Basis-Komponenten gut versorgt
Das Wochenende steht vor der Tür und seit Dienstag stehen die Endkundenversionen von Windows Vista im Laden. Wer jetzt ans Aufrüsten denkt, sollte sicherstellen, die richtigen Treiber einzusammeln, bevor der Rechner möglicherweise nicht mehr startet. Golem.de hat die Links zu weit verbreiteter Hardware zusammengetragen.
Die gute Nachricht vorweg: Vista enthält bereits eine Vielzahl von Treibern für jede erdenkliche Hardware. Wer nicht gerade ein brandneues üppig ausgestattetes Mainboard mit zahlreichen Zusatzchips sein Eigen nennt, muss in der Regel nur den Grafiktreiber aktualisieren. Bedingt durch den langen Entwicklungszeitraum von fünf Jahren hat Microsoft zahlreiche Treiber bereits auf die Installations-DVD gepackt.
Wie bei jedem neuen Betriebssystem gilt aber: Die Treiber sollten vor der Installation heruntergeladen und auf einem Wechseldatenträger wie CD oder USB-Stick gespeichert werden, so dass auch während der Installation darauf zugegriffen werden kann. Kommt eine der Upgrade-Versionen von Vista zum Einsatz, so muss die Installation unter einem lauffähigen Windows XP oder 2000 gestartet werden. Die Vollversionen, auch die für "System Builder", lassen sich von DVD booten und eine Parallel-Installation vornehmen. Vista kann dabei auch Festplatten partitionieren und richtet einen eigenen Boot-Manager ein. In unseren Tests klappte das auch auf Festplatten mit gemischten Umgebungen aus FAT32- und NTFS-Partitionen. Ein Backup des gesamten Systems ist jedoch vor solchen Experimenten unerlässlich. Auch die Backup-Software sollte ohne installiertes Windows lauffähig sein, etwa auf Boot-Disketten oder einem bootfähigen USB-Stick.
Über das deutlich erweiterte Windows-Update kann sich Vista auch selbst Treiber aus dem Netz holen. Diese Prozedur nehmen jedoch nur verhältnismäßig wenige Hardware-Hersteller in Anspruch, da es sie zu viel kostet. Manche Treiber, die besonders wichtig für ein störungsfreies Arbeiten sind, finden sich dennoch im Vista-Update. Bisher war dies unter anderem für das schnelle Aufwachen aus ACPI-Stromparmodi namens "Quick Resume" auf Intel-Mainboards der Fall.
Im Folgenden fassen wir die Links zu den Treibern für weit verbreitete Hardware zusammen, die in der Woche nach dem Erscheinen von Windows Vista für Endkunden bereits verfügbar waren. Diese Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll nur als erster Ansatzpunkt für weitere Treibersuche dienen. Sofern nicht anders angegeben, stehen die verlinkten Treiber sowohl für die 32- als auch die 64-Bit-Versionen von Vista bereit.
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www.golem.de