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DVB Hardware diverses ... => # DVB-S/C/T Technik => Thema gestartet von: SiLæncer am 28 Januar, 2011, 18:16
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Das Gremium DVB Technical Module hat den Spezifikationen für 3D-Fernsehen zugestimmt. Die aktuellen Set-Top-Boxen sollen 3D-Signale verarbeiten können.
Der Branchendienst "Broadband TV News" berichtete am Freitag, dass die sogenannte Phase 1 des "Frame Compatible System" den Empfang des 3D-Signals über die aktuelle Generation von Set-Top-Boxen ermöglicht. Um 3D zu Hause zu sehen, benötigen Kunden daher keine neue Set-Top-Box, jedoch weiterhin einen 3D-fähigen Fernseher und eine Shutter-Brille. Vor allem Pay-TV-Anbieter in den USA und Europa haben Interesse an den Phase-1-Spezifikationen bekundet.
Die Phase 2 der geplanten Spezifikationen beschäftigt sich mit der Frage, ob Digital-Fernseh-Anbieter auch eine 2D-Version für ihre 3D-Programme anbieten müssen. Ein Test des Phase-2-Systems findet derzeit in Korea statt.Darüber hinaus sei ein Kompalibitätsservice für das Phase-1-System im Gespräch, bei dem ein Bild des Steroesignals "de-anamorphisiert" und als 2D-Signal ausgegeben wird. Weitere Details und Informationen zu dem DVB-3D-Standard werden Ende Februar erwartet. Ende 2009 hat die Blu-ray Disc Association (BDA) ähnliche 3D-Spezifikationen für Blu-rays bekannt gegeben.
Quelle : www.digitalfernsehen.de
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Das für die technischen Details des digitalen Fernsehens zuständige DVB Steering Board hat am Mittwoch (Ortszeit) einem neuen Verfahren für die Darstellung von 3D-Bildern über Settop-Boxen auf Flat-TVs und Beamern grünes Licht gegeben.
Der "Service Compatible" getaufte Standard soll es künftig ermöglichen, innerhalb eines Videosignals sowohl ein dreidimensionales als auch ein zweidimensionales Bild zu transportieren. Zuschauer könnten damit in Zukunft je nach Settop-Box oder Fernseher das räumliche oder das bisherige Signal verfolgen, ohne auf unterschiedliche Kanäle wechseln zu müssen.
Bislang wird für 3D-Bilder das Side-by-Side-Verfahren eingesetzt, das zwar von allen HD-Receivern empfangen, aber von Besitzern von 2D-Fernsehern nicht genutzt werden kann. Mit "Service Compatible" soll dies der Vergangenheit angehören. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Hersteller das neue Verfahren in ihren Geräten nutzen. Bis es die ersten Settop-Boxen beherrschen und auch die TV-Sender nutzen, dürfte es noch längere Zeit dauern. Details an dieser Stelle (http://www.dvb.org/news_events/press_releases/press_releases/DVB_pr220-DVB-Steering-Boards-Approves-Next-Step-For-3DTV.pdf).
Quelle : SAT + KABEL
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Verstehe ich das richtig:
Setzt eine STB das neue Verfahren ein, so kann ich auch mit meinem 2D-Fernseher 3D-TV empfangen?
dvb_ss2
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Empfangen ...ja...aber ´sehen´ kannste weiterhin dort nur 2D ...
3D erst mit entsprechender Hardware die diese auch enthaltenen 3D Signale verarbeiten kann ...
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Hier geht's um die gute alte Abwärtskompatibilität.
So wie ein Mono-Radio auch Stereo-Sendungen in Mono empfangen kann, oder ein Schwarz-Weiß-Fernseher auch Farbsendungen in Schwarz-Weiß, so soll eben ein 2D-Empfänger auch 3D-Ausstrahlungen in 2D wiedergeben können.
Bei den bisherigen 3D-Techniken ist das nicht ganz so einfach.
Bei den altmodischen Farbfilter-Verfahren gibt's noch am wenigsten Probleme, nur farbige Ränder.
Aber wenn beide Bilder nebeneinander gezeigt werden, ist das nicht wirklich schön anzusehen auf einem normalen Bildschirm.
Und würde man beide Bilder schnell nacheinander übertragen, wie für Shutterbrillen erforderlich, gibt's ohne diese Doppelbilder und Geflimmer.
Man kann nun aber nicht erwarten, dass ausgerechnet die einfacheren 2D-Geräte auf Kompatibilität nachgerüstet werden müssten.
Also muss man eine Codierungstechnik finden, die das 2D-Gerät mit dem üblichen 2D-Signal in guter Qualität versorgt, und die 3D-Geräte darüber hinaus mit den für die stereoskopische Darstellung erforderlichen zusätzlichen Daten.
Das ist nicht banal, weil eine einfache Summen- und Differenzbildung al la UKW-Stereo bei parallaktischen Bildern nicht funktioniert.
Nur Links als Mono einzusetzen dürfte eigentlich technisch gut klappen, nur kann es dann Ärger mit Künstlern und Rechteverwaltern geben.
Das kennen wir ja auch noch von den Diskussionen um 4:3/16:9/SuperCinemascope, als sich einige Filmschaffende ausdrücklich verbeten haben, ihre Werke seitlich beschnitten zu zeigen.
Manch ein prozessfreundlicher Beteiligter wird von Verstümmelung des Werks reden, wenn nur der Anteil für's linke Auge gezeigt wird.
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OK, Danke für die Erläuterung.
dvb_ss2
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Auf einer Sitzung in Genf hat das Branchenkonsortium DVB in dieser Woche die erneute Erweiterung des 3D-TV-Standards beschlossen. Künftig soll es möglich sein, die Receiver auf dem gleichen Kanal mit einem 2D- und einem 3D-Signal zu versorgen.
Wie das DVB-Konsortium aktuell bekannt gegeben hat, wurde auf einer Sitzung in Genf in dieser Woche die Erweiterung der Spezifikationen für 3D-TV beschlossen. Die Erweiterung umfasst dabei das so genannte "Phase 2a System", welches auch als "Service Compatible Mode" bezeichnet wird. Mit diesem Modus ist es möglich, HD-Receiver über den gleichen Sendekanal mit einer 2D- und 3D-Version des gleichen Materials zu versorgen und gleichzeitig die Qualität der 3D-Bilder zu optimieren. Das Konsortium kündigte an, die erweiterten Spezifikationen mit dem Ziele der Standardisierung an das Europäische Institut für Kommunikationsnormen (ESTI) zu übermitteln.
Die Phasen 1 und 2 hatte das DVB-Konsortium bereits 2011 verabschiedet und somit ein europaweit einheitliches Verfahren für dreidimensionale TV-Ausstrahlungen geschaffen. Phase 1 regelt dabei den Empfang des 3D-Signals über die aktuelle Generation von Set-Top-Boxen. Phase 2 beschäftigt sich mit Kompatibilitätsverfahren, um 2D-Varianten von Filmen in drei Dimensionen zu verbreiten.
Quelle : www.digitalfernsehen.de