Iron, den Privacy-Klon des Google-Browsers Chrome, gibt es nun auch in einer ersten Test-Version für Linux.
Iron basiert auf dem Chrome-Code, aber im Gegensatz zum Google-Browser werden die persönlichen Daten der Nutzer besser geschützt. So liefert Iron beispielsweise keine eindeutige Nutzer-ID, auch Eingaben in die Adressleiste werden nicht an Google gesandt. Im September 2008 hatte die Softwarefirma SRWare den Klon unter einer BSD-Lizenz freigegeben, ebenso wie das Original zunächst nur für Windows. Seit kurzem bieten die Entwickler auf der Unternehmenswebseite jetzt die erste Alpha-Version für Linux zum Download (http://www.srware.net/software_srware_iron_download.php).
Im SRWare-Forum heißt es: „Der Download enthält nun Iron 3.0.197 für Linux und bringt einige Neuerungen wie (fast) vollständig funktionierende Optionen sowie Flash-Support mit sich. Um Flash zu aktivieren muss Iron für Linux mit dem Parameter "--enable-plugins" gestartet werden.“ Vorsorglich weisen die Entwickler darauf hin, dass es noch zu Abstürzen kommen kann. Die Variante für Windows, basierend auf Chromium 3, gibt es seit 8. August in einer aktuellen stabilen Version.
Quelle : www.linux-magazin.de (http://www.linux-magazin.de)