut ein glasfaserkabel verlegen in jeden raum und dadurch sowohl SAT als auch LAN laufen lassen? An sich müsste das doch gehen wenn sie verschiedene Wellenlängen haben oder?

EDIT: Ok, nie posten vor ende des artikels. Also würde es gehen. obwohl sich mir die frage da stellt ob sie nur ihre eigenen Systeme untereinander verbinden oder der Glasfaserverteiler der Sat-Schüssel dann als Router fungieren würde. Und ob der dann auch normales Kabel/Telefon DSL kann oder nur SAT-DSL... hm...
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Offline Theos

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Re: Optischer LNB mit Glasfaserverkabelung
« Antwort #8 am: 23 September, 2009, 18:01 »
ich kann nur für lan sprechen, das hätte ich selbst mal ins auge gefasst.
das problem ist, wie weiter oben schon erwähnt, dass die kabel (verglichen mit standard cat5/6 kupferkabel) doch etwas empfindlicher sind. sie sind zwar sehr dünn (ich glaub 5mm) aber haben einen biegeradius von 5-10cm bei 90° winkel. jede biegung mindert zusätzlich die signalqualität.
zusammen mit den hohen kosten, nicht nur für die kabel sondern vor allem für die netzwerkkarten, lohnt sich das für privatanwender als "alltagsverkablung" meines erachtens noch nicht. höchsten vllt, wenn man 2 häuser miteinander verbinden möchte.